PRESSEINFORMATION       November 2011

Fachsitzung mit einer digitalen Bildpräsentation von Alistair Hill;

Thema:  „In der Coto Donana - Von Flamingos und Reihern in den Sumpfen Andalusiens“ und die Rolle des National Parks bei der Gründung des World Wide Fund für Nature „WWF“ vor 60 Jahren am November 18. 1961

Gaststätte „Zum Osterberg“, 29. November 19:30
In einem Lichtbildervortrag berichtet Alistair Hill, Präsident des Kuratoriums der Paul-Feindt-Stiftung, über die Erfahrungen aus mehreren Exkursionen mit der Kamera in der Coto Donana. Diese einmalige National Park umfasst heute 55.000ha und liegt im Südwesten Andalusien.

Vor 60 Jahre war das Gebiet noch im Besitz einer Gruppe von Spanischen Aristokraten. Der Zugang des privaten Jagdgebiets war strikt kontrolliert. Das Resultat war, dass das Jagdrevier zu einem der letzten Zufluchtsorte für eine ganze Reihe von gefährdeten Vögeln und Säugetiere würde. Eine Gruppe Britische, Französische, Amerikanische und Spanische Naturkundler haben in den fünfziger Jahren drei Expeditionen in dem Gebiet gemacht und die Ergebnisse in einem Bestseller publiziert. Das Francoregime plante das Gebiet trocken zu legen und mit Eucalypten  auf zu forsten. Die Forschergruppe konterte und gründeten, zusammen mit anderen Interessierten, die WWF. Mit bedeutenden Sponsoren und Förderer wie den Prinzen Philip und Bernhard, gelang es, das Kerngebiet zu kaufen und das Franco Regime dafür zu gewinnen, das Gebiet zusammen mit umliegenden Bereichen unter weitläufigem Schutz zu stellen. 

Flamingoflamenco 

Flamingotango in den Marismas del Rocìo © Hill

Hill berichtet über die Ergebnisse zweier Reisen in diesem Mündungsgebiet des Guadalquivirs. Dort überwintern abertausende Gäste aus Nord und Mitteleuropa, Graugänse, Kraniche, Schwarzstorch, Rotmilane aber auch Rosaflamingo und vieles anderes mehr.

Zu den Brutvögeln zählen Purpurhuhn, Marmelente, Rallenreiher, Brauner Sichler, Kammbläßhuhn, Brachschwalbe, Cistensänger, Heckensänger. Bilder von diesen und viele andere Arten werden gezeigt.

Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr. Gäste sind willkommen. Eintritt kostenlos.

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