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Bundesamt für Naturschutz (BfN) will Gyphosateinsatz beenden.

BfN Pressemitteilung Bonn, 31. Januar 2018:

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) weist auf die gravierenden Risiken glyphosathaltiger Pflanzenschutzmittel für die  biologische Vielfalt hin und empfiehlt die Anwendung in Deutschland so schnell wie möglich zu beenden. Die nach der Entscheidung der
Wiederzulassung von Glyphosat in Europa zu treffenden Regelungen zum Umgang mit glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln in Deutschland stehen mit der Konstituierung der entsprechenden Fachausschüsse nun auf der Agenda des Bundestages. Zudem ist am 2. Februar eine Debatte des
Bundesrates geplant. Das BfN hat dazu Empfehlungen in einem Positionspapier veröffentlicht. mehr lesen…

Vogelmonitoring leicht gemacht: Erfassung der Brutvögel wird digitalisiert

Neues vom DDA vom 22.01.2018

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Mit dem Vorhaben soll die digitale Erfassung der Daten im Brutvogelmonitoring vorangebracht werden, u.a. durch die Weiterentwicklung der App „NaturaList“ zur Erhebung von Monitoringdaten direkt im Gelände
© DDA

Naturbegeisterte beobachten zur Brutzeit Vögel, erfassen sie im Smartphone oder Tablet und bereits kurz nach Ende der Brutsaison liegen wissenschaftlich belastbare Angaben zu überregionalen Bestandsveränderungen gegenüber den Vorjahren vor. Noch ist das Zukunftsmusik. Mit einem neuen Forschungsvorhaben will der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), zusammen mit Expertinnen und Experten aus der Schweiz, diesem Ziel näher rücken und die Voraussetzungen dafür schaffen. Das BfN fördert das nun bewilligte Vorhaben aus Mitteln des Bundesumweltministeriums mit einer Viertelmillion Euro. Es endet im Jahr 2019, weitere Projekte zur Umsetzung sollen folgen.

Mit unserem Projekt wollen wir das Ehrenamt entlasten, indem wir die Möglichkeiten moderner Techniken nutzen. Bislang erfassen Tausende Ehrenamtliche die Daten für das Brutvogelmonito-ring analog auf Papier. Sie werten ihre Beobachtungen händisch aus und schicken sie meist per Post an die regionalen Koordinationsstellen. Das kostet alle Beteiligten viel Mühe und Zeit, bis die Daten schließlich zentral ausgewertet werden können. Mit dem Projekt stärken wir nicht nur die systematischen Vogelerfassungen. Gleichzeitig werden dem Naturschutz wichtige Daten an die Hand gegeben, um künftig schneller auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren“, sagt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel.
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BfN Pressemitteilung: Vogelmonitoring leicht gemacht: Erfassung der Brutvoegel wird digitalisiert

Bonn/Münster, 22. Januar 2018: Naturbegeisterte beobachten zur BrutzeitVögel, erfassen sie im Smartphone oder Tablet und bereits kurz nach Ende der Brutsaison liegen wissenschaftlich belastbare Angaben zu überregionalen Bestandsveränderungen gegenüber den Vorjahren vor. Noch
ist das Zukunftsmusik. Mit einem neuen Forschungsvorhaben will der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), zusammen mit Expertinnen und Experten aus der Schweiz, diesem Ziel näher rücken und die Voraussetzungen dafür schaffen. Das BfN fördert das nun bewilligte Vorhaben aus Mitteln des Bundesumweltministeriums mit einer  Viertelmillion Euro. Es endet im Jahr 2019, weitere Projekte zur Umsetzung sollen folgen. mehr lesen…

“Gänse werden sesshaft – und sie werden immer mehr!“

Landwirte aus Raum Barnten und der Börde glauben nicht mehr an temporäres Problem

Von Tarek Abu Ajamieh

Kreis Hildesheim. In der Diskussion um das immer massivere Auftreten von Gänsen auf Feldern vor allem im nördlichen Landkreis hat sich eine Gruppe von Landwirten aus besonders betroffenen Gebieten noch einmal intensiv mit der Materie beschäftigt. Das Fazit der Bauern aus dem Raum Barnten/Sarstedt und der Hildesheimer Börde: Dass immer mehr Gänse dort nach Futter suchen, hat weniger mit dem Ackerbau als vielmehr mit landschaftlichen Veränderungen im Zuge des Kiesabbaus zu tun – und die Hoffnung, dass die meisten der hungrigen Vögel nur Kurzzeit-Gäste sind, sei wohl vergeblich. Die Landwirte sehen negative Auswirkungen nicht nur für ihre Betriebe, sondern auch für Spaziergänger und Jogger in der Feldmark. mehr lesen…

Zwischen Gronau und Burgstemmen soll die Leine wieder natürlicher fließen und neue Auen entwickeln können

Ein bisschen zurück zur Natur: Die Leine soll sich wieder mehr ausbreiten können

Projekt passt zu Forderungen von Umweltschützern und Fachleuten für Hochwasserschutz

Von Tarek Abu Ajamieh
Kreis Hildesheim. Weniger Befestigungen am Ufer, mehr natürliche Auenlandschaften – die Leine soll wieder ein bisschen urtümlicher werden. Zumindest im Bereich zwischen Burgstemmen und Gronau. Dafür wollen sich der Leineverband,der Landkreis sowie die Kommunen Leinebergland, Elze und Nordstemmen im Rahmen einer sogenannten Gewässerallianz einsetzen. Damit planen sie zumindest zum Teil Maßnahmen, die Umweltschützer im Interesse von Artenvielfalt und Hochwasserschutz schon lange einfordern. mehr lesen…

Richtige Vogelfütterung im Winter – Aktion des Ornithologischen Vereins (OVH) in der Arnekengalerie

Viele Menschen erfreuen sich an der Vogelwelt und helfen ihren gefiederten Freunden gern, vor allem im Winter. Der OVH gibt Tipps für die sachgerechte Fütterung an zwei Wochenenden: Am 19./20. und 26./27. Januar im Eingangsbereich der Arnekengalerie in Hildesheim. Vereinsmitgliederstehen an diesen Tagen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Für die jüngeren (und auch älteren) Besucher gibt es ein Vogelarten-Quiz, bei dem Bücher und andere Preise zu gewinnen sind.

Daneben informiert der OVH über seine Arbeitsfelder: Naturkundliche Erforschung der Region rund um Hildesheim – Pflanzen und Vögel, Säugetiere, Insekten, Amphibien und Reptilien in ihren Lebensräumen – als fachliche Grundlage für konkreten Naturschutz.

Dazu bietet der Verein schon seit seiner Gründung vor 65 Jahren ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit Exkursionen und Vorträgen zum Kennenlernen von Fauna und Flora an. Speziell für den Naturschutz hat der OVH 1989 die Paul-Feindt-Stiftung gegründet, heute der größte privatrechtliche Träger von Schutzgebieten im ganzen Landkreis Hildesheim und in weiteren Gemeinden der Nachbarkreise. Das bedeutet 100 % Einsatz für den Naturschutz in unserer Region! Hier bekommen Sie ein Flyer zum Thema Winterfütterung

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren Die Arnekengalerie  Vivara Naturschutzprodukte und Franz Krone Asel

Die „Serengeti“ liegt im Landkreis – Größe Gänsetrupps suchen die Maisfelder im Leinetal auf.

LEINEBERGLAND. Früher sind die grauen Gänse im Spätherbst über den Raum Hannover und Hildesheim hinweg nach Holland und Frankreich geflogen. Sie hatten weder Rastplätze noch Nahrung in der Börde gefunden. Das hat sich geändert. Seit Mitte der 1980er Jahre hat der Massenzug der nordischen Gänse auch im Kreis Hildesheim Platz gefunden, teilt der Ornithologische Verein zu Hildesheim (OVH) mit.

Blässgänse beim Abflug in Sarstedt-Schliekum

Zahlreiche Gänse machen Rast im Leinetal. So auch Blässgänse wie hier auf einem Gewässer bei Schliekum. Alle Fotos A.Hill/OVH mehr lesen…

Die richtige Winterfütterung von Wildvögeln

Die Fütterung von Vögeln ist sicher geeignet Freude an der Naturbeobachtung zu wecken. Wir  füttern weil wir daran Spaß haben. Wir sehen die Vögel aus nächster Nähe. Über die Winterfütterung ist die Zahl der aktiven Vogelbeobachter in Großbritannien und den USA stetig angestiegen und wird mittlerweile in Millionen gemessen. In 2015 wurden 3,3 Mrd U$ für Vogelfutter in den USA ausgegeben.  In GB werden etwa 750 Millionen Euro mit dem Verkauf von Futter und Futterhilfen  umgesetzt. Das Füttern von Wildvögeln ist zu einem Wirtschaftsfaktor geworden.

_D317667_Wacholderdrossel

In den Monaten Dezember bis März sind Wacholderdrossel aus Skandinavien bei uns zu Gast.

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Wo die Gänse den Bauern sogar helfen

Angesichts der Schwärme im Leinetal sprechen Ornithologen von einer „Serengeti bei Hildesheim“ – tatsächlich machen sich die Tiere teilweise nützlich

Tundrasaatgänse Schliekum

Die Saatgans kann dem Landwirt schon vom Namen her nicht gefallen – doch in diesem Jahr ist alles ein bisschen anders als sonst.

Von Tarek Abu Ajamieh Leinetal/Kreis Hildesheim. Alistair Hill ist ein eher ruhiger Typ. Doch wenn der Hildesheimer Hobby-Ornithologe in diesen Wochen im Leinetal unterwegs ist, kann er sich vor Begeisterung kaum halten: Tausende Gänse lassen sich bei der Nahrungssuche beobachten, darunter auch sehr seltene Arten, die er hier in der Gegend bislang kaum zu Gesicht bekommen hat. Und auch die Landwirte, ob der Gänse-Invasion in den vergangenen Jahren oft nicht gerade glücklich, sehen die gefiederten Gäste derzeit positiver. Denn die helfen ihnen bei der Vorbereitung der Aussaat in diesem Jahr. mehr lesen…

Visualisierung des Vogelzugs in Europa – EuroBirdPortal mit neuem Online-Viewer

Neues vom DDA 21.12.2017

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© EuroBirdPortal

Der neue Online-Viewer des EuroBirdPortal (EBP) zeigt die Verbreitung von insgesamt 105 ausgewählten Vogelarten für weite Teile Europas rund ums Jahr. Im EBP werden durch eine Partnerschaft von derzeit 81 Organisationen Vogelbeobachtungen von Online-Portalen aus 29 Ländern Europas zusammengeführt. In Deutschland ist ornitho.de Partner des EBP. mehr lesen…

Glyphosat: Kommission reagiert auf die Europäische Bürgerinitiative und kündigt mehr Transparenz bei wissenschaftlichen Bewertungen an

Europäische Kommission – Pressemitteilung Straßburg, 12. Dezember 2017

Mit der heute angenommenen Mitteilung reagiert die Kommission auf die Europäische Bürgerinitiative (EBI) „Verbot von Glyphosat und Schutz von Menschen und Umwelt vor giftigen Pestiziden“ und kündigt für 2018 einen Vorschlag für einen Rechtsakt an, mit dem die Transparenz und die Qualität der Studien bei der wissenschaftlichen Wirkstoffbewertung verbessert werden sollen. mehr lesen…

Kraftwerke abschalten, Kormorane abschießen?

Aus der HAZ vom 05.12.2017

Ringen um den Aal: Verband kontert Brüsseler Vorschläge / Aspekte des Streits betreffen den Landkreis Hildesheim

Kreis Hildesheim. Er ist wendig, glitschig und nicht leicht zu packender Aal. Die Frage, wie es mit ihm weitergeht, scheint ähnlich knifflig und ist zudem äußerst umstritten. Niedersachsens Angler laufen jetzt Sturm gegen EU- Pläne zum Schutz des langen – und aus Sicht von Fischfreunden auch schmackhaften – Flussbewohners. Eine Reihe von Streitpunkten spielt dabei auch im Landkreis Hildesheim eine große Rolle. mehr lesen…

Zwei Weltverbesserer im Kampf für Molch, Hamster und Mensch

Aus der HAZ vom 30.11.2017

Maren Burgdorf und Matthias Köhler achten im Ausschuss für Stadt-Entwicklung darauf, dass die Umwelt nicht unter die Räder kommt. Was treibt sie an?

Von Wiebke Barth

Sie sind die mahnenden Stimmen für die Interessen von Feldhamster und Kammmolch, Fledermaus und Nachtigall, sie sind so etwas wie die Anwälte der Natur in der Politik: Seit Jahrzehnten begleiten Maren Burgdorf vom OVH (Ornithologischer Verein zu Hildesheim) und Matthias Köhler vom BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz) als sachverständige Vertreter ihrer Vereine den Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt und Verkehr (Steba) – ehrenamtlich, sie erhalten dafür nicht einmal Sitzungsgeld. mehr lesen…

Kraniche ziehen wieder nach Süden: Ornithologen bitten Bürger um Hinweise Kreis Hildesheim.

Die ersten Kraniche sind schon unterwegs, tausende dürften dieser Vorhut folgen.

Das berichtet der Ornithologische Verein Hildesheim. Allein am vergangenen Freitag wurden bei Ochtersum 44 Exemplare auf dem Weg nach Süden gesichtet. Die Kraniche rufen während des Zugs viel. Sie fliegen immer in Familiengruppen. Gelegentlich rasten sie auch. Dann sind die Jungvögel anhand des brauneren Kopfgefieders gut von dengrauen Altvögeln zu unterscheiden.  mehr lesen…