Aktuelles:

Sempacher Rotmilan Projekt

Neues von Rettet den Roten

Schweizerische Vogelwarte startet großes Rotmilanprojekt

Unter der Federführung von Patrick Scherler und Adrian Aebischer sowie vielen anderen ehrenwerten Helfern wurden 2015 40 Jungmilane in der Schweiz mit Loggern ausgestattet, geplant sind weitere ca. 100 Vögel. Wichtige Fragen wie Dispersion und Mortalität der Jungvögel können damit endlich geklärt werden. Exemplarisch wurde eine Animation von 25 Vögeln auf ihrem Herbstzug bei youtube hochgeladen.

Weitere Information über dieses und auch andere schöne Projekte finden sie unter: Vogelwarte CH

Hier bekommen Sie erste Darstellungen der Flugrouten der ersten mit Loggern ausgestatteten Jungmilane

Wenzel fordert Kaliproduktion ohne Salzeinleitung

Neue Pressmitteilung  des NI Ministerium für Umwelt 4. März 2016

Der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel hat sich am Donnerstag (gestern) bei der Firma K-UTEC Salt Technologies in Sondershausen über Verfahren zur Vermeidung von Salzabwässern aus der Kaliproduktion informiert. mehr lesen…

EU Aktionsplan gegen Artenhandel

Neues vom DNR 29. Feb. 2016

Die EU-Kommission hat am Montag einen Aktionsplan angenommen, um den illegalen Artenhandel innerhalb der EU sowie weltweit zu einzuschränken.„Artenhandel und Wilderei sind in mehreren Regionen und Ländern Auslöser von Unsicherheit und Instabilität. Sie können als Finanzierungsquelle von bewaffneten Gruppen dienen und Korruption fördern. Wir müssen starke Partnerschaften mit den Ländern entlang der Schmuggelrouten – vom Ursprungs- über das Transit- bis zum Zielmarktland – aufbauen.

Die EU ist bereit, mit ihren Partnern zusammenzuarbeiten, um diese Form des illegalen Handels zu unterbinden und die betroffenen Gemeinschaften zu unterstützen“, sagte die Hohe Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik Federica Mogherini.Durch den Aktionsplan sollen vor allem Angebot und Nachfrage reduziert, bestehende Vorschriften besser umgesetzt und die Zusammenarbeit zwischen Ursprungs-, Zielmarkt- und Transitländern gefördert werden. Er beinhaltet 32 Maßnahmen bis 2020. Nächste Woche wird der Plan den Mitgliedstaaten zur Zustimmung vorgelegt. [ej]

EU Kommission und Naturschutz

Der BirdLife Europe-Newsletter Januar 2016:

setzt sich mit den Themen auseinander, die im Jahr 2016 für den Natur- und Umweltschutz von großer Bedeutung sein werden. Er ist ein Ausblick, was uns in diesem Jahr erwartet. Unter anderem gehören zu den Themen der Kampf gegen den Vogelmord, die Rettung der Geier, die Reduzierung des Beifangs oder auch die Gestaltung des Europäischen Energiesystems der Zukunft.

Hier bekommen Sie eine Deutsche Übersetzung des Briefs

Hir bekommen Sie das Englische Original

Geht es mit Glyphosphat bis 2031 in der EU weiter?

Neues vom NVN – am 25. Feb.2016

Die EU-Kommission hat am Mittwoch dem EU-Parlament ihren Vorschlag zum Einsatz von dem Pflanzenvernichtungsmittel Glyphosat vorgelegt. Sie will die Zulassung um 15 Jahre verlängern. Kritiker*innen schätzen das Pflanzengift als stark gesundheitsgefährdend ein.

Die Mitgliedsstaaten geben am 7. März ihre Empfehlung zur Zulassung ab. Eine Mehrheit für eine Verlängerung gilt als sicher. Im Anschluss entscheidet dann die EU-Kommission. „Die EU-Kommission hat offenbar nicht die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger im Blick, sondern die Interessen der Agrarindustrie wie die des Herstellers des Pestizids Monsanto“, kritisierte Martin Häusling, agrarpolitischer Sprecher der Grünen Fraktion im Parlament. Glyphosat ist weltweit das am weitesten verbreitete Pflanzengift und seit vielen Jahren hoch umstritten. Der Stoff steht im Verdacht eine krebserregende Wirkung zu haben. Die Zulassung für Glyphosat in der EU läuft im Sommer aus. Die Grünen fordern von der Bundesregierung, der Wiederzulassung nicht zuzustimmen. Sie wollen am Donnerstag einen entsprechenden Antrag im Bundestag zur Abstimmung bringen. Die EU-Kommission stützt sich auf eine Stellungnahme der EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), die das Mittel im vergangenen November als „wahrscheinlich nicht krebserregend“ beurteilte (EU-Umweltnews vom 16.10.2015). [as]

Anmerkung (AH)
Was sind die Alternativen? Sind diese weniger gefährlich?

Neues von Rettet die Roten

Die Saison ist eröffnet – Ron ist wieder zurückgekehrt –

Ron konnte am 23.02.2016 bereits im Brutgebiet beobachtet werden. Das Männchen muss zwischen dem 04./07.02  vermutlich aber am 06.02.2016 in Spanien losgezogen sein und erreichte sein Brutgebiet zwischen dem 19.-22.02. eher am 20.02.2016. In etwa benötigte der Vogel für seinen Rückweg 14 Tage.Nach den starken SW-Winden am 22.02. und der heute beständigen und teilweise sonnigen Wetterlage am Mittag/Nachmittag erreichten etliche Rotmilane ihr Brutrevier in Nordhessen. Vor allem am Nachmittag zogen viele kleine Trupps Richtung NNW.

@ Christian Gelpke

Vögel in Deutschland 2014 erschienen

Neues vom Dachverband DDA 17.02.2016 Vögel in Deutschland 2014

© DDABonn, Münster, Recklinghausen, 17. Februar 2016: Die Vielfalt in der Vogelwelt schwindet. Insbesondere bislang häufige und weit verbreitete Singvogelarten wie Baumpieper und Stieglitz weisen negative Trends auf. Die jetzt veröffentlichte Studie „Vögel in Deutschland“ beleuchtet die Hintergründe dieser Bestandsrückgänge. „Die Arten der Agrarlandschaft bleiben weiterhin unsere Sorgenkinder“, erläutert Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz. „Rund die Hälfte der Vogelarten unserer Felder und Wiesen nehmen im Bestand ab. Besonders betroffen sind die am Boden brütenden Arten und solche, die sich von Kleininsekten ernähren.“ Dafür werden unter anderem die häufige und intensive Bodenbearbeitung sowie der starke Rückgang von Insekten verantwortlich gemacht.

cover vid2014 lg

Trotz einzelner Erfolge bei Großvogelarten wie Schwarzstorch und Fischadler reichen die Schutzbemühungen in Deutschland für einen Großteil der Arten, auf deren Erhaltung die Europäische Vogelschutzrichtlinie abzielt, noch nicht aus. „Die Intensivierung der Landnutzung, die Entwässerung von Lebensräumen sowie Sport- und Freizeitaktivitäten sind die wichtigsten Beeinträchtigungen und Gefährdungen“, konstatiert Bernd Hälterlein, Vorsitzender des Dachver-bandes Deutscher Avifaunisten. „Zugvögel weisen einen höheren Anteil im Brutbestand abnehmender Arten auf als diejenigen Arten, die auch im Winter bei uns bleiben“, ergänzt Peter Herkenrath, der als Geschäftsführer der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten an der Publikation mitgewirkt hat. „Neben den Schutzanstrengungen in Deutschland ist deshalb eine Intensivierung der Bemühungen zum Schutz von Zugvögeln auf ihren Zugwegen und im Überwinterungsgebiet erforderlich“, so Herkenrath.

Eine bedeutende Aufgabe in den kommenden Jahren ist die Verbesserung des Managements in den EU-Vogelschutzgebieten. Für die Mehrzahl der Gebiete liegen noch keine Pflege- und Entwicklungspläne vor. Und dort, wo sie vorliegen, sind diese oftmals nicht vollständig umgesetzt. „Soll die Erhaltung der Zielarten des europäischen Vogelschutzes Erfolg haben, müssen wir hier umgehend einen großen Schritt nach vorn machen“, betont Bernd Hälterlein und fordert Politik und Verwaltung auf, die dafür benötigten Finanzmittel bereitzustellen. Hintergrund „Vögel in Deutschland 2014“ basiert auf Datenerhebungen, die zum größten Teil von Ehrenamtlichen im Rahmen des bundesweiten Vogelmonitorings durchgeführt werden.

Für die Studie wurde umfassendes Datenmaterial aus dem nationalen Bericht nach der europäischen Vogelschutzrichtlinie anhand der ökologischen Eigenschaften der Vögel neu analysiert und bewertet.Die Publikation Vögel in Deutschland wird jährlich gemeinsam durch den Dachverband Deutscher Avifaunisten, die Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und das Bundesamt für Naturschutz herausgegeben. Die neue Ausgabe „Vögel in Deutschland 2014“ ist im Februar 2016 erschienen.

Der Bericht „Vögel in Deutschland 2014“ steht als Download hier zur Verfügung
Auch eine online lesbare Version des Berichtes „Vögel in Deutschland 2014“ steht bereit.

Bezug der gedruckten Ausgabe über
DDA-Schriftenversand, z. H. Thomas Thissen
An den Speichern 6, 48157 Münster, Tel: 0251 / 2101400
E-Mail: schriftenversand dda-web.de
Internet: Bestellung
Schutzgebühr: 9,80 EUR zzgl. Versandkosten

EU-Umweltausschuss will Antibiotikaeinsatz bei Tieren einschränken

Neuer DNR Newsletter zur EU-Umweltpolitik  Nr. 7/16

Donnerstag, 18. Februar 2016

Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat gestern über seine Position zu der neuen EU-Tierarzneimittelverordnung abgestimmt. Die Nutzung der vorhandenen antimikrobiellen Arzneimittel muss eingeschränkt und neue Mittel entwickelt werden, um die wachsenden Resistenz gegen Antibiotika zu bekämpfen, sagte ein Abgeordneter des Ausschusses. Ein vorbeugender Einsatz von Antibiotika sollte nur noch für Einzeltiere erlaubt sein, wenn ein Veterinär die Behandlung rechtfertigen kann. mehr lesen…

Verfassungsklage gegen Windkraft

Neues vom NVN

Einladung Pressekonferenz – Erhebung einer Verfassungsbeschwerde / Verfassungsklage – körperliche Unversehrtheit

Einladung Pressekonferenz zur Erhebung einer Verfassungsbeschwerde / Verfassungsklage beim Bundesverfassungsgericht wegen Verletzung des Grundgesetz- Artikels 2, Absatz 2, des Rechts auf körperliche Unversehrtheit. Die Klage führen Professor Dr. Rudolf Wendt und Professor Dr. Michael Elicker, beide Verfassungsrechtler Universität des Saarlandes, Saarbrücken, u.a. Ort: Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund Adresse: In den Ministergärten 10, 10117 Berlin Datum, Uhrzeit: 25.02.2016, 11:00 Uhr, Raum „Lessing“

Im Zuge des Ausbaus von Windenergieanlagen (WEA) im gesamten Bundesgebiet werden Genehmigungen für diese Anlagen anhand veralteter Regelwerke aus den 1990er Jahren erteilt, die nicht dem heutigen Stand von Wissenschaft und Technik gerecht werden. Im In- und Ausland kommt es zunehmend zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei Anwohnern von WEA. Stellvertretend für unzählige Betroffene aus ganz Deutschland klagen erkrankte Bürger unter der Federführung des Regionalverbandes Taunus, Windkraft mit Vernunft e. V.. Ziel der Kläger ist: · mehr lesen…

Dicyclophenac wird in Indien reguliert

Neues von BirdLife International Hoffnung für Geier

Wesentlicher Durchbruch kann asiatische Geier vor dem Aussterben retten

von Martin Fowlie

Leider ist der Bericht nur auf Englisch verfügbar.

Die Anwendung von Dicyclophenac (Volatren) in der Tiersucht ist auch in Europa und Afrika zugelassen. Überall gehen die Geierbestände drastisch zuück in den Ländern wo Dicyclophec eingesetzt wird

A major step for the future of vultures in Asia has been announced by the Indian Ministry of Health. A ban of multi-dose vials of human formulations of diclofenac, which is responsible for the death of tens of millions of Asia’s vultures, has come into force with immediate effect. The painkiller was banned from veterinary use in India in 2006 because of its lethal effects on vultures that feed on the carcasses of treated cattle and buffaloes, but human formulations of the drug have been illegally used to treat animals since then.

The ban sees diclofenac production now restricted to human formulations in a single 3ml dose.Chris Bowden, RSPB (BirdLife in the UK) and SAVE vulture programme manager said, “Despite diclofenac being illegal for veterinary use since 2006, human formulations have been made readily available in large vials by irresponsible drug companies, making it cheap and easy to use illegally to treat cattle and buffalo.  This ban means that the large vials can no longer be manufactured and sold, making it more difficult to use illegally for animals and thereby removing it from the primary source of food for Asia’s vultures.

This is a huge step closer to bringing vultures back from the brink of extinction.”Veterinary diclofenac caused an unprecedented decline in the three species South Asia’s Gyps vulture populations – White-rumped, the long-billed and the slender-billed vulture. Oriental white-backed vultures declined by more than 99.9% between 1992 and 2007, with the loss of tens of millions of individuals.After years of campaigning by conservationists, the governments of Bangladesh, India, Nepal, and Pakistan banned veterinary formulations of diclofenac between 2006 and 2010. Recently, experts have recorded a slowing of Gyps vulture declines as a result of the bans. However, human formulations of diclofenac are still widely available and illegally used to treat livestock, the carcasses of which are the main food source for vultures in South Asia.

The RSPB is a member of SAVE (Saving Asia’s Vultures from Extinction), which is a consortium of international organisations created to oversee and co-ordinate conservation, campaigning and fundraising activities to help the plight of South Asia’s vultures.  Since it was created, SAVE has requested pharmaceutical companies to cease production of the large vials of human formulations of diclofenac, which, at 30ml, are ten times the size of the dose required to treat a human (i.e., 3ml).  Only three companies voluntarily ceased manufacture ahead of this regulation, while more than 70 in India ignored the requests. Health professionals do not think that the banning of large vials poses any significant threat for the legitimate use of diclofenac in treating humans.

Vibhu Prakash, a scientist from the Bombay Natural History Society (BirdLife in India) said, “Probably the most important step in vulture conservation since diclofenac’s ban for veterinary use in 2006, this latest announcement shows how much progress has been made. But there is still a job to do to make sure that safe alternative drugs are used.  Unfortunately, many alternatives, like ketoprofen, are not vulture-safe and more remain untested. In fact, there is only one vulture-safe alternative – meloxicam.”Meloxicam is becoming more widely used now that the cost to manufacture it has been reduced by lifting its patent in South Asia.  However, other drugs known to be toxic or with unknown effects remain legal and are still being used.

Closer to home, an Italian company was, incredibly, given the green light to produce diclofenac for the Italian and Spanish veterinary markets, eight years after India’s first ban on the drug. Vultures inhabit both countries and feed on livestock carcasses, some of which will be treated with diclofenac. Vulture conservationists fear that this will cause declines in Europe’s vultures similar to that seen in South Asia. However, these fears have not been taken seriously by the European Medicines Agency who did not advise a European Union-wide ban on diclofenac.

Toby Galligan, RSPB Vulture Research scientist, said: “Again the government of India has made a strong decision to protect its vultures. Something that Europe has failed to do. It is truly shameful.”SAVE is working to stop veterinary use of diclofenac by advocating vulture conservation to governments and raising awareness of alternative drugs that are just as effective in treating cattle to veterinarians and livestock owners.  While these issues are being tackled in situ, SAVE has established captive breeding populations of vultures at centres in India, Nepal and Pakistan. The birds will be released to supplement surviving wild populations, but only when it is safe to do so.

© BirdLife Internatinal

Pressemitteilung vom BUND zum Waldbericht 2016

„Waldreport 2016“ dokumentiert Defizite und positive Entwicklungen in der Forstwirtschaft. BUND  fordert Bundeswaldgesetz mit  ökologischen Mindeststandards

Anmerkung (AH): der OVH und der BUND arbeiten im Kreis Hildesheim eng zusammen um die Situation der Wälder zu verbessern. Wir denken, dass der Waldbericht des BUND auch für unsere Mitglieder von Interesse ist.

Berlin: Der heute veröffentlichte „Waldreport 2016 – Schatten und Licht“ des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zeigt in Fallstudien aus elf Bundesländern, dass in der Forstwirtschaft nach wie vor erhebliche Defizite bestehen. „Beim Schutz des Waldes gibt es nach wie vor große Versäumnisse. Wir beobachten massive Holzeinschläge, Fällungen wertvoller Altbäume, Kahlschläge, Bodenschäden und dies teilweise in streng geschützten Gebieten“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Der „BUND-Waldreport 2016“ dokumentiert eine Reihe von Verstößen gegen nationale und europäische Naturschutzgesetze und -richtlinien. Er enthält aber auch positive Beispiele der Waldbewirtschaftung. mehr lesen…

Verlust von Waldflächen Weltweit

Mitteilung von BirdLife International vom 5. Feb. 2016

Eine Fläche so groß wie Schottland ging verloren.

An area the size of Scotland lost from the world’s most important sites for nature.
Conservationists scientists from the RSPB (BirdLife in the UK), BirdLife International, and colleagues in Italy assessed satellite data to measure forest loss in 7,000 key sites for nature from 2000-2012.Forest covered around 2.9 million km2 of land in these IBAs in 2000, but had decreased by around 73,000 km2 (an area the size of Scotland) by 2012 – a 2.5% loss across all IBAs.Key countries with highest forest loss are Brazil, Paraguay, Indonesia, Malaysia, Madagascar and Ghana, and major losses in South America and South-East Asia.“It is the biodiverse tropics which are again suffering most,” said Dr Graeme Buchanan, senior conservation scientist at the RSPB Centre for Conservation Science and a co-author of the study.In the new study, scientists used satellite imagery to measure forest loss remotely across the global network of Important Bird and Biodiversity Areas (IBAs). They quantified forest loss between 2000 and 2012 across 7,279 of the world’s IBAs that support forest bird species.These losses were not uniform, with most IBAs losing less than 1% of their forest cover over the period. However, a small number of sites suffered severe levels of deforestation including: Salta Forest, Argentina (a 72% loss), Rawa Lunang, Indonesia (69%) and Tesso Nilo, Indonesia (65%).

Hier bekommen Sie diesen Bericht in Englischer Sprache

 

Das EU Parlament hat die Naturschutz massiv unterstützt

Mitteilung von BirdLife Europe vom 2. Feb. 2016 Biodiversität in der EU

BirdLife Europe, Tue, 02/02/2016 – 12:30

Die Mitteilung von BirdLife wird hier in Englischer Sprache wiedergegeben.

Tatsache ist das die Abstimmung über die Direktive “Vögel und Habitate” mit 592 für und nur 52 Gegenstimmen unterstützt wurde.

European Parliament Votes for Nature

In a huge vote at the European Parliament this lunchtime, Europe’s political representatives have stood up to defend key under-threat EU nature laws.

By an overwhelming majority of 592 to 52, MEPs voted to approve a report on the Mid-term review of the EU’s Biodiversity Strategy, which calls for the protection of the Birds and Habitats Directives. The report was an ‘own-initiative report’ led by the Belgian MEP Mark Demesmaeker.

The report stresses that full implementation and enforcement of these laws, collectively known as the Nature Directives, are needed to achieve the targets of the EU Biodiversity Strategy. The Strategy runs until 2020 and by which time the EU has to halt biodiversity loss and achieve six targets. These targets cover EU legislation on nature, agriculture, fisheries, and invasive alien species, and also initiatives for restoring and connecting nature areas and action for biodiversity outside the EU.

The decisive result for nature conservation took place today in the Parliament’s plenary chamber in Strasbourg, where MEPs meet each month. The call to save the laws has come about due to the ‘Fitness Check’ process currently being carried out by the European Commission on the laws, known collectively as the Nature Directives. There are fears they could be re-opened, and potentially weakened. Today’s result comes after a number of national governments showed their support for the directives, with the EU Environment Council opposing their re-opening back in December.

A massive level of support from the public has also been demonstrated, with more than half a million people, a record-breaking number, backing the laws during a consultation which ended last July. Further, in the lead up to today’s vote, thousands of people across Europe Tweeted to MEPs urging them to back the report.

Responding to today’s vote, Ariel Brunner, BirdLife Europe’s Senior Head of Policy, said: “The Parliament has today sent an unequivocal message to Timmermans and Vella: you have no mandate to re-open the Birds and Habitats Directives, but you do have a strong mandate to get them enforced and implemented. “With such an unprecedented majority backing this message, it would be inexcusable for the Commission to choose to ignore it.”

The vote in Parliament is another milestone for the Nature Alert campaign, led by BirdLife and other conservation organisations, calling on the European Commission to protect the Nature Directives and improve their implementation, rather than re-open them. Results from the Fitness Check are expected in April.

More information on the Mid-term review report is available here.

For more on the Nature Alert campaign, click here.

More information on the Twitter action in the lead-up to today’s vote is available here. 

For a full breakdown of how the MEPs voted, click here (scroll to Page 30).

Bestandsentwicklung der Brutvogel seit 1970

Falke (BTO) veröffentlicht Tabellen der Bestandsentwicklung

Bird Trends 2015: Bestandsveränderungen der Brutvögel Großbritanniens

© Robert Mayer Der British Trust for Ornithology (BTO) hat vor kurzem die Bestandstrend 2015 der Brutvögel Großbritanniens veröffentlicht. Wie bereits zu erwarten, nehmen die Bestände zahlreicher Vogelarten weiterhin deutlich ab. Neben bereits vielfach in diesem Zusammenhang genannten Arten wie Rebhuhn, Turteltaube oder Feldlerche werden auch Singdrossel, Star und Haussperling genannt. Ebenfalls auf der besorgniserregenden Liste finden sich Zwergtaucher, Waldschnepfe, Bekassine und Nachtigall. Eine moderate Abnahme zeigen Flussuferläufer, Wasseramsel, Gartengrasmücke und Grünfink sowie Großer Brachvogel. Weiterhin auf der Roten Liste zu finden sind die typischen Langstreckenzieher Trauerschnäpper, Waldlaubsänger und Braunkehlchen.

Turteltaube Bestandsentwicklung ab 1970 UK

Ein Beispiel aus dem Bericht: Die Bestandsentwicklung der Turteltaube seit 1970 in GB

Neues vom Dachverband DDA 29. Jan 2016

Ein geringer Bruterfolg 2015 wird für Ziegenmelker, Gartengrasmücke, Schilfrohrsänger und Baumpieper genannt. Grund dürfte unter anderem der anhaltende Rückgang der Insektenpopulationen in Großbritannien sowie auch in den Überwinterungs-gebieten südlich der Sahara sein – jeweils vermutlich in direktem Zusammenhang mit jahrzehntelangem, übermäßigem Pestizideinsatz. Andere Arten wie der Bluthänfling sind vermutlich aufgrund der Ermangelung von Samen und Körnern durch intensivierte Landwirtschaft zurückgegangen. Wenn auch in weit geringerer Zahl, finden sich in „Bird Trends 2015“ auch einige positive Nachrichten. Die Bestandszahlen der Dorngrasmücke befinden sich zwar weiterhin auf historisch niedrigem Stand, es kam in den letzten Jahren allerdings zu einer deutlichen Erholung. Arten wie Rotmilan, Mäusebussard, Sperber, Merlin und Schleiereule haben von umfangreichen Schutzmaßnahmen profitiert und auch einige Kulturfolger wie Höckerschwan, Stockente, Elster, Dohle und Kohlmeise zeigen steigende Bestände. Die Bestandstrends sind unter www.bto.org/birdtrends frei im Internet verfügbar.
Weitere InformationenRobinson, R.A., J.H. Marchant, D.I. Leech, D. Massimino, M.J.P. Sullivan, S.M. Eglington, C. Barimore, D. Dadam, I.S. Downie, I.S., Hammond, M.J., Harris, S.J., Noble, D.G., Walker, R.H. & Baillie, S.R. (2015) BirdTrends 2015: trends in numbers, breeding success and survival for UK breeding birds. Research Report 678. BTO, Thetford.

Hier finden Sie die Tabellen