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Inhalte:

Im Gespensterwald an der Innersteau haben selbst die Bäume Gesichter

In Stadt und Kreis gibt es viele landschaftliche Besonderheiten, um die uns Naturliebhaber aus anderen Regionen beneiden.

Die HAZ stellt sehenswerte Naturreservate vor. Letzte Folge: Der Mastberg

Aus der HAZ 12. Sep. 2020

Von Marita Zimmerhof Fotos Werner Kaiser

Ein Golfplatz mit englischen Rasen? Nein. Die Feuchtwiesen im Bungenpfuhl werden regelmäßig zum Heumachen gemäht – un manchmal genüngt.

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Naturkunde mit dem OVH

Naturkundlicher Spaziergang an den Baddeckenstedter Stapelteichen

2 Weißstörche wecken das Interesse Foto P. Pahl

(PP) Am Sonntag 06.09.2020 lud der Ornithologische Verein zu Hildesheim e.V. (OVH) zu einem naturkundlichen Spaziergang an die Baddeckenstedter Stapelteiche ein. 13 Naturinteressierte folgten der Einladung. Die Coronaregeln konnten mit der Bildung kleiner Gruppen und den nötigen Abstand untereinander eingehalten werden. mehr lesen…

Hier kann sich der Bruchgraben endlich mal wieder so richtig schön breit machen

Schätze vor unser Haustür Aus der HAZ 5. Sep. 2020

Von Marita Zimmerhof: In Stadt und Kreis gibt es viele landschaftliche Besonderheiten, um die uns Naturliebhaber aus anderen Regionen beneiden. Die HAZ stellt sehenswerte Naturreservate vor. Heute: der Bruchgraben

Ein Turm mitten in der Landschaft: 33,5 Meter lang, 8 Tonnen schwer, 5 Meter hoch. Im Oktober 2019 wurde das Bauwerk aus vorgefertigten Teilen errichtet.
Ein Turm mitten in der Landschaft: 33,5 Meter lang, 8 Tonnen schwer, 5 Meter hoch. Im Oktober 2019 wurde das Bauwerk aus vorgefertigten Teilen errichtet.
Seit mehr als 1000 Jahren siedeln Menschen in Algermissen. Verwunderlich ist das nicht, denn die Böden ringsum gehören zu den besten und ertragreichsten der Welt. Die intensive Bewirtschaftung zumeist mit Getreide, Zuckerrüben und Mais hat jedoch tiefe Spuren hinterlassen. Üppige Felder dehnen sich bis zum Horizont, nur ein paar Alleebäume geben der Landschaft Kontur. Fasane und Rebhühner gibt es kaum noch. Keine Gegend also, um Naturschätze zu entdecken?

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Bald mehr Wasser für die Leineaue bei Betheln?

Niedersachsen unterstützt Entwicklung von Flüssen / Bach bei Betheln gehört zum Förderprogramm

Aus der HAZ  27.08,2020

 

Die Flutmulde Nord entsteht nördlich des Bethelner Baches. Zunächst müssen die Ausschreibungen auf den Weg gebracht werden.Foto: Michael VollmerDie Flutmulde Nord entsteht nördlich des Bethelner Baches. Zunächst müssen die Ausschreitungen auf den Weg gebracht werden. Foto Vollmer

Das Land Niedersachsen treibt die Entwicklung der Fließgewässer zwischen Ems und Elbe weiter voran: In dem seit 2012 laufenden Programm zur Förderung sogenannter kleiner Vorhaben der Fließgewässerentwicklung stehen dabei erstmals rund eine Million Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Auch ein Bach bei Betheln ist Teil des Programms. Durch das Geld werde das erfolgreiche Modell der Umsetzung von Vorhaben durch Vereine und Verbände gestärkt, teilt das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz mit. mehr lesen…

Die HAZ stellt sehenswerte Naturreservate vor. Heute: die Gronauer Masch

Schätze vor unserer Haustür

Safari-Feeling an der Leine: Doch der König der Tiere ist hier Welsh-Black-Bulle Saylor.

In Stadt und Kreis gibt es viele landschaftliche Besonderheiten, um die uns Naturliebhaber aus anderen Regionen beneiden.  

Von Marita Zimmerhof

 

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Wo Kaiser Wilhelm einträchtig neben der Borsumer Hauszwetsche steht

Schätze vor unserer Haustür: Die Streuobstwiese Groß Düngen

Aus der HAZ am 15. Aug 2020

In Stadt und Kreis gibt es viele landschaftliche Besonderheiten, um die uns Naturliebhaber aus anderen Regionen beneiden. Die HAZ stellt sehenswerte Naturreservate vor. Heute: die Streuobstwiese in Groß Düngen

Das zierliche Tausendgüldenkraut gehört in die Familie der Enziangewächse. Es liebt sonnige, frische Wiesen – und ist streng geschützt.

Am Roten Steine sind jede Menge Schätze zu finden


Schätze vor unserer Haustür: Aus der HAZ vom 22. Aug. 2020

In Stadt und Kreis gibt es viele landschaftliche Besonderheiten, um die uns Naturliebhaber aus anderen Regionen beneiden. Die HAZ stellt sehenswerte Naturreservate vor. Heute: Am Roten Steine an der Innerste-Au

Von Marita Zimmerhof

Zwischen Ochtersum und der Marienburger Höhe erstreckt sich das Naturschutzgebiet „Am Roten Steine“, das der Lebensraum viele seltenere Arten ist. Alle Fotos Werner Kaiser mehr lesen…

Was blüht denn da?

Mit der Senioren-Akademie Alfeld und dem OVH im NSG Wernershöhe unterwegs

Die Gruppe der Teilnehmer Foto: P. Pahl

(BG + PP) Nach der Lockerung der strengen Corona-Regeln waren 25 Naturinteressierte am 28.06.2020 aus Alfeld, Gronau, Hildesheim und Umgebung der Einladung zu einem Spaziergang durch das Naturschutzgebiet “Wernershöhe” gefolgt. In gebührendem Abstand zueinander, aber voller Aufmerksamkeit, folgten sie den Ausführungen des Exkursionsleiters Bernd Galland (Paul-Feindt-Stiftung). Das Projekt der Stiftung zum Schutz der Ackerwildkrautflora, eines der ältesten und mit 25 ha größten Gebiete dieser Art in Deutschland, beeindruckte die Teilnehmer mit den Massenbeständen des wunderbar blau blühenden Rittersporns.

Ackerwildkräuter bei Wernershöhe Foto: P. Pahl

An die Vorstellung einer Reihe weiterer sehr seltener, z.T. vom Aussterben bedrohter Acker”un”kräuter schloss sich ein Rundgang um die Äcker mit Einblicken in die angrenzende Wacholdertrift mit der ehemaligen, über 1000 Jahre alten Straßenverbindung zwischen Hildesheim und Alfeld sowie in die artenreichen Hecken und Gebüsche an. Ein heftiger Regenschauer tat der Begeisterung keinen Abbruch, im Gegenteil. Zur Freude des Exkursionleiters meldeten sich spontan 7 Personen zur Teilnahme an der nächsten planmäßigen Kartierung der Ackerwildkräuter an. Mit diesen Planbeobachtungen wird die Entwicklung der Bestände der seltenen Arten Jahr für Jahr dokumentiert, nun schon seit den frühen 1980er Jahren.

Ein lebendes Museum mit ewig hungrigen Helfern

Die HAZ stellt in einer Serie sehenswerte Naturreservate vor. Heute: Der Gallberg.

In Stadt und Kreis Hildesheim gibt es viele landschaftliche Besonderheiten, um die uns Naturliebhaber aus anderen Regionen beneiden.

Der Landwirt Heinrich Köhler mit seiner Limousine Kühe

Kämen Zeitreisende heute nach Hildesheim, wären sie erstaunt, dass die Stadt im Südwesten und Südosten von dichtem Hochwald umgeben ist, denn über Generationen waren die Höhenzüge baumlos und kahl. Sie dienten der Bevölkerung, wo es der magere Boden hergab, als Acker, aber mehr noch als Weideland. Damit einher ging eine besondere Flora und Fauna, die heute um so mehr in Gefahr gerät, je mehr ihnen die Baumriesen das Sonnenlicht rauben.

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Störche im Hildesheimer Kreis – Aus der HAZ vom 25. Juli 2020

Entsorgte Masken und Gummibänder: Eine Gefahr für die Störche

Kreis Hildesheim – Naturschutzbund warnt: Achtlos weggeworfene Gummibänder oder Einmal-Masken können für Störche und andere Vögel im Landkreis Hildesheim das Todesurteil bedeuten.

Auf dem Heberberg in Lamspringe hat Heine sogar ein Denkmal bekommen

Aus der Hildesheimer Allgemeine Zeitung 18. Juli 2020 

In Stadt und Kreis Hildesheim gibt es viele landschaftliche Besonderheiten, um die uns Naturliebhaber aus anderen Regionen beneiden. Die HAZ stellt in einer neuen Serie sehenswerte Naturreservate vor. Heute: Der Heberberg

Die Mückenhändelwurz, eine streng geschützte heimische Orchidee, blüht auf den Lichtungen des Heberberges in üppigen Beständen.

DIE MÜCKENHÄNDELWURZ, EINE STRENG GESCHÜTZTE HEIMISCHE ORCHIDEE, BLÜHT AUF DEN LICHTUNGEN DES HEBERBERGES IN ÜPPIGEN BESTÄNDEN.

Wieder mehr singende Nachtigallen Vogelliebhaber zählen 129 Sänger

Aus der HAZ 8. Juli 2020 

In diesem Frühjahr haben wieder mehr Nachtigallen gesungen. Doch langfristig geht der Bestand zurück.Foto: HAZ-Archiv

In diesem Frühjahr haben wieder mehr Nachtigallen gesungen – nachdem ihr Bestand im Vorjahr eingebrochen war. Bei der Zählaktion des Ornithologischen Vereins (OVH) wurden Karl-Heinz Rosanowski 129 singende Männchen gemeldet. Vor einem Jahr waren es nur 105 Vögel gewesen.

„Vielleicht hat sich sogar Corona positiv auf den Zug der Nachtigall ausgewirkt“, mutmaßt Rosanowski. „Denn wegen der Corona-Einschränkungen waren in den Mittelmeerländern nicht so viele Vogelfänger wie sonst mit ihren Netzen und Leimruten unterwegs.“ Zudem dürfte der sehr sonnige und meldet Frühling in diesem Jahr diese wärmeliebende Vogelart begünstigt haben. Vor einem Jahr war das Frühjahr ziemlich feucht und kühl.

Bestandsschwankungen sind jedoch nichts Ungewöhnliches: In den vergangenen Jahren gab es von Jahr zu Jahr immer wieder deutliche Unterschiede bei den Zählergebnissen. Dennoch fällt auf, dass viele, früher regelmäßig besetzt Brutplätze, inzwischen verwaist sind. Und auch die beständig sinkende Zahl von Insekten dürfte der Bestandsentwicklung nicht gut tun.

Die ersten Nachtigallen wurden bereits am 4. April von Marina Grothe in Oedlum und Harry Heinecke in Harsum entdeckt, die letzte hörte Rosanowski am 24. Juni an der Lavesbrücke über die Innerste in der Nähe von Walshausen. Im vergangenen Jahr hatte die erste Nachtigall erst am 14. April in Oedlum gesungen.

Insgesamt meldeten 81 Naturfreunde 319 Nachtigallen – manche Sänger wurden allerdings gleich mehrfach gemeldet. Und manche Vogelliebhaber meldeten gleiche etliche Tiere: So steuerte Stefan Thieme 60 Beobachtungen bei, Josef Folger 26, Bernhard Scharfenberg 25, Alistair Hill 18. Die Arbeitsgemeinschaft Umwelt und Naturschutz Ambergau, die im vergangenen Jahr lediglich drei Reviere entdeckte, meldete in diesem Jahr zehn Areale, in denen eine Nachtigall sang.

Als regelrechte Hotspots erwiesen sich Lebensräume, die vom Menschen umgestaltet worden sind und jetzt zumindest teilweise der Natur zurückgegeben worden sind: der Bruchgraben, der Innerstelauf in Höhe Himmelsthür, die Giftener Seen und die Nordstemmer Kiesseen sind Gebiete, in denen sich der zierliche braune Sänger offenbar besonders wohl fühlt.

Auf Spaziergängen im Kreis Hildesheim Neues entdecken: Wernershöhe

HAZ-Serie: Schätze vor der Haustür von Marita Zimmerhof

Wrisbergholzen – In Stadt und Kreis Hildesheim gibt es viele landschaftliche Besonderheiten, um die uns Naturliebhaber aus anderen Regionen beneiden. Die HAZ stellt einige Orte vor, an denen sich Spaziergänge lohnen. Heute: Wernershöhe.

WrisbergholzenFür den flüchtigen Blick sieht das Getreidefeld aus wie jedes andere. Wer aber näher herantritt, entdeckt ein Blütenmeer in schönstem Himmelblau: Der Ackerrittersporn steht gerade üppig in Blüte. Und wer sich die Mühe macht, seinen Blick zwischen den Halmen über den Boden schweifen zu lassen, entdeckt noch jede Menge weitere botanische Schätze: leuchtend gelben Ackerhahnenfuß etwa, lilablühenden Kleinen Frauenspiegel, rosafarbene Ackerröte oder weiße Ackerlichtnelke.

Auf einer Anhöhe am Ostrand des Alfelder Berglands liegt zwischen Sibbesse und Alfeld die Wernershöhe, eine Ackerfläche, die seit Jahrhunderten landwirtschaftlich genutzt wird. Zu beneiden waren die Bauern hier oben auf der oftmals windumtobten Hochfläche allerdings nie. Wenn der heutige Landwirt Wilhelm Bertram über sein Feld geht, kann er bei jedem Schritt eintauchen in die Zeit vor 80 Millionen Jahren, als der Landstrich von einem warmen tropischen Meer überflutet war.

Neues vom Dachverband: Das Rebhuhn in Gefahr – Europaweite Bestandseinbrüche

Pressemitteilung DDA 29.06.2020

Bild zur Meldung
Kein Platz mehr für das Rebhuhn? In ganz Europa sind die Bestände in den letzten Jahren zusammengebrochen.

Früher war das Rebhuhn ein gewöhnlicher Anblick in der Feldflur, heute sind die Vorkommen in weiten Teilen Europas stark geschrumpft und in manchen Regionen ist die Art bereits ausgestorben. Steht die Charakterart der Ackerflur und -brachen vor dem Aus? Bundesweit gibt es keine andere Vogelart, die in den letzten Jahren so stark im Bestand zurückgegangen ist. Der europäische Bestand ging um rund 93% zurück, aus der Schweiz wurde kürzlich sogar das vollständige Aussterben bekannt gegeben. Höchste Zeit aktiv zu werden und die verbliebenen Vorkommen des Rebhuhns zu schützen! mehr lesen…