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Hildesheim hinkt immer noch hinterher

Nicht alle EU-Schutzgebiete für Flora und Fauna sind bislang gesichert – trotz Ultimatum vom Minister

Eines der geschützten FFH-Gebiete im Raum Hildesheim ist der Haseder Busch, der im Frühjahr von einem Teppich von Hohlem Lerchensporn überzogen ist.Foto: Archiv

Am 5. Juni ist es 29 Jahre her, dass die Europäische Union ihre FFH-Richtlinien in Kraft gesetzt hat. FFH, also Flora- und Fauna-Habitate, sind Schutzgebiete für Pflanzen und Tiere, in denen Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft nur eingeschränkt erlaubt sind. Um aber überhaupt zu wissen, was genau da geschützt werden soll, sind Landkreise und Städte verpflichtet, eine exakte Gebietsbeschreibung zu erstellen. mehr lesen…

Hildesheimer Landwirte und Naturschützer drängen zusammen auf Artenschutz

„Niedersächsischer Weg“ vor Ort

Hildesheimer Landwirte und Naturschützer drängen zusammen auf Artenschutz

Kreis Hildesheim – Vertreter der Bauern und der Umweltverbände verfassen gemeinsamen Brandbrief an den Kreistag. Das Schreiben dürfte nach jüngsten Streits intensive Diskussionen auslösen.

Kreis Hildesheim – Es ist ein Brief, bei dem schon der Briefkopf aufhorchen lässt: Nebeneinander stehen dort die Wappen des Landvolks, der Landwirtschaftskammer, der Naturschutz-Verbände Nabu und BUND sowie des Ornithologischen Vereins Hildesheim (OVH). Am Schluss des Briefes finden sich die Unterschriften der jeweiligen Verantwortlichen. Und im Text taucht immer wieder das Wort „Wir“ auf. Adressat: der Hildesheimer Kreistag.

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Vogelpastor Ewald Bürig ist gestorben

Seine Naturfotos machten ihn berühmt

Ewald Bürig

Als Pfarrer hat sich Ewald Bürig um das Wohl der Menschen gekümmert. Sein Herz schlug aber auch für die Natur: Schon vor Gründung des Ornithologischen Vereins (OVH) am 23. März 1953 gehörte er einem Arbeitskreis um den Josephinum-Lehrer und ersten OVH-Vorsitzenden Paul Feindt an. Die jungen Leute verstanden sich als Feldforscher, die beobachteten, kartierten, auswerteten. Bürig wurde OVH-Gründungsmitglied, war wegen seiner Fachkenntnisse und seiner faszinierenden Tierfotos schließlich weithin als Vogelpastor bekannt. Am Wochenende ist er im gesegnet Alter von 95 Jahren gestorben. mehr lesen…

Bleihaltige Munition wird in Feuchtgebieten in der EU verboten

Neues vom BirdLife International 18.02.2021

Commission confirms it: lead shot will finally be banned in wetlands

By Willem van Den Bossche, Senior Flyway Conservation Officer for Europe & Central Asia
The long awaited ban on the use of lead shots in wetlands finally came into force on 25 January. This sets the timetable for the ban’s implementation in Member States: they have until 15 February 2023, or 2024 if the country’s surface consists of more than 20% of wetlands.
Why does this matter? This law will reduce the annual death of an estimated one million waterbirds which currently die of lead poisoning in the EU, and halt the extreme poisoning of wetland wildlife. It will save millions of lives.

Fütterung von Wildvögeln

Aus dem Stadtteilmagazin Nordstädter Februar 2021

Vielen Dank an die/den unbekannte/n Vogelfreund/in auf dem Nordfriedhof Foto: P. Pahl

(PP) Im Winter füttern viele Menschen gerne Vögel. Doch was ist richtig und was ist falsch?

Der Ornithologische Verein zu Hildesheim e.V. (OVH) hat einige Tipps für Vogelfreunde*innen: Die Futterstelle sollte in der Nähe von Gebüsch angelegt werden. So können Vögel Deckung vor Feinden finden, allerdings sollte darauf geachtet werden, dass Katzen nicht ihrerseits darin Deckung finden. Wichtig ist, Futterstelle und Tränke regelmäßig zu reinigen, um die Übertragung von Krankheiten zu minimieren.

Im Handel ist eine große Auswahl an geeigneten Wildvogelfuttermischungen erhältlich z.B. Mischungen mit Sonnenblumenkernen und Erdnüssen, Fettfuttermischungen mit Haferflocken und speziellem Fett und Meisenknödel. Völlig ungeeignet sind Speisereste wie Brot, Wurst oder Käse. Das darin enthaltene Salz ist für Vögel lebensbedrohlich.

Viele weitere Infos zu diesem Thema bietet der OVH im Faltblatt „Fütterung von Wildvögeln“ und auf der OVH Homepage www.ovh-online.de unter dem Stichwort „Vogelfütterung“.

„Niedersächsische Hartnäckigkeit hat sich gelohnt – Einigung nimmt Rücksicht auf den Niedersächsischen Weg.“

Pressemitteilung der Niedersächsischen Landesregierung 11.02.2021

Lies und Otte-Kinast zu den heutigen Beschlüssen des Bundeskabinetts:

Hannover. Landesumweltminister Olaf Lies und Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast begrüßen, dass die heutigen Beschlüsse des Bundeskabinetts zum Insektenschutzgesetz und zur Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung nun auch den Niedersächsischen Weg berücksichtigen: „Unsere stets sachliche, aber hartnäckige Haltung gegenüber dem Bund hat sich gelohnt. Wir erwarten jetzt, dass die in Aussicht gestellten Regelungen zu Gewässerrandstreifen und für einen weiterhin möglichen Erschwernisausgleich zügig umgesetzt werden.“ mehr lesen…

Missachtet Deutschland Europas Bienenschutzvorgaben? Naturschutz & Biodiversität

Missachtet Deutschland Europas Bienenschutzvorgaben?

Pressemitteilung DNR 11.02.2021

Die auf Bienenschutz spezialisierte Aurelia Stiftung und der Deutsche Berufs-und Erwerbsimker-Bund (DBIB) haben die EU-Kommission aufgefordert, sicherzustellen, dass in Deutschland EU-Bestimmungen zum Schutz von Bienen eingehalten werden und der Einsatz bienenschädigender Pestizide in blühenden Pflanzen verboten wird. Dies ist einem offenen Brief an EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides zu entnehmen. mehr lesen…

Schulze: Insekten schützt jetzt ein Gesetz

Pressemitteilung BMU 10.02.2021 Insektenschutzgesetz

Bundeskabinett bringt Gesetz und Verordnung zum Insektenschutz und Glyphosat-Ausstieg auf den Weg

Das Bundeskabinett hat heute auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Svenja Schulze das Insektenschutzgesetz auf den Weg gebracht, mit dem zahlreiche Neuregelungen im Bundesnaturschutzgesetz vorgenommen werden. Der Gesetzentwurf sieht unter anderem vor, dass Biotope wie Streuobstwiesen und artenreiches Grünland für Insekten als Lebensräume erhalten bleiben. Auch die Lichtverschmutzung als Gefahr für nachtaktive Insekten kann künftig eingedämmt werden. Das Kabinett stimmte auch der parallel vom Bundeslandwirtschaftsministerium eingebrachten Änderung der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung zu, die zu mehr und besseren Lebensräumen für Insekten führen wird. Demnach wird der Einsatz von Glyphosat zunächst stark eingeschränkt und Ende 2023 ganz verboten. In Schutzgebieten soll auch der Einsatz zahlreicher anderer Pflanzenschutzmittel verboten werden. Auch an Gewässerrändern gelten künftig Pestizid-Einsatzverbote. mehr lesen…

Berichte der AG Botanik – Ahrberger Holz

Ahrbergen, NSG “Ahrberger Holz/Groß Förster Holz 

von Maren Burgdorf

Landkreis Hildesheim, Gemeinde Giesen

Koordinaten in Google Earth (ungefährer Mittelpunkt der Teilgebiete):

Ahrberger Holz („Im Hasenwinkel“): 52°12‘52“N 9°53‘12“E

Groß Förster Holz: 52°12‘41“N 9°54‘05“E

NSG „Ahrberger Holz/Groß Förster Holz Open Street Map 2020

Siehe auch der Verordnungstext zum NSG „Ahrberger Holz/Groß Förster Holz (NLWKN 1996):

  1. Das Ahrberger und das Groß Förster Holz bilden einen ehemals zusammenhängenden Auwaldrest im Tal der Innerste auf basen- und nährstoffreichem Standort, der aus tonigem Auelehm über Niederterrassen-Sand aufgebaut ist. Er zeichnet sich durch eine sehr arten- und strukturreiche Baum-, Strauch- und Krautschicht aus. Reste alter Flutrinnen sind im Gelände erhalten geblieben.

Liste der Pflanzenarten vom 16.04.2018

Kartiert am 16.04.2018 von der Arbeitsgemeinschaft Botanik des OVH

Zusammengestellt von Maren Burgdorf

RL Rote Liste und Florenliste Niedersachsen und Bremen (GARVE 2004)

RL 3 Gefährdet

Acer campestre Feld-Ahorn

Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn

Aegopodium podagraria Giersch

Alliaria petiolate Knoblauchsrauke

Alnus glutinosa Schwarz-Erle

Anemone nemorosa Busch-Windröschen

Anemone ranunculoides Gelbes Windröschen

Arum maculatum Gefleckter Aronstab

Campanula trachelium Nesselblättrige Glockenblume

Carex sylvatica Wald-Segge

Carpinus betulus Hainbuche

Chaerophyllum bulbosum Knolliger Kälberkropf

Chaerophyllum temulum Taumel-Kälberkropf

Circaea lutetiana Gewöhnliches Hexenkraut

Corydalis cava Hohler Lerchensporn

Corylus avellana Gewöhnliche Hasel

Crataegus laevigata Zweigriffeliger Weißdorn

Dactylis glomerata Wiesen-Knäuelgras

Dipsacus pilosus Behaarte Karde

Equisetum hyemale RL 3 Winter-Schachtelhalm >1000 m² deckend (ca.3-4000 m²)

Euonymus europaea Gewöhnliches Pfaffenhütchen

Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche

Gagea lutea Wald-Gelbstern

Gagea minima RL 2 Kleiner Gelbstern >1000 Ex. (blüh.)

Galanthus nivalis Schneeglöckchen

Galium aparine Kletten-Labkraut

Geum rivale RL 3 Bach-Nelkenwurz >100 Ex. (blüh.)

Geum urbanum Gewöhnliche Nelkenwurz

Glechoma hederacea Gundermann

Hedera helix Efeu

Lamium argentatum Silberblättrige Goldnessel

Lamium maculatum Gefleckte Taubnessel

Narcissus pseudonarcissus Gelbe Narzisse (Gartenform)

Poa trivialis Gewöhnliches Rispengras

Prunus spinosa Schlehe

Pulmonaria obscura Dunkles Lungenkraut

Quercus robur Stiel-Eiche

Ranunculus auricomus Gold-Hahnenfuß

Ranunculus ficaria Scharbockskraut

Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß

Ribes rubrum Rote Johannisbeere

Rubus caesius Kratzbeere

Rubus fruticosus agg. Artengruppe Echte Brombeere

Rumex sanguineus Blut-Ampfer

Sambucus nigra Schwarzer Holunder

Silene dioica Rote Lichtnelke

Stachys sylvatica Wald-Ziest

Stellaria holostea Große Sternmiere

Urtica dioica Große Brennnessel

Veronica hederifolia ssp. lucorum Efeublättriger Ehrenpreis

Viola reichenbachiana Wald-Veilchen

© Ornithologischer Verein zu Hildesheim Arbeitsgemeinschaft Botanik

Berichte AG Botanik: Vorholz

Botanische Bestandsaufnahme des Vorholzes 2016

Berichte der Arbeitsgemeinsachaft Botanik im Ornithologischen Verein Hildesheim

Führungen: Hannelore Genuit-Leiphold

Bericht: Uta Striebl

TK 25: 3826.4; Koordinaten (ungefährer Mittelpunkt des Gebiets): 52°07´33´´ Nord, 10°07`39“ Ost

grün: gesamtes Kartierungsgebiet, rot: Exkursionsrouten

Das Waldgebiet des Vorholzes ist die Fortsetzung des Galgenberg-Knebel-Höhenzuges nach Osten (Gemeinden Schellerten, Söhlde und Holle)as 1996 als LSG “Vorholzer Bergland” ausgewiesen wurde. Die vielgestaltige Geologie reicht von Sandstein am Heidelbeerenberg bei Ottbergen über Buntsandstein am Thieberg bei Astenbeck bis zu Jurakalken am Langenberg und Muschelkalk am Barenberg bei Grasdorf. Durchzogen wird das Vorholz von vielen kleinen Bachläufen. Entsprechend vielfältig ist die Pflanzenwelt. Zur Pflanzensoziologie sei auf die Veröffentlichung von Hannelore Genuit-Leiphold: “Waldgesellschaften im Vorholz” in den Naturkundlichen Mitteilungen des Ornithologischen Vereins Hildesheim 2001 verwiesen, die auf Vegetationsaufnahmen der Botanik-AG von 1996 – 2000 beruht.

Im Jahr 2016 suchte die Botanik-AG das Vorholz erneut in mehreren Exkursionen auf.

Eine erste Exkursion führte uns schon am 7. März in die Täler der Quellbäche des Astenbaches nahe der Straße von Heersum nach Wöhle, wo wir reiche Tuffs von blühenden Märzenbechern (Leucojum vernum)

bewundern konnten. Bemerkenswert waren weiter die an Stellen flächendeckenden Bestände der Zittergras-Segge (Carex brizoides) mit ihren langen, wie ordentlich gekämmt wirkenden Blättern.

Am 18.4. kartierten wir die bunte Frühblüher-Vegetation im kleinen, etwas außerhalb des Vorholzes gelegenen Gehölzes “Forscher” bei Nettlingen (s. gesonderte Artenliste). Anschließend führte Frau Genuit-Leiphold uns in das östliche Quellgebiet des Astenbaches. Auf sehr feuchtem, teilweise sumpfigem Untergrund fanden wir dort neben weiteren Feuchtezeigern wie Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis), Wechselblättrigem Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium) und Hoher Schlüsselblume (Primula elatior) auch etliche Exemplare der Schlangenwurz (Bistorta officinalis, Vorwarnliste) und der gefährdeten Bach-Nelkenwurz (Geum rivale, RL 3) sowie etwa 1 qm deckend die zarten röhrenförmigen Blätter des Scheiden-Gelbsterns (Gagea spathacea, RL3). Der Scheiden-Gelbstern zählt zu den sog. nationalen Verantwortungsarten, die nur oder zu einem hohen Anteil ihrer Welt-Population in Deutschland vorkommen, und wächst im Vorholz an mehreren Stellen in größeren Beständen.

Im Tal der Dinklarer Klunkau zwischen Heidelbeeren- und Langem Berg konnte U. Striebl auf einer intensiven Nachsuche, angeleitet durch die genaue Dokumentation von H. Genuit-Leiphold aus der ersten Kartierungsperiode, mehr als 50 Horste der stark gefährdeten und in Niedersachsen nur an wenigen Stellen vorkommenden Schatten-Segge (Carex umbrosa, RL 2) wiederfinden. Hier finden sich auch größere Bestände des Winter-Schachtelhalms (Equisetum hyemale, RL 3).

Eine weitere Exkursion der Botanik-AG in das Ilsenholz südlich der B6 bei Wendhausen wird in einem gesonderten Bericht beschrieben.

Auf dem Muschelkalk-Untergrund des Barenbergs und des Großen Steinberges wurden in der Pflanzengesellschaft des Haargersten-Buchenwaldes floristische Besonderheiten wie Türkenbund-Lilie (Lilium martagon, RL3), Purpur-Knabenkraut (Orchis purpurea, RL 3), Akelei (Aquilegia vulgaris, RL3), Hecken-Wicke (Vicia dumetorum, RL 3) und ein einzelnes Exemplar des Schwertblättrigen Waldvögeleins (Cephalanthera longifolia, RL2) gefunden.

Die nächste Exkursion führte die Botanik-AG auf die westliche Kuppe des Steinberges (Nähe B444), wo auf einer oberflächlich entbasten Lössauflage größere Bestände des Kleinen Wintergrüns (Pyrola minor, RL3) und des Birngrüns (Orthilia secunda, RL3) wachsen. Im feuchten Quellgebiet des kleinen Baches westlich der B444 konnte das seltene Lockerblütige Rispengras (Poa remota, RL3) gezeigt werden.

Auf der letzten Vorholz-Exkursion am 13.7. kartierten wir den Kapellen- und den Heidelbeerenberg bei Ottbergen, wo auf dem bodensauren Untergrund aus Sandstein andere Pflanzenarten als im Rest des Gebietes vorkommen, wie die namengebende Heidelbeere (Vaccinium myrtillus) und der Siebenstern (Trientalis europaea). Auf der kleinen, regelmäßig gepflegten Besenheide-Fläche (Calluna vulgaris) wachsen die im Kreis Hildesheim seltenen Gräser Frühe Haferschmiele (Aira praecox, RL2H), Dreizahn (Danthonia decumbens) und Borstgras (Nardus stricta, beide Vorwarnliste). Die noch um die Jahrtausendwende in einer Fichtenschonung am Nordhang des Heidelbeerenberges kleinflächig vorkommenden beiden Bärlapp-Arten Keulen-Bärlapp (Lycopodium clavatum, RL3) und Sprossender Bärlapp (Lycopodium annotinum, RL3) konnten trotz intensiver Nachsuche der Arbeitsgemeinschaft nicht wiedergefunden werden; vermutlich ist der Bestand inzwischen erloschen.

1. Gesamtartenliste Vorholz 2016

kartiert von Hannelore Genuit-Leiphold, Uta Striebl und der Botanik-AG des OVH

Acer campestre Feld-Ahorn
Acer platanoides Spitz-Ahorn
Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn
Achillea millefolium Gewöhnliche Schafgarbe
Adoxa moschatellina Moschuskraut
Aegopodium podagraria Giersch
Aethusa cynapium ssp. elata Wald-Hundspetersilie
Agrostis capillaris Rotes Straußgras
Agrostis gigantea Riesen-Straußgras
Agrostis stolonifera Weißes Straußgras
Aira praecox Frühe Haferschmiele RL 2H > 26 Ex.
Ajuga reptans Kriechender Günsel
Alliaria petiolata Knoblauchs-Rauke
Alnus glutinosa Schwarz-Erle
Alopecurus pratensis Wiesen-Fuchsschwanz
Anemone nemorosa Busch-Windröschen
Anemone ranunculoides Gelbes Windröschen
Angelica sylvestris Wald-Engelwurz
Anthriscus sylvestris Wiesen-Kerbel
Aquilegia vulgaris Akelei RL 3 < 25 Ex.
Arctium nemorosum Hain-Klette
Arctium tomentosum Filzige Klette
Arenaria serpyllifolia Thymianblättriges Sandkraut
Arrhenatherum elatium Glatthafer
Artemisia vulgaris Gewöhnlicher Beifuß
Arum maculatum Aronstab
Astragalus glycyphyllos Bärenschote
Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn
Atropa belladonna Tollkirsche
Bellis perennis Gänseblümchen
Berula erecta Aufrechte Berle
Betula pendula juv. Hänge-Birke (Jungwuchs)
Bistorta officinalis Schlangen-Wiesenknöterich RL 3 > 25 Ex.
Blechnum spicant Rippenfarn 1 Ex.
Brachypodium sylvaticum Wald-Zwenke
Bromus hordeaceus agg. Artengruppe Weiche Trespe
Bromus ramosus Wald-Trespe
Bromus sterilis Taube Trespe
Calamagrostis arundinacea Wald-Reitgras
Calamagrostis epigejos Land-Reitgras
Calluna vulgaris Besenheide
Caltha palustris Sumpf-Dotterblume RL 3 2 Ex.
Calystegia sepium Zaun-Winde
Campanula rapunculoides Acker-Glockenblume
Campanula trachelium Nesselblättrige Glockenblume
Cardamine bulbifera Zwiebel-Zahnwurz
Cardamine flexuosa Wald-Schaumkraut
Cardamine impatiens Spring-Schaumkraut
Cardamine pratensis Wiesen-Schaumkraut
Carduus crispus Krause Distel
Carex brizoides Zittergras-Segge
Carex digitata Finger-Segge
Carex flacca Blaugrüne Segge
Carex muricata agg. Artengruppe Sparrige Segge
Carex pallescens Bleiche Segge
Carex pendula Hängende Segge
Carex pilulifera Pillen-Segge
Carex remota Winkel-Segge
Carex strigosa Dünnährige Segge
Carex sylvatica Wald-Segge
Carex umbrosa Schatten-Segge
Carex otrubae Hain-Segge
Carpinus betulus Hain-Buche
Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume
Cephalanthera damasonium Weißes Waldvögelein §
Cephalanthera longifolia Schwertblättriges Waldvögelein RL 2, § 1 Ex.
Cerastium holosteoides Gewöhnliches Hornkraut
Chaerophyllum bulbosum Knolliger Kälberkropf
Chaerophyllum temulum Taumel-Kälberkropf
Chelidonium majus Schöllkraut
Chrysosplenium alternifolium Wechselblättriges Milzkraut
Circaea lutetiana Gewöhnliches Hexenkraut
Cirsium arvense Acker-Kratzdistel
Cirsium oleraceum Kohl-Kratzdistel
Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel
Cirsium vulgare Gewöhnliche Kratzdistel
Clematis vitalba Gewöhnliche Waldrebe
Convalaria majalis Maiglöckchen
Conyza canadensis Kanadisches Berufkraut
Cornus sanguinea Blutroter Hartriegel
Corylus avellana Gewöhnliche Hasel
Crataegus monogyna Eingriffliger Weißdorn
Crepis capillaris Kleinköpfiger Pippau
Crepis paludosa Sumpf-Pippau
Cruciata laevipes Kreuzlaubkraut
Cymbalaria muralis Mauer-Zymbelkraut
Dactylus glomerata Gewöhnliches Knäuelgras
Dactylus polygama Wald-Knäuelgras
Danthonia decumbens Dreizahn RL V > 100 Ex.
Daphne mezereum Gewöhnlicher Seidelbast §
Daucus carota Wilde Möhre
Deschampsia cespitosa Rasen-Schmiele
Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele
Digitalis purpurea Roter Fingerhut
Dipsacus fullonum Wilde Karde
Dryopteris carthusiana Dorniger Wurmfarn
Dryopteris dilatata Breitblättriger Wurmfarn
Dryopteris filix-mas Gewöhnlicher Wurmfarn
Elymus caninus Hunds-Quecke
Epilobium angustifolium Schmalblättriges Weidenröschen
Epilobium hirsutum Zottiges Weidenröschen
Epilobium montanum Berg-Weidenröschen
Epilobium parviflorum Kleinblütiges Weidenröschen
Epilobium tetragonum ssp. lamyi Graugrünes Weidenröschen
Epipactis helleborine Breitblättrige Stendelwurz §
Epipactis microphylla Kleinblättrige Stendelwurz RL 3, § 2 Ex.
Equisetum arvense Acker-Schachtelhalm
Equisetum hyemale Winter-Schachtelhalm
Equisetum palustre Sumpf-Schachtelhalm
Equisetum sylvaticum Wald-Schachtelhalm
Erigeron annuus Einjähriges Berufkraut
Erophila verna ssp. verna Frühlings-Hungerblümchen
Euonymus europaeus Gewöhnliches Pfaffenhütchen
Eupatorium cannabinum Wasserdost
Euphorbia cyparissias Zypressen-Wolfsmilch
Euphrasia stricta Steifer Augentrost
Fagus sylvatica juv. Rot-Buche (Jungwuchs)
Fallopia japonica Japanischer Staudenknöterich
Festuca altissima Wald-Schwingel
Festuca gigantea Riesen-Schwingel
Filipendula ulmaria Echtes Mädesüß
Fragaria vesca Wald-Erdbeere
Frangula alnus Faulbaum
Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche
Gagea lutea Wald-Gelbstern
Gagea spathacaea Scheiden-Gelbstern RL 3H > 100 Ex.
Galanthus nivalis Schneeglöckchen
Galeopsis tetrahit Gewöhnlicher Hohlzahn
Galium album Wiesen-Labkraut
Galium aparine Kletten-Labkraut
Galium odoratum Waldmeister
Galium palustre Sumpf-Labkraut
Galium saxatile Harzer Labkraut
Galium sylvaticum Wald-Labkraut
Galium uliginosum Moor-Labkraut
Geranium palustre Sumpf-Storchschnabel
Geranium robertianum Stinkender Storchschnabel
Geum rivale Bach-Nelkenwurz RL 3 > 50 Ex.
Geum urbanum Echte Nelkenwurz
Glechoma hederacea Gundermann
Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden
Gymnocarpium dryopteris Eichenfarn
Hedera Helix Efeu
Heracleum sphondylium Wiesen-Bärenklau
Hieracium lachenalii Gewöhnliches Habichtskraut
Hieracium murorum Wald-Habichtskraut
Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut
Hieracium sabaudum Savoyer Habichtskraut
Holcus lanatus Wolliges Honiggras
Hypericum hirsutum Behaartes Johanniskraut
Hypericum perforatum Tüpfel-Johanniskraut
Hyperium pulchrum Schönes Johanniskraut
Hypericum tetrapterum Geflügeltes Johanniskraut
Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut
Impatiens glandulifera Drüsiges Springkraut
Impatiens noli-tangere Großes Springkraut
Impatiens parviflora Kleines Springkraut
Inula conyzae Dürrwurz
Juncus articulatus Glieder-Binse
Juncus bufonius Kröten-Binse
Juncus effusus Flatter-Binse
Juncus inflexus Blaugrüne Binse
Juncus tenuis Zarte Binse
Lamium argentatum Silberblättrige Goldnessel
Lamium galeobdolon Gewöhnliche Goldnessel
Lamium maculatum Gefleckte Taubnessel
Lapsana communis Rainkohl
Larix decidua juv. Europäische Lärche
Lathyrus pratensis Wiesen-Platterbse
Lemna minor Kleine Wasserlinse
Leucanthemum ircutianum Fettwiesen-Margerite
Leucojum vernum Märzenbecher
Ligustrum vulgare Gewöhnlicher Liguster
Lilium martagon Türkenbund-Lilie RL 3 > 5 Ex.
Listera ovata Großes Zweiblatt §
Lolium perenne Ausdauerndes Weidelgras
Lonicera periclymenum Wald-Geißblatt
Lonicera xylosteum Rote Heckenkirsche
Lotus corniculatus Gewöhnlicher Hornklee
Lotus pedunculatus Sumpf-Hornklee
Luzula campestris Feld-Hainsimse
Luzula luzuloides Weißliche Hainsimse
Luzula pilosa Behaarte Hainsimse
Lycopus europaeus Gewöhnlicher Wolfstrapp
Lysimachia nummularia Pfennigkraut
Lysimachia punctata Punktierter Gilbweiderich
Lysimachia vulgaris Gewöhnlicher Gilbweiderich
Lythrum salicaria Blut-Weiderich
Maianthemum bifolium Zweiblättriges Schattenblümchen
Matricaria discoidea Strahlenlose Kamille
Matricaria recutita Echte Kamille
Medicago lupulina Hopfenklee
Melampyrum pratense Wiesen-Wachtelweizen
Melica nutans Nickendes Perlgras
Melica uniflora Einblütiges Perlgras
Melilotus altissimus Hoher Steinklee
Mentha aquatica Wasser-Minze
Mercurialis perennis Wald-Bingelkraut
Milium effusum Wald-Flattergras
Moehringia trinerva Dreinervige Nabelmiere
Mycelis muralis Mauerlarrich
Myosotis arvensis Acker-Vergissmeinnicht
Myosotis discolor Buntes Vergissmeinnicht RL 3H > 25 Ex.
Myosotis scorpioides Sumpf-Vergissmeinnicht
Myosotis stricta Sand-Vergissmeinnicht RL 3H > 25 Ex.
Myosotis sylvatica Wald-Vergissmeinnicht
Nardus stricta Borstgras RL V > 25 Ex.
Neottia nidus-avis Vogel-Nestwurz §
Orchis purpurea Purpur-Knabenkraut RL 3, § 5 Ex.
Orthilia secunda Birngrün RL 3 > 50 Ex.
Oxalis acetosella Wald-Sauerklee
Oxalis stricta Aufrechter Sauerklee
Paris quadrifolia Einbeere RL V > 100 Ex.
Pastinaca sativa Pastinak
Persicaria hydropiper Wasserpfeffer
Persicaria lapathifolia Ampfer-Knöterich
Persicaria maculosa Floh-Knöterich
Persicaria mitis Milde Knöterich
Phalaris arundinacea Rohr-Glanzgras
Phyteuma nigrum Schwarze Teufelskralle RL V >25
Phyteuma spicatum ssp. spicatum Ährige Teufelskralle
Picea abies juv. Fichte
Picris hieracioides Gewöhnliches Bitterkraut
Pimpinella major Große Bibernelle
Plantago lanceolata Spitz-Wegerich
Plantago major ssp. major Breit-Wegerich
Poa annua Einjähriges Rispengras
Poa compressa Flaches Rispengras
Poa nemoralis Hain-Rispengras
Poa pratensis Wiesen-Rispengras
Poa remota Lockerblütiges Rispengras RL 3 > 100 Ex.
Poa trivialis Gewöhnliches Rispengras
Polygonatum multiflorum Vielblütige Weißwurz
Polygonum aviculare Acker-Vogelknöterich
Populus tremula Zitter-Pappel
Potentilla anserina Gänse-Fingerkraut
Potentilla erecta Blutwurz
Potentilla sterilis Erdbeer-Fingerkraut
Primula elatior Hohe Schlüsselblume §
Prunella vulgaris Kleine Braunelle
Prunus avium Vogel-Kirsche
Prunus mahaleb Felsen-Kirsche
Prunus spinosa Schlehe
Pteridium aquilinum Adlerfarn
Pulmonaria obscura Dunkles Lungenkraut
Pyrola minor Kleines Wintergrün RL 3 > 50 Ex.
Quercus petraea juv. Trauben-Eiche (Jungwuchs)
Quercus robur Stiel-Eiche
Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß
Ranunculus auricomus Gold-Hahnenfuß
Ranunculus ficaria sssp. bulbilifer Scharbockskraut
Ranunculus lanuginosus Wolliger Hahnenfuß
Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß
Ribes nigrum Schwarze Johannisbeere
Ribes rubrum Rote Johannisbeere
Ribes uva-crispa Stachelbeere
Rosa canina Hunds-Rose
Rosa rubinignosa Wein-Rose
Rubus fruticosus agg. Artengruppe Brombeere
Rubus idaeus Himbeere
Rumex acetosa Großer Sauerampfer
Rumex acetosella Kleiner Sauerampfer
Rumex obtusifolius Stumpfblättriger Ampfer
Rumex sanguineus Blut-Ampfer
Sagina praecumbens Niederliegendes Mastkraut
Salix caprea Sal-Weide
Salix cinerea Grau-Weide
Salix fragilis agg. Artengruppe Bruch-Weide
Sambucus nigra Schwarzer Holunder
Sambucus racemosa Trauben-Holunder
Sanicula europaea Sanikel
Scrophularia nodosa Knotige Braunwurz
Scrophularia umbrosa Geflügelte Braunwurz
Scutellaria galericulata Sumpf-Helmkraut
Senecio erucifolius Raukenblättriges Greiskraut
Senecio ovatus Fuchs-Greiskraut
Silene dioica Rote Lichtnelke
Solidago gigantea Späte Gpldrute
Sonchus asper Raue Gänsedistel
Sorbus aucuparia Eberesche
Stachys palustre Sumpf-Ziest
Stachys sylvatica Wald-Ziest
Stellaria alsine Bach-Sternmiere
Stellaria holostea Große Sternmiere
Stellaria media Vogelmiere
Symphorocarpus albus Schneebeere
Symphytum officinale Gewöhnlicher Beinwell
Tanacetum vulgare Rainfarn
Taraxacum officinale agg. Artengruppe Gewöhnlicher Löwenzahn
Teucrium scorodonia Salbei-Gamander
Tilia cordata Winter-Linde
Torilis japonica Gewöhnlicher Klettenkerbel
Tragopogon pratense Wiesen-Bocksbart
Trientalis europaea Siebenstern
Trifolium dubium Kleiner Klee
Trifolium pratense Rot-Klee
Trifolium repens Weiß-Klee
Tussilago farfara Huflattich
Urtica dioica Große Brennessel
Vaccinium myrtillus Heidelbeere
Vaccinium vitis-idaea Preißelbeere
Valeriana dioica Kleiner Baldrian RL V 1 Ex.
Valeriana officinalis Arznei-Baldrian
Valerianella locusta Gewöhnlicher Feldsalat
Veronica beccabunga Bachbungen-Ehrenpreis
Veronica chamaedrys Gamander-Ehrenpreis
Veronica hederifolia ssp lucorum Efeublättriger Ehrenpreis
Veronica officinalis Wald-Ehrenpreis
Veronica serpyllifolia Thymianblättriger Ehrenpreis
Viburnum opulus Gewöhnlicher Schneeball
Vicia cracca Vogel-Wicke
Vicia dumetorum Hecken-Wicke RL 3 > 25 Ex.
Vicia angustifolia ssp. segetalis Acker-Schmalblatt-Wicke
Vicia sepium Zaun-Wicke
Vicia sylvatica Wald-Wicke RL V
Vicia tretrasperma Viersamige Wicke
Viola hirta Rauhaariges Veilchen
Viola reichenbachiana Wald-Veilchen
Viola riviniana Hain-Veilchen
Viola x bavarica Bastard-Wald-Veilchen
Viscum album Laubholz-Mistel

2. Waldgebiet “Forscher” (1)

Exkursion der Botanik-AG am 18.4.2016

Führung: Hannelore Genuit-Leiphold

Bericht und Gesamtartenliste: Maren Burgdorf

Pflanzengesellschaft: Haargersten-Buchenwald (Hordelymo-Fagetum)

Gemäß Kartierschlüssel für Biotoptypen in Niedersachsen (DRACHENFELS, v. 2011): Mesophiler Kalkbuchenwald (WMK)

FFH- Lebensraumtyp LRT 9130 Waldmeister-Buchenwald (Asperulo-Fagetum).

Bäume

Acer campestre Feld-Ahorn

Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn

Aesculus hippocastanum Rosskastanie

Carpinus betulus Hainbuche

Fagus sylvatica Rot-Buche

Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche

Larix decidua Europäische Lärche

Picea abies Fichte

Prunus avium Vogel-Kirsche

Sorbus aucuparia Eberesche

Sträucher

Clematis vitalba Gewöhnliche Waldrebe

Cornus sanguinea Roter Hartriegel

Corylus avellana Gewöhnliche Hasel

Crataegus laevigata Zweigriffeliger Weißdorn

Euonymus europaea Gewöhnliches Pfaffenhütchen

Lonicera periclymenum Wald-Geißblatt

Prunus spinosa Schlehe

Ribes uva-crispa Stachelbeere

Rosa canina Hunds-Rose

Rubus fruticosus agg. Artengruppe Echte Brombeere

Rubus idaeus Himbeere

Sambucus nigra Schwarzer Holunder

Grasartige

Brachypodium sylvaticum Wald-Zwenke

Carex digitata Finger-Segge

Carex sylvatica Wald-Segge

Dactylis polygama Wald-Flattergras

Hordelymus europaeus Wald-Haargerste

Luzula pilosa Behaarte Hainsimse

Melica uniflora Einblütiges Perlgras

Milium effusum Wald-Flattergras

Kräuter

Aegopodium podagraria Giersch

Anemone nemorosa Busch-Windröschen

Anemone ranunculoides Gelbes Windröschen

Arum maculatum Aronstab

Campanula rapunculoides Acker-Glockenblume

Campanula trachelium Nesselblättrige Glockenblume

Chaerophyllum temulum Taumel-Kälberkropf

Gagea lutea Wald-Gelbstern

Galium odoratum Waldmeister

Galium sylvaticum Wald-Labkraut

Geranium robertianum Stinkender Storchschnabel

Geum urbanum Echte Nelkenwurz

Glechoma hederacea Gundermann

Hedera helix Efeu

Hypericum hirsutum Behaartes Johanniskraut

Lamium galeobdolon Gewöhnliche Goldnessel

Lathyrus vernus Frühlings-Platterbse

Lilium martagon Türkenbund-Lilie RL 3 >50 Ex.

Mercurialis perennis Wald-Bingelkraut

Moehringia trinervia Dreinervige Nabelmiere

Mycelis muralis Mauerlattich

Polygonatum multiflorum Vielblütige Weißwurz

Potentilla sterilis Erdbeer-Fingerkraut

Ranunculus ficaria Scharbockskraut

Rumex sanguineus Blut-Ampfer

Sanicula europaea Sanikel

Stellaria holostea Große Sternmiere

Taraxacum officinalis agg. Artengr. Gewöhnlicher Löwenzahn

Vinca minor Kleines Immergrün

Viola reichenbachiana Wald-Veilchen

Viola x bavaria Bastard-Wald-Veilchen

Feuchte Stelle im Wald

Carex remota Winkel-Segge

Circaea lutetiana Gewöhnliches Hexenkraut

Deschampsia cespitosa Rasen-Schmiele

Dryopteris dilatata Breitblättriger Wurmfarn

Epilobium spec. Weidenröschen

Juncus effusus Flatter-Binse

Scrophularia nodosa Knotige Braunwurz

Veronica beccabunga Bachbungen-Ehrenpreis

Wegränder im Wald

Alliaria petiolata Knoblauchsrauke

Allium oleraceum Kohl-Lauch

Arctium spec. Klette

Atropa belladonna Tollkirsche

Cardamine flexuosa Wald-Schaumkraut

Cirsium vulgare Gewöhnliche Kratzdistel

Euphorbia cyparissias Zypressen-Wolfsmilch

Galanthus nivalis Schneeglöckchen

Galium aparine Kletten-Labkraut

Hyacinthoides non-scripta Hasenglöckchen

Hypericum perforatum Tüpfel-Johanniskraut

Lapsana communis Rainkohl

Plantago major Breit-Wegerich

Prunella vulgaris Kleine Braunelle

Ranunculus auricomus Gold-Hahnenfuß

Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß

Senecio ovatus Fuchs-Kreuzkraut

Urtica dioica Große Brennnessel

Veronica chamaedrys Gamander-Ehrenpreis

© Ornithologischer Verein zu Hildesheim Arbeitsgemeinschaft Botanik

 

Berichte der AG Botanik – NSG “Wätzumer Tonkuhle”

Floristische Bestandsaufnahme im Naturschutzgebiet

„Wätzumer Tonkuhle“ 2011

Ein Schutzgebiet der Paul-Feindt-Stiftung

Abb. 1: NSG „Wätzumer Tonkuhle“ Auszug aus: OpenStreetMap

Landkreis Hildesheim, Gemeinde Algermissen, Gemarkung Wätzum.

Gauss-Krüger PD: Rechts 3566762, Hoch 5792718; Höhe 72 m ü. NN Größe: 10,5 ha.

Google Earth, Bildaufnahmedatum: 1/1/2010; Koordinaten: 52°15‘49“N 9°58’37”E

NSG „Wätzumer Tonkuhle“ 14.05.2011

Blick auf die Wätzumer Tonkuhle

von Ernst-August Springmann, Algermissen (2011)

  • Von 1958 bis 1973 wurde für die Ziegelei in Algermissen Ton abgebaut.
  • 1980 gründete sich die „Bürgerinitiative Umweltschutz Wätzumer Tonkuhle“, um die Errichtung einer Sondermülldeponie zu verhindern. Sie beantragte, die Fläche unter Naturschutz zu stellen.
  • Im August 1986 erklärte die Bezirksregierung die zehn Hektar große Fläche zum Naturschutzgebiet (NSG HA 110).
  • Anfang 1992 kauften der Ornithologische Verein Hildesheim, die Paul-Feindt-Stiftung, die Gemeinde Algermissen und der Landkreis Hildesheim mit Unterstützung von Sponsoren das Gelände.
  • In den 90er Jahren kam eine weitere Fläche von 6,5 Hektar hinzu, als Ersatzmaßnahme für den Ausbau der BAB A7. Diese Fläche wurde später der Paul-Feindt-Stiftung übertragen.
  • Das Gebiet der Wätzumer Tonkuhle hat sich zu einem wertvollen Rückzugsraum für bedrohte Pflanzen und Tiere entwickelt.

Die Wiesenweihe brütete 2003 dort erstmals nach 60 Jahren wieder im Landkreis Hildesheim.

Kartierung des Landesverwaltungsamtes Hannover 1979

1979 wurde die Wätzumer Tonkuhle im Rahmen der „Erfassung der für den Naturschutz wertvollen Bereiche in Niedersachsen“ des Niedersächsischen Landesverwaltungsamtes (LVA) kartiert (Pohl, D.). Der damalige Kurzbericht lautete:

„Aufgelassene Tongrube mit 2 naturnahen Teichen. 1. Teich ca. 4 m unter Geländeoberfläche, 2. Teich noch ca. 2-3 m tiefer. In Ufernähe breite Verlandungszone aus artenarmem Schilf-Röhricht. Böschungen steil, viel Huflattich und / oder Gräser“. Als wertbestimmende Gesichtspunkte waren das „Vorkommen gefährdeter Ökosysteme / Ökotope / Vegetationsbestände“ und „Vermehrungsgebiet gefährdeter Tierarten“ aufgeführt.

Ausweisung als Naturschutzgebiet

1986 erfolgte die Ausweisung des Naturschutzgebietes HA 110 „Wätzumer Tonkuhle“ durch die Bezirksregierung Hannover.

In § 2 der Verordnung vom 18.08.1986 ist der Schutzzweck wie folgt dargestellt:

(1) Das Naturschutzgebiet “Wätzumer Tonkuhle” liegt im Naturraum Braunschweig-Hildesheimer-Lößbörde, einer landwirtschaftlich intensiv genutzten Landschaft. Es besteht aus einer aufgelassenen Tongrube mit zwei Teichen und daran anschließenden Verlandungszonen. Beim Tonabbau wurde der Boden an mehreren Stellen uneinheitlich abgetragen, so daß auf unterschiedlichem Höhenniveau eine große Anzahl verschiedener Standorte entsprechend den jeweiligen Feuchtigkeitsbedingungen und Nährstoffgehalten entstehen konnte. Das enge Nebeneinander vielfältiger und kleinräumiger Feucht- und Trockenbiotope bietet einen besonderen Lebensraum für die an solche Verhältnisse speziell angepaßte Tier- und Pflanzenwelt.

Die “Wätzumer Tonkuhle” hat sich als Inselbiotop vor allem auf Grund ihrer Vielfalt und räumlichen Lage zu einem wertvollen Rückzugsareal für bedrohte Tier- und Pflanzenarten und ihre Lebensgemeinschaften entwickelt.

(2) Das Naturschutzgebiet soll als vielfältiger Biotop gesichert, entwickelt und gepflegt werden.

Abb. 3: Wätzumer Tonkuhle vom Feldweg im Osten 09.08.2011

Botanische Bestandsaufnahme im Jahr 2011

von H. Hofmeister und M. Burgdorf

Fotos: Maren Burgdorf

Am Erscheinungsbild der Teiche und ihrer Umgebung hat sich auch 32 Jahre nach der ersten Kartierung des LVA im Jahre 1979 bemerkenswert wenig verändert. Nach wie vor liegen die beiden Teiche mit ihren Schilfgürteln weitgehend offen in der Landschaft. Ufergehölze haben sich nur an wenigen Stellen angesiedelt, dichte Gehölzbestände sind nur an den Hängen im Norden ausgebildet.

In den breiten Verlandungszonen an den Teichufern sind Schilf-Röhrichte vorherrschend, an einigen Stellen wurden außerdem größere Rohrkolben- (Typha latifolia) und Teichsimsen (Eleocharis palustris)-Bestände festgestellt. In den offenen Wasserflächen der beiden Teiche wurden keine Wasserpflanzen gefunden.

In der Nordost-Ecke des Geländes liegt ein mit Rohrkolben-Röhricht bewachsener, zum Untersuchungszeitpunkt trockengefallener Tümpel.

An der steilen Böschung im Norden der Teiche sind dichte Baum- und Strauchbestände ausgebildet, die sich z.T. aus dem Samenflug der oberhalb gepflanzten Hecke entwickelt haben. Am Ostrand der Grube und in einigen Tälern der ehemaligen Abraumhügel im Nordosten wurden Schlehen- und Brombeer-Gebüsche sowie ein Weiden-Pioniergehölz festgestellt.

Das Gelände östlich des großen Teichs ist durch den Wechsel von kleinen, bewachsenen Erdhügeln und vermutlich längere Zeit des Jahres überstauten Senken sehr bucklig. Auch frische, lehmige Erdhügel sind vorhanden. Auf der gesamten östlichen Fläche ist ein kleinräumiger Wechsel von Ruderalfluren feuchter, nasser und trockener Standorte zu beobachten. Bildbeherrschend sind die Massenbestände von Land- Reitgras (Calamagrostis epigeios). An einigen Stellen fallen große Bestände von Später Goldrute (Solidago gigantea) und Pastinak (Pastinaca sativa) ins Auge und im Südosten wurde ein Vorkommen von Großem Flohkraut (Pulicaria dysenterica), RL 3 mit mehreren 100 Exemplaren gefunden. An der östlichen Böschung fällt im Mai ein großer, violett blühender Bestand von Gewöhnlicher Nachtviole (Hesperis matronalis) ins Auge. Gehölze konnten sich augenscheinlich nur vereinzelt in der östlichen Fläche entwickeln, sie waren zumeist kleinwüchsig und vom Wild verbissen.

Von der Einfahrt im Südosten der Tonkuhle führt ein Weg mit teilweise aufgerissener Fahrspur zu den Weideflächen. Auf diesem Weg wurden Ruderalfluren aus überwiegend Einjährigen mit einem großem Anteil an Ackerunkraut-Arten festgestellt, die sonst in der intensiv genutzten Umgebung eher selten anzutreffen sind.

Im Süden und Westen des großen Teiches liegen ruderalisierte Glatthaferwiesen, die am Untersuchungstag teilweise von Schafen und Ziegen beweidet wurden. Als Begrenzung des Tonkuhlengeländes zu den umliegenden landwirtschaftlichen Flächen im Westen und Norden wurde eine Hecke gepflanzt. Im Süden schließt sich die ca. 6,5 ha große, bis zum Alpebach reichende Ersatzfläche für den Ausbau der A7 an. Als Entwicklungsziel für diese Fläche wurde die freie Sukzession festgesetzt.

Blick über das Südufer der Tonkuhle und die A 7-Ausgleichsfläche nach Algermissen 09.08.2011

Listen der Gefäßpflanzen

erhoben am 14.05. und 09.08.2011 (Hofmeister, H., Burgdorf, M.)

RL Rote Liste Farn- und Blütenpflanzen Nds./Bremen (2004)

V Vorwarnliste

J Jungwuchs von Gehölzen

1. Verlandungszonen an den Teichufern

Alisma plantago-aquatica Gewöhnlicher Froschlöffel

Calystegia sepium Zaun-Winde

Eleocharis palustris Kleinfrüchtige Gewöhnl. Teichsimse

Epilobium hirsutum Zottiges Weidenröschen

Lycopus europaeus Ufer-Wolfstrapp

Phalaris arundinacea Rohr-Glanzgras

Phragmites australis Gewöhnliches Schilf

Poa palustris Sumpf-Rispengras

Schoenoplectus tabernaemontani V Salz-Teichsimse >100 Ex.

Solanum dulcamara Bittersüßer Nachtschatten

Stachys palustris Sumpf-Ziest

Stellaria aquatica Wasserdarm

Typha latifolia Breitblättriger Rohrkolben

2. Ruderalfluren feuchter bis nasser Standorte im kleinflächigen Wechsel mit Ruderalfluren trockener Standorte

Ruderalfluren mit Land-Reitgras und Wilder Mohrrübe im Osten 09.08.2011

Achillea millefolium Gewöhnliche Schafgarbe

Agrostis gigantea Riesen-Straußgras

Agrostis stolonifera Weißes Straußgras

Anthriscus sylvestris Wiesen-Kerbel

Arrhenatherum elatius Glatthafer

Betula pendula J Sand-Birke

Bromus hordeaceus Weiche Trespe

Calamagrostis epigeios Land-Reitgras

Carex muricata agg. Artengruppe Stachel-Segge

Carex otrubae Hain-Segge

Centaurium erythraea Echtes Tausendgüldenkraut

Cerastium glomeratum Knäuel-Hornkraut

Cerastium holosteoides Gewöhnliches Hornkraut

Cirsium arvense Acker-Kratzdistel

Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel

Cirsium vulgare Gewöhnliche Kratzdistel

Cornus sanguinea J Roter Hartriegel

Crataegus monogyna J Eingriffeliger Weißdorn

Daucus carota Wilde Mohrrübe

Deschampsia cespitosa Rasen-Schmiele

Dipsacus fullonum Gewöhnliche Karde

Epilobium angustifolium Schmalblättriges Weidenröschen

Epilobium palustre Sumpf-Weidenröschen

Epilobium parviflorum Kleinblütiges Weidenröschen

Equisetum arvense Acker-Schachtelhalm

Fraxinus excelsior J Gewöhnliche Esche

Heracleum sphondylium Wiesen-Bärenklau

Holcus lanatus Wolliges Honiggras

Hypericum perforatum Tüpfel-Johanniskraut

Juncus articulatus Glieder-Binse

Juncus inflexus Blaugrüne Binse

Lamium album Weiße Taubnessel

Lathyrus tuberosus V Knollen-Platterbse >100 Ex.

Linum catharticum Purgier-Lein

Lycopus europaeus Ufer-Wolfstrapp

Medicago lupulina Schneckenklee

Melilotus albus Weißer Steinklee

Melilotus altissimus Hoher Steinklee

Myosotis arvensis Acker-Vergissmeinnicht

Pastinaca sativa Pastinak

Phleum pratense Wiesen-Lieschgras

Picris hieracioides Gewöhnliches Bitterkraut

Poa pratensis Wiesen-Rispengras

Potentilla anserina Gänse-Fingerkraut

Prunella vulgaris Kleine Braunelle

Pulicaria dysenterica RL 3 Großes Flohkraut div. 100 Ex.

Quercus robur J Stiel-Eiche

Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß

Rumex crispus Krauser Ampfer

Senecio erucifolius Raukenblättriges Greiskraut

Solidago gigantea Späte Goldrute

Sonchus asper Krause Gänsedistel

Tanacetum vulgare Gewöhnlicher Rainfarn

Taraxacum officinale agg. Artengruppe Gewöhnlicher Löwenzahn

Torilis japonica Japanischer Klettenkerbel

Trifolium dubium Kleiner Klee

Tussilago farfara Huflattich

Urtica dioica Große Brennessel

Valeriana officinalis Arznei-Baldrian

Vicia cracca Vogel-Wicke

Vicia hirsuta Rauhaarige Wicke

Vicia tetrasperma Viersamige Wicke

Großes Flohkraut im Südosten des großen Teichs Gewöhnliche Nachtviole an der Böschung im Osten

3. Ruderalisierte Glatthaferwiesen

Grünland im Westen der Tonkuhle mit Schaf- und Ziegenbeweidung 09.08.2011

Alopecurus pratensis Wiesen-Fuchsschwanz

Arrhenatherum elatius Glatthafer

Bellis perennis Gänseblümchen

Bromus hordeaceus Weiche Trespe

Dactylis glomerata Wiesen-Knäuelgras

Glechoma hederacea Gundermann

Holcus lanatus Wolliges Honiggras

Hypericum perforatum Tüpfel-Johanniskraut

Lolium perenne Ausdauerndes Weidelgras

Lotus corniculatus Wiesen-Hornklee

Picris hieracioides Bitterkraut

Poa trivialis Gewöhnliches Rispengras

Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß

Sisymbrium officinale Wege-Rauke

Taraxacuum officinale Artengruppe Gewöhnlicher Löwenzahn

Trifolium dubium Kleiner Klee

Trifolium pratense Wiesen-Klee

Urtica dioica Große Brennnessel

Vicia angustifolia ssp. segetalis Acker-Schmalblatt-Wicke

Vicia sepium

4. Weg und Wegränder im Südosten des Grundstücks

Aethusa cynapium Acker-Hundspetersilie

Anagallis arvensis Acker-Gauchheil

Atriplex patula Ausgebreitete Melde

Capsella bursa-pastoris Hirtentäschel

Carduus crispus Krause Distel

Carex hirta Behaarte Segge

Chenopodium album Weißer Gänsefuß

Chenopodium polyspermum Vielsamiger Gänsefuß

Chenopodium rubrum Roter Gänsefuß

Conyza canadensis Kanadisches Berufkraut

Elymus repens Kriechende Quecke

Epilobium tetragonum Vierkantiges Weidenröschen

Euphorbia peplus Garten-Wolfsmilch

Euphorbia helioscopia Sonnwend-Wolfsmilch

Fallopia convolvulus Acker-Flügelknöterich

Fumaria officinalis Gewöhnlicher Erdrauch

Galinsoga ciliata Behaartes Franzosenkraut

Galium aparine Kletten-Labkraut

Glechoma hederacea Gundermann

Gnaphalium uliginosum Sumpf-Ruhrkraut

Malva neglecta Weg-Malve

Matricaria recutita Echte Kamille

Papaver rhoeas Klatsch-Mohn

Persicaria maculosa Floh-Knöterich

Plantago major ssp.intermedia Vielsamiger Breit-Wegerich

Plantago lanceolata Spitz-Wegerich

Plantago major Breit-Wegerich

Polygonum aviculare Vogel-Knöterich

Potentilla reptans Kriechendes Fingerkraut

Solanum nigrum Schwarzer Nachtschatten

Thlaspi arvense Acker-Hellerkraut

Trifolium hybridum Schweden-Klee

Trifolium repens Weiß-Klee

Tripleurospermum perforatum Geruchlose Kamille

Nordufer und Böschung mit dichten Gehölzbeständen 09.08.2011

5. Gehölze in den umgebenden gepflanzten Hecken (aus heimischen und nicht heimischen Arten)

Acer campestre Feld-Ahorn

Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn

Corylus avellana Gewöhnliche Haselnuss

Crataegus cf. pinnatifida Punktierter Weißdorn

Crataegus crus-galli Hahnensporn-Weißdorn

Crataegus monogyna Eingriffeliger Weißdorn

Euonymus europaeus Gewöhnliches Pfaffenhütchen

Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche

Juglans regia Walnuss

Ligustrum vulgare Liguster

Lonicera xylosteum Rote Heckenkirsche

Malus domestica Kultur-Apfel

Prunus avium Vogel-Kirsche

Prunus domestica Pflaume

Prunus spinosa Schlehe

Rosa canina Hunds-Rose

Rosa spec. Rose

Rosa spinosissima Bibernell-Rose

Rubus fruticosus Brombeere

Salix babylonica Trauer-Weide

Salix caprea Sal-Weide

Salix- Hybriden Weiden-Hybriden

Sambucus nigra Schwarzer Holunder

Sorbus aucuparia Eberesche

Gesamtliste aller gefundenen Arten

Insgesamt wurden 140 Arten festgestellt, darunter 1 gefährdete Art der Roten Liste Nds./Bremen (2004) und 2 Arten der Vorwarnliste.

Acer campestre Feld-Ahorn

Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn

Achillea millefolium Gewöhnliche Schafgarbe

Aethusa cynapium Acker-Hundspetersilie

Agrostis gigantea Riesen-Straußgras

Agrostis stolonifera Weißes Straußgras

Alisma plantago-aquatica Gewöhnlicher Froschlöffel

Alopecurus pratensis Wiesen-Fuchsschwanz

Anagallis arvensis Acker-Gauchheil

Anthriscus sylvestris Wiesen-Kerbel

Arrhenatherum elatius Glatthafer

Atriplex patula Ausgebreitete Melde

Bellis perennis Gänseblümchen

Betula pendula J Sand-Birke

Bromus hordeaceus Weiche Trespe

Calamagrostis epigeios Land-Reitgras

Calystegia sepium Zaun-Winde

Capsella bursa-pastoris Hirtentäschel

Carduus crispus Krause Distel

Carex hirta Behaarte Segge

Carex muricata agg. Artengruppe Stachel-Segge

Carex otrubae Hain-Segge

Centaurium erythraea Echtes Tausendgüldenkraut

Cerastium glomeratum Knäuel-Hornkraut

Cerastium holosteoides Gewöhnliches Hornkraut

Chenopodium album Weißer Gänsefuß

Chenopodium polyspermum Vielsamiger Gänsefuß

Chenopodium rubrum Roter Gänsefuß

Cirsium arvense Acker-Kratzdistel

Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel

Cirsium vulgare Gewöhnliche Kratzdistel

Conyza canadensis Kanadisches Berufkraut

Cornus sanguinea J Roter Hartriegel

Corylus avellana Gewöhnliche Haselnuss

Crataegus cf. pinnatifida Punktierter Weißdorn

Crataegus crus-galli Hahnensporn-Weißdorn

Crataegus monogyna Eingriffeliger Weißdorn

Dactylis glomerata Wiesen-Knäuelgras

Daucus carota Wilde Mohrrübe

Deschampsia cespitosa Rasen-Schmiele

Dipsacus fullonum Gewöhnliche Karde

Eleocharis palustris Kleinfrüchtige Gewöhnl. Teichsimse

Elymus repens Kriechende Quecke

Epilobium angustifolium Schmalblättriges Weidenröschen

Epilobium hirsutum Zottiges Weidenröschen

Epilobium palustre Sumpf-Weidenröschen

Epilobium parviflorum Kleinblütiges Weidenröschen

Epilobium tetragonum Vierkantiges Weidenröschen

Equisetum arvense Acker-Schachtelhalm

Euonymus europaeus Gewöhnliches Pfaffenhütchen

Euphorbia helioscopia Sonnwend-Wolfsmilch

Euphorbia peplus Garten-Wolfsmilch

Fallopia convolvulus Acker-Flügelknöterich

Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche

Fumaria officinalis Gewöhnlicher Erdrauch

Galinsoga ciliata Behaartes Franzosenkraut

Galium aparine Kletten-Labkraut

Glechoma hederacea Gundermann

Gnaphalium uliginosum Sumpf-Ruhrkraut

Heracleum sphondylium Wiesen-Bärenklau

Holcus lanatus Wolliges Honiggras

Hypericum perforatum Tüpfel-Johanniskraut

Juglans regia Walnuss

Juncus articulatus Glieder-Binse

Juncus inflexus Blaugrüne Binse

Lamium album Weiße Taubnessel

Lathyrus tuberosus V Knollen-Platterbse >100 Ex.

Ligustrum vulgare Liguster

Linum catharticum Purgier-Lein

Lolium perenne Ausdauerndes Weidelgras

Lonicera xylosteum Rote Heckenkirsche

Lotus corniculatus Wiesen-Hornklee

Lycopus europaeus Ufer-Wolfstrapp

Malus domestica Kultur-Apfel

Malva neglecta Weg-Malve

Matricaria recutita Echte Kamille

Medicago lupulina Schneckenklee

Melilotus albus Weißer Steinklee

Melilotus altissimus Hoher Steinklee

Myosotis arvensis Acker-Vergissmeinnicht

Papaver rhoeas Klatsch-Mohn

Pastinaca sativa Pastinak

Persicaria maculosa Floh-Knöterich

Phalaris arundinacea Rohr-Glanzgras

Phleum pratense Wiesen-Lieschgras

Phragmites australis Gewöhnliches Schilf

Picris hieracioides Gewöhnliches Bitterkraut

Plantago lanceolata Spitz-Wegerich

Plantago major ssp.intermedia Vielsamiger Breit-Wegerich

Plantago major Breit-Wegerich

Poa palustris Sumpf-Rispengras

Poa pratensis Wiesen-Rispengras

Poa trivialis Gewöhnliches Rispengras

Polygonum aviculare Vogel-Knöterich

Potentilla anserina Gänse-Fingerkraut

Potentilla reptans Kriechendes Fingerkraut

Prunella vulgaris Kleine Braunelle

Prunus avium Vogel-Kirsche

Prunus domestica Pflaume

Prunus spinosa Schlehe

Pulicaria dysenterica RL 3 Großes Flohkraut div. 100 Ex.

Quercus robur J Stiel-Eiche

Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß

Rosa canina Hunds-Rose

Rosa spec. Rose

Rosa spinosissima Bibernell-Rose

Rubus fruticosus Brombeere

Rumex crispus Krauser Ampfer

Salix babylonica Trauer-Weide

Salix caprea Sal-Weide

Salix- Hybriden Weiden-Hybriden

Sambucus nigra Schwarzer Holunder

Schoenoplectus tabernaemontani V Salz-Teichsimse >100 Ex.

Senecio erucifolius Raukenblättriges Greiskraut

Sisymbrium officinale Wege-Rauke

Solanum dulcamara Bittersüßer Nachtschatten

Solanum nigrum Schwarzer Nachtschatten

Solidago gigantea Späte Goldrute

Sonchus asper Krause Gänsedistel

Sorbus aucuparia Eberesche

Stachys palustris Sumpf-Ziest

Stellaria aquatica Wasserdarm

Tanacetum vulgare Gewöhnlicher Rainfarn

Taraxacum officinale agg. Artengruppe Gewöhnlicher Löwenzahn

Thlaspi arvense Acker-Hellerkraut

Torilis japonica Japanischer Klettenkerbel

Trifolium dubium Kleiner Klee

Trifolium hybridum Schweden-Klee

Trifolium pratense Wiesen-Klee

Trifolium repens Weiß-Klee

Tripleurospermum perforatum Geruchlose Kamille

Tussilago farfara Huflattich

Typha latifolia Breitblättriger Rohrkolben

Urtica dioica Große Brennnessel

Valeriana officinalis Arznei-Baldrian

Vicia angustifolia ssp. segetalis Acker-Schmalblatt-Wicke

Vicia cracca Vogel-Wicke

Vicia hirsuta Rauhaarige Wicke

Vicia sepium Zaun-Wicke

Vicia tetrasperma Viersamige Wicke

Kleiner Teich im Nordwesten der Tonkuhle mit Schilf-Röhricht 15.05.2011

© Ornithologischer Verein zu Hildesheim / Arbeitsgemeinschaft Botanik

Jugendgruppe per Videomeeting

Rätselvogel von Salvatore Bologna

(PP)Trotz der Corona-Pandemie halten wir Kontakt. Unsere monatlichen Treffen finden als Videomeetings statt. Anhand von Fotos erläutern wir bestimmte Merkmale von Vögeln. Mit Hilfe von Audiodateien können wir uns mit Vogelstimmen vertraut machen. Besondern Spaß haben wir mit den Rätselbildern, die Salvatore für uns vorbereitet, Nach Art der Dalli-Klick Bilder erscheint nach und nach ein vollständiges Vogelbild. Wer errät als erster, um welchen Vogel es sich handelt?

Hohnsensee: Sportfischer kontern Kritik

Verein versichert, bei umstrittenem Mäheinsatz „alle geltenden Regeln beachtet“ zu haben

Vom Schilf am Hohnsensee ist nach den Arbeiten der Sportfischer nicht viel übrig. Doch das wachse schnell nach, meint der Verein.Foto: Chris Gossmann
VOM SCHILF AM HOHNSENSEE IST NACH DEN ARBEITEN DER SPORTFISCHER NICHT VIEL ÜBRIG. DOCH DAS WACHSE SCHNELL NACH, MEINT DER VEREIN.FOTO: CHRIS GOSSMANN

Es hat eine Woche gedauert. Doch wegen der Corona-Beschränkungen habe man sich nicht eher zu der Kritik an den Mäharbeiten am Hohnsensee äußern können, betont der Sportfischerverein. Nun aber bezieht der Klub Stellung zu den Vorwürfen des Ornithologischen Vereins (OVH), er habe das Schilf an dem Gewässer viel zu viel gekürzt. mehr lesen…

Was wird aus Rundweg um Hohnsensee? Noch sind zwei wichtige Fragen offen

Verwaltung startet demnächst das Verschönerungsprogramm für die Wälle und Grünanlagen – doch das umstrittenste Thema aus dem Projekt liegt erst einmal auf Eis

Noch gibt es keinen Weg, der direkt am Hohnsensee entlangführt: Spaziergänger und Jogger müssen einen Bogen um das Jo-Bad machen. Foto: Chris Gossmann
NOCH GIBT ES KEINEN WEG, DER DIREKT AM HOHNSENSEE ENTLANGFÜHRT: SPAZIERGÄNGER UND JOGGER MÜSSEN EINEN BOGEN UM DAS JO-BAD MACHEN. FOTO: CHRIS GOSSMANN

In die Verschönerungskur für die Grüngürtel in der Innenstadt kommt Bewegung: Die Stadtverwaltung will im Februar die Entwurfs- und Kostenplanung für das, was am Kehrwiederwall und Kehrwiedergrund passieren soll, im Ortsrat Stadtmitte/Neustadt und im Stadtentwicklungsausschuss vorstellen. Das hat Planungsamtschefin Sandra Brouër auf Anfrage der HAZ erklärt. Der strittigste Punkt des Gesamtvorhabens liegt allerdings auf Eis: Bevor die Debatte über den neuen Rundweg um den Hohnsensee weitergeht und die Entscheidung darüber ansteht, will die Stadt ein Gutachten abwarten, welche Vögel im Winter am Ufer rasten und damit gestört würden. Die Expertise ist gerade in Arbeit, sie soll im Mai vorliegen, hofft Brouër. mehr lesen…