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OVH erkundet die Kläranlage

Ein naturkundlicher Spaziergang auf dem Gelände der Kläranlage? Das ist ein ungewöhnliches Ziel!

Mit dem OVH auf dem Gelände der Kläranlage Foto: B. Scharfenberg

(PP)Fast 40 Interessierte nahmen am 04.08.19 unsere Einladung an und waren überrascht, wie viel es dort zu entdecken gibt. Unser Ziel war der Schönungsteich, der einer Vielzahl von Enten als Brutgebiet dient. So konnten wir auch eine Tafelente und viele Reiherenten mit ihrem Nachwuchs entdecken. Uferschwalben jagten über dem Wasser nach Insekten. Gut getarnt riefen Teichrohrsänger aus dem Schilfgürtel. Sehen konnten wir sie allerdings nicht. Auch abseits der Wasserfläche gab es einiges zu sehen wie Bachstelzen, Grünspecht, Gartenbaumläufer und Stieglitze.

Wissenswertes zur Kläranlage erläuterten uns Frau Oelker und Herr Krüger von der SEHi. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei unserem nächsten Rundgang am 01.09.19. Dann geht es in die Gronauer Masch

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Uferschnepfe fliegt in 55 Stunden Rekordzeit vom Dummer ins Überwinterungsgebiet and der Niger Mündung in Mali

Neues vom Dachverband am 31.07.2019

Eine junge Uferschnepfe namens „Christiansieneson” hat die mehr als 4.100 Kilometer vom niedersächsischen Dümmer ins afrikanische Überwinterungsgebiet, das Innere Nigerdelta in Mali, in Rekordzeit und quasi in einem Rutsch geschafft. Das ergab die Auswertung eines Satellitensenders, den der Jungvogel als eine von 25 Uferschnepfen im Rahmen des LIFE-Projekts „Wiesenvögel” erhalten hatte. Für die Betreuung des Projekts ist der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) verantwortlich. Seit 2018 wurden am Dümmer im Rahmen des LIFE-Projekts „Wiesenvögel” 25 Uferschnepfen mit Satellitensendern ausgerüstet. Sie sind mit fünf Gramm äußerst leicht und werden wie ein Rucksack getragen.

Anders als die meisten seiner Artgenossen flog „Christiansieneson” die Strecke ohne längere Zwischenstopps und nahm auch nicht die „klassische” Zugroute anderer Sendervögel. Noch am 15. Juli wurde der Jungvogel zur Mittagszeit im Brutgebiet geortet, am 16. Juli überflog er bereits Algerien. Knapp 55 Stunden nach seinem Aufbruch am Dümmer erreichte er schließlich das Innere Nigerdelta in Mali. „Christiansieneson” flog damit durchschnittlich 74 Kilometer pro Stunde.

Auf dem Zugweg und im Brutgebiet senden die Sender Informationen zur Raumnutzung als Mauser-, Schlaf- oder Sammelplatz und zeigen die Bedeutung der unterschiedlichen Rastgebiete auf. Basierend auf diesen Daten möchte das Projektteam auch Anhaltspunkte zu Gefährdungen außerhalb Deutschlands gewinnen. Auf einer Web-basierten Karte unter http://www.wiesenvoegel-life.de/kingofthemeadow.html können die jeweils aktuellen Aufenthaltsorte in „Echtzeit” nachverfolgt werden.

Die Auswertung der 2019 im EU-Vogelschutzgebiet Dümmer mit Satellitensender ausgestatteten Vögel zeigt, dass diese deutlich später als die 2018 besenderten Artgenossen aus dem Brutgebiet abziehen. „Dies ist nicht einfach zu erklären und kann unterschiedliche Gründe haben. Möglich wären aber eine gute Nahrungsverfügbarkeit, durch gezielte Aufstauung lange überflutete Flächen, die im trockenen Sommer ein gutes Rast- und Nahrungsgebiet darstellen oder weniger Störungen durch Prädatoren“, sagt Christopher Marlow, Doktorand von der Universität Oldenburg, der die Sendervögel im Auftrag des LIFE-Projekts untersucht. Gezeigt hat sich außerdem, dass die diesjährigen Tiere keinen Stopp in den niederländischen Rastgebieten einlegten, völlig anders als im Vorjahr. Woran dies liegt, darüber kann bisher nur spekuliert werden, möglicherweise hat dies mit dem längeren Aufenthalt im Brutgebiet zu tun. Zukünftig erhofft sich Heinrich Belting, Projektleiter des LIFE-Projekts „Wiesenvögel” und Mitarbeiter des NLWKN in der Naturschutzstation Hüde, eine noch intensivere Kooperation mit den niederländischen Kollegen, um solche Zusammenhänge besser erklären zu können.

Die anderen besenderten Jungvögel rasten aktuell noch in Westfrankreich und Spanien. In diesen Gebieten, darunter der Nationalpark „Coto de Doñana” in Südspanien, rasteten auch ein Großteil der 2018 und 2019 besenderten Altvögel. Die Satellitendaten zeigen außerdem, dass die Uferschnepfen in geeigneten Rastgebieten über einen Monat Zwischenrast einlegen können, bis sie weiterfliegen. Die meisten Langstreckenzieher legen je nach Situation Stopps ein, um die verbrauchten Fettreserven zu erneuern und um zu ruhen. In der Nacht wird dann der Vogelzug wieder aufgenommen.

Quelle: Pressemitteilung NLWKN, 26.7.2019

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Wieder Angriff von Bussard?

Ochtersum: Student von Vogel attackiert

Ochtersum. Ein großer Vogel hat am Samstag in Ochtersum erneut einen Mann attackiert. Der 24-Jährige kam mit einer blutenden Kopfwunde davon. Warum das Tier angriff, ist unklar.

Der Maschinenbaustudent war gegen 11.30 Uhr im Theodor-Bötel-Weg unterwegs, als er plötzlich einen harten Schlag gegen den Hinterkopf spürte. „Es fühlte sich so an, als wenn mir jemand mit einem Stock auf den Kopf schlägt“, berichtet er der HAZ.

Aus den Augenwinkeln bemerkte er dann einen großen Vogel, der eine Runde flog und ein weiteres Mal angriff. Ob es sich wie bei den Fällen, die sich vor wenigen Wochen in der Nähe abgespielt hatten, ebenfalls um einen Bussard handelt, kann er nicht mit letzter Gewissheit sagen. „Aber von der braun-weißen Färbung des Gefieders her würde das schon passen.“

Der junge Mann machte sich auf den Weg ins Bernward Krankenhaus, um die Wunde versorgen zu lassen. Eine Freundin berichtete ihm später, dass es in der Umgebung schon mehrfach Attacken gegeben habe. cha

HAZ vom 01 07 2019

Anmerkung PP: Vögel verteidigen gerade in der Zeit der Jungenaufzucht ihren Brutplatz. Dies ist ein natürliches Verhalten, welches dem Schutz der Jungen dient. Angriffe erfolgen nicht aus heiterem Himmel. Der seinen Nistplatz oder seine Jungen verteidigende Vogel wird zunächst Warnrufe ausstoßen und/oder Scheinangriffe fliegen. So wird dem Eindringling die Möglichkeit zum Rückzug gegeben. Wir Menschen sollten daher während dieser Zeit besonders aufmerksam sein. Kommt es zu einer Attacke, sollte man sich langsam zurückziehen. Verzichten Sie auf Musikhören per Kopfhörer, um den warnenden Vogel rechtzeitig zu bemerken und tragen Sie eine Kopfbedeckung.

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Naturkundlicher Spaziergang mit dem OVH

Färber-Wau und Neuntöter am Roten Stein

(P.P) Am 07.07.2019 fand unser naturkundlicher Spaziergang durch das NSG Roter Stein statt. Dieser Rundgang wurde von der Botanik AG geleitet und so übernahmen Frau Burgdorf und Frau Striebel die Führung. Sie konnten den vielen interessierten Teilnehmenden spezielle Pflanzen vorstellen, die in diesem besonderen Lebensraum wachsen. So entdeckten wir auf dem Wiesenhang Eisenkraut, Hauhechel, Färber-Wau und Deutschen Ziest. Die ornithologisch Interessierten freuten sich über Neuntöter, Goldammern und einen in niedriger Höhe kreisenden Rotmilan.

Mit dem OVH im NSG Roter Stein unterwegs, Foto P.Pahl

Vielen Dank an Alle, die dabei waren!

Wir freuen uns auf unseren nächsten Spaziergang am 04.08.19. Dann geht es auf das Gelände der Kläranlage Hildesheim.

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Klare Mehrheit für Windkraft bei Rössing

Debatte zeigt deutlichen Konflikt zwischen Arten- und Klimaschutz auf

Aus der HAZ vom 28. Jun. 2019

Ihre Entscheidung zum Windpark zwischen Rössing und Klein Escherde machen sich die Abgeordneten nicht leicht. Fotos: Werner Kaiser

IHRE ENTSCHEIDUNG ZUM WINDPARK ZWISCHEN RÖSSING UND KLEIN ESCHERDE MACHEN SICH DIE ABGEORDNETEN NICHT LEICHT. FOTOS: WERNER KAISER
 

Kreis Hildesheim. Die Investoren, die zwei Windräder in der Feldmark zwischen Rössing und Klein Escherde planen, sind einen Schritt weiter. Der Kreistag hat sich am Donnerstagnachmittag nach langer Debatte mit deutlicher Mehrheit dafür ausgesprochen, das Gebiet weiterhin als Vorrangfläche für Windkraft auszuweisen. Damit kann die Gemeinde Nordstemmen dort Windkraft im Flächennutzungsplan ausweisen. Das wiederum ist Voraussetzung, dass die Investoren Bauanträge stellen können. In der Debatte spiegelte sich ein Grundkonflikt wider, der im Rahmen der Energiewende in ganz Deutschland immer wieder Thema ist: die Abwägung zwischen Arten- und Klimaschutz.

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OVH naturkundlicher Spaziergang 02.06.19

Blutbär und Warzenbeißer

Der Anstieg will bewältigt werden! Foto: P. Pahl

(PP) „Wenn wir hier hoch gegangen sind, haben wir das schlimmste geschafft!“ Burkhard Rasche macht den 16 Teilnehmern Mut. Schon am Vormittag herrschen hochsommerliche Temperaturen. Wir machen uns auf zu unserem Rundgang über den Ortsberg bei Langenholzen. Oben belohnt uns nicht nur ein fantastischer Ausblick, wir entdecken auch etliche Schmetterlinge. Immer wieder meldet jemand:“ Hier ist wieder ein Falter! Was ist das für einer?“ Unsere Experten Burkhard Rasche und Jürgen Tänzer können Namen wie Faulbaum-Bläuling, Kleiner Würfel-Dickkopffalter oder Blutbär nennen.

Orchideen sind leider nur wenige zu sehen. Die Trockenheit der letzten Monate macht sich bemerkbar. Trotzdem können wir das Helmknabenkraut und die Grünliche Waldhyazinthe bewundern. Günter Grein, Experte für Heuschrecken, zeigt uns eine Larve des Warzenbeißers. Sogar eine Eidechse huscht vorbei.

Alle waren von diesem besonderen Lebensraum beeindruckt und begeistert. Vielen Dank an Burkhard Rasche, Jochen Tänzer und Günter Grein für die fachkundliche Führung!

Wir freuen uns auf unseren nächsten naturkundlichen Spaziergang. Am 07.07.19 geht es ins NSG „Am Roten Steine“ in Hildesheim

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Unsere Streuobstwiese soll noch schöner werden

Barienroder Grundschüler pflanzen Apfelbäume Foto: Dieter Herrmann

„Juhu, wir pflanzen heute Bäume“, strahlte eine Schülerin der Grundschule Barienrode erfreut. Kinder der 3. Klasse der kleinen Umweltschule hatten sich auf der Streuobstwiese in Groß Düngen zum Pflanzen von drei jungen Apfelbäumen eingefunden. Die Wiese gehört der Paul-Feindt-Stiftung und wird von der Arbeitsgruppe „Streuobstwiese“ des Ornithologischen Vereins zu Hildesheim betreut. Die Bäume brachte der Söhrer Biolandwirt Michal Volm mit, dazu alle notwendigen Werkzeuge und Kanister mit Wasser zum Wässern der neugepflanzten Setzlinge.

Die Drittklässler gingen mit Begeisterung an die Arbeit: Pflanzloch mit den Spaten ausheben, den Baum  nach kundiger Erklärung von Herrn Volm mit dem Pflanzschnitt versehen, ihn in das Loch einsetzen, Erde wieder einbringen, schön festtreten, den Pflanzpfahl einschlagen – Schwerstarbeit für die Schüler – und den Setzling fachgerecht am Pfahl anbinden. Dann den Baum nachhaltig wässern und zuletzt ein Namensschild anbringen. FERTIG! Das alles dreimal.

Anschließend bestaunten die kleinen Umweltschüler noch die ersten blühenden Wiesenschlüsselblumen. Dann ging es zu Fuß zurück zur Grundschule nach Barienrode. Es war ein gelungener Vormittag für alle.

Diese Pflanzaktionen im Frühjahr haben seit vielen Jahren Tradition. Im Herbst gehen die Schüler mit ihren Lehrerinnen dann zum Apfelsammeln auf „ihre“ Streuobstwiese. So schließt sich der Kreis vom Pflanzen zum Ernten – Vermittlung von Umweltverständnis nach bester Art.

Text: Dieter Herrmann

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OVH sucht Brutplätze von Mehlschwalben

Brutplätze von Mehlschwalben gesucht

Aus der LDZ vom 24.05.2019

Kreis – Die Bestandsentwicklung der Mehlschwalben hat sich seit 1985 europaweit halbiert. In der Bundesrepublik wird die Art mittlerweile in der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands als gefährdet gelistet. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist die Mehlschwalbe als Gebäudebrüter -zusammen mit Mauersegler. Rauchschwalbe und Haussperling – in der Kategorie der besonders zu schützenden Arten, deren Nester nach gesetzlicher Regelung nicht zerstört werden dürfen.

Die Mehlschwalbe ist praktisch überall zuhause, wo Siedlungen sind. Foto: Alistair Hill

Die Mehlschwalbe ist ein kleiner Verwandter der Rauchschwalbe und kann von dieser durch die weiße Unterseite und den weißen Bürzel am Ende des Rückens leicht unterschieden werden. Der Schwanz der Mehlschwalbe ist nur leicht eingekerbt. Mehlschwalben sind Langstreckenzieher und überwintern im südlichen Afrika. Sie kehren an ihren ursprünglichen Geburtsort Anfang Mai zurück und bleiben im Landkreis Hildesheim bis Mitte September oder Anfang Oktober. Die Mehlschwalbe ist in Mitteleuropa ein Kulturfolger und abhängig von Gebäuden, wo sie ihre Nester an den Außenwänden direkt unter überhängenden Dachvorsprüngen baut. mehr lesen…

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Aus dem Vereinsleben: Wanderung im Nordfriedhof

Aus der HAZ vom 6. April 2019

Welcher Vogel singt denn da wohl? Foto:

WELCHER VOGEL SINGT DENN DA WOHL? 

Sonnenschein, blauer Himmel und frühlingshafte Temperaturen: perfekte Voraussetzungen für einen Spaziergang mit dem Ornithologischen Verein zu Hildesheim. Fast 50 Naturinteressierte trafen sich am Sonntag, 7. April, zu einem Rundgang über den Hildesheimer Nordfriedhof. In der weitläufigen Parklandschaft des fast 130 Jahre alten Friedhofs konnten wir schnell die typischen Vögel wie Buchfink, Heckenbraunelle, Rotkelchen, Zilzalp, und Zaunkönig ausmachen. Zahlreiche Sommergoldhähnchen ließen ihren feinen Gesang hören und sogar zwei oder drei Misteldrosseln sangen noch.

Freude machten uns die zahlreichen Mönchsgrasmücken, die gerade erst aus ihren Winterquartieren zurückgekehrt waren. Ein ganz besonderes Highlight war der Anblick einer Waldohreule, die in einem Baum döste. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer.

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Windpark Escherde-Rössing: Debatte verschoben

Aus der HAZ vom 4. Mai 2019

Raumordnungsprogramm wird erst im Juni Thema

Rössing/Kreis Hildesheim. Die Entscheidung über die Frage, ob zwischen Rössing und Klein Escherde eine sogenannte Vorrangfläche für Windkraft ausgewiesen soll, verzögert sich noch einmal. Die Kreistags-Mehrheit aus SPD und CDU will das regionale Raumordnungsprogramm nicht wie von der Kreisverwaltung vorgesehen am Montag im Fachausschuss für Bau und Kreisentwicklung diskutieren und dann am 15. Mai im Kreistag entscheiden. „Wir wollen das vertagen“, bestätigte die Ausschuss-Vorsitzende Erika Hanenkamp (SPD) auf HAZ-Nachfrage.

Zwar hat die Kreisverwaltung, wie berichtet, die Ergebnisse eines Erörterungstermins vorgelegt, bei dem Vertreter der Bürgerinitiative gegen den geplanten Windpark, die einheimischen Investoren, die die Windräder errichten wollen, sowie die Gemeinde Nordstemmen ihre gegensätzlichen Standpunkte noch einmal deutlich gemacht haben. „Wir brauchen aber mehr Zeit, um das zu bewerten, das ist wirklich ein sehr komplexes Thema mit einander widersprechenden Gutachten“, erklärt Hanenkamp. „Da ist Sorgfalt ganz besonders wichtig.“ Zudem erhoffe sich auch die Politik eine wichtige Entscheidungshilfe vom niedersächsischen Umweltministerium. Die Kreisverwaltung hat die Behörde um eine Stellungnahme gebeten, diese steht noch aus.

Nun soll im Juni diskutiert und entschieden werden. Das bedeutet auch noch einmal eine kleine Verzögerung für die Pläne der Stadt Sarstedt, das Baugebiet Sonnenkamp in Richtung Gödringen zu erweitern. Denn dafür ist eine Veränderung des Raumordnungsprogramms Voraussetzung. abu © Hildesheimer Allgemeine Zeitung

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OVH Spaziergang im Amphibienbiotop

Unser Mai-Spaziergang führte uns ins Amphibienbiotop Ochtersum

Großes Interesse der Besucher Foto:P.Pahl

(PP)Andreas Kentler übernahm die fachkundliche Führung. Er zeigte uns Kammmolche, Teichmolche und den Bergmolch, die Amphibie des Jahres 2019. Leider konnten wir die Gelbbauchunke nicht sehen. Für sie war es zu kalt, sie wird erst in den nächsten Tagen wieder aktiv, wenn die Temperaturen steigen. Geduldig beantwortete Andreas Kentler die vielen Fragen der kleinen und großen Besucher und führte uns durch das Biotop. So lernten wir die Amphibien und ihren besonderen Lebensraum kennen. Vielen Dank Andreas!

Rundgang durch das Amphibienbiotop Foto: P.Pahl

Wir freuen uns auf den nächsten Spaziergang am 02.Juni. Ziel wird der Ortsberg in Langenholzen sein!

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Kreis nun doch für Windpark

Kehrtwende zu Projekt bei Rössing

Aus der HAZ vom 30.04.2019

Rössing/Klein Escherde. Neue Wende im Streit um einen möglichen Windpark in der Feldmark zwischen Rössing und Klein Escherde. Die Kreisverwaltung will das Areal nun doch als sogenannte Vorrangfläche für Windkraft im Raumordnungsprogramm belassen. Das ist das Ergebnis einer erneuten Erörterung, bei der Befürworter, Gegner und Behörden an einem Tisch saßen. Zudem gebe es neue, grundsätzliche Überlegungen zum Thema erneuerbare Energien. Das letzte Wort hat allerdings der Kreistag. Wie auch immer er entscheidet, droht danach eine juristische Auseinandersetzung um die Pläne.

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Neun Brutpaare: Weißstorch-Rekord im Landkreis

Aus der HAZ vom 02.05.2019

Familiengründung auf der Poppenburg / Wagemutige Vögel starten in Elze zweiten Anlauf auf Leitungsmast

Auf der Poppenburg sind sich zwei Störche ganz nahe gekommen – nun brüten sie Nachwuchs aus. Foto: Manfred Weinhold

Auf der Poppenburg sind sich zwei Störche ganz nahe gekommen – nun brüten sie Nachwuchs aus. Foto: Manfred Weinhold

Kreis Hildesheim. Im Landkreis Hildesheim brüten in diesem Jahr so viele Weißstorch-Paare wie seit Jahrzehnten nicht mehr. In insgesamt neun Horsten hocken Elterntiere auf Eiern. Das ist die höchste Zahl, seit im Jahr 2003 erstmals wieder ein Weißstorch-Paar im Landkreis brütete. Davor hatte es seit 1976 überhaupt keine Brut gegeben. In diesem Jahr scheuen die Tiere offenbar kein Risiko – und lassen sich auch von schweren Rückschlägen nicht abhalten. mehr lesen…

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Turteltauben: Symbol für Liebe und Treue durch illegale Jagd bedroht

Neues vom DDA 30.04.2019

Bild zur Meldung
Der Bestandstrend der Turteltaube (1980–2016) in Europa zeigt einen signifikanten Rückgang. In den Trendverlauf sind Daten aus 23 europäischen Ländern eingeflossen. Das Konfidenzintervall ist hellblau dargestellt
© EBCC/BirdLife/RSPB/CSO

Seit Tausenden von Jahren gilt die Turteltaube als Liebes- und Glückssymbol. Schon den Griechen war sie heilig. Damals schrieb man sie Demeter, der Göttin der Ernte und Fruchtbarkeit, zu – und noch heute werden zwei frisch verliebte Menschen oft als Turteltauben bezeichnet.
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