Aus der Presse:

Auf der Suche nach der Feuersalamander

Aus der Alfelder Zeitung vom 9.April 2019

KREIS HILDESHEIM. Die Arbeitsgemeinschaft Amphibien- und Reptilienschutz des Naturschutzbundes (NABU) Hildesheim lädt zu einer Entdeckungsreise auf den Spüren des Feuersalamanders ein. Die gemeinsame Veranstaltung mit dem Ornithologischen Verein Hildesheim (OVJH) wird an drei Terminen Angeboten. Freitag 12. April, Sonnabend, 11 Mai sowie Sonnabend 8 Juni, jeweils um 21 Uhr. Die Leitung hat der Amphibien- und Reptilien Fachmann des OVHs. Andreas Kentler. Es wird um vorherige Anmeldung bei Kentler unter der Tel. Nr. 01738601792 gebeten. Der Treffpunkt erfahren die Teilnehmer bei der Anmeldung. Die Entdeckungstour dauert etwa eine Stunde. Weitere Information unter www.nabu-hildesheim.de oder www.ovh-online.de

© Alfelder Zeitung

 

Neues vom DDA 29.11.2018 Kiebitz im Sinkflug

Neue Daten zeigen:  ehemals häufiger Wiesenvogel hat um 88 Prozent abgenommen

Noch vor etwa 30 Jahren sah und hörte man den Kiebitz fast überall auf Deutschlands Feldern. Doch neue Daten zeigen: Seit 1992 ist der Bestand dieser Charakterart unserer Agrarlandschaft um 88 Prozent eingebrochen, wie der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) mitteilte.

„Dem Kiebitz geht es noch deutlich schlechter als bislang befürchtet. Er teilt sein Schicksal mit Feldlerche, Rebhuhn und Co., deren Populationen sich ebenfalls in rasantem Sinkflug befinden“, sagte Christoph Sudfeldt, Geschäftsführer des DDA anlässlich einer Veranstaltung zur künftigen EU-Agrarpolitik in der Landesvertretung Schleswig-Holsteins in Berlin.
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Sie werden immer höher und immer mehr – Windräder im Landkreis

Neuhofs geplante Windriesen könnten noch scheitern. Ilde soll weitere Anlage kriegen. Und neuer Park bei Rössing nimmt nächste Hürde.

Aus der HAZ vom 28.03.2019

Noch drehen sich bei Neuhof fünf rund 110 Meter hohe Windräder. Wird die Änderung des Flächennutzungsplanes genehmigt und NWind realisiert sein Vorhaben, könnten dort vier Anlagen stehen, die mehr als doppelt so hoch sind, wie die jetzigen. Und unweit – auf Bockenemer Gemeindegebiet – soll der Windpark Klein Ilde ebenfalls um einen solchen Riesen erweitert werden. Auch dort läuft das Verfahren bereits. Wie auch für den möglichen neuen Standort Königsturm. Foto: Michael Vollmer HAZ-Grafik: Anja Brinkmann

Noch drehen sich bei Neuhof fünf rund 110 Meter hohe Windräder. Wird die Änderung des Flächennutzungsplanes genehmigt und NWind realisiert sein Vorhaben, könnten dort vier Anlagen stehen, die mehr als doppelt so hoch sind, wie die jetzigen. Und unweit – auf Bockenemer Gemeindegebiet – soll der Windpark Klein Ilde ebenfalls um einen solchen Riesen erweitert werden. Auch dort läuft das Verfahren bereits. Wie auch für den möglichen neuen Standort Königsturm. Foto: Michael Vollmer HAZ-Grafik: Anja Brinkmann

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Kraniche haben es ungewöhnlich eilig

Ein Kranich fühlt sich bei uns wohl, Foto A. Hill

Die ersten Vögel kamen schon am Neujahrstag in den Raum Hildesheim – und fliegen einfach durch

Von Marita Zimmerhof

Hildesheim. Wer sich in diesem Jahr am Kranichzug über Hildesheim erfreuen wollte, musste nicht nur blitzschnell sein, sondern sich unter Umständen auch noch die Nacht um die Ohren schlagen: Jede dritte Flugformation überquerte die Stadt nämlich in der Nacht, sagt der Kranich-Experte Karl-Heinz Rosanowski, der für den Ornithologischen Verein zu Hildesheim (OVH) die Kranichzüge beobachtet und statistisch ausgewertet hat.

Ein Drittel aller Schwärme überquerte die Region in der Nacht oder in großer Höhe. Grund dafür war die für die Tiere sehr günstige Wetterlage im Februar, die bemerkenswert mildes Wetter aus Südeuropa in unsere Breiten brachte und uns einen auffallend warmen Vorfrühling noch mitten im Winter bescherte. Den Kranichen kam das gerade recht: Aus ihren Überwinterungsgebieten in der Extremadura in Spanien und dem Lac du Der-Chantecoq in Frankreich ging es im Nonstop-Flug ohne längere Pausen direkt in die Brutgebiete. Denn nur wer früh dran ist, hat bei der Wahl der Nistplätze noch die freie Wahl. mehr lesen…

Hoch hinaus – zu Lasten der Vögel?

Foto: michael Vollmer

Foto: michael Vollmer

In der Gemeinde Lamspringe könnten sich in Zukunft die höchsten Windräder des Landkreises drehen. Doch hier brütet auch der gefährdete Rotmilan. Weiter mit dem Artikel vom 28. März 2019

 

Rotmilan in Gefahr

Aus Huckcup am 27.03.2019

Ornithologen auf Spurensuche

KREIS HILDESHEIM. Er gehört in der Region zu den Königen der Lüfte – doch der ist Bestand akut bedroht: Es gibt immer weniger Rotmilane im Landkreis Hildesheim. Als Hauptgründe gelten das extreme Wetter der vergangenen beiden Jahre, aber auch die Tatsache, dass zuletzt viele alte, hohe Pappeln vor allem in der Hildesheimer Borde gefallt wurden. Doch der Ornithologische Verein Hildesheim (OVH) hat noch einen weiteren dringenden Verdacht: Windkraft- Interessenten sollen versucht haben, Rotmilane (auch unter dem Begriff „Gabelweihe“ bekannt) aus angestammten Horsten zu verscheuchen, weil die Standorte Windpark-Plänen im Wege standen. mehr lesen…

Rotmilan in Gefahr

Aus der HAZ vom 22.03.2019

Vogelschützer beklagen Halbierung der Bestände binnen weniger Jahre / Versuchten Windkraft-Investoren, Vögel zu verscheuchen?

Kreis Hildesheim.Er gehört in der Region zu den Königen der Lüfte – doch der ist Bestand akut bedroht: Es gibt immer weniger Rotmilane im Landkreis Hildesheim. Als Hauptgründe gelten das extreme Wetter der vergangenen beiden Jahre, aber auch die Tatsache, dass zuletzt viele alte, hohe Pappeln vor allem in der Hildesheimer Börde gefällt wurden. Doch der Ornithologische Verein Hildesheim (OVH) hat noch einen weiteren dringenden Verdacht: Windkraft-Interessenten sollen versucht haben, Rotmilane (auch unter dem Begriff „Gabelweihe“ bekannt) aus angestammten Horsten zu verscheuchen, weil die Standorte Windpark-Plänen im Wege standen.

Hohnsensee und Wälle: Viele Bürger wollen mitreden

Aus der HAZ vom 21.03.2019

Die Stadt will ihre Grünanlagen in den kommenden Jahren umgestalten lassen – das beschäftigt auch zahlreiche Hildesheimer

Kein Sitzplatz mehr vorhanden: Der Lüntzel-Saal ist am Dienstagabend gut gefüllt.	Foto: Christian Harborth

 
 
Kein Sitzplatz mehr vorhanden: Der Lüntzel-Saal ist am Dienstagabend gut gefüllt. Foto: Christian Harborth

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OVH erfasst Rotmilane im Landkreis Hildesheim

Aus der LDZ vom 18.03.2019

Adulter Rotmilan in Nest Nähe in Juni Foto

Kreis – „In den vergangenen zwei Jahren war der Bruterfolg des Rotmilans in Niedersachsen ganz schlecht“, heißt es in einer Mitteilung des Ornithologische Vereins zu Hildesheim (OVH). Um die Population zu erhalten, brauchen die Milane etwa zwei Jungvögel pro Brutpaar. Im Jahr 2018 lag der Bruterfolg nur bei 0,9 Jungvogel pro Brutpaar. „Diese Brutergebnisse reichen nicht aus, um den Rotmilan-Bestand zu halten. Die Gründe für den Misserfolg sind vielfältig. Das extreme Wetter war sicherlich der wichtigste Faktor: 2017 verregnet und 2018 zu trocken. Dies hat zu Brut Verlusten bei vielen Paaren gefühlt. Die Anzahl der besetzten Reviere ist im Landkreis Hildesheim ebenfalls rückläufig. Um den Milanen zu helfen, müssen wir wissen, wo sie Reviere besetzt haben“, teilt OVH-Sprecherin Petra Pahl mit. mehr lesen…

Widerstand gegen Windpark

Ornithologen und Bürgerinitiative sprechen sich gegen Windpark zwischen Rössing und Klein Escherde aus

Rössing Klein Escherde. Der Ornithologische Verein zu Hildesheim (OVH) zeigt sich besorgt darüber, dass Windkraftanlagen auf der umstrittenen Fläche zwischen Rössing und Klein Escherde errichtet werden könnten. „Diese bereits früher diskutierte Fläche ist vom OVH aus naturschutzfachlichen Gründen schon immer abgelehnt worden“, informierten die Vogelkundler in der letzten Woche. mehr lesen…

OVH sagt Nein zum geplanten Windpark

Im Umfeld der geplanten Anlage brüten laut Alistair Hill, Vorsitzender des Ornithologischen Vereins zu Hildesheim (OVH) seit Jahren Rotmilan, Schwarzmilan und Rohrweihe. DerWindpark würde auch den Schwarzstorch gefährden. Auf Nahrungssuche flögen Störche häufig über genau die Fläche, die für die Rotoren vorgesehen ist, inRichtung Leinetal. „Aus der Literatur ist bekannt, dass Schwarzstörche bei ihren Nahrungsflügen auch Distanzen Uber 20 Kilometer überbrücken“, sagt Hill. Auch der Seeadler als seltener Neubürger im Leinetal wäre betroffen.

Außerhalb der Brutsaison wäre die Situation nicht weniger heikel: „Es gibt einen Flugkorridor entlang der Leine. Hierfliegen unter anderem Saat- und Blässgänse in Flughöhen zwischen 50 und 300 Metern. Die wichtigsten Wintergäste im Leinetal werden durch die geplante Anlage gefährdet.“ ha

© Hildesheimer Algemeine Zeitung

Anmerkung AH

Das ist was aus unsere Pressinformation übrig geblieben ist. Hier steht nichts Falsches doch bilden Sie Ihre Meinung selbst. Hier ist ein Link zu der Presseinformation

 

Windpark: Initiative droht mit Klage

Aus der HAZ vom 01.03.2019

Gegner des Projekts bei Rössing erwägen bei Genehmigung der Anlage rechtliche Schritte

Die Kritiker der Windpark-Pläne fürchten, dass Vogelarten wie etwa der Schwarzstorch durch Rotoren gefährdet werden. Foto: Stephan Hördt/dpa

Die Kritiker der Windpark-Pläne fürchten, dass Vogelarten wie etwa der Schwarzstorch durch Rotoren gefährdet werden. Foto: Stephan Hördt/dpa

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Ornithologen sorgen sich um die Vogelwelt am Hohnsensee

Vogelkundler zählen am Hohnsensee Dutzende von geschützten Vogelarten – und warnen vor einer Verlegung des Rundweges dicht ans Wasser.

Der Ornithologe Alistair Hill, Vorsitzender des OVH, beobachtet das bunte Treiben auf dem Hohnsensee: Das künstliche Gewässer ist längst ein wichtiger Überwinterungsplatz für Hunderte von Wasservögeln geworden. Auf Veränderungen reagiert die Natur sehr sensibel. Foto Werner Kaiser

Von Marita Zimmerhof

Krök“. Als die Morgensonne über dem Hohnsensee aufsteigt und ihre Strahlen in zahllosen Glitzerpunkten reflektiert werden, können die Blässhühner nicht mehr an sich halten. „Krök“, „Krök“, klingt es aufgekratzt aus dutzenden Kehlen. Spaziergänger bleiben stehen, um das muntere Treiben der Vögel mit der leuchtend weißen Blesse auf Stirn und Schnabel zu beobachten. An die 150 Tiere, schätzt Alistair Hill, der Vorsitzende des Ornithologischen Vereins (OVH), dürften auf dem innerstädtischen Baggersee ihr Winterquartier bezogen haben.

Blässhühner sind nicht nur einer der häufigsten Wasservögel in unseren Breiten, die etwas pummelig wirkenden Federknäule aus der Familie der Rallen stellen auch auf dem Hohnsensee die größte Population. Das Gewässer teilen sie sich einträchtig mit anderen Arten: mit schwarz-weißen Reiherenten, Tafelenten mit kastanienbraunem Kopf, Stockenten, bei denen nur die Männchen das auffallende grünmetallische Gefieder am Kopf tragen.

Trotz der frühen Stunde hat das Gewässer schon etliche Menschen angelockt. Mütter mit Kinderwagen, Jogger mit Kopfhörer im Ohr, Rentner mit forschem Schritt und auch eine ganze Schar von Ornithologen, die leicht an ihren Ferngläsern und Kameras mit riesiger Brennweite zu erkennen sind. mehr lesen…

Hilfe für bedrohte Schleiereulen

Ausstellung macht auf Tiere aufmerksam

Von Karina Scholz

Hildesheim. Mit einer Poster-Ausstellung im Foyer der Sparkassenfiliale am Marktplatz wollen der Naturschutzbund (Nabu) und der Ornithologische Verein Hildesheim (OVH) für den Schutz der bedrohten Schleiereulen werben. Vom 1. bis 15. März können sich Besucher über die Bedürfnisse und den Lebensraum der heimischen Vögel informieren. „Die Population der Schleiereulen ist dramatisch zurückgegangen“, erklärt Angelika Krueger von der Eulenschutz-AG, in der sich Mitglieder des NABU und des OVH gemeinsam engagieren. „Dabei kann man den Tieren relativ einfach helfen, denn was sie brauchen, ist Nahrung und Unterkunft.“ Die AG kümmert sich seit Herbst 2018 um die Pflege und das Aufstellen von Brutkästen, die jungen Eulen Schutz vor Mardern und Waschbären bieten.

Angelika Krueger (Nabu) und Jürgen Twardzik (Sparkasse) wollen über den Schutz von Schleiereulen aufklären. Foto: Karina Scholz

Die Sparkasse unterstützt das Engagement der Umwelt- und Tierschützer mit einer Spende von 500 Euro. „Schleiereulen stehen auf der Roten Liste der bedrohten Arten, da ist es gut, wenn wir die Menschen auch in unserer Region darauf aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Jürgen Twardzik. Alistair Hill vom OVH betont, dass die Eulenschutz-AG auf Meldungen aus der Bevölkerung angewiesen ist, um Brutkästen zu registrieren und zu reinigen. Unter schleiereule@ovh-online.de ist die Eulenschutz-AG erreichbar. Die Ausstellung ist im März auch jeweils eine Woche in der Stadtbibliothek und im Josephinum zu sehen. ks

©Hildesheimer Allgemeine Zeitung 26.02.2019

Borsumer Kaspel Mitgliederversamlung 2019 – von Schwarzspechten u.v.a.m.

Trommelwirbel im Borsumer Wald

Der Schwarzspecht wurde im Borsumer Wald seit etwa einem Jahrzehnt nicht mehr gesichtet, jetzt ist er wieder da – und zu hören. Foto: Manfred Wille

Vogelexperten des Naturschutzvereins werten Beobachtungen als kleine Sensation / 60 Mäusebussarde über einer Wiese am Bruchgraben gesichtet

Von Hans-Theo Wiechens

Borsum/Ahrbergen. Die Vogelexperten des Vereins für Naturschutz Borsumer Kaspel im Ornithologischen Verein zu Hildesheim (OVH) stufen aktuelle Beobachtungen in der regionalen Vogelwelt als sensationell ein: Manfred Wille berichtet, dass er im Laufe der vergangenen Woche mehrere Tage lang einen Schwarzspecht am südlichen Rand des Borsumer Waldes beobachtet habe. Bei einem vogelkundlichen Spaziergang durch das Holz seien im Abstand von etwa einer halben Minute wahre Trommelwirbel und der typische Ruf „kliööh” zu hören gewesen. Untersuchungen haben laut Wille ergeben, dass solche Wirbel bis zu 17 Schläge pro Sekunde umfassen.

Mit Fernglas und Kamera ausgerüstet, beobachtete der Vogelkundler den rund 45 Zentimeter großen Schwarzspecht mit seinem glänzend schwarzen Gefieder, rotem Scheitel, elfenbeinfarbenen Schnabel und hellen Augen gleich an mehreren Tagen beim Bearbeiten morscher Baumstämme. Dabei glückten ihm bemerkenswerte Aufnahmen von dem Vogel, der in den vergangenen zehn Jahren im Borsumer Wald nicht mehr gesehen wurde. Es sei ein gutes Zeichen, so der Vereinsvorsitzende Winfried Kauer, dass der Specht offensichtlich am Totholz der dort vorzufindenden Stieleichen, Hainbuchen, Buchen und Eschen Nahrung gefunden habe. Der größte Specht Europas bevorzuge normal größere Laub- und Mischwälder. Dagegen seien der Bunt- und Grünspecht schon immer Dauergäste in dem kleinen Wald auf Schwarzerde gewesen. mehr lesen…