Aus der Presse:

Abruzzo per tedeschi

(PP) Auch auf italienisch wird über den OVH und seine Aktivitäten berichtet. Thema ist die im Mai 2022 stattfindende Italien-Exkursion in die Abruzzen.

Aus Corriere d `Italia Maggio 2022:

 

Corriere d`Italia Maggio 2022

 

 

Aus Il Ponte Ausgabe Februar 2022 (Vereinszeitschrift der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Hildesheim):

 

DIG, Il Ponte

 

Wir danken Enzo Iacovozzi und Goffredo Palmerini für die Erlaubnis, diese Artikel auf der OVH Homepage veröffentlichen zu dürfen!

 

Männchen und Weibchen reisen getrennt

Erfassung der Nachtigallen als „Leitart“ lässt auch Rückschlüsse auf andere Vögel zu

Äußerlich recht unscheinbar, aber ziemlich gut bei Stimme: die Nachtigall. Foto: Alistair Hill

Von Thomas Wedig

Das Gewand der Nachtigall ist eher schlicht: Das Gefieder ist bräunlich, die Unterseite hell, der Schwanz rötlich. Aber: „Wer so schön singen kann, braucht kein prachtvolles Gefieder“, meint der Ornithologische Verein zu Hildesheim (OVH). Und der Gesang ist so eindrucksvoll und einprägsam, dass viele Menschen ihn kennen – und erkennen. Das macht die Zählung der Nachtigallen relativ einfach, vorausgesetzt, es gibt genügend Helferinnen und Helfer. Die sucht der OVH jetzt, da die ersten Nachtigallen als Zugvögel aus ihren afrikanischen Winterquartieren zurückkehren. mehr lesen…

Wo gibt es Feldsperlinge? OVH wundert sich über geringes Aufkommen der Standvögel

Aus der LDZ vom 04.04.2022

Zwei Feldsperlingen bei der Fütterung: Der OVH wendet sich an die Öffentlichkeit, um bei der Erfassung der Vögel mitzuhelfen.  Foto OVH

Kreis – Seit einigen Monaten wundern sich die Ornitholo­gen des Ornithologischen Ver­eins Hildesheim (OVH) über die mangelnden Meldungen von Feldsperlingen. Beim re­gelmäßigen Austausch der Or­nithologischen Arbeitsgruppe führte das Fehlen von Mel­dungen zu einer intensiven Diskussion.

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Vermisstenmeldung Hildesheimer Ornithologen: Wo ist der Feldsperling?

Aus der Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 1. April 2022

Vogelzählung

Hildesheim – Der Ornithologische Verein zu Hildesheim macht sich Sorgen um den Feldsperling: der Aufruf an alle Vogelfreunde der Region.

Hildesheim – Der Ornithologische Verein zu Hildesheim (OVH) hat so etwas wie eine Vermisstenmeldung aufgegeben: Gesucht wird der Feldsperling, der kleinste heimische Spatz. Dessen Bestand sei dramatisch zurückgegangen, berichtet der OVH und will von allen Vogelfreunden wissen: Wo gibt es in der Region überhaupt noch Feldsperlinge? mehr lesen…

Die Naturschutz in der EU wird vom Putins Krieg empfindlich getroffen

Ernährungssicherheit: Ackern auf Brachen und Extrageld für Landwirtschaft

Newsletter zur Europäischen Umweltpolitik 10/22 Deutsch Naturschutz Ring (DNR)

Die EU-Kommission hat vor dem Hintergrund des Ukrainekrieges am Mittwoch neue Vorschläge gemacht, um die Ernährungssicherheit der EU zu gewährleisten und die Widerstandsfähigkeit der Ernährungssysteme weltweit zu stärken. Die eigentlich geplanten Gesetzesvorschläge zur Renaturierung (EU-News 23.03.2022) und zur Reduzierung von Pestiziden (EU-News 24.03.2022) wurden auf unbestimmte Zeit verschoben. Umweltverbände reagieren kritisch.

Was steckt drin? mehr lesen…

Bioblitz: Blitzschnell ist das Ding bestimmt

Alle Bürger mit Spaß an der Natur sind zum Mitmachen aufgerufen / Daten dienen der Wissenschaft

Von Marita Zimmerhof

Was blüht denn da? Wolfgang Pahl zückt das Handy, Petra Pahl, Alistair Hill und Sabine Wochnik diskutieren den Fund einer anderen Pflanze. Foto Julia Moras

Langsam kommt die Natur in Schwung. Es grünt und blüht, es summt und brummt, es zwitschert und tiriliert. Aber mal ehrlich: Was genau für ein Blümchen öffnet da gerade seine Knospe? Und was für ein Käfer mag es sein, der da auf dem Stängel krabbelt? Wer nicht mit kiloschweren Bestimmungsbüchern durch die Gegend marschieren will, kann es sich jetzt ganz einfach machen. mehr lesen…

Wandern auf abwechslungsreichen Wegen macht Freude, das Pflegen dieser ebenso

Freiwillige Helfer:innen arbeiten für den Naturschutz, den Tourismus und genießen die Bewegung an frischer Luft mit Gleichgesinnten

Die Natur und deren Schutz ist seine Leidenschaft: Bernd Galland – Foto S. Röthig

Aus SIEBEN: Regionalzeitung für das Leinebergland Ausgabe Februar 2022  von Susanne Röthig

Der Ornithologische Verein zu Hildesheim (OVH) hat sich gemeinsam mit der Paul-Feindt-Stiftung den Schutz der heimischen Flora undFauna zur Aufgabe gemacht. Schon seit Ende der 1980er Jahre engagieren sich Freunde und Vereinsmitglieder in Schutzgebieten der Stiftung rund um Alfeld. Schwerpunkte der Arbeitseinsätze der Regionalgruppe Alfeld, die von Bernd Galland geleitet wird, sind Reh-, Schneider- und Ortsberg bei Langenholzen.

Seit Oktober treffen sich freiwillige Helfer fast jeden Sonnabend, um aktiven Naturschutz zu betreiben. Mitte Januar galt es, gemeinsam mit den Hottensteinern, den schmalen Trampelpfad des „Zick-Zack-Weges“, der durch einen naturnahen Eichen-Hainbuchenwald führt und ein Teilstück der vom Verein Region Leinebergland geplanten „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ werden soll, wieder besser begehbar zu machen. Außerdem sollten im anschließenden „Heckenweg“ einige Bäume freigestellt werden, um den noch folgenden maschinellen Heckenschnitt zu vereinfachen. SIEBEN-Mitarbeiterin Susanne Röthig hat die Freiwilligen besucht. mehr lesen…

Fast ausgerottet – nun wollen Silberreiher in Hildesheim dem Winter entfliehen

Wintergäste aus Südosteuropa

Aus der Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 11. Jan. 2022

von Marita Zimmerhof Veröffentlicht am: Aktualisiert:

Hildesheim – Sie waren fast schon ausgerottet, doch nun hat sich der Bestand der Silberreiher wieder erholt: Als Wintergäste machen einige gerade im Raum Hildesheim Station. Aber Achtung: Es gibt Doppelgänger.

Der Anblick von Graureihern, die im Winter langbeinig über die Felder stelzen und nach Futter Ausschau halten, ist in unserer Region längst vertraut. Doch seit einiger Zeit tauchen auf Äckern, Wiesen und an Uferrändern auch seine schneeweißen Verwandten auf: Silberreiher. Zu Beginn des Jahres haben die Vogelkundler des Ornithologischen Vereins zu Hildesheim (OVH) in Stadt und Kreis mehr als 30 Tiere gezählt.

Als Wintergäste hat es mehrere Silberreiher in den Raum Hildesheim gezogen. Doch im Frühjahr dürften sie wieder in ihre Brutgebiete zurückfliegen. Foto: Salvatore Bologna

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Geisterartige Besucher im Hildesheimer Land.

Verstärktes Auftreten der Silberreiher in Hildesheim.

Aus der Leine-Deister-Zeitung vom 7ö. Jan,. 2022

Die großen Vögel mit dem schneeweißen Gefieder fallen einem schon von weitem ins Auge. Es handelt sich um Silberreiher, die man derzeit an vielen Stellen im Landkreis auf Feldern, Wiesen oder an Ufern sehen kann. Neben dem weißen Gefieder sind der gelbe Schnabel und die schwarzen Beine die Kennzeichen des Vogels, der immerhin 1m groß sein kann.

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Grünschnitt und Naturschutz: Geht das gut?

Ab Montag werden in der Stadt die schweren Gartenmaschinen wieder für die Grünpflege angeworfen / Ornithologischer Verein zu Hildesheim will die Maßnahmen mit kritschem Blick begleiten

Aus der Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 10.01.2022

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Abholzaktion im Bereich der Autobahnzufahrten zur A 7.Foto:: Clemens Heidrich

Am Montag wird auf der Marienburger Höhe wieder abgeholzt: Die Stadt kündigt dort „großflächige Grünschnittarbeiten“ bis Mitte Februar an. Bis zum 1. März läuft noch die Frist, dann beginnt offiziell die Brut- und Setzzeit. Doch es gibt immer wieder Kritik an den Maßnahmen, die auf den ersten Blick wie ein Kahlschlag wirken. Erst im Mai vergangenen Jahres hatte der Ornitologische Verein zu Hildesheim (OVH) in einem Brandbrief an Oberbürgermeister Ingo Meyer heftig das Vorgehen der Stadt bei der Grünpflege kritisiert.

Kräftig geholzt wurde auch an einer Stelle, an der die Stadt nicht zuständig ist: im Auffahrtbereich zur A 7. Das Bild ist immer das Gleiche: Hecken, Gebüsch, Unterholz werden kräftig runtergeschnitten. Doch die dienen den Insekten als Unterschlupf, die wiederum den Vögeln als Nahrung, die im Frühjahr dann noch mit ihrem Nestbau beginnen wollen.

Abholzen in Etappen

Doch die Stadtverwaltung hat in den vergangenen Jahren ihre Methode bei der Grünpflege verändert. Grundsätzlich wird nun nur noch „abschnittsweise auf den Stock gesetzt“, teilt Stadtpressesprecher Helge Miethe auf Anfrage der HAZ mit. „Das Ergebnis mag zunächst nicht immer schön aussehen, doch nimmt ohne einen Rückschnitt die Dichte der Hecke ab, so dass viele Vogelarten keine geeigneten Nistplätze mehr finden würden.“

Außerdem werde grundsätzlich nur noch ein Drittel der jeweiligen Flächen bearbeitet. Dadurch blieben ausreichend Rückzugsgebiete für Vögel und Kleinstlebewesen. Der Naturschutz sei also im Rahmen der Grünpflege gewährleistet.

Wo noch geschnitten wird

Im Süden Hildesheims wird das nun unter anderem im Bereich der Ortelsburger und Braunsberger Straße oder dem Ützenkamp zu beobachten sein. Weitere Arbeiten kündigt die Stadt im Lindholzpark in Ochtersum und in der Grünanlage Brandisweg in Drispenstedt an.

Maren Burgdorf vom OVH bewertet die angekündigte Vorgehensweise als richtigen Schritt: „Das entspricht auch unserer Linie.“ Der Rückschnitt sei im Grunde wichtig, um das wilde Austreiben der Gehölze zu stoppen und für ein dichtes, inneres Wachstum zu sorgen. Auf diese Weise entstehe erst ein geeigneter Schutz- und Lebensraum.

OVH zeigt Verständnis

Sie zeigt auch Verständnis dafür, dass die Stadt in einigen Bereichen auf eine Bepflanzung verzichtet hat wie zum Beispiel mit Rosen auf Grünstreifen zwischen den Straßen: „Man muss auch die Kosten für eine Pflege in Betracht ziehen.“ Auch die Gestaltung der historischen Wallanlagen und das gezielte Abholzen sei sinnvoll, besonders „wenn alles zugewachsen ist und man nichts mehr sehen kann. Die Anlage selbst ist dann hin“.

Aber es müsse eben nach der Ein-Drittel-Zwei-Drittel-Regel vorgegangen werden und nicht so wie beispielsweise im vergangenen Jahr an den Sportanlagen in Himmelsthür, wo alles radikal klein gemacht wurde: „Das dauert Jahre, bis dort wieder ein Lebensraum für Insekten und Vögel hochwächst“, sagt Burgdorf.

© Hildesheimer Allgemeine Zeitung

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Abholz-Aktion im Haseder Busch

Landkreis Hildesheim erklärt die Hintergründe des Rückschnitts im beliebten Naturschutz-Gebiet

Arg gestutzt sieht das Gehölz im Haseder Busch aus – aber für Naturfreunde kein Grund, Alarm zu schlagen.foto: Privat

Das Gehölz ist massiv gekappt – mancher wundert sich, warum es im Haseder Busch so wüst aussieht. Das Naturschutzgebiet ist bei vielen Spaziergängerinnen und Spaziergängern beliebt. Der Landkreis Hildesheim klärt auf Nachfrage der HAZ nun über die Gründe des Rückschnitts auf. mehr lesen…

OVH ruft auf zum Artenvielfalt-Wettbewerb

Meldung per App oder Website 

Leine Deister Zeitung 20.12.2021

LWL-Museum für Naturkunde App ObsIdentify

+Die Bestimmung von Beobachtungen ist mit der App „ObsIdentify“ schnell erledigt.

Kreis – „Was kann ich allein schon ausrichten?“ – eine Frage, die sich viele stellen, wenn es um Naturschutz und Artenvielfalt geht. Ab Sonnabend, 1. Januar 2022, ist die Antwort ganz einfach: beim deutschlandweiten „Bioblitz 2022“ der Landkreise oder kreisfreien Städte teilnehmen und Erkenntnisse sammeln, denn man kann bekanntlich nur schützen, was man kennt. Der Ornithologische Verein zu Hildesheim (OVH) ruft zusammen mit der Naturbeobachtungsplattform observation.org zur Teilnahme an diesem Wettbewerb der Artenvielfalt im Landkreis Hildesheim auf.

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Große Artenvielfalt an den Kiesteichen

Wasservögel gehen zu neugierigen Beobachtern auf Distanz

Leine-Deister-Zeitung: Die Woche 01.12.2021

Teilnehmer an der OVH Exkursion  zur den Kiesteichen Nordstemmen Nord.         Fotos M Plitzko

Von M Plitzko

Rössing – „Vor 100 Jahren habe es noch kaum Wasservögel im Leinetal gegeben“, beginnt Alistair Hill vom Ornithologischen Verein Hildesheim (OVH) seine Einführung der morgendlichen Exkursion am Rössinger Sportplatz. Erst mit der „Auskiesung“ und den dadurch entstande- nen Teichen hätten sich Wasservögel hier als Brutvögel angesiedelt oder seien auf dem Durchzug zu beobachten. Klingt logisch, denn: Wasservögel zieht es zum Wasser.

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Neue Indikatoren für Pestizide in Europäischen Gewässer

Pressemitteilung von dem Europäischen Umweltagentur 10.12.2021

“New indicator on pesticides in European waters”

Pesticides can end up in rivers, lakes and groundwaters, with potential to harm aquatic ecosystems and water quality. The European Environment Agency’s (EEA) new indicator, which aims to track Europe’s progress in reducing pesticides in waters, shows that excessive levels of pesticides have been recorded in a considerable share of European freshwaters.

Hier ist ein Link zu dem Bericht

Tab. Übersicht der zusammengefassten Gewässertypen 2013-2019, mit dem Pestizideüberschüß an den erlaubten MaximaPercentage of reported monitoring sites with pesticides exceeding thresholds in surface waters, different sized rivers, lakes and groundwater in European countries, 2013 – 2019

© European Environmental Agency