Aus der Presse:

Unsere Streuobstwiese soll noch schöner werden

Barienroder Grundschüler pflanzen Apfelbäume Foto: Dieter Herrmann

„Juhu, wir pflanzen heute Bäume“, strahlte eine Schülerin der Grundschule Barienrode erfreut. Kinder der 3. Klasse der kleinen Umweltschule hatten sich auf der Streuobstwiese in Groß Düngen zum Pflanzen von drei jungen Apfelbäumen eingefunden. Die Wiese gehört der Paul-Feindt-Stiftung und wird von der Arbeitsgruppe „Streuobstwiese“ des Ornithologischen Vereins zu Hildesheim betreut. Die Bäume brachte der Söhrer Biolandwirt Michal Volm mit, dazu alle notwendigen Werkzeuge und Kanister mit Wasser zum Wässern der neugepflanzten Setzlinge.

Die Drittklässler gingen mit Begeisterung an die Arbeit: Pflanzloch mit den Spaten ausheben, den Baum  nach kundiger Erklärung von Herrn Volm mit dem Pflanzschnitt versehen, ihn in das Loch einsetzen, Erde wieder einbringen, schön festtreten, den Pflanzpfahl einschlagen – Schwerstarbeit für die Schüler – und den Setzling fachgerecht am Pfahl anbinden. Dann den Baum nachhaltig wässern und zuletzt ein Namensschild anbringen. FERTIG! Das alles dreimal.

Anschließend bestaunten die kleinen Umweltschüler noch die ersten blühenden Wiesenschlüsselblumen. Dann ging es zu Fuß zurück zur Grundschule nach Barienrode. Es war ein gelungener Vormittag für alle.

Diese Pflanzaktionen im Frühjahr haben seit vielen Jahren Tradition. Im Herbst gehen die Schüler mit ihren Lehrerinnen dann zum Apfelsammeln auf „ihre“ Streuobstwiese. So schließt sich der Kreis vom Pflanzen zum Ernten – Vermittlung von Umweltverständnis nach bester Art.

Text: Dieter Herrmann

OVH sucht Brutplätze von Mehlschwalben

Brutplätze von Mehlschwalben gesucht

Aus der LDZ vom 24.05.2019

Kreis – Die Bestandsentwicklung der Mehlschwalben hat sich seit 1985 europaweit halbiert. In der Bundesrepublik wird die Art mittlerweile in der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands als gefährdet gelistet. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist die Mehlschwalbe als Gebäudebrüter -zusammen mit Mauersegler. Rauchschwalbe und Haussperling – in der Kategorie der besonders zu schützenden Arten, deren Nester nach gesetzlicher Regelung nicht zerstört werden dürfen.

Die Mehlschwalbe ist praktisch überall zuhause, wo Siedlungen sind. Foto: Alistair Hill

Die Mehlschwalbe ist ein kleiner Verwandter der Rauchschwalbe und kann von dieser durch die weiße Unterseite und den weißen Bürzel am Ende des Rückens leicht unterschieden werden. Der Schwanz der Mehlschwalbe ist nur leicht eingekerbt. Mehlschwalben sind Langstreckenzieher und überwintern im südlichen Afrika. Sie kehren an ihren ursprünglichen Geburtsort Anfang Mai zurück und bleiben im Landkreis Hildesheim bis Mitte September oder Anfang Oktober. Die Mehlschwalbe ist in Mitteleuropa ein Kulturfolger und abhängig von Gebäuden, wo sie ihre Nester an den Außenwänden direkt unter überhängenden Dachvorsprüngen baut. mehr lesen…

Aus dem Vereinsleben: Wanderung im Nordfriedhof

Aus der HAZ vom 6. April 2019

Welcher Vogel singt denn da wohl? Foto:

WELCHER VOGEL SINGT DENN DA WOHL? 

Sonnenschein, blauer Himmel und frühlingshafte Temperaturen: perfekte Voraussetzungen für einen Spaziergang mit dem Ornithologischen Verein zu Hildesheim. Fast 50 Naturinteressierte trafen sich am Sonntag, 7. April, zu einem Rundgang über den Hildesheimer Nordfriedhof. In der weitläufigen Parklandschaft des fast 130 Jahre alten Friedhofs konnten wir schnell die typischen Vögel wie Buchfink, Heckenbraunelle, Rotkelchen, Zilzalp, und Zaunkönig ausmachen. Zahlreiche Sommergoldhähnchen ließen ihren feinen Gesang hören und sogar zwei oder drei Misteldrosseln sangen noch.

Freude machten uns die zahlreichen Mönchsgrasmücken, die gerade erst aus ihren Winterquartieren zurückgekehrt waren. Ein ganz besonderes Highlight war der Anblick einer Waldohreule, die in einem Baum döste. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer.

Windpark Escherde-Rössing: Debatte verschoben

Aus der HAZ vom 4. Mai 2019

Raumordnungsprogramm wird erst im Juni Thema

Rössing/Kreis Hildesheim. Die Entscheidung über die Frage, ob zwischen Rössing und Klein Escherde eine sogenannte Vorrangfläche für Windkraft ausgewiesen soll, verzögert sich noch einmal. Die Kreistags-Mehrheit aus SPD und CDU will das regionale Raumordnungsprogramm nicht wie von der Kreisverwaltung vorgesehen am Montag im Fachausschuss für Bau und Kreisentwicklung diskutieren und dann am 15. Mai im Kreistag entscheiden. „Wir wollen das vertagen“, bestätigte die Ausschuss-Vorsitzende Erika Hanenkamp (SPD) auf HAZ-Nachfrage.

Zwar hat die Kreisverwaltung, wie berichtet, die Ergebnisse eines Erörterungstermins vorgelegt, bei dem Vertreter der Bürgerinitiative gegen den geplanten Windpark, die einheimischen Investoren, die die Windräder errichten wollen, sowie die Gemeinde Nordstemmen ihre gegensätzlichen Standpunkte noch einmal deutlich gemacht haben. „Wir brauchen aber mehr Zeit, um das zu bewerten, das ist wirklich ein sehr komplexes Thema mit einander widersprechenden Gutachten“, erklärt Hanenkamp. „Da ist Sorgfalt ganz besonders wichtig.“ Zudem erhoffe sich auch die Politik eine wichtige Entscheidungshilfe vom niedersächsischen Umweltministerium. Die Kreisverwaltung hat die Behörde um eine Stellungnahme gebeten, diese steht noch aus.

Nun soll im Juni diskutiert und entschieden werden. Das bedeutet auch noch einmal eine kleine Verzögerung für die Pläne der Stadt Sarstedt, das Baugebiet Sonnenkamp in Richtung Gödringen zu erweitern. Denn dafür ist eine Veränderung des Raumordnungsprogramms Voraussetzung. abu © Hildesheimer Allgemeine Zeitung

Kreis nun doch für Windpark

Kehrtwende zu Projekt bei Rössing

Aus der HAZ vom 30.04.2019

Rössing/Klein Escherde. Neue Wende im Streit um einen möglichen Windpark in der Feldmark zwischen Rössing und Klein Escherde. Die Kreisverwaltung will das Areal nun doch als sogenannte Vorrangfläche für Windkraft im Raumordnungsprogramm belassen. Das ist das Ergebnis einer erneuten Erörterung, bei der Befürworter, Gegner und Behörden an einem Tisch saßen. Zudem gebe es neue, grundsätzliche Überlegungen zum Thema erneuerbare Energien. Das letzte Wort hat allerdings der Kreistag. Wie auch immer er entscheidet, droht danach eine juristische Auseinandersetzung um die Pläne.

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Neun Brutpaare: Weißstorch-Rekord im Landkreis

Aus der HAZ vom 02.05.2019

Familiengründung auf der Poppenburg / Wagemutige Vögel starten in Elze zweiten Anlauf auf Leitungsmast

Auf der Poppenburg sind sich zwei Störche ganz nahe gekommen – nun brüten sie Nachwuchs aus. Foto: Manfred Weinhold

Auf der Poppenburg sind sich zwei Störche ganz nahe gekommen – nun brüten sie Nachwuchs aus. Foto: Manfred Weinhold

Kreis Hildesheim. Im Landkreis Hildesheim brüten in diesem Jahr so viele Weißstorch-Paare wie seit Jahrzehnten nicht mehr. In insgesamt neun Horsten hocken Elterntiere auf Eiern. Das ist die höchste Zahl, seit im Jahr 2003 erstmals wieder ein Weißstorch-Paar im Landkreis brütete. Davor hatte es seit 1976 überhaupt keine Brut gegeben. In diesem Jahr scheuen die Tiere offenbar kein Risiko – und lassen sich auch von schweren Rückschlägen nicht abhalten. mehr lesen…

Aus eins mach zwei!

Zwei Paare des Rotmilans brüten in Rössing

Aus der LDZ vom 18.04.2019

Die Mitglieder des Ornithologischen Vereins zu Hildesheim (OVH) erfassen die Rotmilane im Landkreis Hildesheim bereits seit Jahrzehnten. Wie der Verein nun mitteilt habe die Erfassung in diesem Jahr bisher einige Lücken aufgezeichnet. mehr lesen…

Auf der Suche nach der Feuersalamander

Aus der Alfelder Zeitung vom 9.April 2019

KREIS HILDESHEIM. Die Arbeitsgemeinschaft Amphibien- und Reptilienschutz des Naturschutzbundes (NABU) Hildesheim lädt zu einer Entdeckungsreise auf den Spüren des Feuersalamanders ein. Die gemeinsame Veranstaltung mit dem Ornithologischen Verein Hildesheim (OVJH) wird an drei Terminen Angeboten. Freitag 12. April, Sonnabend, 11 Mai sowie Sonnabend 8 Juni, jeweils um 21 Uhr. Die Leitung hat der Amphibien- und Reptilien Fachmann des OVHs. Andreas Kentler. Es wird um vorherige Anmeldung bei Kentler unter der Tel. Nr. 01738601792 gebeten. Der Treffpunkt erfahren die Teilnehmer bei der Anmeldung. Die Entdeckungstour dauert etwa eine Stunde. Weitere Information unter www.nabu-hildesheim.de oder www.ovh-online.de

© Alfelder Zeitung

 

Neues vom DDA 29.11.2018 Kiebitz im Sinkflug

Neue Daten zeigen:  ehemals häufiger Wiesenvogel hat um 88 Prozent abgenommen

Noch vor etwa 30 Jahren sah und hörte man den Kiebitz fast überall auf Deutschlands Feldern. Doch neue Daten zeigen: Seit 1992 ist der Bestand dieser Charakterart unserer Agrarlandschaft um 88 Prozent eingebrochen, wie der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) mitteilte.

„Dem Kiebitz geht es noch deutlich schlechter als bislang befürchtet. Er teilt sein Schicksal mit Feldlerche, Rebhuhn und Co., deren Populationen sich ebenfalls in rasantem Sinkflug befinden“, sagte Christoph Sudfeldt, Geschäftsführer des DDA anlässlich einer Veranstaltung zur künftigen EU-Agrarpolitik in der Landesvertretung Schleswig-Holsteins in Berlin.
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Sie werden immer höher und immer mehr – Windräder im Landkreis

Neuhofs geplante Windriesen könnten noch scheitern. Ilde soll weitere Anlage kriegen. Und neuer Park bei Rössing nimmt nächste Hürde.

Aus der HAZ vom 28.03.2019

Noch drehen sich bei Neuhof fünf rund 110 Meter hohe Windräder. Wird die Änderung des Flächennutzungsplanes genehmigt und NWind realisiert sein Vorhaben, könnten dort vier Anlagen stehen, die mehr als doppelt so hoch sind, wie die jetzigen. Und unweit – auf Bockenemer Gemeindegebiet – soll der Windpark Klein Ilde ebenfalls um einen solchen Riesen erweitert werden. Auch dort läuft das Verfahren bereits. Wie auch für den möglichen neuen Standort Königsturm. Foto: Michael Vollmer HAZ-Grafik: Anja Brinkmann

Noch drehen sich bei Neuhof fünf rund 110 Meter hohe Windräder. Wird die Änderung des Flächennutzungsplanes genehmigt und NWind realisiert sein Vorhaben, könnten dort vier Anlagen stehen, die mehr als doppelt so hoch sind, wie die jetzigen. Und unweit – auf Bockenemer Gemeindegebiet – soll der Windpark Klein Ilde ebenfalls um einen solchen Riesen erweitert werden. Auch dort läuft das Verfahren bereits. Wie auch für den möglichen neuen Standort Königsturm. Foto: Michael Vollmer HAZ-Grafik: Anja Brinkmann

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Kraniche haben es ungewöhnlich eilig

Ein Kranich fühlt sich bei uns wohl, Foto A. Hill

Die ersten Vögel kamen schon am Neujahrstag in den Raum Hildesheim – und fliegen einfach durch

Von Marita Zimmerhof

Hildesheim. Wer sich in diesem Jahr am Kranichzug über Hildesheim erfreuen wollte, musste nicht nur blitzschnell sein, sondern sich unter Umständen auch noch die Nacht um die Ohren schlagen: Jede dritte Flugformation überquerte die Stadt nämlich in der Nacht, sagt der Kranich-Experte Karl-Heinz Rosanowski, der für den Ornithologischen Verein zu Hildesheim (OVH) die Kranichzüge beobachtet und statistisch ausgewertet hat.

Ein Drittel aller Schwärme überquerte die Region in der Nacht oder in großer Höhe. Grund dafür war die für die Tiere sehr günstige Wetterlage im Februar, die bemerkenswert mildes Wetter aus Südeuropa in unsere Breiten brachte und uns einen auffallend warmen Vorfrühling noch mitten im Winter bescherte. Den Kranichen kam das gerade recht: Aus ihren Überwinterungsgebieten in der Extremadura in Spanien und dem Lac du Der-Chantecoq in Frankreich ging es im Nonstop-Flug ohne längere Pausen direkt in die Brutgebiete. Denn nur wer früh dran ist, hat bei der Wahl der Nistplätze noch die freie Wahl. mehr lesen…

Rotmilan in Gefahr

Aus Huckup am 27.03.2019

Ornithologen auf Spurensuche

KREIS HILDESHEIM. Er gehört in der Region zu den Königen der Lüfte – doch der ist Bestand akut bedroht: Es gibt immer weniger Rotmilane im Landkreis Hildesheim. Als Hauptgründe gelten das extreme Wetter der vergangenen beiden Jahre, aber auch die Tatsache, dass zuletzt viele alte, hohe Pappeln vor allem in der Hildesheimer Borde gefallt wurden. Doch der Ornithologische Verein Hildesheim (OVH) hat noch einen weiteren dringenden Verdacht: Windkraft- Interessenten sollen versucht haben, Rotmilane (auch unter dem Begriff „Gabelweihe“ bekannt) aus angestammten Horsten zu verscheuchen, weil die Standorte Windpark-Plänen im Wege standen. mehr lesen…

Rotmilan in Gefahr

Aus der HAZ vom 22.03.2019

Vogelschützer beklagen Halbierung der Bestände binnen weniger Jahre / Versuchten Windkraft-Investoren, Vögel zu verscheuchen?

Kreis Hildesheim.Er gehört in der Region zu den Königen der Lüfte – doch der ist Bestand akut bedroht: Es gibt immer weniger Rotmilane im Landkreis Hildesheim. Als Hauptgründe gelten das extreme Wetter der vergangenen beiden Jahre, aber auch die Tatsache, dass zuletzt viele alte, hohe Pappeln vor allem in der Hildesheimer Börde gefällt wurden. Doch der Ornithologische Verein Hildesheim (OVH) hat noch einen weiteren dringenden Verdacht: Windkraft-Interessenten sollen versucht haben, Rotmilane (auch unter dem Begriff „Gabelweihe“ bekannt) aus angestammten Horsten zu verscheuchen, weil die Standorte Windpark-Plänen im Wege standen.

Hohnsensee und Wälle: Viele Bürger wollen mitreden

Aus der HAZ vom 21.03.2019

Die Stadt will ihre Grünanlagen in den kommenden Jahren umgestalten lassen – das beschäftigt auch zahlreiche Hildesheimer

Kein Sitzplatz mehr vorhanden: Der Lüntzel-Saal ist am Dienstagabend gut gefüllt.	Foto: Christian Harborth

 
 
Kein Sitzplatz mehr vorhanden: Der Lüntzel-Saal ist am Dienstagabend gut gefüllt. Foto: Christian Harborth

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