Aktuelles:

Ornithologische Wanderung vom 13.05.2018

(PP) Zur 2. Exkursion zum Thema „Was singt denn da?“  trafen sich 10 Naturfreunde um unter der Führung von Herrn Laufer am 13.05.2018 in Himmelsthür. Erkundigt werden sollte die Vogelwelt des Gebietes Erlenbruch, Innersteaue bei Steuerwald, Mastberg und Bungenpfuhl. mehr lesen…

Das Vogelbuch des Jahres: Shirihai !

Hadoram Shirihai und Lars Svensson: Handbook of Western Palearctic Birds – Passerines

Shirihai, Svensson: Handbook of Western Palearctic Birds - Passerines

Das Autoren Duo gehört zu den renommiertesten Ornithologen weltweit. Sie sind an den besten Bestimmungsbücher der Vergangenheit beteiligt gewesen. Diese zwei Bänder werden noch durch weitere Bände über den Nicht-Passeriformes später ergänzt. Die Bücher sind nicht als Feldführer konzipiert sondern für das Nachlesen oder für die Vorbereitung einer Reise. Das folgende Text stammt von der Online Buchhandlung Christ Media Natur Hier können die Bücher noch zum Sonderpreis bestellt werden. 

mehr lesen…

Es ist 5 vor 12 – die Biodiversität nimmt unaufhörlich ab!

Frankfurter Erklärung zur Biodiversität im Deutschland

Am 8.6.2018 haben sich auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die unterzeichnenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum in Frankfurt zu einem Workshop getroffen, um die Situation des Biodiversitätsverlustes in Deutschland aus Sicht der Wissenschaft zu bewerten und den Forschungs- und Handlungsbedarf abzuleiten. mehr lesen…

Zoff um neue Schutzgebiete: Wem gehört der Wald?

Private Forstbesitzer sauer über Eingriffe aus Brüssel und Hannover / Ärger mit Naturfans

Von Tarek Abu Ajamieh

Mehle/Kreis Hildesheim. Auf den ersten Blick geht es nur um ein paar Naturfreunde. Um einen Verband, dessen Mitglieder gern in einem Wald bei Mehle Fledermäuse zählen würden – was ihnen die Eigentümer des Forstes nicht erlauben wollen. Doch der Zoff ums Große Mausohr und andere Waldbewohner ist nur ein Nebenschauplatz eines viel größeren Konfliktes: Denn das betreffende Waldgebiet soll, wie viele andere im Landkreis auch, als Schutzgebiet ausgewiesen werden, um EU-Vorgaben zu erfüllen. Die Waldbesitzer betrachten das als „kalte Enteignung“. mehr lesen…

Die unglaubliche Odyssee von OVH

Neues vom Dachverband über unserem Patenkind: Rotmilan OVH

Als die Rotmilan-Dame OVH (benannt nach dem Ornithologischen Verein zu Hildesheim) Ende März 2017 aus dem portugiesischen Winterquartier in ihr Brutgebiet bei Leipzig zurückkehrte, hatte ihr Partner Herbert, der ebenfalls einen Sender trägt, schon mit einem anderen Weibchen begonnen zu brüten! OVH konnte es zunächst wohl nicht recht glauben und blieb bis Ende April an ihrem alten Nest. Danach machte sie sich auf zu einer viele hundert Kilometer langen Reise quer durch ganz Nordostdeutschland, auf der sie neun (!) Bundesländer besuchte bzw. streifte. Nach jedem Ausflug kam sie zum Nest bei Leipzig zurück und die Kollegen, die die Telemetrie für uns im Projektgebiet in Sachsen durchführen, konnten die Koordinaten von ihrem Sender herunterladen.

Hier können sie die Reiseroute von OVH Minutengenau verfolgen Kartengrundlage: Google Earth USGS/NASA

Rotmilan OVH Zugwege

mehr lesen…

In allen Regionen der Welt geht die biologische Vielfalt zurück

BfN Pressemitteilung Bonn, 18. Mai 2018.

In Deutschland steuert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) mit dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt seit 2011 gezielt gegen diese Entwicklung. Das bundesweit finanzstärkste Förderprogramm für den Naturschutz wird inhaltlich vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) betreut. Ein neuer Film stellt das Programm mit seinen vier Förderschwerpunkten anhand von Projektbeispielen vor. Ein zweiter Film informiert über das Antragsverfahren. Anlässlich des Internationalen Tages der Biologischen  Vielfalt am 22. Mai 2018 sind die Filme jetzt unter
[1]https://biologischevielfalt.bfn.de/bundesprogramm
zu sehen. mehr lesen…

Neue App für Smartfones für die Erfassung von Farn- und Blütenpflanzen

BfN Pressemitteilung

Bonn, 18. April 2018: Welche Pflanzenarten kommen wo in Deutschland vor? Mit der neuen App „Deutschlandflora“ kann das Vorkommen von Farn- und Blütenpflanzen jetzt bundesweit per Smartphone dokumentiert werden. Damit  können künftig alle fachkundigen Bürgerinnen und Bürger zum Wissen über Gefäßpflanzen in Deutschland beitragen. Die Beobachtungsdaten werden in das Deutschlandflora-Portal eingespeist und in zusammengefasster Form als Verbreitungsdaten vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) auf der Website
[1]www.floraweb.de
öffentlich zur Verfügung gestellt. mehr lesen…

Storchenpaar hat die Poppenburg besiedelt

Junge Liebe auf der Poppenburg. Vogelfreunde hoffen, dass die beiden Störche bald mit der Brut beginnen. Foto Weinhold

Aus der HAZ vom 14. April 2018: Wildes Treiben auf der Poppenburg
Seit 2009 steht das Angebot, sich niederzulassen / Jetzt haben es zwei Störche angenommen

Von Andrea Hempen
Nordstemmen. Seit 2009 stand das Angebot, sich auf der Poppenburg einzunisten. Aber niemand nahm es all die Jahre an. In diesem Frühjahr aber hat sich endlich ein Jungstorchenpaar für die Burg entschieden. Die zwei ließen sich am 6. April nieder und widmen sich seitdem inbrünstig Arterhaltung. Manfred Weinhold, Storchenexperte des Ornithologischen Vereins zu Hildesheim, hat die Neu-Nordstemmer im Blick. Fangen die Vögel an zu brüten, wären sie das fünfte Brutpaar im Leinetal, berichtet Weinhold. mehr lesen…

Hildesheimer Ornithologen zählen auch 2018 wieder Nachtigallen

Beim Trällern erwischt
Aus der HAZ vom 14. April 2018

Von Christian Harborth. Hildesheim. Wenn sich der April seiner Mitte nähert, wird Karl-Heinz Rosanowski unruhig. Das hängt mit einem kleinen Zugvogel zusammen, auf den der Naturfreund ein besonderes Augenmerk hat: der Nachtigall. Der Vogel kehrt dieser Tage aus seinem Winterquartier in Nordafrika zurück, um in Mitteleuropa zu brüten. Ein paar hundert Exemplare landen dabei auch im Raum Hildesheim – und Rosanowski und einige Helfer zählen mit.

Es war die Lerche und nicht die … : Die Nachtigallen kehren dieser Tage aus dem Winterquartier zurück.

Das erste Exemplar, das sich bei seinem Begrüßungsgesang „erwischen“ ließ, trällerte in der Nacht zum Freitag auf dem Nordfriedhof ein Liedchen. Julia Brandes war gegen 2 Uhr als Ohrenzeugin dabei – und meldete die Erkenntnis umgehend an den Ornithologischen Verein. Dieser will seine Tradition fortsetzen und auch im Jahr 2018 zählen, wie viele Nachtigallen in Stadt und Landkreis kommen. Meldungen sind unter Telefon 8 43 83 oder per E-Mail an kh-rosanowski@gmx.de möglich. Bei Meldungen auf den Anrufbeantworter sollten der Name des Melders und für Rückfragen eine Rufnummer angegeben werden. © Hildesheim Allgemeine Zeitung

Unsere Botanik AG hat eine neue Bestandsaufnahme im NSG “Steinberg bei Wesseln” in 2017 durchgeführt

Floristische Bestandsaufnahme 2017 im NSG “Steinberg bei Wesseln” im Vergleich mit der Bestandsaufnahme 1996/97 mit Empfehlungen für Pflegemaßnahmen

Botanische Arbeitsgemeinschaft im Ornithologischen Verein zu Hildesheim e. V. 2017: Maren Burgdorf, Hannelore Genuit-Leipold, Uta Striebl

Blick auf Wesseln und den Steinberg vom Turmberg bei Hackenstedt
– alle Fotos von Hannelore Genuit-Leipold (2017)

Bei einer Begehung des NSG “Steinberg bei Wesseln” im Jahre 2016 durch Ulrich Weber (Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Hildesheim) und Maren Burgdorf (Ornithologischer Verein zu Hildesheim e.V.) wurde eine botanische Erfassung des NSG angeregt. Diese sollte im Vergleich mit den ebenfalls von der Arbeitsgruppe Botanik im OVH in den Jahren 1996/97 für die Gebietsmonographie “Der Steinberg bei Wesseln” (Hofmeister 2001) erhobenen Daten mögliche Veränderungen in der Vegetation aufzeigen, die durch die seit den 1990er Jahren geänderte Pflege eingetreten sein könnten.

Mitglieder der Botanischen Arbeitsgruppe bei der Arbeit

Die AG Botanik nahm die Anregung auf und führte im Sommerhalbjahr 2017 auf mehreren Begehungen eine floristische Erfassung des gesamten NSG durch. Um die Ergebnisse mit den Daten von 1996/97 vergleichen zu können, wurde die damals (vor 20 Jahren) gewählte Einteilung in die Gebiete 1 -5 beibehalten. Für weitere Vergleiche wurde der vor 34 Jahren verfasste Aufsatz “Floristische und pflanzensoziologische Untersuchungen am Steinberg bei Wesseln” (Hofmeister, H. und Botanische Arbeitsgruppe 1983) verwendet, der damals zur Unterstützung des OVH-Antrags auf NSG-Ausweisung des Steinbergs bei der Bezirksregierung Hannover eingereicht worden war.

Fliegen-Ragwurz, Stattliches Knabenkraut, Purpur-Knabenkraut, Mücken-Händelwurz

Der vollständige Bericht bekommen Sie als Download hier

Bundesamt für Naturschutz (BfN) will Gyphosateinsatz beenden.

BfN Pressemitteilung Bonn, 31. Januar 2018:

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) weist auf die gravierenden Risiken glyphosathaltiger Pflanzenschutzmittel für die  biologische Vielfalt hin und empfiehlt die Anwendung in Deutschland so schnell wie möglich zu beenden. Die nach der Entscheidung der
Wiederzulassung von Glyphosat in Europa zu treffenden Regelungen zum Umgang mit glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln in Deutschland stehen mit der Konstituierung der entsprechenden Fachausschüsse nun auf der Agenda des Bundestages. Zudem ist am 2. Februar eine Debatte des
Bundesrates geplant. Das BfN hat dazu Empfehlungen in einem Positionspapier veröffentlicht. mehr lesen…

Vogelmonitoring leicht gemacht: Erfassung der Brutvögel wird digitalisiert

Neues vom DDA vom 22.01.2018

Bild zur Meldung
Mit dem Vorhaben soll die digitale Erfassung der Daten im Brutvogelmonitoring vorangebracht werden, u.a. durch die Weiterentwicklung der App „NaturaList“ zur Erhebung von Monitoringdaten direkt im Gelände
© DDA

Naturbegeisterte beobachten zur Brutzeit Vögel, erfassen sie im Smartphone oder Tablet und bereits kurz nach Ende der Brutsaison liegen wissenschaftlich belastbare Angaben zu überregionalen Bestandsveränderungen gegenüber den Vorjahren vor. Noch ist das Zukunftsmusik. Mit einem neuen Forschungsvorhaben will der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), zusammen mit Expertinnen und Experten aus der Schweiz, diesem Ziel näher rücken und die Voraussetzungen dafür schaffen. Das BfN fördert das nun bewilligte Vorhaben aus Mitteln des Bundesumweltministeriums mit einer Viertelmillion Euro. Es endet im Jahr 2019, weitere Projekte zur Umsetzung sollen folgen.

Mit unserem Projekt wollen wir das Ehrenamt entlasten, indem wir die Möglichkeiten moderner Techniken nutzen. Bislang erfassen Tausende Ehrenamtliche die Daten für das Brutvogelmonito-ring analog auf Papier. Sie werten ihre Beobachtungen händisch aus und schicken sie meist per Post an die regionalen Koordinationsstellen. Das kostet alle Beteiligten viel Mühe und Zeit, bis die Daten schließlich zentral ausgewertet werden können. Mit dem Projekt stärken wir nicht nur die systematischen Vogelerfassungen. Gleichzeitig werden dem Naturschutz wichtige Daten an die Hand gegeben, um künftig schneller auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren“, sagt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel.
mehr lesen…

BfN Pressemitteilung: Vogelmonitoring leicht gemacht: Erfassung der Brutvoegel wird digitalisiert

Bonn/Münster, 22. Januar 2018: Naturbegeisterte beobachten zur BrutzeitVögel, erfassen sie im Smartphone oder Tablet und bereits kurz nach Ende der Brutsaison liegen wissenschaftlich belastbare Angaben zu überregionalen Bestandsveränderungen gegenüber den Vorjahren vor. Noch
ist das Zukunftsmusik. Mit einem neuen Forschungsvorhaben will der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), zusammen mit Expertinnen und Experten aus der Schweiz, diesem Ziel näher rücken und die Voraussetzungen dafür schaffen. Das BfN fördert das nun bewilligte Vorhaben aus Mitteln des Bundesumweltministeriums mit einer  Viertelmillion Euro. Es endet im Jahr 2019, weitere Projekte zur Umsetzung sollen folgen. mehr lesen…

“Gänse werden sesshaft – und sie werden immer mehr!“

Landwirte aus Raum Barnten und der Börde glauben nicht mehr an temporäres Problem

Von Tarek Abu Ajamieh

Kreis Hildesheim. In der Diskussion um das immer massivere Auftreten von Gänsen auf Feldern vor allem im nördlichen Landkreis hat sich eine Gruppe von Landwirten aus besonders betroffenen Gebieten noch einmal intensiv mit der Materie beschäftigt. Das Fazit der Bauern aus dem Raum Barnten/Sarstedt und der Hildesheimer Börde: Dass immer mehr Gänse dort nach Futter suchen, hat weniger mit dem Ackerbau als vielmehr mit landschaftlichen Veränderungen im Zuge des Kiesabbaus zu tun – und die Hoffnung, dass die meisten der hungrigen Vögel nur Kurzzeit-Gäste sind, sei wohl vergeblich. Die Landwirte sehen negative Auswirkungen nicht nur für ihre Betriebe, sondern auch für Spaziergänger und Jogger in der Feldmark. mehr lesen…