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Aktuelles:

One Planet Summit: Deutschland setzt sich für besseren internationalen Schutz der biologischen Vielfalt ein

Pressedienst Nr. 004/21
Berlin, 11. Januar 2021
Deutschland tritt „High Ambition Coalition for Nature und People“ bei

Deutschland tritt der sogenannten „High Ambition Coalition for Nature and People“ bei. Das hat Bundeskanzlerin Angela Merkel heute beim One Planet Summit for Biodiversity angekündigt. Die internationale Allianz setzt sich für den wirksamen Schutz von jeweils mindestens 30 Prozent des Landes und der Weltmeere bis 2030 ein. Sie wurde auf Initiative der Staatspräsidenten Frankreichs und Costa Ricas ins Leben gerufen. Auf dem Weg zur diesjährigen Weltbiodiversitätskonferenz und einem ambitionierten globalen Rahmen für biologische Vielfalt ist die „High Ambition Coalition“ ein wichtiger Schritt. mehr lesen…

Großflächige Rodung im Landschaftsschutzgebiet

Landkreis prüft, ob bei Fällungen im Borsumer Holz gegen Gesetze verstoßen wurde

Auf einer Fläche von rund 2500 Quadratmetern wurden die Bäume gerodet.foto: Hans-Theo WiechensAUF EINER FLÄCHE VON RUND 2500 QUADRATMETERN WURDEN DIE BÄUME GERODET.FOTO: HANS-THEO WIECHENS

Da wo früher stattliche Bäume standen, ist jetzt eine Lichtung entstanden. Am Rand liegen noch die dicken Stämme und warten auf die Abholung. Auf einer gut 2500 Quadratmeter großen Fläche im Landschaftsschutzgebiet Borsumer Holz wurden vor einigen Tagen sämtliche Bäume gerodet. mehr lesen…

Wer hat hier sein Nest gebaut?

Nistkastenkontrolle auf dem Nordfriedhof

(PP)Die OVH Jugendgruppe hat am 10.10.2020 mit tatkräftiger Unterstützung von aktiven Vereinsmitgliedern die Nistkästen auf dem Gelände des Nordfriedhofs kontrolliert. Im Frühjahr hatten wir dort 45 neue Nistkästen aufgehängt. Jetzt wollten wir wissen ob die Nisthilfen von Vögeln angenommen wurden. Der Verein der Waldvogelfreunde Hildesheim und Umgebung hat 35 Kästen, die schon viele Jahre auf dem Gelände hängen, in unsere Obhut gegeben. So haben wir insgesamt 80 Kästen kontrolliert. In 77% der Kästen befanden sich Vogelnester. In manchen waren sogar 2 oder 3 Nester übereinander gebaut. Die meisten Kästen wurden von Kohl- oder Blaumeisen bezogen.

Nest mit Eiern von Blaumeise und 1 Ei der Kohlmeise, Foto S. Bologna

2 Kästen haben wir allerdings nicht geöffnet, da die Bewohner zu Hause und sehr aktiv waren:  es waren Wespen und Hornissen, die sich eingenistet haben. Da haben wir lieber respektvollen Abstand gehalten.

Ein Fund hat uns sehr erfreut. In einem neuen Kasten befand sich Fledermauskot. Es könnte es sich um eine Zwergfledermaus handeln, die sich dort einige Zeit aufgehalten hat.

Auffällig ist, dass die meisten leeren, ungenutzten Kästen im Westen des Friedhofgeländes hängen. Hier grenzt eine Kleingartenkolonie an den Friedhof. Inwiefern ein Zusammenhang mit den Leerständen besteht, ist eine Frage, mit der wir uns beschäftigen werden.

Bereits im Jahr 1958 hat der damalige Schüler der Freiherr-vom-Stein-Schule A. May eine Abschlussarbeit über die Vögel auf dem Nordfriedhof verfasst. Damals konnte er in den Nistkästen viele Nester von Feldsperlingen finden. Bis in die Mitte der 70 er Jahre waren Feldsperlinge die häufigste Vogelart, die die Nistkästen nutzte. Heute haben wir keinen einzigen dieser Vögel feststellen können. Wir danken den Mitgliedern des NSV Borsumer Kaspel und den anderen Aktiven des OVH für die tatkräftige Hilfe.

Neuer Atlas der Brutvögel Europas veröffentlicht

Rundbrief DDA am 3. Dez. 2020

Bild zur Meldung
Cover EBBA2 © EBCC

Aktuelle Informationen zur Verbreitung und Häufigkeit der Vögel Europas sind wichtige Grundlagen für den Schutz der Vogelwelt. Vor zehn Jahren startete der European Bird Census Council (EBCC) das ehrgeizige Projekt, die europaweiten Kartierungen aus den 1980er Jahren zu wiederholen, den Europäischen Brutvogelatlas (EBBA1) zu aktualisieren und Veränderungen gegenüber der damaligen Verbreitung aufzuzeigen. Dank der engen Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen – in Deutschland dem Dachverband Deutscher Avifaunisten – konnte die selbstgestellte Herkules-Aufgabe nicht nur erfolgreich gemeistert, sondern sogar dem ursprünglich aufgestellten Zeitplan folgend „fristgerecht“ umgesetzt werden. Schweizer Präzisionsarbeit, die die Handschrift der Erstautorin Verena Keller von der Schweizerischen Vogelwarte Sempach trägt. Womit keineswegs die immense Leistung des gesamten Herausgeberteams geschmälert werden soll, das die auf über 11 Millionen km² auf systematische und standardisierte Weise gesammelten Vogeldaten auswertete und die Ergebnisse zu diesem im wahrsten Sinne des Wortes schwergewichtigen Werk zusammentrug. mehr lesen…

Hildesheim als „Naturstadt“ ausgezeichnet!

Pressinformation Stadt Hildesheim 25.11.2020

Die Stadt Hildesheim ist als eine von 40 Städten, Gemeinden und Landkreisen im Bundeswettbewerb „Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“ ausgezeichnet worden!

Freuen sich über 25.000 Euro für den "Libellenflugplatz Steuerwald" (v. l.): Matthias Köhler (BUND), Frauke Imbrock (Stadt Hildesheim Naturschutz), Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer, Maren Burgdorf (Ornithologischer Verein) und Stephanie Biel (Stadt Hildesheim, Bereichsleiterin Grünflächenpflege, Wasserbau und Hochwasserschutz).
Freuen sich über 25.000 Euro für den “Libellenflugplatz Steuerwald” (v. l.): Matthias Köhler (BUND), Frauke Imbrock (Stadt Hildesheim Naturschutz), Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer, Maren Burgdorf (Ornithologischer Verein) und Stephanie Biel (Stadt Hildesheim, Bereichsleiterin Grünflächenpflege, Wasserbau und Hochwasserschutz).
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Die Mitgliederversammlung des Ornithologischen Vereins zu Hildesheim e.V. am 24. November findet nicht statt.

Presseinformation November 2020

Die für den 24.11.2020 geplante Mitgliederversammlung des OVH im Großen Sitzungssaal des Kreishauses  entfällt.

In Zeiten der Coronapandemie haben alle Vereine großen Schwierigkeiten das Vereinsleben aufrecht zu halten. Angesichts des Totalausfalls des kulturellen Lebens (keine Theatervorstellungen, keine Konzerte) die Unterbindung weiter Teile des sozialen Lebens, erscheint es dem Vorstand unangebracht, eine Mitgliederversammlung durchzuführen. Die Mitglieder werden schriftlich und auf der Internetseite des OVH über die aktuellen Vorgänge im Berichtszeitraum informiert.

Bericht über den Zustand der Natur in der EU veröffentlicht

Neues vom Dachverband 19.10.2020

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Bericht zum Zustand der Natur in der EU
© EEA

Die Europäische Umweltagentur EEA hat gemeinsam mit der Europäischen Kommission den neuen Bericht über den Zustand der Natur in der EU veröffentlicht, der die Entscheidungsfindung und Politikgestaltung in den nächsten Jahren unterstützen soll. Der Bericht enthält Analysen und Erkenntnisse auf Grundlage der im Rahmen der Vogelschutz- und FFH-Richtlinie gemeldeten Informationen und beschreibt den Zustand der Natur in der EU zwischen 2013 und 2018. Dazu gehören der Erhaltungszustand von Lebensräumen und Tierarten sowie Gefährdungsursachen. Erfolge und Mängel der derzeitigen Naturschutzmaßnahmen werden hervorgehoben. mehr lesen…

Im Gespensterwald an der Innersteau haben selbst die Bäume Gesichter

In Stadt und Kreis gibt es viele landschaftliche Besonderheiten, um die uns Naturliebhaber aus anderen Regionen beneiden.

Die HAZ stellt sehenswerte Naturreservate vor. Letzte Folge: Der Mastberg

Aus der HAZ 12. Sep. 2020

Von Marita Zimmerhof Fotos Werner Kaiser

Ein Golfplatz mit englischen Rasen? Nein. Die Feuchtwiesen im Bungenpfuhl werden regelmäßig zum Heumachen gemäht – un manchmal genüngt.

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Hier kann sich der Bruchgraben endlich mal wieder so richtig schön breit machen

Schätze vor unser Haustür Aus der HAZ 5. Sep. 2020

Von Marita Zimmerhof: In Stadt und Kreis gibt es viele landschaftliche Besonderheiten, um die uns Naturliebhaber aus anderen Regionen beneiden. Die HAZ stellt sehenswerte Naturreservate vor. Heute: der Bruchgraben

Ein Turm mitten in der Landschaft: 33,5 Meter lang, 8 Tonnen schwer, 5 Meter hoch. Im Oktober 2019 wurde das Bauwerk aus vorgefertigten Teilen errichtet.
Ein Turm mitten in der Landschaft: 33,5 Meter lang, 8 Tonnen schwer, 5 Meter hoch. Im Oktober 2019 wurde das Bauwerk aus vorgefertigten Teilen errichtet.
Seit mehr als 1000 Jahren siedeln Menschen in Algermissen. Verwunderlich ist das nicht, denn die Böden ringsum gehören zu den besten und ertragreichsten der Welt. Die intensive Bewirtschaftung zumeist mit Getreide, Zuckerrüben und Mais hat jedoch tiefe Spuren hinterlassen. Üppige Felder dehnen sich bis zum Horizont, nur ein paar Alleebäume geben der Landschaft Kontur. Fasane und Rebhühner gibt es kaum noch. Keine Gegend also, um Naturschätze zu entdecken?

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Die HAZ stellt sehenswerte Naturreservate vor. Heute: die Gronauer Masch

Schätze vor unserer Haustür

Safari-Feeling an der Leine: Doch der König der Tiere ist hier Welsh-Black-Bulle Saylor.

In Stadt und Kreis gibt es viele landschaftliche Besonderheiten, um die uns Naturliebhaber aus anderen Regionen beneiden.  

Von Marita Zimmerhof

 

http://www.e-pages.dk/hildesheim/4929/assets/4c9d65473a715cf6f07381373b8656b8b301892f_max1024x.jpg

Wo Kaiser Wilhelm einträchtig neben der Borsumer Hauszwetsche steht

Schätze vor unserer Haustür: Die Streuobstwiese Groß Düngen

Aus der HAZ am 15. Aug 2020

In Stadt und Kreis gibt es viele landschaftliche Besonderheiten, um die uns Naturliebhaber aus anderen Regionen beneiden. Die HAZ stellt sehenswerte Naturreservate vor. Heute: die Streuobstwiese in Groß Düngen

Das zierliche Tausendgüldenkraut gehört in die Familie der Enziangewächse. Es liebt sonnige, frische Wiesen – und ist streng geschützt.

Am Roten Steine sind jede Menge Schätze zu finden


Schätze vor unserer Haustür: Aus der HAZ vom 22. Aug. 2020

In Stadt und Kreis gibt es viele landschaftliche Besonderheiten, um die uns Naturliebhaber aus anderen Regionen beneiden. Die HAZ stellt sehenswerte Naturreservate vor. Heute: Am Roten Steine an der Innerste-Au

Von Marita Zimmerhof

Zwischen Ochtersum und der Marienburger Höhe erstreckt sich das Naturschutzgebiet „Am Roten Steine“, das der Lebensraum viele seltenere Arten ist. Alle Fotos Werner Kaiser mehr lesen…

Ein lebendes Museum mit ewig hungrigen Helfern

Die HAZ stellt in einer Serie sehenswerte Naturreservate vor. Heute: Der Gallberg.

In Stadt und Kreis Hildesheim gibt es viele landschaftliche Besonderheiten, um die uns Naturliebhaber aus anderen Regionen beneiden.

Der Landwirt Heinrich Köhler mit seiner Limousine Kühe

Kämen Zeitreisende heute nach Hildesheim, wären sie erstaunt, dass die Stadt im Südwesten und Südosten von dichtem Hochwald umgeben ist, denn über Generationen waren die Höhenzüge baumlos und kahl. Sie dienten der Bevölkerung, wo es der magere Boden hergab, als Acker, aber mehr noch als Weideland. Damit einher ging eine besondere Flora und Fauna, die heute um so mehr in Gefahr gerät, je mehr ihnen die Baumriesen das Sonnenlicht rauben.

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30 Prozent der Landes- und Meeresflächen unter Schutz: die neue Biodiversitätsstrategie der EU

Neues vom DNR Deutsch Naturschutzring 20.05.2020

“Mehr Raum für Natur in unserem Leben” – so ist die Mitteilung der EU-Kommission untertitelt, in der sie “ehrgeizige EU-Maßnahmen und Verpflichtungen” vorschlägt, um den weltweiten Verlust an biologischer Vielfalt zu stoppen. Die EU-Biodiversitätsstrategie für 2030 ist lang erwartet, vielfach verschoben und extrem wichtig, um die Artenvielfalt zu sichern. Doch was steckt drin?

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