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Neue Publikation zur Lage der Vogelwelt Deutschlands: Schwund im Offenland hält an – Bestandszunahmen im Wald

Neues vom DDA am 5. Feb.2020

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Quelle: DDA

Der deutliche Rückgang heimischer Vögel auf Wiesen, Weiden und Äckern hält weiter an, in den Wäldern zeichnen sich hingegen Zunahmen der Bestände ab. Das ist die Kernaussage der jetzt erschienenen Publikation „Vögel in Deutschland – Übersichten zur Bestandssituation “. Die aktuelle Gesamtschau enthält umfangreiche Informationen zu Bestandsgrößen, Bestandstrends und der Verbreitung aller Brut- und vieler rastender Wasservogel-Arten. Sie wurde vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) gemeinsam erarbeitet.  mehr lesen…

Mit dem OVH im Hildesheimer Wald

Trotz Regen mit dem OVH aktiv Foto P. Pahl

Naturkundlicher Spaziergang am 02.02.2020

(PP) Der winterliche Wald und unsere gefiederten Wintergäste: unter diesem Motto stand unser Rundgang im Februar. Leider war es wenig winterlich: grauer Himmel, 7°C und dann auch noch Regen! Trotzdem waren fast 20 Naturinteressierte an diesem Sonntagvormittag zusammengekommen. Wir waren uns einig: zu entdecken gibt es immer etwas. So konnten wir dann auch Kleiber, Kohlmeise und Mittelspecht beobachten. Über dem Baumkronen sahen wir immer wieder einen Kolkraben fliegen. Die verschiedensten Bäume konnten benannt werden. Verwunderung kam bei den Esskastanien auf. Wie kommen diese Bäume in den Wald?  Aber es gab nicht nur schönes zu sehen. Die von Trockenheit und Borkenkäfern geschädigten Fichten machten uns nachdenklich. Was geschieht mit dem Wald, wie wird dieser Lebensraum in einigen Jahren aussehen?

Naturkundlicher Spaziergang 05.01.2020

Der Hildesheimer Nordfriedhof im Winter

Gleich geht es los! Foto: A. Hill

(PP) Das war sozusagen der OVH Neujahrsspaziergang! Sonntag, 05.01.2020 10:00 Uhr Treffpunkt war der Nordfriedhof in Hildesheim. Über 40 Teilnehmer kamen. Viele sind schon häufig bei naturkundlichen Spaziergängen mit dem OVH unterwegs gewesen, einige waren zum ersten Mal dabei. In zwei Gruppen aufgeteilt machten wir uns auf den Weg. Zunächst sahen und hörten wir nichts. Aber dann ertönten die schnarrenden Rufe der Misteldrosseln und Kohlmeisen liesen ihren Gesang hören. Wir konnten Kernbeißer, Grünspechte und Buchfinken beobachten. Ein Sperber jagte durchs Gelände. Am Ende hatten wir 26 Vogelarten auf unseren Beobachtungslisten.

Schlußbesprechung: was haben wir beobachtet? Foto A. Hill

Wir freuen uns auf den nächsten Spaziergang am 02.02.2020 im Hildesheimer Wald.

Zeit läuft: Rettungsplan zum Schutz der Meere

Maßnahmen zum Naturschutz in der Gronauer Masch

Aus der Leine-Deister Zeitung vom 25. Jan. 2020

Gronauer Masch vom Ententurm 19.12.2019

Gronau – Das Winterhalbjahr ist die Jahreszeit für Arbeiten zur Pflege und Entwicklung in Naturschutzgebieten (NSG). Im NSG Gronauer Masch, das zur Paul-Feindt-Stiftung gehört, wird zurzeit ein Abschnitt der Hecke, die das Gebiet am Rande des Niedermarschweges begrenzt, vom Ententurm in Richtung Norden, auf den Stock gesetzt. Das heißt, die Büsche werden über dem Boden abgeschnitten und das Reisig wird zwischen den Stümpfen abgelegt und bildet damit sofort Brutplätze für die Vogelwelt. Einzelne große Bäume, zum Beispiel Eichen, bleiben als so genannte Überhälter stehen. In gleicher Weise ist schon vor einigen Jahren die Hecke gepflegt worden, die den Weg vom Uthberg zur Masch hinunter begleitet. mehr lesen…

Aussteller bieten Abschüsse von Turteltauben, Papageitauchern und Singvögeln an

Neues vom DDA am 27.01.2020 

Kritik an Messe „Jagd & Hund“:  – Landesjagdverband eingeschaltet

Auf Europas größer Jagdmesse, der “Jagd und Hund 2020” in Dortmund, bieten Reiseveranstalter ab morgen, 28. Januar, wieder Safaris für den Abschuss seltener Tiere im Ausland an. Vogelschützer kritisieren, dass der Veranstalter Messe Dortmund GmbH auch Firmen eine Plattform bietet, die Abschüsse bedrohter Zugvögel wie Turteltauben, Wachteln und Singvögeln in Südeuropa oder dem Balkan im Programm haben. Wie das Komitee gegen den Vogelmord (CABS) mitteilt, haben Biologen in den letzten Wochen das Ausstellerverzeichnis der Messe ausgewertet und sind dabei auf insgesamt acht Unternehmen gestoßen, die das Töten europäischer Zugvögel gegen Entgelt zum Geschäftsmodell gemacht haben.
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Aktualisierte Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel

Neues vom DDA am 13.01.2020

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Allein das Kapitel zum Rotmilan umfasst zehn Seiten und mehr als 60 Literaturquellen
© Udo Lieke

Im Auftrag der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW) dokumentiert die Staatliche Vogelschutzwarte Brandenburg bundesweit die Verluste von Vögeln und Fledermäusen an Windkraftanlagen. Zudem führt sie eine Zusammenstellung internationaler Fachliteratur zu den Konflikten zwischen Vogelschutz und Windkraftnutzung. Nach genau einem Jahr gibt es wieder ein Update dieser Unterlagen, das auf https://lfu.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.312579.de verfügbar ist. 
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Vogelkundler telefoniert mit Wintergoldhähnchen 30 Menschen treffen sich zum „Naturkundlichen Spaziergang“ auf dem Nordfriedhof – eine App hilft, die Vögel anzulocken

30 Menschen treffen sich zum „Naturkundlichen Spaziergang“ auf dem Nordfriedhof – eine App hilft, die Vögel anzulocken

Blick nach oben: Die Teilnehmer des naturkundlichen Spaziergangs beobachten Wintervögel auf dem Hildesheimer Nordfriedhof Foto Michael Bormann

Von Michael Bormann

Hildesheim. Zu einem „Naturkundlichen Spaziergang“ hatte der Ornithologische Verein zu Hildesheim (OVH) eingeladen. Es versammelten sich knapp 30 Teilnehmer am Nordfriedhof, um auf den Spuren der Wintervögel zu wandeln. Angestrengt lauschen die Spaziergänger schon kurze Zeit später unter anderen den Stimmen von Blau- und Kohlmeisen, Buchfinken oder Amseln und beobachten sie auch mit ihren Ferngläsern. Begrüßt wird die Gruppe eingangs von Petra Pahl, Vorstandsmitglied des OVH. mehr lesen…

OVH Adventsspaziergang

Gleich gehts los! Foto: A. Hill

(PP)Am 01. Adventssonntag lud der OVH zu einem naturkundlichen Spaziergang an den Hohnsensee ein. Frost und Nebel hatten eine Winterlandschaft gezaubert und als später die Sonne schien, konnte es schöner nicht sein. Über 40 Naturbegeisterte kamen zusammen, so dass wir uns in 2 Gruppen aufteilten. Eine Gruppe ging um den Hohnsensee, die andere marschierte in Richtung Ernst-von-Ehrlicher-Park.

Was gibt es denn zu sehen? Foto: A. Hill

Und was seht Ihr? Foto: A. Hill

Auf und am See konnten wir zahlreiche Wasservögel wie Blässhühner, Stockenten, Zwerg- und Haubentaucher sowie Graugänse und Graureiher beobachten. Reiherenten tauchten immer wieder nach Nahrung.  Kormorane trockneten mit ausgebreiteten Flügeln ihr Gefieder nach ihren Tauchgängen. Aus den Bäumen und Büschen riefen Misteldrosseln, Schwanzmeisen und Rotkelchen.

Nach zwei Stunden waren alle Teilnehmer erfüllt mit Eindrücken der schönen Beobachtungen am Ausgangspunkt zurück. Wir freuen uns auf das nächste Mal am 05.01. 2020 auf dem Hildesheimer Nordfriedhof.

OVH Spaziergang durch den Andrea-Hilse-Park

Die Stimmung ist gut: einige Teilnehmer des OVH Spaziergangs Foto: B. Scharfenberg

(PP)Einen überwältigenden Zuspruch fand unser naturkundlicher Spaziergang in Burgstemmen. Fast 50 Naturinteressierte trafen sich am 03.11.19 und unternahmen einen Spaziergang durch den Andrea-Hilse-Park. Auf dem gut 2-stündigen Rundgang staunten die Teilnehmer, wieviel es in der Natur vor Ihrer Haustür zu entdecken gibt. Gleich zu Beginn zogen einige Blässgänse über uns hinweg. Wir sahen Eisvogel, Gimpel, Rot- und Wacholderdrosseln sowie Rotmilan und Sperber. Der perlende Gesang der zahlreichen Rotkelchen war unser ständiger Begleiter.

Herzlichen Dank an alle, die dabei waren! Unser nächster Rundgang findet am 01.Dezember am Hohnsensee statt.

Naturkunde mit dem OVH

Mit dem OVH am Kehrwiederwall Foto: B. Scharfenberg

(PP)“Tüüt tüüt” schallt es laut am Kehrwiederwall: Gartenbaumläufer rufen! Am Sonntag, 06.10.2019 hatte der Ornithologische Verein zu einem naturkundlichen Spaziergang in Hildesheim eingeladen. Der Weg führte uns durch den Kehrwiedergrund, entlang des Kehrwiederwalls und durch den Ernst-Ehrlicher-Park. Bei schönem Herbstwetter gab es viel zu sehen und zu hören. So konnten wir Kleiber kopfüber am Baumstamm hinunterlaufen sehen, den leisen Rufen der winzigen Sommer- und Wintergoldhähnchen lauschen und zwei prächtig gefärbte Eisvögel auf überhängenden Zweigen an einem Teich beobachten.

Bis zum nächsten Mal am 03.11.19 im Andrea-Hilse-Park in Burgstemmen!

Wasservogelzählung Winter 2019/2020

Blässgänse im Flug Foto: A.Hill

Der OVH lädt ein zu einer Reihe von Exkursionen zu den Kiesteichen bei Nordstemmen, Rössing. Die Leitung übernehmen die Ornithologen Alistair Hill und Johannes Laufer. Die erste Führung findet am Sonntag,13. Oktober 2019 statt, Beginn ist um 09:00 Uhr auf dem Parkplatz des Sportplatzes Rössing, zwischen Rössing und Nordstemmen an der Straße L410.

 

Der OVH bietet bei diesen Exkursionen eine Einführung in die Bestimmung der Wasservögel. Neben Hilfestellung bei der Artbestimmung werden die Unterscheidungsmerkmale zwischen Männchen und Weibchen, Jungvogel und adultem (erwachsenem) Vogel erklärt. Teleskope und Ferngläser stehen zur Verfügung. Die Führungen finden jeweils am 2. oder 3. Sonntag im Monat statt: 13.10.2019, 17.11.2019, 15.12.2019, 12.01.2020, 16.02.2020 und 15.03.2020

 

Die Exkursionen des OVH sind offen für alle Naturinteressierte und kostenlos. Gäste sind willkommen. Eine telefonische Anmeldung für die Bildung von Fahrgemeinschaften ist erwünscht. (Tel.: 01725400743 oder +4951216966529)

Exkursionen zu den Wasservögeln im Leinetal

Wintergäste zwischen Nordstemmen und Rössing

Eine Gänseschar bei Nordstemmen: zu sehen sind Bläss-, Saat- und Nonnengänse Foto: A. Hill

Aus der LDZ vom 11.10.2019

Der Ornithologische Verein zu Hildesheim e.V. lädt ein zu einer Reihe von Exkursionen zu den Kiesteichen bei Nordstemmen, Rössing. Die Leitung übernehmen die Ornithologen Alistair Hill und Johannes Laufer. Die erste Führung findet am Sonntag,13. Oktober 2019 statt, Beginn ist um 09:00 Uhr auf dem Parkplatz des Sportplatzes Rössing, zwischen Rössing und Nordstemmen an der Straße L410.

Das mittlere Leinetal hat sich durch die vielen Kiesteiche und Seen zu einem sehr attraktiven Rast- und Nahrungsgebiet für durchziehende und überwinternde Wasservögel entwickelt. Dort kann man die Gäste häufig aus kurzer Entfernung beobachten. In den kommenden Wochen werden hunderte Entenvögel und tausende Gänse erwartet. Neben den immer anwesenden Grau- und Nilgänsen sind Saat- und Blässgänse zu sehen, die aus ihren Brutgebieten der skandinavischen und russischen Tundra kommen. Unter den Entenarten sind u.a. Schnatter- und Pfeifenten, Reiherenten, Tafelenten und Gänsesäger zu beobachten. Es gibt auch immer wieder Überraschungsgäste. mehr lesen…

Hunderte neue Häuser am Wasserkamp:

Kommt der Naturschutz unter die Räder?

Ein Gutachten, das die Stadt in Auftrag gegeben hat, erwartet bei einer Bebauung des Itzumer Wasserkamps keine Nachteile für das nahe Schutzgebiet Am roten Steine. Naturschützer widersprechen. Das Gutachten habe Defizite.

Von Marita Zimmerhof

Hildesheim. Wenn der Wasserkamp als Baugebiet freigegeben wird, könnten südwestlich der Marienburger Straße auf 35 Hektar bis zu 600 neue Häuser entstehen, so die Pläne der Stadt. Problem nur: Im Südwesten grenzt das Gelände auf einer Länge von einem Kilometer an das 87 Hektar große Faunen- und Florenhabitat (FFH) „Beuster“, zu dem entlang der Innerste auch das Naturschutzgebiet „Am roten Steine“ gehört. Das umfasst in etwa den Flussabschnitt nördlich von Marienrode bis südlich des Lönsbruchs.

HAZ-Grafik Anja Brinkmann, maps4news/©here Quelle Stadt Hildesheim

FFH-Gebiete stehen unter strengem Schutz der EU: Wann immer in ihrem Umfeld in die Landschaft eingegriffen wird, muss zuvor geprüft werden, ob geschützte Areale und die darin lebenden Tiere und Pflanzen davon berührt werden könnten. Im konkreten Fall bedeutet das: Hat es auf das Naturschutzgebiet rechts und links des Innerste-Ufers überhaupt keine Auswirkungen, wenn direkt daneben plötzlich ein neues Stadtviertel mit Licht- und Lärmquellen und jeder Menge Verkehr und Bodenbewegung entsteht? mehr lesen…

Mit dem OVH in die Gronauer Masch

In der Gronauer Masch, Foto: K. Rinne

(PP)Am 01. September 19 führte uns unser naturkundlicher Spaziergang in das NSG Gronauer Masch. Die Teilnehmer erfuhren allerlei Wissenswertes über das Gebiet in der Leineniederung. Seit 1981 gehören Teile der Fläche der Paul-Feindt-Stiftung. Von großer Bedeutung für die Tier- und Pflanzenwelt sind die unterschiedlichen Lebensräume, die sich hier aneinanderreihen. So finden wir Teiche, Verlandungszonen, Röhricht und Feuchtwiesen. Von Beobachtungsturm aus, dem s.g. Ententurm konnten wir den Blick über die Polderflächen schweifen lassen. Einige beobachteten sogar einen Seeadler bei der Nahrungssuche.

Mit dem nächsten Termin starten wir ins Winterhalbjahr 2019/2020. Wir treffen uns um 10:00Uhr in Hildesheim am Weinberg/Ecke Renatastraße vor dem neuen Tor zu einem Rundgang über den Kehrwiederwall und durch den Ernst-Ehrlicher-Park.