Vereinsleben:

Nachtigallen: Späte Vögel bleiben: 95 singende Männchen gemeldet

Aus der HAZ vom 11 Mai 2017

Hildesheim. Der Aufruf des Ornithologischen Vereins zu Hildesheim (OVH), ihnen singende Nachtigallen in Stadt und Landkreis zu melden, ist auf viele offene Ohren gestoßen: Bei Karl-Heinz Rosanowski wurden in den vergangenen Wochen insgesamt 95 singende Nachtigallen-Männchen gemeldet. Dabei sang der erste Vogel bereits am 14. April in Heisede. „Ich habe den Eindruck, dass in der Stadt wieder mehr Nachtigallen sind“, freut sich der Vogelkenner. So gab es mehrere Meldungen vom Blauen Kamp, von den Sportplätzen, aus Himmelsthür. An den Giftener Teichen hielten sich gleich zehn Tiere auf, in der Gronauer Masch waren es drei. Den Rekord stellt Algermissen auf: Entlang des Bruchgrabens zwischen Borsumer Pass und der Nordkreis-Gemeinde haben Ornithologen mit geschultem Gehör bei einer Exkursion sogar 13 singende Nachtigallen ausgemacht. mehr lesen…

Gemeinsame Exkursion OVH, Paul-Feindt-Stiftung und NABU Kreisverband an die Derneburger Teichen

Am Sonntag 26. März fanden sich eine ganze Reihe von neugierigen an dem Parkplatz in der Schlossstraße früh morgens ein. Andreas Humbert, der NABU Vorsitzende, begrüßte die Teilnehmer und führte in die Exkursion ein. Er begrüßte Manfred Bögershausen Vorstand der Paul-Feindt-Stiftung und Alistair Hill, Vorstand Ornithologischer Verein. Manfred Bögershausen trug über die Geschichte des Derneburger Landschaftsparks vor und erzählte, wie die Stiftung die Teiche bekommen hat und wie man heute die Teiche gestaltet. mehr lesen…

Der Rotmilan mit dem Namen “OVH” fliegt zur Überwinterung nach Portugal

Der Ornithologischer Verein hat eine Patenschaft für ein Rotmilan Weibchen mit dem Namen “OVH” übernommen.

Der Dachverband der Deutschen Avifaunisten (DDA)  hat sich an dem Projekt Land zum Leben beteiligt. Ziel ist es die Lebensbedingungen des Rotmilans in Deutschland sicherzustellen. Das Projekt wird auch vom Bundesamt für Naturschutz gefördert. Um die Forschung der Lebensraumnutzung voranzubringen, würden etwa 30 Milane mit GPS-Satelliten Tracking Sender bisher ausgestattet. Die Kosten werden von Privatsponsoren gefördert.

Der Rotmilan “OVH” würde am 4. April 2015 in der Nähe von Rödgen, Gemeinde Zscheplin in Kreis Nordsachsen an einem vertraulich gehaltenem Ort gefangen genommen und mit ein einem GPS sender ausgestattet. Bei dem Weibchen OVH handelte es sich vermutlich um ein sehr junges Individuum, wie an dem dunklen Schnabel zu erkennen ist. Mit dem Alter wird bei Rotmilanen der Schnabel heller und die Gelbfärbung nimmt zu. Wir können von einem Vogel im 2. Lebensjahr wohl ausgehen.

Der Name “OVH” steht für Ornithologischer Verein zu Hildesheim. mehr lesen…

24. Floristischen Runde Röderhof am 18. Juni 2017 am Osterberg

Zur 24. Floristischen Runde Röderhof laden wir in diesem Jahr wieder einmal nach Hildesheim ein. Die Exkursionen am Vormittag führen auf den 2007 von der Bundeswehr aufgegebenen Standortübungsplatz am Osterberg bei Himmelsthür einschließlich der Giesener Berge. Wir werden in drei Gruppen die Farn- und Blütenpflanzen nach bekannter Methodik erfassen sowie die Bestandsgröße der gefährdeten Arten ermitteln. Innerhalb des FFH-Gebietes „Haseder Busch, Giesener Berge, Gallberg, Finkenberg“ werden dabei die Naturschutzgebiete „Lange Dreisch und Osterberg“ sowie „Giesener Teiche“ aufgesucht.

Treffpunkt: Sonntag, den 18.06.2017, 09.30 Uhr, Hildesheim, Parkplatz des Restaurants und Cafés „Hacienda“, Markgrafstr. 2, 31137 Hildesheim; TK: 3825/1, MF 10. Internet: www.hacienda-hildesheim.de
Parkmöglichkeiten bestehen auch entlang der Markgrafstraße. mehr lesen…

Den Bäumen geht es an die Äste

Aus der HAZ vom 23 Feb. 2017

Erlenbruch in Himmelsthür / Naturschützer: Zur Sicherheit der Spaziergänger nötig

So lockt er in Frühjahr und Sommer viele Naturfreunde: der Erlenbruch. Foto © OVH/Hill

Von Tarek Abu Ajamieh Himmelsthür. Die Stadt will im Naturschutzgebiet Erlenbruch am Kupferstrang bei Himmelsthür zahlreiche Bäume beschneiden. Ende des Monats soll es losgehen. Dass  das notwendig ist, bekräftigt sogar der Ornithologische Verein Hildesheim (OVH), „obwohl er bekanntlich das Abholzen von Bäumen sehr kritisch sieht“, wie Sprecher Alistair Hill betont. Doch zur Sicherheit der Spaziergänger seien die Arbeiten nötig. Der OVH nutzt den Anlass allerdings,  um noch einmal den Wert des Biotops zu betonen. „Einige Pappeln müssen zurückgeschnitten werden. In jüngster Zeit sind kleine Äste auf dem Wander und Fahrradweg am Kupferstrang gelandet“, erklärt Hill. Das könne man nicht ignorieren. mehr lesen…

Mehr Wasser für die Knoblauchkröte

Eine Windradpumpe soll den Lebensraum für die Amphibien an Kemmer Teich verbessern

Aus der HAZ vom 20. Sep. 2016 von Hans Theo Wiechens

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Jens Lütge und Friedhelm Hallmann mit Umweltdezernent Helfried Basse und dem bisherigen Landrat Reiner Wegner (von links) vor der Windradpumpe. Foto: Wiechens

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Über 40 Teilnehmer bei der Gemeinschaftsveranstaltung von OVH und BUND in Derneburg.

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Mariensee Derneburg Fotos ©OVH AHill

Unter der Führung der Stiftungsvorstände Manfred Bögershausen und Johannes Laufer haben am Sontag, den 21. August, über 40 Personen bei bestem Wetter an einem informativen Spaziergang an den Derneburger Teichen teilgenommen. Manfred Bögershausen berichtete über historische Zusammenhänge und den langem Weg bis zur Sicherung des Teichgebiets für den Naturschutz und die Übernahme durch die Paul-Feindt-Stiftung im Jahre 2007. Johannes Laufer informierte über die Vogelwelt und ökologische Aspekte. mehr lesen…

Naturschutzverein Alpe-Bruch Algermissen feiert 30-jähriges Bestehen mit vogelkundlicher Exkursion:

Aus der Algermissener Gemeindebote 25.05.16

16 Nachtigallen grüßen zum Jubiläum

Algermissen. Mit einer traditionellen vogelkundlichen Exkursion am Bruchgraben hat der Verein für Naturschutz Alpe-Bruch Algermissen im Omithologischen Verein Hildesheim (OVH) kürzlich sein 30-jähriges Bestehen gefeiert. Dazu hatten sich über 20 Mitglieder und Naturliebhaber am frühen Morgen eingefunden» um in diesem Naturschutzgebiet Vögel zu beobachten und zu verhören. Bei herrlichem Sonnenschein sollte es ein ganz besonderer Tag werden denn zum Schluss der dreistündigen Wanderung konnten die Vogelexperten Monika Hartmann, Benjamin Raune und Bernward Kaevel nicht weniger als 41 Vogelarten zählen. Das, so bemerkte Vorsitzender Ernst-August Springmann, der seit Gründung des Vereins ununterbrochen an der Spitze des Vereins steht, sei seit Jahren ein Spitzenwert.

Mit großem Interesse verfolgten die Vogelschützer am Bruchgraben die Zählung des Vogelbestandes und lauschten dem Gesang der 16
Nachtigallen.   Text und Fotos: Hans-Theo Wiechens mehr lesen…

Die Paul-Feindt-Stiftung erhält das 250 Hektar große Gelände als „nationales Naturerbe“

Aus der HAZ vom 10. Juni 2016 – Bund verschenkt den Osterberg

Einst donnerten die Panzer über den Osterberg, heute genießen Spaziergänger und Radfahrer die himmlische Ruhe in dem Naturschutzgebiet. Damit das auch in Zukunft so bleibt, hat die Bundesrepublik den ehemaligen Standortübungsplatz der Paul-Feindt-Stiftung geschenkt. Die will das 250 Hektar große Gelände mit mehr als 2000 nachgewiesenen Pflanzen- und Tierarten als „nationale Naturerbe“ für künftige Generationen erhalten.

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Bernd Galland von der Paul-Feindt-Stiftung (links) bedankt sich am Osterberg bei den vielen Unterstützern des Naturschutzprojekts. Alle Fotos © OVH/Salvatore Bologna mehr lesen…

OVH Exkursion zum Thema “Kulturlandschaft der ehemaligen Montanregion Oberharz”

Harzexkursion am 4.4.16

Am 4. Juni veranstaltete der Ornithologische Verein eine Exkursion zum Thema “Kulturlandschaft der ehemaligen Montanregion Oberharz” unter der Leitung von Hannelore Genuit-Leipold, Johannes Laufer und Dr. Friedhart Knolle (Nationalpark Harz).

OVH Exkursionsteilnehmer Foto G. Grein

OVH Exkursionsteilnehmer Foto Maria Bathow

17 TeilnehmerInnen nutzten die Gelegenheit, sich über die Kulturlandschaftsentwicklung und die hochgradigen Umweltbelastungen zu informieren, die bis heute als Hinterlassenschaft des historischen Berg- und Hüttenwesens im Harz und Harzvorland Natur und Landschaft prägen. mehr lesen…

Exkursion in die Magdeburger Börde Mai 2016

“Bienenfresser – Exoten in der Bördelandschaft”.
Unter diesem Thema unternahm der Hildesheimer Ornithologische Verein am Sonntag, dem 29. Mai, bei bestem Frühlingswetter eine Exkursion in die Magdeburger Börde, die zum vierten Mal in Folge große Nachfrage fand.

Ganz angespannt Exkursionsteinehmer vor den Bienenfresser Bruthöhlen Foto Salvatore Bologna

Ganz angespannt Exkursionsteinehmer vor den Bienenfresser Bruthöhlen Foto Salvatore Bologna

Unter der Leitung von Johannes Laufer und Detlef Wochnik konnten die fast 20 TeilnehmerInnen an verschiedenen Standorten zwischen 10 und 65 Exemplare der prächtig gelb, türkisblau, grün und zimtbraun gefärbten Bienenfresser in einem ihrer nördlichsten Brutgebiete beobachten. Die Vögel sind erst vor etwa 14 Tagen aus dem Winterquartier in Afrika zurückgekehrt und haben jetzt ihre Brutreviere besetzt. Bienenfresser, die in Kolonien brüten und Brutröhren in steilen Abbruchkanten von Sand-, Kies- oder Tongruben graben, gehören zu den Gewinnern des Klimawandels.

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So viele Vögel wie nie zuvor in 30 Jahren

Aus der HAZ vom 09.05.2016 – Ornithologen registrieren auf naturnahen Flächen am Bruchgraben so viele Vögel wie nie zuvor in 30 Jahren

Algermissen. Bei einer vogelkundlichen Exkursion am Bruchgraben haben Mitglieder des Vereins für Naturschutz Alpe-Bruch Algermissen im Ornithologischen Verein Hildesheim (OVH) nicht weniger als 41 Vogelarten gezählt. Das sei ein Spitzenwert, der seit Jahren nicht erreicht worden sei, erklärt der Vorsitzende Ernst-August Springmann, der seit Gründung des Vereins vor 30 Jahren ununterbrochen an dessen Spitze steht.

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OVH Wanderung am Osterberg Mai 2016

OVH Wanderung im NSG “Osterberg und Lange Dreisch”

Am ersten Maitag nutzten etwa 20 Personen die Gelegenheit, mit Johannes Laufer und Alistair Hill an einer Wanderung im Nationales-Naturerbe-Gebiet Osterberg teilzunehmen.

Gruppe Osterberg
OVH Wandergruppe am 1. Mai 2016 Fotos ©OVH-AH

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Die letzten Hamster kämpfen um das Überleben ihrer Art

Aus der HAZ vom 18. April 2016

Neuer Arbeitskreis des Ornithologischen Vereins (OVH) will sich nun für den Schutz der Feldhamster-Bestände in der Börde stark machen

In diesen Tagen krabbeln die Feldhamster wieder aus ihrem Bau. Doch über der Erde drohen den Nagern vielerlei Gefahren. Foto: dpa

In diesen Tagen krabbeln die Feldhamster wieder aus ihrem Bau. Doch über der Erde drohen den Nagern vielerlei Gefahren. Foto: dpa

Von Marita Zimmerhof

Hildesheim. Die fünf Hamster-Jungen hatten keine Chance. Tom und Jerry, zwei routinierte Mäusejäger, machten keinen Unterschied zwischen den ungeliebten Nagern und den streng geschützten Feldhamstern. Die ersten Ausflüge aus dem sicheren unterirdischen Bau waren bereits ihre letzten. Und die beiden Kater dürften nicht im geringsten verstanden haben, warum es für ihre Beute dieses Mal kein Lob von Frauchen gab, sondern nur bestürzte Blicke. Während vor 40 Jahren sogar noch staatliche Fangprämien für jeden erlegten Feldhamster ausgesetzt waren, sind die possierlichen Nager mit dem bunten Pelz inzwischen in ihrem Bestand bedroht. mehr lesen…

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