Aktuelles:
#StayHomeAndWatchOut – machen Sie mit!
Neueste Meldung vom DDA am 21.03.2020
Aktion für Alle die Zuhause bleiben müßen.
© DDA
Angesichts der sich beschleunigenden Verbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 ist es Zeit, Verantwortung zu übernehmen und den Handlungsempfehlungen von Bund und Ländern zu folgen. Dazu möchten auch wir unseren Teil beitragen.
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Entwurf des EU-Klimaschutzgesetzes: Wird das reichen?
Neues vom Naturschutz Ring DNR 05.03.2020
Die EU-Kommission hat am Mittwoch ihren Vorschlag für ein europäisches Klimaschutzgesetz veröffentlicht. Klimaschützer*innen sind skeptisch, ob damit das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 erreicht wird.
Mit diesem Gesetz will die Kommission das politische Bekenntnis, dass die EU bis 2050 klimaneutral werden soll, rechtlich verankern. Unklar ist allerdings, zu welchen Anteilen Emissionsreduktion und (technologische und natürliche) Senken zur Treibhausgasneutralität beitragen sollen.
Neue Publikation zur Lage der Vogelwelt Deutschlands: Schwund im Offenland hält an – Bestandszunahmen im Wald
Neues vom DDA am 5. Feb.2020

Quelle: DDA
Der deutliche Rückgang heimischer Vögel auf Wiesen, Weiden und Äckern hält weiter an, in den Wäldern zeichnen sich hingegen Zunahmen der Bestände ab. Das ist die Kernaussage der jetzt erschienenen Publikation „Vögel in Deutschland – Übersichten zur Bestandssituation “. Die aktuelle Gesamtschau enthält umfangreiche Informationen zu Bestandsgrößen, Bestandstrends und der Verbreitung aller Brut- und vieler rastender Wasservogel-Arten. Sie wurde vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) gemeinsam erarbeitet. mehr lesen…
Maßnahmen zum Naturschutz in der Gronauer Masch
Aus der Leine-Deister Zeitung vom 25. Jan. 2020

Gronauer Masch vom Ententurm 19.12.2019
Gronau – Das Winterhalbjahr ist die Jahreszeit für Arbeiten zur Pflege und Entwicklung in Naturschutzgebieten (NSG). Im NSG Gronauer Masch, das zur Paul-Feindt-Stiftung gehört, wird zurzeit ein Abschnitt der Hecke, die das Gebiet am Rande des Niedermarschweges begrenzt, vom Ententurm in Richtung Norden, auf den Stock gesetzt. Das heißt, die Büsche werden über dem Boden abgeschnitten und das Reisig wird zwischen den Stümpfen abgelegt und bildet damit sofort Brutplätze für die Vogelwelt. Einzelne große Bäume, zum Beispiel Eichen, bleiben als so genannte Überhälter stehen. In gleicher Weise ist schon vor einigen Jahren die Hecke gepflegt worden, die den Weg vom Uthberg zur Masch hinunter begleitet. mehr lesen…
Wasservogelzählung 2020/2021

Blässgänse im Flug Foto: A.Hill
Die Bestimmung von Wasservögeln gehört zu den reizvollsten Aufgaben der Vogelkunde. Im Rahmen des Monitorings der Wasservögel an den Kiesteichen im Leinetal bieten Dr. Johannes Laufer und Alistair Hill eine Reihe von Wanderungen an. Das Monitoring wird im Rahmen der nationalen und internationalen Wasservogelzählung des DDA durchgeführt.
Die Zahlen der überwinternden Gastvögel sind sowohl von der Witterung wie von dem Wasserstand der Teiche abhängig. Die Wanderungen werden diesen Bedingungen angepasst und können sowohl an den Teichen in Nordstemmen und Rössing oder an der Giftener-Seenplatte stattfinden.
Der OVH bietet bei diesen Exkursionen eine Einführung in die Bestimmung der Wasservögel. Neben Hilfestellung bei der Artbestimmung werden die Unterscheidungsmerkmale zwischen Männchen und Weibchen, Jungvogel und adulten (erwachsenem) Vogel erklärt. Teleskope und Ferngläser stehen zur Verfügung.
Die Führungen finden jeweils am 2. oder 3. Sonntag im Monat statt: 18.10.20, 15.11.20, 13.12.20, 17.01.21, 14.02.21 und 14.03.21
Die Veranstaltungen sind offen für alle Interessierten. Eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht erforderlich, auch Kinder sind willkommen. Wir empfehlen festes Schuhwerk und warme Kleidung. Die Teilnahme ist kostenlos, wir freuen uns aber über Spenden für unsere Naturschutzarbeit.
Eine Anmeldung ist erforderlich, um Treffpunkte abzusprechen:
Alistair Hill – 0172 5400743 oder ahill@ovh-online.de oder Dr. Johannes Laufer – 05121 4083627
Vögel der Schweiz geht Online
Neues vom DDA am 21.08.2019
Digitales Infosystem „Vögel der Schweiz“ mit Brutvogelatlas 2013-2016 kostenlos verfügbar
Die Schweizerische Vogelwarte präsentiert auf ihrer Website www.vogelwarte.ch in der Datenbank „Vögel der Schweiz“ die mehr als 400 Vogelarten der Schweiz im Detail. In der komplett überarbeiteten und modernisierten Datenbank können nun Arten auch direkt miteinander verglichen werden. Zudem ist nun die gezielte Recherche mit Filtern möglich. Jedes Porträt der 210 Brutvögel der Schweiz wird von den neuesten Informationen über den Zustand und die Bestandsentwicklung der Art aus dem Schweizer Brutvogelatlas 2013–2016 begleitet. Über 2000 neue Karten und Grafiken komplettieren die Porträts und präsentieren die Verbreitung, Häufigkeit und Höhenverbreitung aller Brutvögel der Schweiz in bislang unerreichter Präzision.
Turteltauben: Symbol für Liebe und Treue durch illegale Jagd bedroht
Neues vom DDA 30.04.2019
Der Bestandstrend der Turteltaube (1980–2016) in Europa zeigt einen signifikanten Rückgang. In den Trendverlauf sind Daten aus 23 europäischen Ländern eingeflossen. Das Konfidenzintervall ist hellblau dargestellt
© EBCC/BirdLife/RSPB/CSO
Seit Tausenden von Jahren gilt die Turteltaube als Liebes- und Glückssymbol. Schon den Griechen war sie heilig. Damals schrieb man sie Demeter, der Göttin der Ernte und Fruchtbarkeit, zu – und noch heute werden zwei frisch verliebte Menschen oft als Turteltauben bezeichnet.
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40 Jahre EU-Vogelschutzrichtlinie!
Neues vom DDA 02.04.2019

© EU Kommission
Am 2. April 1979 beschlossen die damals neun Mitgliedsstaaten der Europäischen Wirtschafts-Gemeinschaft eine außerordentliche Richtlinie: Sie gilt allein dem Schutz der Vögel. Die EU-Vogelschutzrichtlinie umfasst alle in der EU wildlebenden Vogelarten und ihre Lebensräume. Heute begehen wir den 40. Geburtstag des seinerzeit wegweisenden Rechtsaktes, der sogar den Grundstein für das europäische Naturerbe „NATURA 2000“ legte. Ein Grund zum Feiern?
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Zur Erfassung und Schutz des Kiebitz
Erfassung und Schutz der hiesigen Kiebitze
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Hilfe für Feldlerchen
Anmerkung: (PP) Fleißige Ornithologen des OVH erfassen seit vielen Jahren im Rahmen des „Monitorings der häufigen Brutvögel“ auf insgesamt 10 Monitoringflächen den Bestand der Feldlerchen in Stadt und Landkreis Hildesheim. Wir suchen die intensive Zusammenarbeit mit dem Landvolk im Kreis Hildesheim, um die Lebensräume der Feldlerche noch besser erfassen zu können, als es bislang der Fall gewesen ist.
Die Feldlerche braucht Ihre Hilfe

Blühstreifen sind wichtig für eine naturverträgliche Landwirtschaft. Foto: NABU/Klemens Karkow
Es ist beängstigend: Der wunderbare Gesang der Feldlerche ist in Deutschland kaum mehr zu hören. Ein stetiger Verlust an Lebensraum wird zur ernsten Gefahr für unseren Vogel des Jahres 2019 – mittlerweile gilt er sogar schon als gefährdet! Doch gemeinsam können wir diese Entwicklung jetzt stoppen!
Einst als Allerweltsvogel überall in der Kulturlandschaft gesehen, befindet sich der Bestand der Feldlerche auf einem stetigen Sinkflug. Allein zwischen 1990 und 2015 ist die Anzahl der Tiere in Deutschland um deutlich mehr als ein Drittel gesunken. In ganz Europa sind sogar über die Hälfte der kleinen Feldvögel in den letzten 30 Jahren verschwunden. Hauptverantwortlich für diese dramatische Entwicklung ist die intensive Landwirtschaft. So werden Nistplätze immer rarer und Insekten als Nahrung immer weniger.
Um diese gefährliche Entwicklung zu stoppen, muss unsere Landwirtschaft naturverträglicher werden. Der NABU setzt sich in bundesweiten Projekten dafür ein, dass Landwirte und Landwirtinnen aufgeklärt und von einer ökologischen Wirtschaftsweise überzeugt werden. Auch ganz konkrete Maßnahmen, wie zum Beispiel Lerchenfenster, sollen so in den täglichen Betrieb integriert werden. Doch für all das brauchen wir Ihre Hilfe. Nur mit Ihrer Unterstützung können wir den kleinen Feldvogel mit seinen rollenden Rufen schützen. Spenden Sie jetzt und sorgen Sie mit uns für eine sichere Vogelheimat!
Der Rotmilan braucht unsere Hilfe
Presseinformation März 2019
Ein Projekt des Ornithologischen Vereins zu Hildesheim
Der Rotmilan ist die einzige Vogelart für dessen Schutz, die Bundesrepublik Deutschland weltweite Verantwortung trägt: über 50% der Weltpopulation brütet in Deutschland. In Niedersachsen brüten mehr als 90% östlich der Linie Hameln-Lüneburg.

Rotmilan nach der Ankunft bei Schliekum in März
In den letzten 2 Jahren war der Bruterfolg des Rotmilans in Niedersachsen ganz schlecht. Um die Population zu halten brauchen die Milane etwa 2 Jungvögel pro Brutpaar. In 2018 lag der Bruterfolg nur bei 0,9 Jungvogel/Brutpaar. Die Gründe für den Misserfolg sind vielfältig. Das Wetter war in den letzten zwei Jahren der wichtigste Faktor: in 2017 verregnet und in 2018 zu trocken. Auf jeden Fall hat es zu Brutverlusten bei vielen Paaren geführt. Die Anzahl der besetzten Reviere ist im Landkreis Hildesheim ebenfalls rückläufig. Die Brutergebnisse reichen überhaupt nicht, um den Rotmilan-Bestand zu halten. Um den Milanen zu helfen müssen wir erstmals wissen wo sie Reviere besetzt haben. mehr lesen…
Feldlerchen und stinkende Nieswurz
Naturkundlicher Spaziergang am Gallberg

Teilnehmer unseres Spazierganges am Gallberg, Foto: Dieter Herrmann
(PP) Unsere Veranstaltungsreihe “Naturkundliche Spaziergänge am Sonntagvormittag” ging in die nächste Runde. Diesmal haben wir zu einem Rundgang über den Gallberg am 03. 03.19 eingeladen. Viele Naturinteressierte sind der Einladung gefolgt und trotzten Wind und Wetter. Besondere Freude riefen die singenden Feldlerchen, der Anblick der “stinkenden Nieswurz” und die ersten zarten Blüten der Leberblümchen hervor.

Stinkende Nieswurz, Foto Petra Pahl
Außerdem gab es viel Wissenswertes über das FFH-Gebiet Gallberg und die Biotoppflege zu erfahren. So legen z. B. die Stadt Hildesheim und die Paul-Feindt-Stiftung als Flächeneigentümer zusammen mit den Tierhaltern die notwendigen Pflegemaßnahmen fest.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen beim nächsten naturkundlichen Spaziergang am 07.04.19 über den Hildesheimer Nordfriedhof.
Millionen Todesfälle an Stromleitungen
Anmerkung: seit etwa 20 Jahre werden die Opfer der Windkraft in einer zentralen Datenbank in Magdeburg erfasst. Eine solcher Datenbank fehlte für die Opfer der Stromleitungen. In den letzten Jahren hat es, vor Allem im Leinetal, Totfunde von Wasservögeln an den zahlreichen Leitungen entlang oder quer zur Leine, gegeben. In Elze hat es wiederholt Todesfällen von Weißstörchen an E-Leitungen gegeben. Es macht Sinn diese Vorfälle zu registrieren. Durch die neue Stromstrasse Wahle-Mecklar im Osten des Landkreises wird die Gefahr in unserem Raum noch erhöht. (AH)
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Langfristiger Rückgang der Überlebensraten erstjähriger Rotmilane
Neues vom DDA 11.01.2019
Landwirtschaftliche Intensivierung und eine Verschlechterung der Nahrungsverfügbarkeit, aber auch anthropogene Mortalität durch Vergiftungen und Kollisionen sind zentrale Bedrohungen für den Rotmilan in seinem stark begrenzten Verbreitungsgebiet. Bei langlebigen Vogelarten haben die Überlebensraten verschiedener Altersklassen einen wesentlichen Einfluss auf die Bestandsentwicklung. Eine erhöhte Mortalität hat daher langfristig auch für den Rotmilan besonders negative Auswirkungen auf die Bestandsgröße, insbesondere wenn mehr Altvögel zu Tode kommen.
Eine äußerst wertvolle Datenquelle um belastbare Überlebensraten zu bestimmen, ist die Beringung von Vögeln und die daraus resultierenden Wiederfunde von toten Individuen. Eine jetzt im Journal of Ornithology erschienene Studie, an der auch Wissenschaftler des DDA beteiligt waren, analysiert die Ring-Wiederfunde von toten Rotmilanen die zwischen 1970-2015 in Deutschland markiert wurden. Die Auswertung erlaubt so eine Schätzung der Überlebensraten von erstjährigen, subadulten und adulten Vögeln über fast 50 Jahre anhand von >29.000 beringten Individuen und etwa 1.500 Wiederfunden die durch das große Engagement der Beringer und die Bereitstellung der Daten durch die Beringungszentralen Hiddensee, Helgoland und Radolfzell ermöglicht wurden. mehr lesen…
Aktualisierte Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel
Neues von Dachverband (DDA) 11.01.2019

Allein das Kapitel zum Rotmilan umfasst acht Seiten und mehr als 50 Literaturquellen
© Martin Lindner
Seit dem Jahr 2002 trägt die Staatliche Vogelschutzwarte des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg (LUGV) verfügbare Daten zu Kollisionen von Vögeln und Fledermäusen an Windenergieanlagen (WEA) aus ganz Deutschland zusammen. Ziel der Datenbank ist es, die vorhandenen, bundesweit verstreuten Daten über Anflugverluste an WEA zusammenzutragen, durch diese Sammlung zusätzliche Erkenntnisse zu gewinnen und die Einhaltung von Mindeststandards bei der weiteren Datengewinnung und -dokumentation durchzusetzen. Die „Dokumentation Vögel und Windenergienutzung“ auf der Internetseite des LUGV wurde nun aktualisiert und die Informationen und Kollisionszahlen auf den neuesten Stand gebracht. Nach der Erweiterung sind auf nunmehr 126 Seiten fast 500 Literaturquellen verarbeitet, die eine solide Basis für Entscheidungen verschiedenster Art bilden. Zusammen mit der gesamtdeutschen Datenbank der Kollisionsopfer ist diese Faktensammlung die Grundlage der Abstandsempfehlungen der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten für Windkraftanlagen. mehr lesen…