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Hildesheim als „Naturstadt“ ausgezeichnet!

Pressinformation Stadt Hildesheim 25.11.2020

Die Stadt Hildesheim ist als eine von 40 Städten, Gemeinden und Landkreisen im Bundeswettbewerb „Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“ ausgezeichnet worden!

Freuen sich über 25.000 Euro für den "Libellenflugplatz Steuerwald" (v. l.): Matthias Köhler (BUND), Frauke Imbrock (Stadt Hildesheim Naturschutz), Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer, Maren Burgdorf (Ornithologischer Verein) und Stephanie Biel (Stadt Hildesheim, Bereichsleiterin Grünflächenpflege, Wasserbau und Hochwasserschutz).
Freuen sich über 25.000 Euro für den “Libellenflugplatz Steuerwald” (v. l.): Matthias Köhler (BUND), Frauke Imbrock (Stadt Hildesheim Naturschutz), Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer, Maren Burgdorf (Ornithologischer Verein) und Stephanie Biel (Stadt Hildesheim, Bereichsleiterin Grünflächenpflege, Wasserbau und Hochwasserschutz).
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Die Mitgliederversammlung des Ornithologischen Vereins zu Hildesheim e.V. am 24. November findet nicht statt.

Presseinformation November 2020

Die für den 24.11.2020 geplante Mitgliederversammlung des OVH im Großen Sitzungssaal des Kreishauses  entfällt.

In Zeiten der Coronapandemie haben alle Vereine großen Schwierigkeiten das Vereinsleben aufrecht zu halten. Angesichts des Totalausfalls des kulturellen Lebens (keine Theatervorstellungen, keine Konzerte) die Unterbindung weiter Teile des sozialen Lebens, erscheint es dem Vorstand unangebracht, eine Mitgliederversammlung durchzuführen. Die Mitglieder werden schriftlich und auf der Internetseite des OVH über die aktuellen Vorgänge im Berichtszeitraum informiert.

Bericht über den Zustand der Natur in der EU veröffentlicht

Neues vom Dachverband 19.10.2020

Bild zur Meldung
Bericht zum Zustand der Natur in der EU
© EEA

Die Europäische Umweltagentur EEA hat gemeinsam mit der Europäischen Kommission den neuen Bericht über den Zustand der Natur in der EU veröffentlicht, der die Entscheidungsfindung und Politikgestaltung in den nächsten Jahren unterstützen soll. Der Bericht enthält Analysen und Erkenntnisse auf Grundlage der im Rahmen der Vogelschutz- und FFH-Richtlinie gemeldeten Informationen und beschreibt den Zustand der Natur in der EU zwischen 2013 und 2018. Dazu gehören der Erhaltungszustand von Lebensräumen und Tierarten sowie Gefährdungsursachen. Erfolge und Mängel der derzeitigen Naturschutzmaßnahmen werden hervorgehoben. mehr lesen…

OVH Herbstspaziergang im Haseder Busch

Naturbeobachtungen im Haseder Busch, Foto: B. Scharfenberg

(PP)Am Sonntag, 04.Oktober 2020 trafen sich 22 Naturinteressierte zu einem naturkundlichen Spaziergang durch den Haseder Busch. Der Hartholzauwald ist weit über die Grenzen Hildesheims für seinen bunten Blütenteppich im Frühjahr bekannt. Das Gebiet ist aber zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert, davon konnten sich die Besucher überzeugen. Der naturnahe Baumbestand mit hohem Altholzanteil zeichnet sich durch eine hohe Artenvielfalt aus. Insekten, Vögel und Fledermäuse finden ausreichend Nahrung, Unterschlupf und Bruthöhlen. Immer wieder konnten die Teilnehmer des Spaziergangs interessante Einblicke in die Zusammenhänge der Natur gewinnen. Durch die Bildung von mehreren kleinen Gruppen konnten wir die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie problemlos umsetzten. Am Ende stand für alle fest: in den Haseder Busch kommen wir von nun an öfter!

Naturkunde mit dem OVH

Naturkundlicher Spaziergang an den Baddeckenstedter Stapelteichen

2 Weißstörche wecken das Interesse Foto P. Pahl

(PP) Am Sonntag 06.09.2020 lud der Ornithologische Verein zu Hildesheim e.V. (OVH) zu einem naturkundlichen Spaziergang an die Baddeckenstedter Stapelteiche ein. 13 Naturinteressierte folgten der Einladung. Die Coronaregeln konnten mit der Bildung kleiner Gruppen und den nötigen Abstand untereinander eingehalten werden. mehr lesen…

Was blüht denn da?

Mit der Senioren-Akademie Alfeld und dem OVH im NSG Wernershöhe unterwegs

Die Gruppe der Teilnehmer Foto: P. Pahl

(BG + PP) Nach der Lockerung der strengen Corona-Regeln waren 25 Naturinteressierte am 28.06.2020 aus Alfeld, Gronau, Hildesheim und Umgebung der Einladung zu einem Spaziergang durch das Naturschutzgebiet “Wernershöhe” gefolgt. In gebührendem Abstand zueinander, aber voller Aufmerksamkeit, folgten sie den Ausführungen des Exkursionsleiters Bernd Galland (Paul-Feindt-Stiftung). Das Projekt der Stiftung zum Schutz der Ackerwildkrautflora, eines der ältesten und mit 25 ha größten Gebiete dieser Art in Deutschland, beeindruckte die Teilnehmer mit den Massenbeständen des wunderbar blau blühenden Rittersporns.

Ackerwildkräuter bei Wernershöhe Foto: P. Pahl

An die Vorstellung einer Reihe weiterer sehr seltener, z.T. vom Aussterben bedrohter Acker”un”kräuter schloss sich ein Rundgang um die Äcker mit Einblicken in die angrenzende Wacholdertrift mit der ehemaligen, über 1000 Jahre alten Straßenverbindung zwischen Hildesheim und Alfeld sowie in die artenreichen Hecken und Gebüsche an. Ein heftiger Regenschauer tat der Begeisterung keinen Abbruch, im Gegenteil. Zur Freude des Exkursionleiters meldeten sich spontan 7 Personen zur Teilnahme an der nächsten planmäßigen Kartierung der Ackerwildkräuter an. Mit diesen Planbeobachtungen wird die Entwicklung der Bestände der seltenen Arten Jahr für Jahr dokumentiert, nun schon seit den frühen 1980er Jahren.

Neues vom Dachverband: Das Rebhuhn in Gefahr – Europaweite Bestandseinbrüche

Pressemitteilung DDA 29.06.2020

Bild zur Meldung
Kein Platz mehr für das Rebhuhn? In ganz Europa sind die Bestände in den letzten Jahren zusammengebrochen.

Früher war das Rebhuhn ein gewöhnlicher Anblick in der Feldflur, heute sind die Vorkommen in weiten Teilen Europas stark geschrumpft und in manchen Regionen ist die Art bereits ausgestorben. Steht die Charakterart der Ackerflur und -brachen vor dem Aus? Bundesweit gibt es keine andere Vogelart, die in den letzten Jahren so stark im Bestand zurückgegangen ist. Der europäische Bestand ging um rund 93% zurück, aus der Schweiz wurde kürzlich sogar das vollständige Aussterben bekannt gegeben. Höchste Zeit aktiv zu werden und die verbliebenen Vorkommen des Rebhuhns zu schützen! mehr lesen…

45 Nistkästen für den Nordfriedhof

OVH Jugendgruppe hängt Nisthilfen auf

Alles in Ordnung? Die letzte Kontrolle. Foto S, Bologna

(PP) Die Jugendgruppe des Ornithologischen Vereins Hildesheim (OVH) hat auf dem Hildesheimer Nordfriedhof neue Nistkästen aufgehängt. Diese Aktion wurde durch die finanzielle Förderung der Stadtteil.Aktiv.Kasse des Vereins Nordstadt.Mehr.Wert. unterstützt. Nistkästen auf dem Nordfriedhof haben bereits eine lange Tradition. Schon in den 1950er bis in die 1970er Jahre haben Mitglieder des OVH dort Nistkästen aufgehängt und betreut. Seit 1988 hat der Verein Waldvogelfreunde Hildesheim + Umgebung die Betreuung der Nisthilfen auf dem Friedhofsgelände übernommen. Zwischenzeitlich hatten die Waldvogelfreunde bis zu 150 Kästen unter Ihrer Obhut.

Leider finden Vögel immer weniger natürliche Nistmöglichkeiten. Alte Bäume, in denen Höhlenbrüter wie Blau- und Kohlmeisen, Stare oder Trauerschnäpper einen geeigneten Brutplatz finden, gibt es immer weniger. Hilfe ist nötig! Daher hat die OVH Jugendgruppe beschlossen Nistkästen zu bauen.

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30 Prozent der Landes- und Meeresflächen unter Schutz: die neue Biodiversitätsstrategie der EU

Neues vom DNR Deutsch Naturschutzring 20.05.2020

“Mehr Raum für Natur in unserem Leben” – so ist die Mitteilung der EU-Kommission untertitelt, in der sie “ehrgeizige EU-Maßnahmen und Verpflichtungen” vorschlägt, um den weltweiten Verlust an biologischer Vielfalt zu stoppen. Die EU-Biodiversitätsstrategie für 2030 ist lang erwartet, vielfach verschoben und extrem wichtig, um die Artenvielfalt zu sichern. Doch was steckt drin?

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Reisen in Corona-Zeiten: Der Rekordflug einer Ente von Hessen nach Russland

Eine Presse Mitteilung der Universität Giesen – Nr. 78 • 6. Mai 2020

2.250 Kilometer in nur zwei Tagen – Die oberste Jagdbehörde im Hessischen Umweltministerium fördert ein Forschungsprojekt zum Schutz von Stockenten an der Universität Gießen

PM7820ReiserouteEnte.jpg
Von Hessen in den Norden Russlands: die 2.250 Kilometer lange Reiseroute der Stockente. Karte: AG Wildtierforschung auf der Basis von OpenStreetMap (https://www.openstreetmap.org/copyright)

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95 Vogelarten in 24 Stunden

Birdrace 2020

(PP)Am 02.05.2020 fand das bundesweite Birdrace des DDA (Dachverband Deutscher Avifaunisten) statt. Für den Ornithologischen Verein Hildesheim (OVH) ging das Team Hildesheimer Bördebirder an den Start.

Hildesheimer Bördebirder: B. Scharfenberg, W. + P. Pahl

Ziel dieser Veranstaltung ist es in 24 Stunden möglichst viele verschiedene Vogelarten zu ermitteln. Wobei es egal ist, ob sie gesehen oder nur gehört werden. Geschummelt wird nicht, das ist Ehrensache.

Unsere Hauptziele waren Gebiete, in denen Flächen im Besitz der Paul-Feindt-Stiftung sind. So haben wir u. a. die Derneburger Teiche, den Borsumer Pass und den ehemaligen Truppenübungsplatz “Lange Dreisch” aufgesucht. Aber auch der Hildesheimer Wald, der Hohnsensee und unser vereinseigenes Schutzgebiet der Erlenbruch in Hildesheim/Himmelsthür standen auf dem Programm. mehr lesen…

Pflege und Entwicklung von Reptilienhabitaten – Empfehlungen für Niedersachsen –

Blanke, I. (2019): Pflege und Entwicklung von Reptilienhabitaten – Empfehlungen für Niedersachsen. – Inform.d. Naturschutz Niedersachs 38 (1) (1/19): 1-80.

Das neue Heft über Amphibien vom Informationsdienst der Naturschutz Niedersachsen wird hier vorgestellt

Reptilien sind typische Bewohner von Übergangsbereichen und Biotopkomplexen. Sie reagieren in ihren vielfach eng umgrenzten Lebensräumen sehr empfindlich auf strukturelle Veränderungen, auch durch Maßnahmen zur Biotop- und Unterhaltungspflege. mehr lesen…