Inhalte:
Mit dem OVH in die Gronauer Masch

In der Gronauer Masch, Foto: K. Rinne
(PP)Am 01. September 19 führte uns unser naturkundlicher Spaziergang in das NSG Gronauer Masch. Die Teilnehmer erfuhren allerlei Wissenswertes über das Gebiet in der Leineniederung. Seit 1981 gehören Teile der Fläche der Paul-Feindt-Stiftung. Von großer Bedeutung für die Tier- und Pflanzenwelt sind die unterschiedlichen Lebensräume, die sich hier aneinanderreihen. So finden wir Teiche, Verlandungszonen, Röhricht und Feuchtwiesen. Von Beobachtungsturm aus, dem s.g. Ententurm konnten wir den Blick über die Polderflächen schweifen lassen. Einige beobachteten sogar einen Seeadler bei der Nahrungssuche.
Mit dem nächsten Termin starten wir ins Winterhalbjahr 2019/2020. Wir treffen uns um 10:00Uhr in Hildesheim am Weinberg/Ecke Renatastraße vor dem neuen Tor zu einem Rundgang über den Kehrwiederwall und durch den Ernst-Ehrlicher-Park.
Vögel der Schweiz geht Online
Neues vom DDA am 21.08.2019
Digitales Infosystem „Vögel der Schweiz“ mit Brutvogelatlas 2013-2016 kostenlos verfügbar
Die Schweizerische Vogelwarte präsentiert auf ihrer Website www.vogelwarte.ch in der Datenbank „Vögel der Schweiz“ die mehr als 400 Vogelarten der Schweiz im Detail. In der komplett überarbeiteten und modernisierten Datenbank können nun Arten auch direkt miteinander verglichen werden. Zudem ist nun die gezielte Recherche mit Filtern möglich. Jedes Porträt der 210 Brutvögel der Schweiz wird von den neuesten Informationen über den Zustand und die Bestandsentwicklung der Art aus dem Schweizer Brutvogelatlas 2013–2016 begleitet. Über 2000 neue Karten und Grafiken komplettieren die Porträts und präsentieren die Verbreitung, Häufigkeit und Höhenverbreitung aller Brutvögel der Schweiz in bislang unerreichter Präzision.
OVH erkundet die Kläranlage
Ein naturkundlicher Spaziergang auf dem Gelände der Kläranlage? Das ist ein ungewöhnliches Ziel!

Mit dem OVH auf dem Gelände der Kläranlage Foto: B. Scharfenberg
(PP)Fast 40 Interessierte nahmen am 04.08.19 unsere Einladung an und waren überrascht, wie viel es dort zu entdecken gibt. Unser Ziel war der Schönungsteich, der einer Vielzahl von Enten als Brutgebiet dient. So konnten wir auch eine Tafelente und viele Reiherenten mit ihrem Nachwuchs entdecken. Uferschwalben jagten über dem Wasser nach Insekten. Gut getarnt riefen Teichrohrsänger aus dem Schilfgürtel. Sehen konnten wir sie allerdings nicht. Auch abseits der Wasserfläche gab es einiges zu sehen wie Bachstelzen, Grünspecht, Gartenbaumläufer und Stieglitze.
Wissenswertes zur Kläranlage erläuterten uns Frau Oelker und Herr Krüger von der SEHi. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei unserem nächsten Rundgang am 01.09.19. Dann geht es in die Gronauer Masch
Naturkundlicher Spaziergang mit dem OVH
Färber-Wau und Neuntöter am Roten Stein
(P.P) Am 07.07.2019 fand unser naturkundlicher Spaziergang durch das NSG Roter Stein statt. Dieser Rundgang wurde von der Botanik AG geleitet und so übernahmen Frau Burgdorf und Frau Striebel die Führung. Sie konnten den vielen interessierten Teilnehmenden spezielle Pflanzen vorstellen, die in diesem besonderen Lebensraum wachsen. So entdeckten wir auf dem Wiesenhang Eisenkraut, Hauhechel, Färber-Wau und Deutschen Ziest. Die ornithologisch Interessierten freuten sich über Neuntöter, Goldammern und einen in niedriger Höhe kreisenden Rotmilan.

Mit dem OVH im NSG Roter Stein unterwegs, Foto P.Pahl
Vielen Dank an Alle, die dabei waren!
Wir freuen uns auf unseren nächsten Spaziergang am 04.08.19. Dann geht es auf das Gelände der Kläranlage Hildesheim.
OVH naturkundlicher Spaziergang 02.06.19
Blutbär und Warzenbeißer

Der Anstieg will bewältigt werden! Foto: P. Pahl
(PP) „Wenn wir hier hoch gegangen sind, haben wir das schlimmste geschafft!“ Burkhard Rasche macht den 16 Teilnehmern Mut. Schon am Vormittag herrschen hochsommerliche Temperaturen. Wir machen uns auf zu unserem Rundgang über den Ortsberg bei Langenholzen. Oben belohnt uns nicht nur ein fantastischer Ausblick, wir entdecken auch etliche Schmetterlinge. Immer wieder meldet jemand:“ Hier ist wieder ein Falter! Was ist das für einer?“ Unsere Experten Burkhard Rasche und Jürgen Tänzer können Namen wie Faulbaum-Bläuling, Kleiner Würfel-Dickkopffalter oder Blutbär nennen.
Orchideen sind leider nur wenige zu sehen. Die Trockenheit der letzten Monate macht sich bemerkbar. Trotzdem können wir das Helmknabenkraut und die Grünliche Waldhyazinthe bewundern. Günter Grein, Experte für Heuschrecken, zeigt uns eine Larve des Warzenbeißers. Sogar eine Eidechse huscht vorbei.
Alle waren von diesem besonderen Lebensraum beeindruckt und begeistert. Vielen Dank an Burkhard Rasche, Jochen Tänzer und Günter Grein für die fachkundliche Führung!
Wir freuen uns auf unseren nächsten naturkundlichen Spaziergang. Am 07.07.19 geht es ins NSG „Am Roten Steine“ in Hildesheim
OVH Spaziergang im Amphibienbiotop
Unser Mai-Spaziergang führte uns ins Amphibienbiotop Ochtersum

Großes Interesse der Besucher Foto:P.Pahl
(PP)Andreas Kentler übernahm die fachkundliche Führung. Er zeigte uns Kammmolche, Teichmolche und den Bergmolch, die Amphibie des Jahres 2019. Leider konnten wir die Gelbbauchunke nicht sehen. Für sie war es zu kalt, sie wird erst in den nächsten Tagen wieder aktiv, wenn die Temperaturen steigen. Geduldig beantwortete Andreas Kentler die vielen Fragen der kleinen und großen Besucher und führte uns durch das Biotop. So lernten wir die Amphibien und ihren besonderen Lebensraum kennen. Vielen Dank Andreas!

Rundgang durch das Amphibienbiotop Foto: P.Pahl
Wir freuen uns auf den nächsten Spaziergang am 02.Juni. Ziel wird der Ortsberg in Langenholzen sein!
Turteltauben: Symbol für Liebe und Treue durch illegale Jagd bedroht
Neues vom DDA 30.04.2019
Der Bestandstrend der Turteltaube (1980–2016) in Europa zeigt einen signifikanten Rückgang. In den Trendverlauf sind Daten aus 23 europäischen Ländern eingeflossen. Das Konfidenzintervall ist hellblau dargestellt
© EBCC/BirdLife/RSPB/CSO
Seit Tausenden von Jahren gilt die Turteltaube als Liebes- und Glückssymbol. Schon den Griechen war sie heilig. Damals schrieb man sie Demeter, der Göttin der Ernte und Fruchtbarkeit, zu – und noch heute werden zwei frisch verliebte Menschen oft als Turteltauben bezeichnet.
mehr lesen…
OVH Spaziergang über den Nordfriedhof

Welcher Vogel singt denn da? Foto: A. Hill
Mönchsgrasmücken und Sommergoldhähnchen
(PP)Sonnenschein, blauer Himmel und frühlingshafte Temperaturen: perfekte Voraussetzungen für einen Spaziergang mit dem OVH. Fast 50 Naturinteressierte trafen sich am Sonntag, 07.04.19 zu einem Rundgang über den Hildesheimer Nordfriedhof.
In der weitläufigen Parklandschaft des fast 130 Jahre alten Friedhofs konnten wir schnell die typischen Vögel wie Buchfink, Heckenbraunelle, Rotkelchen, Zilzalp, und Zaunkönig ausmachen. Zahlreiche Sommergoldhähnchen ließen ihren feinen Gesang hören und sogar 2 oder 3 Misteldrosseln sangen noch. Freude machten uns die zahlreichen Mönchsgrasmücken, die gerade erst aus ihren Winterquartieren zurückgekehrt waren. Ein ganz besonderes Highlight war der Anblick einer Waldohreule, die in einem Baum döste.
Herzlichen Dank an alle Teilnehmer. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen am 05.Mai 19 im Amphibienbiotop Ochtersum.
EuroBirdPortal: Den Vogelzug durch Europa jetzt tagesaktuell verfolgen!
Neues vom Dachverband (DDA) am 9. April 2019

Rauchschwalbe 19 bis 25-03-2019

Nachtigall 09 bis 11-04-2019
Wo bleiben unsere Mehlschwalben? Wurden schon Trauerschnäpper beobachtet? Wann kann ich mit den ersten Mauerseglern rechnen? Antworten auf diese Fragen sind ab sofort nur noch wenige Klicks entfernt. Über das EuroBirdPortal (EBP) kann der Vogelzug quer durch Europa künftig über einen LIVE-Viewer verfolgt werden, der heute im Rahmen der Internationalen Fachtagung „BirdNumbers 2019“ der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
40 Jahre EU-Vogelschutzrichtlinie!
Neues vom DDA 02.04.2019

© EU Kommission
Am 2. April 1979 beschlossen die damals neun Mitgliedsstaaten der Europäischen Wirtschafts-Gemeinschaft eine außerordentliche Richtlinie: Sie gilt allein dem Schutz der Vögel. Die EU-Vogelschutzrichtlinie umfasst alle in der EU wildlebenden Vogelarten und ihre Lebensräume. Heute begehen wir den 40. Geburtstag des seinerzeit wegweisenden Rechtsaktes, der sogar den Grundstein für das europäische Naturerbe „NATURA 2000“ legte. Ein Grund zum Feiern?
mehr lesen…
Fleißige Helfer im Einsatz für den Naturschutz
Verein für Naturschutz Alpe-Bruch

Algermissen, 14.02.19: An der Sanderschen Wiese wurden Obstbäume geschnitten Foto: Wolfgang Deppe
Von Wolfgang Deppe
Algermissen. Wie in jedem Jahr haben wir von Januar bis Februar jeweils am 1. und 3. Donnerstag im Monat Arbeitseinsätze durchgeführt.
Bei einem Einsatz haben wir auf der Sanderschen Wiese Obstbäume geschnitten. Dort waren die von uns Ende der 80er Jahre gepflanzten Obstbäume durch die Fällung von Pappeln im Rahmen der Arbeiten am Bruchgraben schwer beschädigt worden. Einer davon war so schwer beschädigt worden, dass wir nur noch den Stamm (Totholz) stehengelassen haben. Der letzte Einsatz fand dann in Derneburg statt. Dort haben wir 5 Kopfweiden geschnitten.

Derneburg, 25.02.19: Der Kopfweidenschnitt war der letzte Einsatz im Frühjahr, jetzt geht s erst im Oktober weiter. Foto: Wolfgang Deppe
Bei unseren Arbeitseinsätzen wurden wir auch tatkräftig von Flüchtlingen unterstützt.
Die nächsten Arbeitseinsätze finden von Oktober bis Dezember 2019 jeweils am 1. und 3. Donnerstag statt.
Sie haben Lust sich in und für die Natur zu betätigen? Dann beachten Sie unsere Ankündigung dazu
Stadt lädt zu Beteiligung an Plänen für Hohnsensee und historische Wallanlagen ein
See und Wälle: Jetzt sind die Bürger gefragt
Hildesheim. Die Stadt will den Hohnsensee und die historischen Wallanlagen in den nächsten Jahren für viel Geld umgestalten und bekommt dafür massive Unterstützung von Bund und Land. Rund 4 Millionen Euro stehen bis zum Jahr 2025 zur Verfügung. Inzwischen gibt es einen Plan, was alles gemacht werden soll. Doch nun will die Stadt von Bürgern hören, wie sie zu den Entwürfen stehen, welche Vorschläge und Wünsche sie noch haben – und lädt zu einem Treffen am nächsten Dienstag ein.
Zur Erfassung und Schutz des Kiebitz
Erfassung und Schutz der hiesigen Kiebitze
mehr lesen…
Hilfe für Feldlerchen
Anmerkung: (PP) Fleißige Ornithologen des OVH erfassen seit vielen Jahren im Rahmen des „Monitorings der häufigen Brutvögel“ auf insgesamt 10 Monitoringflächen den Bestand der Feldlerchen in Stadt und Landkreis Hildesheim. Wir suchen die intensive Zusammenarbeit mit dem Landvolk im Kreis Hildesheim, um die Lebensräume der Feldlerche noch besser erfassen zu können, als es bislang der Fall gewesen ist.
Die Feldlerche braucht Ihre Hilfe

Blühstreifen sind wichtig für eine naturverträgliche Landwirtschaft. Foto: NABU/Klemens Karkow
Es ist beängstigend: Der wunderbare Gesang der Feldlerche ist in Deutschland kaum mehr zu hören. Ein stetiger Verlust an Lebensraum wird zur ernsten Gefahr für unseren Vogel des Jahres 2019 – mittlerweile gilt er sogar schon als gefährdet! Doch gemeinsam können wir diese Entwicklung jetzt stoppen!
Einst als Allerweltsvogel überall in der Kulturlandschaft gesehen, befindet sich der Bestand der Feldlerche auf einem stetigen Sinkflug. Allein zwischen 1990 und 2015 ist die Anzahl der Tiere in Deutschland um deutlich mehr als ein Drittel gesunken. In ganz Europa sind sogar über die Hälfte der kleinen Feldvögel in den letzten 30 Jahren verschwunden. Hauptverantwortlich für diese dramatische Entwicklung ist die intensive Landwirtschaft. So werden Nistplätze immer rarer und Insekten als Nahrung immer weniger.
Um diese gefährliche Entwicklung zu stoppen, muss unsere Landwirtschaft naturverträglicher werden. Der NABU setzt sich in bundesweiten Projekten dafür ein, dass Landwirte und Landwirtinnen aufgeklärt und von einer ökologischen Wirtschaftsweise überzeugt werden. Auch ganz konkrete Maßnahmen, wie zum Beispiel Lerchenfenster, sollen so in den täglichen Betrieb integriert werden. Doch für all das brauchen wir Ihre Hilfe. Nur mit Ihrer Unterstützung können wir den kleinen Feldvogel mit seinen rollenden Rufen schützen. Spenden Sie jetzt und sorgen Sie mit uns für eine sichere Vogelheimat!
Der Rotmilan braucht unsere Hilfe
Presseinformation März 2019
Ein Projekt des Ornithologischen Vereins zu Hildesheim
Der Rotmilan ist die einzige Vogelart für dessen Schutz, die Bundesrepublik Deutschland weltweite Verantwortung trägt: über 50% der Weltpopulation brütet in Deutschland. In Niedersachsen brüten mehr als 90% östlich der Linie Hameln-Lüneburg.

Rotmilan nach der Ankunft bei Schliekum in März
In den letzten 2 Jahren war der Bruterfolg des Rotmilans in Niedersachsen ganz schlecht. Um die Population zu halten brauchen die Milane etwa 2 Jungvögel pro Brutpaar. In 2018 lag der Bruterfolg nur bei 0,9 Jungvogel/Brutpaar. Die Gründe für den Misserfolg sind vielfältig. Das Wetter war in den letzten zwei Jahren der wichtigste Faktor: in 2017 verregnet und in 2018 zu trocken. Auf jeden Fall hat es zu Brutverlusten bei vielen Paaren geführt. Die Anzahl der besetzten Reviere ist im Landkreis Hildesheim ebenfalls rückläufig. Die Brutergebnisse reichen überhaupt nicht, um den Rotmilan-Bestand zu halten. Um den Milanen zu helfen müssen wir erstmals wissen wo sie Reviere besetzt haben. mehr lesen…
