Aktuelles:
BfN Pressemitteilung: Vogelmonitoring leicht gemacht: Erfassung der Brutvoegel wird digitalisiert
Bonn/Münster, 22. Januar 2018: Naturbegeisterte beobachten zur BrutzeitVögel, erfassen sie im Smartphone oder Tablet und bereits kurz nach Ende der Brutsaison liegen wissenschaftlich belastbare Angaben zu überregionalen Bestandsveränderungen gegenüber den Vorjahren vor. Noch
ist das Zukunftsmusik. Mit einem neuen Forschungsvorhaben will der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), zusammen mit Expertinnen und Experten aus der Schweiz, diesem Ziel näher rücken und die Voraussetzungen dafür schaffen. Das BfN fördert das nun bewilligte Vorhaben aus Mitteln des Bundesumweltministeriums mit einer Viertelmillion Euro. Es endet im Jahr 2019, weitere Projekte zur Umsetzung sollen folgen. mehr lesen…
Richtige Vogelfütterung im Winter – Aktion des Ornithologischen Vereins (OVH) in der Arnekengalerie
Viele Menschen erfreuen sich an der Vogelwelt und helfen ihren gefiederten Freunden gern, vor allem im Winter. Der OVH gibt Tipps für die sachgerechte Fütterung an zwei Wochenenden: Am 19./20. und 26./27. Januar im Eingangsbereich der Arnekengalerie in Hildesheim. Vereinsmitgliederstehen an diesen Tagen als Ansprechpartner zur Verfügung.
Für die jüngeren (und auch älteren) Besucher gibt es ein Vogelarten-Quiz, bei dem Bücher und andere Preise zu gewinnen sind.
Daneben informiert der OVH über seine Arbeitsfelder: Naturkundliche Erforschung der Region rund um Hildesheim – Pflanzen und Vögel, Säugetiere, Insekten, Amphibien und Reptilien in ihren Lebensräumen – als fachliche Grundlage für konkreten Naturschutz.
Dazu bietet der Verein schon seit seiner Gründung vor 65 Jahren ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit Exkursionen und Vorträgen zum Kennenlernen von Fauna und Flora an. Speziell für den Naturschutz hat der OVH 1989 die Paul-Feindt-Stiftung gegründet, heute der größte privatrechtliche Träger von Schutzgebieten im ganzen Landkreis Hildesheim und in weiteren Gemeinden der Nachbarkreise. Das bedeutet 100 % Einsatz für den Naturschutz in unserer Region! Hier bekommen Sie ein Flyer zum Thema Winterfütterung
Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren Die Arnekengalerie Vivara Naturschutzprodukte und Franz Krone Asel
Die richtige Winterfütterung von Wildvögeln
Die Fütterung von Vögeln ist sicher geeignet Freude an der Naturbeobachtung zu wecken. Wir füttern weil wir daran Spaß haben. Wir sehen die Vögel aus nächster Nähe. Über die Winterfütterung ist die Zahl der aktiven Vogelbeobachter in Großbritannien und den USA stetig angestiegen und wird mittlerweile in Millionen gemessen. In 2015 wurden 3,3 Mrd U$ für Vogelfutter in den USA ausgegeben. In GB werden etwa 750 Millionen Euro mit dem Verkauf von Futter und Futterhilfen umgesetzt. Das Füttern von Wildvögeln ist zu einem Wirtschaftsfaktor geworden.

In den Monaten Dezember bis März sind Wacholderdrossel aus Skandinavien bei uns zu Gast.
Visualisierung des Vogelzugs in Europa – EuroBirdPortal mit neuem Online-Viewer
Neues vom DDA 21.12.2017

© EuroBirdPortal
Der neue Online-Viewer des EuroBirdPortal (EBP) zeigt die Verbreitung von insgesamt 105 ausgewählten Vogelarten für weite Teile Europas rund ums Jahr. Im EBP werden durch eine Partnerschaft von derzeit 81 Organisationen Vogelbeobachtungen von Online-Portalen aus 29 Ländern Europas zusammengeführt. In Deutschland ist ornitho.de Partner des EBP. mehr lesen…
Glyphosat: Kommission reagiert auf die Europäische Bürgerinitiative und kündigt mehr Transparenz bei wissenschaftlichen Bewertungen an
Europäische Kommission – Pressemitteilung Straßburg, 12. Dezember 2017
Mit der heute angenommenen Mitteilung reagiert die Kommission auf die Europäische Bürgerinitiative (EBI) „Verbot von Glyphosat und Schutz von Menschen und Umwelt vor giftigen Pestiziden“ und kündigt für 2018 einen Vorschlag für einen Rechtsakt an, mit dem die Transparenz und die Qualität der Studien bei der wissenschaftlichen Wirkstoffbewertung verbessert werden sollen. mehr lesen…
Forschung für Jedermann: Helfen Sie mit bei dem Graugansprojekt
Markierte Graugänse in Landkreis Hildesheim
Seit 2015 werden, im Rahmen eines internationalen Projektes zur Untersuchung von Grauganspopulationen, auch Graugänse in Kreis Hildesheim mit nummerierten Halsbänder ausgestattet. Leiter des hiesigen Projekts ist Dr. Helmut Kruckenberg des „Institute for Wetlands and Waterbird Research e.V.“ in Verden.

Graugänse aus Barnten mit GPS GG_2016_DMB und GG_2017_D69 Stand 15.10.2017
Landwirtschaft & Gentechnik Weniger Pestizide in der EU gefordert
Neues vom DNR am 12.10.2017 Newsletter zur Europäischen Umweltpolitik
Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union müssen die Verwendung von giftigen Pflanzenschutzmittel so weit wie möglich begrenzen. Am Dienstag verabschiedete die EU-Kommission einen entsprechenden Bericht zur Umsetzung der Richtlinie zum nachhaltigen Pestizideinsatz. mehr lesen…
Turteltaube nimmt weiter ab! In Kreis Hildesheim gab es 2017 nur 2 Nachweise
In Kreis Hildesheim gibt es für 2017 lediglich zwei Meldungen von Dieter Sandboss, aus dem Raum Lamspringe.Ein Verglich der Brutzeit Meldungen in Ornitho aus den Jahren 2011-2017 zeigt wie prekär die Lage der Turteltauben in Deutschland ist. Die hier gezeigten Karten zeigen die Situation recht deutlich. Die folgende Bilder zeigen die in Ornitho.de gemeldeten Brutzeitnachweise nach TK25 Karten mit Fläche 125km². In den 6 Jahren 2011-2017 würden gesicherten Brutnachweise von nur 36 Messtischblättern gebracht. In 2017 würden von 8 Messtischblättern gesichertes Brüten gemeldet. Der OVH fördert eine Ende der Turteltauben Jagd in der EU und auch in den asozierten Länder des Magrebs. mehr lesen…
Freizeitaktivitäten im Wald reduzieren Vielfalt und Häufigkeit von Vögeln
Neues vom Dachverband “DDA” 16.08.2017
Freizeitaktivitäten finden oft draußen in der Natur statt und tangieren die Lebensräume und deren Bewohner. Viele Freizeitaktivitäten benötigen zudem gewisse Infrastrukturen von Wanderwegen bis zu Skiliften, welche teilweise die Habitate der Arten stark verändern. Eine der häufigsten Infrastrukturen sind Wege und Straßen. Durch ihren Bau geht Fläche verloren, und das Habitat wird z.B. über veränderte Lichtverhältnisse oder beeinträchtigten Wasserhaushalt unmittelbar sowie in der nahen Umgebung verändert. Außerdem zerschneiden Wege Lebensräume in kleinere Fragmente mit Folgen für die Tierwelt.
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Petition von Rettet den Regenwald: Bialowieza-Urwald erhalten, Holzfäller stoppen
Bialowieza-Urwald erhalten, Holzfäller stoppen
Einen Wald wie in Bialowieza gibt es sonst nirgends in Europa: Seit Jahrhunderten sind weite Teile unberührt, die Biodiversität ist einzigartig. Jetzt schlagen Holzfäller Flächen kahl. Polens Regierung ignoriert sogar ein Urteil des EuGH, das einen Stop verlangt. Bitte fordern Sie, die Vernichtung des Urwalds von Bialowieza zu beenden.

Der Star des Urwalds: Wisente in Bialowieza – Foto Kaminski
Wieder fliegt ein Bartgeier durch Deutschland – Bartgeier „Durzon“ geschwächt aufgegriffen
Neues vom DDA am 24.07.2017 mit Ergänzung vom 31.07.2017

Am 23. Juli übernachtete der Bartgeier „Durzon“ nördlich des Steinhuder Meeres. Wo hält er sich aktuell auf?
Radio-Tipp: „Die Nachtigall war’s und nicht die Lerche …“ – Eine Lange Nacht über Singvögel
Neues vom DDA 23.06.2017

© Deutschlandfunk
Die Lange Nacht im Deutschlandfunk ist eine Sendereihe, die sich jeweils dreistündig mit einem ganz bestimmten Thema beschäftigt. In den Nächten 23./24. und 24./25. Juni 2017 wird es um Singvögel, Ornithologen und die Vogelbeobachtung gehen. In der „Langen Nacht der Singvögel“ führen Ornithologen und Vogelbeobachter ein in den Vogelgesang, in Gesangsarten und -dialekte. mehr lesen…
„Seltene Vögel in Deutschland 2015“ erschienen

Seltenheiten Bericht 2015
© DAK/DDAEine Kurzzehenlerche ziert das Titelbild der bereits fünften Ausgabe der Reihe „Seltene Vögel in Deutschland“. Kern des 64 Seiten umfassenden Heftes bildet wie gewohnt der Seltenheitenbericht der DAK über die Nachweise seltener Vogelarten in Deutschland im Jahr 2015. Zu den Highlights gehören die Erstnachweise von Blutspecht und Bulwersturmvogel. Weitere bemerkenswerte Nachweise aus 2015 sind Deutschlands zweiter und dritter Sandstrandläufer, die dritten Beobachtungen von Zwergdrossel und Balkansteinschmätzer sowie die vierten Nachweise von Kalanderlerche, Brillengrasmücke und Weißbrauendrossel. Diese und mehrere hundert weitere Nachweise werden detailliert und mit zahlreichen Fotos und ergänzenden Grafiken und Karten präsentiert.
Finnishe Steppenweihe “Poku” ist auf dem Heimzug am 10. April über Bockenem geflogen
Neues vom DDA am 15, Mai 2017
Wissenschaftler erleichtert: Neuigkeiten von Steppenweihe „Potku“

Am 10. April ist die Steppenweihe “Potku” südlich von Bockenem auf dem Heimweg vorbei geflogen. mehr lesen…
Die Prinzessin und die Zaun „Könige“
von A. Hill
Nach dem über Eduard Machens Fund des außerordentlichen Nistplatzes eines Zaunkönigspaares in der Hildesheimer Allgemeine Zeitung am 2. Juni berichtet worden ist, hat ein Ehepaar Rettberg aus Hildesheim beim OVH angerufen und über einen weiteren außergewöhnlichen Nistplatz berichtet. Ich fand es so interessant, daß ich mich gleich auf den Weg gemacht habe.

