Aktuelles:

Steppenweihe „Potku“ zieht abermals unbemerkt durch Deutschland vom DDA 5. Okt. 2016

Zugroute der Steppenweihe „Potku“ auf dem Wegzug 2016

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Bereits mehrfach berichteten wir an dieser Stelle über das in Finnland besenderte Steppenweihe-Weibchen „Potku“. Ihr Wegzug konnte 2015 erstmalig per GPS-Ortung bis ins westafrikanische Winterquartier verfolgt werden. Obwohl sich die Weihe damals für mehr als eine Woche in Deutschland aufhielt, gab es keine Sichtbeobachtungen. Ähnlich verlief es auf dem folgenden Heimzug im Frühjahr 2016. Hier hatte es der Vogel allerdings eilig und hielt sich nur vom 15. bis 17. April bei uns auf, bevor es über Polen, Litauen, Weißrussland, Lettland, Russland und Estland bis nach Finnland und dort bis an die Grenze zu Schweden ging. Bereits in den ersten Maitagen erreichte Potku ihr Sommer- und potenzielles Brutgebiet. mehr lesen…

Klimaschutzplan 2050: BfN fordert Abbau naturschaedlicher Subventionen

BfN Pressemitteilung: Bonn, 11. Oktober 2016

Der Entwurf des Klimaschutzplans derBundesregierung sieht, wie auch verschiedene internationale Umweltabkommen, den Abbau ökologisch schädlicher Subventionen vor.Konkretisierungen fehlen hingegen noch völlig. Anlässlich derbevorstehenden Abstimmung des Klimaschutzplans unterstreicht Prof. BeateJessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), die Bedeutung,die der Abbau solcher Subventionen gleichermaßen für den Natur- wie auchfür den Klimaschutz hat. Hierzu seien insbesondere konkrete Beschlüsse erforderlich. mehr lesen…

Mehr Wasser für die Knoblauchkröte

Eine Windradpumpe soll den Lebensraum für die Amphibien an Kemmer Teich verbessern

Aus der HAZ vom 20. Sep. 2016 von Hans Theo Wiechens

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Jens Lütge und Friedhelm Hallmann mit Umweltdezernent Helfried Basse und dem bisherigen Landrat Reiner Wegner (von links) vor der Windradpumpe. Foto: Wiechens

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Neues vom DDA 13.09.2016 GPS Tracking von Schlagenadler

Spannende Erkenntnisse zum Zugverhalten von Schlangenadlern

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Zugrouten des besenderten Schlangenadlers „Egidio &.dquo; vom Herbst 2013 bis Frühjahr 2016. Trotz Heimat im Süden Italiens wählte dieser Vogel bereits ab dem ersten Wegzug den Umweg über Frankreich und Spanien ins afrikanische Winterquartier.
© parcogallipolicognato.it

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Tagung BirdNumbers 2016 in Halle 5.-9. Sep. 2016

Pressemitteilung von BirdLife  7. Sep. 2016

Was erzählen Vögel über den Zustand unser Umwelt?

Anmerkung: Dies ist die erste Meldung von der vom DDA und BFN gemeinsam organisierten Tagung. Leider nur auf Englisch

I’m currently in Halle, Germany, following the works of “BirdNumbers 2016”. If it sounds nerdy, it’s because it is. The conference brings together scientists, from all over Europe and beyond, who dedicate themselves to counting birds. Birds are by far the best understood component of our natural world, to a large extent due to the remarkable work of thousands of unpaid volunteers that go out into the field counting birds. This is essential to helping scientists put together clever statistics about distributions, trends and migration patterns. mehr lesen…

Kursangebote der VHS – LandArt Kunst in und mit der Natur

Ein Flusslauf, ein Waldstück oder ein Blumenfeld. Unsere Natur hält viele Orte bereit, an denen wir kreativ sein können. In diesem Workshop arbeiten wir ausschließlich mit Werkstoffen, die uns von der Natur gegeben werden. Wir nehmen Farben, Formen und Oberflächen bewusst war. Wir sammeln Holz, Äste, Blätter und Steine und gestalten große und kleine Naturkunstwerke. Es werden keine künstlerischen Vorerfahrungen benötigt, jeder von uns kann ein Naturkünstler sein. mehr lesen…

Neue Rote Liste der Brutvögel Deutschlands veröffentlicht

Neues vom DDA 25.08.2016

Bild zur Meldung

© BzV

Zur Dokumentation des Artenrückgangs, als Alarmsignal für den Zustand von Natur und Landschaft insgesamt, sind Rote Listen ein unverzichtbares Instrument: Sie sind in ihrer Aussage leicht verständlich, für jedermann einsehbar und fachlich akzeptiert. Seit nunmehr 45 Jahren gibt es in Deutschland die Rote Liste der Vögel, eine lange Zeitreihe in der kurzen Naturschutzgeschichte unseres Landes und somit eine wirkliche Erfolgsgeschichte aus dem Werkzeugset des Naturschutzes.  mehr lesen…

Zugrouten europäischer Turteltauben anhand von geschossenen Vögeln untersucht

Neues vom DDA 24.08.2016

Um Vogelarten effektiv schützen zu können, sind umfangreiche Kenntnisse ihrer Zugwege, Brutgebiete und Überwinterungsquartiere notwendig. Verhältnismäßig wenig ist bislang allerdings über das Zugverhalten der in weiten Teilen Europas stark zurückgehenden Turteltaube bekannt. Diese Wissenslücke soll unter anderem in Großbritannien mithilfe von besenderten Vögeln im Projekt „Operation Turtle Dove“ weiter geschlossen werden. Hier finden Sie mehr darüber

Wie drastisch ist der Rückgang der Türteltauben wirklich? mehr lesen…

EU-Naturschutzpolitik kann Rückgang von Feldvogelarten abmildern, aber nicht aufhalten

Neues vom DDA am 22.08.2016

Die verheerenden Konsequenzen der landwirtschaftlichen Intensivierung machen Erfolge der EU-Naturschutzpolitik und von Vertragsnaturschutzprogrammen größtenteils wieder zunichte. So lautet das Fazit einer europaweiten Studie, die ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Universitäten und Forschungsinstitute in Zusammenarbeit mit BirdLife und dessen europäischen Partnerverbänden unter Beteiligung des DDA jüngst erarbeitet hat.
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Landwirtschaft konterkariert EU-Vogelschutz

Neues vom DNR am 18. August 2016

Den Feldvögeln in Europa geht es immer schlechter. Das geht aus einer Studie verschiedener Forschungseinrichtungen und Umwelterbände  hervor, die in der in der Fachzeitschrift „Conservation Letters“ erschien. Die bestehende EU-Naturschutzgesetzgebung kann die Verschlechterung durch die Agrarindustrie nicht aufhalten.Umweltverbände fordern deshalb einen Richtungswechsel in der Agrarpolitik. mehr lesen…

Vögel schlafen beim Fliegen

Pressemitteilung vom Max-Planck-Institut für Ornithologie 3. August 2016

Fregattvögel schlafen im Flug in ähnlichen Mustern wie an Land, aber deutlich weniger

Erstmals ist es gelungen zu erforschen, dass und wie Vögel im Flug schlafen können. Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Niels Rattenborg vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen hat durch Messungen der Gehirnaktivität bei Fregattvögeln herausgefunden, dass diese beim Fliegen mit beiden Gehirnhälften gleichzeitig oder nur mit einer Hälfte schlafen. Obwohl sämtliche Schlafmuster auch beim Schlaf an Land auftreten, schlummern die Tiere in der Luft allerdings gerade mal eine dreiviertel Stunde pro Tag. An Land schlafen sie dagegen über zwölf Stunden. Wie die Vögel ihre Leistungsfähigkeit scheinbar problemlos an diesen Schlafmangel anpassen, ist noch rästelhaft.

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Knutt fliegt nonstop 4000 Kilometer von Kanada bis ins Wattenmeer

Neues vom DDA 28.07.2016

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Zugroute von Knutt “Paula” vom Wattenmeer nach Nordost-Kanada und zurück.
© NIOZ Knutts aus zwei verschiedenen Populationen nutzen das Wattenmeer der Nordsee im Verlauf des Jahres. Während die Nominatform auf dem Zug zwischen sibirischem Brutgebiet und den westafrikanischen Winterquartieren im Frühjahr und Herbst bei uns durchzieht, überwintern Knutts der im hocharktischen Kanada und im Norden Grönlands verbreiteten Unterart islandica bei uns. mehr lesen…

Kollisionsraten an Windenergieanlagen: Neuer Forschungsbericht erschienen – Projekt Progress

Neues vom Dachverband DDA 04.07.2016

Bild zur Meldung

© BioConsult SH

 

Kollisionen von Vögeln (und Fledermäusen) gelten als ein zentrales Konfliktfeld zwischen dem Ausbau der Windenergienutzung und dem Naturschutz. Da zahlreiche Vogelarten und alle Greifvogelarten besonderen gesetzlichen Schutz genießen sind Kollisionen ein wichtiger artenschutzrechtlicher Aspekt in den Genehmigungsverfahren. Zur Ermittlung der Kollisionsraten von Vögeln und der Schaffung planungsbezogener Grundlagen für die Prognose und Bewertung des Kollisionsrisikos durch Windenergieanlagen wurde ab 2011 von BioConsult SH in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung (ARSU), dem Institut für Angewandte Ökosystemforschung (IfAÖ) und der Universität Bielefeld das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Projekt PROGRESS durchgeführt. mehr lesen…

Feuer frei auf Steinadler in Norwegen?

Neues vom Dachverband 11.07.2016

© Falke – Journal für Vogelbeobachter

In Norwegen droht ein Massenabschuss von Steinadlern. Ein Parlamentsausschuss billigte kürzlich zwei Pilotprojekte für ein „Raubtiermanagement“, nach denen in den Regionen Fosen in Zentral- und Troms in Nordnorwegen erstmals auch Steinadler in größerem Umfang getötet werden dürften. Zur Begründung werden Schäden genannt, die die Adler an freilaufenden Herdentieren wie Schafen und Rentieren anrichten sollen. Der norwegische BirdLife-Partner „Norsk Ornitologisk Forending“ (NOF) hat errechnet, dass in den beiden Pilotregionen bis zu 226 Steinadler nach dem „Managementplan“ geschossen werden dürften. mehr lesen…