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EuroBirdPortal: Den Vogelzug durch Europa jetzt tagesaktuell verfolgen!

Neues vom Dachverband (DDA) am 9. April 2019

Ankunft der Rauchschwalbe in Europa© EBP

Rauchschwalbe 19 bis 25-03-2019

Nachtigall 09 bis 11-04-2019

Wo bleiben unsere Mehlschwalben? Wurden schon Trauerschnäpper beobachtet? Wann kann ich mit den ersten Mauerseglern rechnen? Antworten auf diese Fragen sind ab sofort nur noch wenige Klicks entfernt. Über das EuroBirdPortal (EBP) kann der Vogelzug quer durch Europa künftig über einen LIVE-Viewer verfolgt werden, der heute im Rahmen der Internationalen Fachtagung „BirdNumbers 2019“ der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

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Neues vom DDA 29.11.2018 Kiebitz im Sinkflug

Neue Daten zeigen:  ehemals häufiger Wiesenvogel hat um 88 Prozent abgenommen

Noch vor etwa 30 Jahren sah und hörte man den Kiebitz fast überall auf Deutschlands Feldern. Doch neue Daten zeigen: Seit 1992 ist der Bestand dieser Charakterart unserer Agrarlandschaft um 88 Prozent eingebrochen, wie der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) mitteilte.

„Dem Kiebitz geht es noch deutlich schlechter als bislang befürchtet. Er teilt sein Schicksal mit Feldlerche, Rebhuhn und Co., deren Populationen sich ebenfalls in rasantem Sinkflug befinden“, sagte Christoph Sudfeldt, Geschäftsführer des DDA anlässlich einer Veranstaltung zur künftigen EU-Agrarpolitik in der Landesvertretung Schleswig-Holsteins in Berlin.
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Sie werden immer höher und immer mehr – Windräder im Landkreis

Neuhofs geplante Windriesen könnten noch scheitern. Ilde soll weitere Anlage kriegen. Und neuer Park bei Rössing nimmt nächste Hürde.

Aus der HAZ vom 28.03.2019

Noch drehen sich bei Neuhof fünf rund 110 Meter hohe Windräder. Wird die Änderung des Flächennutzungsplanes genehmigt und NWind realisiert sein Vorhaben, könnten dort vier Anlagen stehen, die mehr als doppelt so hoch sind, wie die jetzigen. Und unweit – auf Bockenemer Gemeindegebiet – soll der Windpark Klein Ilde ebenfalls um einen solchen Riesen erweitert werden. Auch dort läuft das Verfahren bereits. Wie auch für den möglichen neuen Standort Königsturm. Foto: Michael Vollmer HAZ-Grafik: Anja Brinkmann

Noch drehen sich bei Neuhof fünf rund 110 Meter hohe Windräder. Wird die Änderung des Flächennutzungsplanes genehmigt und NWind realisiert sein Vorhaben, könnten dort vier Anlagen stehen, die mehr als doppelt so hoch sind, wie die jetzigen. Und unweit – auf Bockenemer Gemeindegebiet – soll der Windpark Klein Ilde ebenfalls um einen solchen Riesen erweitert werden. Auch dort läuft das Verfahren bereits. Wie auch für den möglichen neuen Standort Königsturm. Foto: Michael Vollmer HAZ-Grafik: Anja Brinkmann

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40 Jahre EU-Vogelschutzrichtlinie!

Neues vom DDA 02.04.2019

Bild zur Meldung
© EU Kommission

Am 2. April 1979 beschlossen die damals neun Mitgliedsstaaten der Europäischen Wirtschafts-Gemeinschaft eine außerordentliche Richtlinie: Sie gilt allein dem Schutz der Vögel. Die EU-Vogelschutzrichtlinie umfasst alle in der EU wildlebenden Vogelarten und ihre Lebensräume. Heute begehen wir den 40. Geburtstag des seinerzeit wegweisenden Rechtsaktes, der sogar den Grundstein für das europäische Naturerbe „NATURA 2000“ legte. Ein Grund zum Feiern?
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Kraniche haben es ungewöhnlich eilig

Ein Kranich fühlt sich bei uns wohl, Foto A. Hill

Die ersten Vögel kamen schon am Neujahrstag in den Raum Hildesheim – und fliegen einfach durch

Von Marita Zimmerhof

Hildesheim. Wer sich in diesem Jahr am Kranichzug über Hildesheim erfreuen wollte, musste nicht nur blitzschnell sein, sondern sich unter Umständen auch noch die Nacht um die Ohren schlagen: Jede dritte Flugformation überquerte die Stadt nämlich in der Nacht, sagt der Kranich-Experte Karl-Heinz Rosanowski, der für den Ornithologischen Verein zu Hildesheim (OVH) die Kranichzüge beobachtet und statistisch ausgewertet hat.

Ein Drittel aller Schwärme überquerte die Region in der Nacht oder in großer Höhe. Grund dafür war die für die Tiere sehr günstige Wetterlage im Februar, die bemerkenswert mildes Wetter aus Südeuropa in unsere Breiten brachte und uns einen auffallend warmen Vorfrühling noch mitten im Winter bescherte. Den Kranichen kam das gerade recht: Aus ihren Überwinterungsgebieten in der Extremadura in Spanien und dem Lac du Der-Chantecoq in Frankreich ging es im Nonstop-Flug ohne längere Pausen direkt in die Brutgebiete. Denn nur wer früh dran ist, hat bei der Wahl der Nistplätze noch die freie Wahl. mehr lesen…

Nächster Schritt zum Windpark Escherde Rössing

Aus der HAZ vom 28.03.2019

Von Michael Bornemann

Nordstemmen. Der Bau von neuen Windkraftanlagen zwischen Rössing, Heyersum und Klein Escherde rückt in greifbare Nähe. Einstimmig votierte der Gemeinderat Nordstemmen am Dienstagabend für die erneute Auslegung des geänderten Flächennutzungsplans.

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Rotmilan in Gefahr

Aus Huckup am 27.03.2019

Ornithologen auf Spurensuche

KREIS HILDESHEIM. Er gehört in der Region zu den Königen der Lüfte – doch der ist Bestand akut bedroht: Es gibt immer weniger Rotmilane im Landkreis Hildesheim. Als Hauptgründe gelten das extreme Wetter der vergangenen beiden Jahre, aber auch die Tatsache, dass zuletzt viele alte, hohe Pappeln vor allem in der Hildesheimer Borde gefallt wurden. Doch der Ornithologische Verein Hildesheim (OVH) hat noch einen weiteren dringenden Verdacht: Windkraft- Interessenten sollen versucht haben, Rotmilane (auch unter dem Begriff „Gabelweihe“ bekannt) aus angestammten Horsten zu verscheuchen, weil die Standorte Windpark-Plänen im Wege standen. mehr lesen…

Rotmilan in Gefahr

Aus der HAZ vom 22.03.2019

Vogelschützer beklagen Halbierung der Bestände binnen weniger Jahre / Versuchten Windkraft-Investoren, Vögel zu verscheuchen?

Kreis Hildesheim.Er gehört in der Region zu den Königen der Lüfte – doch der ist Bestand akut bedroht: Es gibt immer weniger Rotmilane im Landkreis Hildesheim. Als Hauptgründe gelten das extreme Wetter der vergangenen beiden Jahre, aber auch die Tatsache, dass zuletzt viele alte, hohe Pappeln vor allem in der Hildesheimer Börde gefällt wurden. Doch der Ornithologische Verein Hildesheim (OVH) hat noch einen weiteren dringenden Verdacht: Windkraft-Interessenten sollen versucht haben, Rotmilane (auch unter dem Begriff „Gabelweihe“ bekannt) aus angestammten Horsten zu verscheuchen, weil die Standorte Windpark-Plänen im Wege standen.

Hohnsensee und Wälle: Viele Bürger wollen mitreden

Aus der HAZ vom 21.03.2019

Die Stadt will ihre Grünanlagen in den kommenden Jahren umgestalten lassen – das beschäftigt auch zahlreiche Hildesheimer

Kein Sitzplatz mehr vorhanden: Der Lüntzel-Saal ist am Dienstagabend gut gefüllt.	Foto: Christian Harborth

 
 
Kein Sitzplatz mehr vorhanden: Der Lüntzel-Saal ist am Dienstagabend gut gefüllt. Foto: Christian Harborth

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Fleißige Helfer im Einsatz für den Naturschutz

Verein für Naturschutz Alpe-Bruch

Algermissen, 14.02.19: An der Sanderschen Wiese wurden Obstbäume geschnitten Foto: Wolfgang Deppe

Von Wolfgang Deppe

Algermissen. Wie in jedem Jahr haben wir von Januar bis Februar jeweils am 1. und 3. Donnerstag im Monat Arbeitseinsätze durchgeführt.

Bei einem Einsatz haben  wir auf der Sanderschen Wiese Obstbäume geschnitten. Dort waren die von uns Ende der 80er Jahre gepflanzten Obstbäume durch die Fällung von Pappeln im Rahmen der Arbeiten am Bruchgraben schwer beschädigt worden. Einer davon war so schwer beschädigt worden, dass wir nur noch den Stamm (Totholz) stehengelassen haben. Der letzte  Einsatz fand dann in Derneburg statt. Dort haben wir 5 Kopfweiden geschnitten.

Derneburg, 25.02.19: Der Kopfweidenschnitt war der letzte Einsatz im Frühjahr, jetzt geht s erst im Oktober weiter. Foto: Wolfgang Deppe

Bei unseren Arbeitseinsätzen wurden wir auch tatkräftig von Flüchtlingen unterstützt.

Die nächsten Arbeitseinsätze finden von Oktober bis Dezember 2019 jeweils am 1. und 3. Donnerstag statt.

Sie haben Lust sich in und für die Natur zu betätigen? Dann beachten Sie unsere Ankündigung dazu

 

OVH erfasst Rotmilane im Landkreis Hildesheim

Aus der LDZ vom 18.03.2019

Adulter Rotmilan in Nest Nähe in Juni Foto

Kreis – „In den vergangenen zwei Jahren war der Bruterfolg des Rotmilans in Niedersachsen ganz schlecht“, heißt es in einer Mitteilung des Ornithologische Vereins zu Hildesheim (OVH). Um die Population zu erhalten, brauchen die Milane etwa zwei Jungvögel pro Brutpaar. Im Jahr 2018 lag der Bruterfolg nur bei 0,9 Jungvogel pro Brutpaar. „Diese Brutergebnisse reichen nicht aus, um den Rotmilan-Bestand zu halten. Die Gründe für den Misserfolg sind vielfältig. Das extreme Wetter war sicherlich der wichtigste Faktor: 2017 verregnet und 2018 zu trocken. Dies hat zu Brut Verlusten bei vielen Paaren gefühlt. Die Anzahl der besetzten Reviere ist im Landkreis Hildesheim ebenfalls rückläufig. Um den Milanen zu helfen, müssen wir wissen, wo sie Reviere besetzt haben“, teilt OVH-Sprecherin Petra Pahl mit. mehr lesen…

Stadt lädt zu Beteiligung an Plänen für Hohnsensee und historische Wallanlagen ein

See und Wälle: Jetzt sind die Bürger gefragt

Einer der Bereiche, die mit den Zuschüssen aufgewertet werden sollen, ist der Kehrwiederwall. Foto: Werner Kaiser

EINER DER BEREICHE, DIE MIT DEN ZUSCHÜSSEN AUFGEWERTET WERDEN SOLLEN, IST DER KEHRWIEDERWALL. FOTO: WERNER KAISER

Hildesheim. Die Stadt will den Hohnsensee und die historischen Wallanlagen in den nächsten Jahren für viel Geld umgestalten und bekommt dafür massive Unterstützung von Bund und Land. Rund 4 Millionen Euro stehen bis zum Jahr 2025 zur Verfügung. Inzwischen gibt es einen Plan, was alles gemacht werden soll. Doch nun will die Stadt von Bürgern hören, wie sie zu den Entwürfen stehen, welche Vorschläge und Wünsche sie noch haben – und lädt zu einem Treffen am nächsten Dienstag ein.

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Zur Erfassung und Schutz des Kiebitz

Erfassung und Schutz der hiesigen Kiebitze

Kiebitze brüten in kleiner Zahl in den Hildesheimer und Calenberger Börden. Der Kiebitz war vor noch 40-50 Jahren einer Leitarten in der Börde. Noch vor etwa 15 Jahren würde auf der Durchzug bei uns tausende Kiebitze gesehen. Sie haben in Herbst in Getreidestoppel über Wochen Energie getankt. Auch im Frühjahr haben wir große Schwärme sehen können. Heute erfreuen wir uns wann wir 50-100 Kiebitze sehen. Der Bestand der Kiebitz ist um 90% zurückgegangen. Wir wollen die erstmals die Bestände genau ermitteln.  Damit können wir in 2019 beginnen. In 2020 wird eine landesweite Erfassung des NOV und der Landesvogelwarte folgen.,
 
In dem vom Michael-Otto-Instut herausgegebenen Broschüre werden Möglichkeiten für den Schutz der Kiebitze kurz dargestellt.

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Hilfe für Feldlerchen

Anmerkung: (PP) Fleißige Ornithologen des OVH erfassen seit vielen Jahren im Rahmen des „Monitorings der häufigen Brutvögel“ auf insgesamt 10 Monitoringflächen den Bestand der Feldlerchen in Stadt und Landkreis Hildesheim. Wir suchen die intensive Zusammenarbeit mit dem Landvolk im Kreis Hildesheim, um die Lebensräume der Feldlerche noch besser erfassen zu können, als es bislang der Fall gewesen ist.

Die Feldlerche braucht Ihre Hilfe

Blühstreifen sind wichtig für eine naturverträgliche Landwirtschaft. Foto: NABU/Klemens Karkow

Es ist beängstigend: Der wunderbare Gesang der Feldlerche ist in Deutschland kaum mehr zu hören. Ein stetiger Verlust an Lebensraum wird zur ernsten Gefahr für unseren Vogel des Jahres 2019 – mittlerweile gilt er sogar schon als gefährdet! Doch gemeinsam können wir diese Entwicklung jetzt stoppen!

Einst als Allerweltsvogel überall in der Kulturlandschaft gesehen, befindet sich der Bestand der Feldlerche auf einem stetigen Sinkflug. Allein zwischen 1990 und 2015 ist die Anzahl der Tiere in Deutschland um deutlich mehr als ein Drittel gesunken. In ganz Europa sind sogar über die Hälfte der kleinen Feldvögel in den letzten 30 Jahren verschwunden. Hauptverantwortlich für diese dramatische Entwicklung ist die intensive Landwirtschaft. So werden Nistplätze immer rarer und Insekten als Nahrung immer weniger.

Um diese gefährliche Entwicklung zu stoppen, muss unsere Landwirtschaft naturverträglicher werden. Der NABU setzt sich in bundesweiten Projekten dafür ein, dass Landwirte und Landwirtinnen aufgeklärt und von einer ökologischen Wirtschaftsweise überzeugt werden. Auch ganz konkrete Maßnahmen, wie zum Beispiel Lerchenfenster, sollen so in den täglichen Betrieb integriert werden. Doch für all das brauchen wir Ihre Hilfe. Nur mit Ihrer Unterstützung können wir den kleinen Feldvogel mit seinen rollenden Rufen schützen. Spenden Sie jetzt und sorgen Sie mit uns für eine sichere Vogelheimat!