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Rotmilan von Windrad "geschreddert"

Brünnighausen (ist). Die Mitglieder der Interessengemeinschaft „Rettet den Ruhbrink“warnen seit Jahren vor den Gefahren von Windkraftanlagen.
Jetzt sehen sie sich bestätigt: Dass gleichwohl bislang am Brünnighäuser Windrad keine konkreten Beweise „verunfallter“ Vögel vorgelegt werden konnten, erwies sich jetzt als bisher glücklicher Umstand. Am Karfreitag, wie die Dewezet jetzt erfuhr, wurde der erste Totfund eines Rotmilans unter dem Ruhbrinkrad von einem Jäger entdeckt. Der zuständige Jagdpächter Hans-Jürgen Feuerhake aus Brünnighausen nahm umgehend das in zwei Hälften zerschmetterte Tier in Augenschein – „ohne Zweifel vom Rotorblatt geschreddert – jetzt ist es also auch bei uns soweit“, sei sein erster Gedanke gewesen. „Die roten Milane sind wieder da“, schon seit Tagen beobachte er, wie sie mit immer weniger Scheu um die Rotoren kreisen. Feuerhake informierte den Sprecher der IG und Förster Heiko Brede. „Die beiden Rotmilanhälften lagen cirka 38 und 90 Meter vom Fundament entfernt“, berichten Brede sowie weitere Zeugen und stellen fest: „Gefunden wurde der Vogel nur, weil im Moment kaum Vegetation auf den Äckern ist. Es ist mit nicht geringer Sicherheit zu befürchten, dass dies nicht der erste und auch nicht der letzte verunglückte Rotmilan war, ist und bleiben wird.“ Sollte es sich bei dem Rotmilan um einen der Altvögel aus der Region handeln, werde das natürlich den Ausfall einer Brut zur Folge haben. Der tote Rotmilan wurde gestern der Unteren Naturschutzbehörde Hameln-Pyrmont und von dort zur Obduktion nach Hannover übergeben. Dass der Vogel nicht durch Gift oder Schrotflinte zu Tode gekommen sei, sei zwar offensichtlich, aber Absicherung, so der IG-Sprecher, sei für alle Seiten, auch für den Landkreis angesichts der Brisanz um die Windenergieanlagen wichtig. Im Mai stehe eine wiederum eine gerichtliche Auseinandersetzung um weitere genehmigte WEAs auf dem Ruhbrink an.
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Über 5000 Beobachter bei Ornitho.de (AH) Immer mehr Beobachter sind bei Ornitho.de gemeldet. Am 7. Mai 2012 sind 5007 Benützer angemeldet. Davon sind 607 aus Niedersachsen. Das Land ist auf Platz 3. Kreis Hildesheim ist mit 27 Benützer auf Platz 33. Davor liegen Region Hannover auf Platz 5 mit 71 Benützer, Göttingen Platz mit 59 Benützer und in Braunschweig sind 28 Benützer gemeldet. Machen Sie mit. Registrieren Sie sich. Die Meldungen tragen erheblich zur Aktualität unseres Wissens. Als Beispiele sollen hier die Verbreitung des Pirols und der Haubenlerche (© Ornitho.de).
Pirol Verbreitung bis Mai 2012
Haubenlerche Verbreitung 2012 bis 05.05.2012 - der Punkt NW der Harz ist Hildesheim
Endlich: Erster Brutnachweis des Silberreihers in Deutschland! Noch zu Beginn der 1990er Jahre galten Silberreiher als echte Seltenheit in Deutschland. Seitdem tritt die Art zunehmend in unseren Breiten auf, vor allem im Winterhalbjahr. Inzwischen überwintern regelmäßig mehrere Tausend Tiere in Deutschland, vor allem entlang der großen Flüsse und in Niederungsgebieten. Seit Mitte der 2000er Jahre mehren sich auch Beobachtungen während der Brutzeit. So gelangen 2007 im Norden Sachsen-Anhalts erstmals Beobachtungen von Nistmaterial eintragenden Tieren und der Fund von vier Nestanfängen, die einen Brutverdacht rechtfertigen. 2008 und 2009 gab es in weiteren Gebieten Sachsen-Anhalts Nestbauaktivitäten, deren spätere Kontrollen jedoch negativ verliefen. Auch in anderen Regionen Deutschlands wurde verschiedentlich Brutverdacht geäußert, ein direkter Brutnachweis gelang jedoch nicht. In diesem Frühjahr gelang in Vorpommern, im äußersten Nordosten Deutschlands, nun der Nachweis von mindestens zwei Paaren, die in einer Graureiherkolonie brüten. Damit konnte bundesweit der erste Brutnachweis dieser eleganten Art dokumentiert werden. Die Entwicklung in Deutschland steht in Zusammenhang mit seit den 1970er Jahren anhaltenden Bestandszunahmen, vor allem in den Hauptverbreitungsgebieten Südosteuropas, wie Ungarn und der Ukraine, die auch zu Brutansiedlungen in Polen und den Niederlanden führte. Dank der hohen Meldebereitschaft aller Nutzerinnen und Nutzer von ornitho.de konnte das Verbreitungsbild des Silberreihers in Deutschland in den Wintermonaten bereits sehr gut dargestellt werden. Wir bedanken uns daher an dieser Stelle noch einmal für Ihre tolle Mitarbeit! Nun können alle Vogelbeobachter auf die erste Darstellung der Sommernachweise des Silberreihers in Deutschland gespannt sein. Jeder Beobachter kann dazu mit seinen eigenen Meldungen beitragen! Vielleicht lassen sich ja dadurch sogar Hinweise auf weitere Bruten gewinnen!? Ornitho.de © Ornitho.de Die Eiche ist wieder voll im Trend Holz aus Hildesheim ist auch in Indien begehrt / Förster setzen auf Laub- und Mischwald statt Nadelholz Wendhausen/Kreis Hildesheim (tw). Bei der Kleidung wechseln die Modefarben jedes Jahr im Frühling und im Herbst Beim Holz für Möbel oder Fußböden sind solche Trends zwar dauerhafter, hier dauert eine Mode-Periode meist ein paar Jahre - doch auch bei der Holzmode ist nichts so beständig wie der Wechsel: Immer wieder erwachen bestimmte Holzarten aus einer Art Dornröschenschlaf und sind plötzlich wieder begehrt, quasi über Nacht. Im Moment erleben Eiche und Esche eine Renaissance.
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