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Die britische Partner des NABU die RSPB zeigt auf ihrem Internetseite Interessantes über den Waldrapp. Es wird berichtet von einer Schenkung einiger Wögel durch die Türkische Regierung an das Waldrapp Programm Syriens. 5 Vogel sind mit GPS Tracking ausgestattet worden. Die Wanderung der Vogel kann man im Internet verfolgen. Flatterhaft beim großen Auftritt Kleine Star der Europäischen Nacht der Fledermäuse hat für den Weg in die Freiheit ein Gramm zugenommen Noch 18 Arten von Fledermäusen gibt es in Niedersachsen, und wer wissen will, ob sich einer dieser „Untermieter" in den Spalten oder Hohlräumen auf dem Dach oder in der Fassade seines Hauses niedergelassen hat, ist in der Regel auf Kot angewiesen. Die Passiors hatten die Fledermaus-Ausscheidungen prompt in einem Margarinebecher mitgebracht, und Anja Passior demonstrierte, wodurch sich Mauseköttel von Fledermausdung unterscheiden lassen: Was die Flattertiere auscheiden, lässt sich spielend leicht zwischen Daumen und Zeigefinger zerbröseln. „Mit Wasser verdünnt ein perfekter Blumendünger", sagte sie. Und noch mehr: Unters Mikroskop gelegt, offenbaren sich in den Exkrementen Fühler, Beinchen und Panzer von Insekten - und damit ein Blick auf den Spieseplan der Fledermäuse. Bei Mausohrfledermäusen schimmert der Auswurf bläulich, erläuterte die Expertin: „Sie sind die einzigen, die sich Laufkäfer vom Boden holen"
Vom Schuhhaus Görtz über Nordstemmen in den Bunker im Magdalenengarten: Da sitzt sie nun
Unermüdlich berichteten die Fledermausfreunde ihren Besuchern im Magdalenengarten derlei Besonderheiten. Auch Ingelmann, der verriet, dass der Bunker mit 90-prozentiger Luftfeuchtigkeit und einer konstanten Temperatur von fünf Grad für viele Arten optimal sei. Dass in der Behausung noch nicht so viele Flattertiere „abhängen" wie gewünscht, ist auf ihre Quartiertreue zurückzuführen: Die Alten bleiben ihrer Winterresidenz treu ~ und die Jungen müssen den Bunker erst einmal finden. Ab August machen sie sich auf Erkundungsflüge, verriet Ingelmann und lieferte eine Erklärung für den seltsamen Fledermausverkehr in Hildesheims Geschäften. Fledermaus-Experte Karsten Passior zeigt seinen jungen Zuschauern, wo im Winter die Flattertiere herumhängen. Dass die Tiere bei ihren Beuteflügen kaum sehen können, kam den Besuchern der Fledermausnacht am Ende sehr gelegen. So nutzen die kleinen Flieger ein Ultra schall-Echoortungssystem. Sie stoßen Rufe aus, die von der Umgebung als Echo reflektiert und von den Fledermausohren wahrgenommen werden. Für den Menschen ist das normalerweise nicht zu hören - es sei denn, er geht mit den Ultraschall-Detektoren auf Tour, die die Passiors bei Einbruch der Dunkelheit an ihre Gäste verteilten. Und tatsächlich, kaum waren die Geräte auf Empfang gestellt, war es auch schon zu hören: „Tschick-platsch, tschick-platsch, tschiek-platsch4* - das irgendwie feucht klingende Geräusch des Abendseglers, Und dann tauchte er auch schon auf: ein stattliches Exemplar, das minutenlang über den Magdalenengarten flatterte. Mehr Informationen zu den geschützten Fledermäusen gibt es im Internet unter www.na-bu.de* Ansprechpartner bei Fledermaus-Funden ist Karten Passior 050SO69/8060999
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Erhitzte Jungvögel fallen aus ihren Nestern Nabu-Artenschutzzentrum in Leiferde nimmt keine mehr an/Experte besser ins Nest zurücksetzen Kreis Hildesheim (cwo/r). Das heiße Wetter setzt offenbar immer mehr dem Vogel-Nachwuchs zu: Das Nabu-Artenschutzzentrum Leiferde bei Gifhorn hat jetzt sogar schon einen Aufnahmestopp für einheimische Jungvögel verhängt. Aufgrund der heißen Witterung werden viele aus dem Nest gefallene oder geflüchtete Jungvögel in Leiferde abgegeben, die dort vom Pflegeteam aufgepäppelt und versorgt werden müssen - eine riesige Arbeit, Grundsätzlich gilt aber, dass verletzte Wildtiere weiterhin vom NABU-Artenschutzzentrum aufgenommen werden. „Die vergangenen drei Tage haben uns 92 Neuzugänge beschert, bei 85 davon handelt es sich um nestjunge Vögel, die alle 20 Minuten von morgens 6 bis abends 22 Uhr versorgt werden müssen, das bedeutet über 4000 Fütterungen pro Tag zusätzlich“ sagte Bärbel Rogoschik, Leiterin des Artenschutzzentrums. Unter den Pfleglingen sind aktuell zum Beispiel 60 Mauersegler sowie über 30 Mehlschwalben.Rogoschik erklärte: „Ein solch starkes Auftreten dieser Art von Notfällen gab es bei uns noch nie. Die Hitze setzt nicht nur den Menschen zu. Gerade ältere und jüngere Tiere können vielfach die Wärme schlecht vertragen. Mauersegler nisten hauptsächlich an oder in mehrstöckigen Wohnhäusern, Kirchtürmen oder Fabrikgebäuden. Hohlräume unter den Dächern werden von ihnen gerne zur Jungenaufzucht genutzt. Die Hitze der vergangenen Tage führte aber dazu, dass sich die Dachboden sehr stark aufheizen und zahlreiche Jungvögel lieberden Weg ins Freie suchen, und dies, obwohl sie oftmals noch gar nicht fliegen können. „Gründliche Lüftung der Dachböden durch Öffnen der Fenster und Luken könne, gerade nachts, für ein wenig Abkühlung sorgen“, rät Rogoschik. Auch zahlreiche Mehlschwalbennester bröckeln von den Hauswänden. Hier aus ihren Nestern kann ein schnelles Aufhängen einer künstlichen Nisthilfe für Mehlschwalben an derselben Stelle Rettung für das Nest und auch für Jungvögel bedeuten. Dieter Goy vom Ornithologischen Verein zu Hildesheim (OVH) empfiehlt, die Jungvögel wieder ins Nest zurückzusetzen. Das funktioniere aber nur bei erreichbaren Nestern, etwa von Schwalben, „An die Nester von Mauerseglern kommen Sie schließlich kaum heran." Das Heranpappeln der Findlinge sei in der Tat ein kaum zu schaffender Tagesjob, sagt der Sarstedter Experte. Grundsätzlich sei es ohnehin ratsam, die Tiere - wenn sie bereits über Federn verfügen - höchstens vor Straßenverkehr oder Katzen in Sicherheit zu bringen und ansonsten der Natur zu überlassen. „Die Eltern sitzen irgendwo in der Nähe und werden die Jungvögel weiter füttern» das ist gar kein Problem" Neben den zahlreichen Jungvögeln und Säugern, die Tag und Nacht im Artenschutzzentrum Leiferde versorgt werden, sind dieser Tage übrigens auch zahlreiche ausgesetzte Reptilien auf Hilfe angewiesen. Sie sind allesamt in der Urlaubszeit ausgesetzt worden. Allein am vergangenen Dienstag nahmen die Leiferder Tierschützer drei Schildkröten und eine Schlange als Fundtiere auf.© Hildesheimer Allgemeine Zeitung Kinder bauen Fledermaus-Herbergen
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