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Antwort auf die mündliche Anfrage: Verstöße von Windkraftanlagenbetreibern gegen Auflagen

Pressemitteilung des Ministerium für Umwelt, Umwelt, Energie und Klimaschutz 16. Sep. 2016

Der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel hat namens der Landesregierung auf eine mündliche Anfrage der Abgeordneten Horst Kortlang und Dr. Gero Hocker (FDP) geantwortet.

Vorbemerkung der Abgeordneten

Windkraftanlagen können mit Auflagen genehmigt werden. Beispiele hierfür wären u. a. regelmäßige Lärmmessungen oder auch Nachtabschaltungen. Immer wieder wird berichtet, dass die Betreiber diese Auflagen nicht oder nur unzureichend erfüllen.

Vorbemerkung der Landesregierung

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) regelt die finanzielle Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Fragen der Errichtung und des Betriebs von Energieanlagen sind nicht Gegenstand des EEG, sondern richten sich nach dem jeweiligen Fachrecht. Windenergieanlagen ab einer Höhe von mehr als 50 m unterliegen dabei der immissionsschutzrechtlichen Genehmigungspflicht. Windenergieanlagen bis zu 50 m unterfallen der Niedersächsischen Bauordnung (NBauO) und müssen abhängig von ihrer Höhe die Genehmigungs-voraussetzungen des § 62, § 63 oder § 64 NBauO erfüllen. Die Aufsicht über die Einhaltung von in der jeweiligen Genehmigung verfügten Auflagen obliegt den jeweils zuständigen staatlichen Überwachungsbehörden. mehr lesen…

Neues vom BirdLife: Die Neobiota Resolution über Gesetzvorhaben zur invasive Arten (Neozone) in der EU

Wir sind nicht alleine – fremde Pflanzen und Tiere greifen Europa an!

BirdLife International  14. Sep. 2016 (Nur in englischer Sprache verfugbar)

As of today, leading European experts will gather for three days of intensive discussion in Luxembourg to assess the spread of alien lifeforms among us. Top of the agenda will be an updated appraisal of the current alien invasion risk and a resolution outlining high priority security measures – biosecurity measures that is. For the menace tackled at the NEOBIOTA International Conference[1] comes not from Outer Space, but flora and fauna non-native to the EU.

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Pressemitteilung des Minesters für Uweltschutz, Energie und Klimaschutz vom 16. Sep. 2016

Der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel hat namens der Landesregierung auf eine mündliche Anfrage der Abgeordneten Horst Kortlang, Dr. Gero Hocker, Dr. Stefan Birkner, Hermann Grupe, Jan-Christoph Oetjen, Hillgriet Eilers und Christian Dürr (FDP) geantwortet.

Vorbemerkung der Abgeordneten

Laut Berichterstattung von Report Mainz (SWR) hat das Land Rheinland-Pfalz Windkraftunternehmen Rabatte von 90 % für Ausgleichszahlungen für den Naturschutz gewährt. Der rheinland-pfälzische Landesrechnungshof kritisiert diese Praxis, da dem Land Einnahmen von rund 67 Millionen Euro entgangen seien. Laut Report Mainz habe es ähnliche Rabatte auch in anderen Bundesländern gegeben.

Vorbemerkung der Landesregierung

Bei der zitierten Berichterstattung wird davon ausgegangen, dass es sich um den am 23.August 2016 abends ausgestrahlten Bericht „Bundesländer verzichten auf Millioneneinnahmen” handelt. mehr lesen…

Neues vom DDA 13.09.2016 GPS Tracking von Schlagenadler

Spannende Erkenntnisse zum Zugverhalten von Schlangenadlern

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Zugrouten des besenderten Schlangenadlers „Egidio &.dquo; vom Herbst 2013 bis Frühjahr 2016. Trotz Heimat im Süden Italiens wählte dieser Vogel bereits ab dem ersten Wegzug den Umweg über Frankreich und Spanien ins afrikanische Winterquartier.
© parcogallipolicognato.it

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Nachtigallen verlassen die Stadt

Ornithologen zählen aber mehr Brutpaare in Himmelsthür und vor allem im nördlichen Landkreis

Aus der HAZ vom 08. September 2016

von Marita Zimmerhof

Hildesheim. Das freut nicht nur Ornithologen: Bei der Nachtigallen-Zählung des Ornithologischen Vereins (OVH) konnte Karl-Heinz Rosanowski in diesem Frühjahr in Stadt und Kreis 148 Reviere von singenden Männchen notieren. „Das ist überraschend positiv“, sagt der Vogelkenner. Bei vergleichbaren Zählungen in den Jahren 1987 bis 1989 hatte Lothar Kaczmarek 139,188 und 166 Reviere vermerkt.

„Die diesjährige Bestandsaufnahme fügt sich also gut ein“, vergleicht Rosanowski die Ergebnisse. mehr lesen…

Tagung BirdNumbers 2016 in Halle 5.-9. Sep. 2016

Pressemitteilung von BirdLife  7. Sep. 2016

Was erzählen Vögel über den Zustand unser Umwelt?

Anmerkung: Dies ist die erste Meldung von der vom DDA und BFN gemeinsam organisierten Tagung. Leider nur auf Englisch

I’m currently in Halle, Germany, following the works of “BirdNumbers 2016”. If it sounds nerdy, it’s because it is. The conference brings together scientists, from all over Europe and beyond, who dedicate themselves to counting birds. Birds are by far the best understood component of our natural world, to a large extent due to the remarkable work of thousands of unpaid volunteers that go out into the field counting birds. This is essential to helping scientists put together clever statistics about distributions, trends and migration patterns. mehr lesen…

Pressemitteilung vom BFN “Daten für Natur 2016”

Bonn, 08. September 2016: Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) veröffentlicht heute die 7. Auflage der “Daten zur Natur” – neu konzipiert in kompakter Form und erstmals kostenlos erhältlich. Zeitgleich geht der neue Datenbereich “Daten & Fakten” auf der BfN-Website unter www.daten.bfn.de online.

“Bei der Veröffentlichung der ,Daten zur Natur 2016′ sowie des neuen Online-Datenbereichs haben wir viel Wert darauf gelegt, Naturschutzdaten anschaulich darzustellen und Zusammenhänge allgemeinverständlich zu erklären”, sagt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. “Wir hoffen, dass neben Fachleuten aus Praxis, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft auch die interessierte Öffentlichkeit unser Datenangebot nutzt, das wir im Internet regelmäßig aktualisieren.”
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Kursangebote der VHS – LandArt Kunst in und mit der Natur

Ein Flusslauf, ein Waldstück oder ein Blumenfeld. Unsere Natur hält viele Orte bereit, an denen wir kreativ sein können. In diesem Workshop arbeiten wir ausschließlich mit Werkstoffen, die uns von der Natur gegeben werden. Wir nehmen Farben, Formen und Oberflächen bewusst war. Wir sammeln Holz, Äste, Blätter und Steine und gestalten große und kleine Naturkunstwerke. Es werden keine künstlerischen Vorerfahrungen benötigt, jeder von uns kann ein Naturkünstler sein. mehr lesen…

Ökologische Nische im platten Bördeland – Wätzumer Tonkuhle ist Biotop für seltene Arten

Aus der HAZ vom 31. August 2016

 Wätzumer Tonkuhle HAZ 31082016

Die Wätzumer Tonkuhle hat sich zu einem wertvollen Rückzugsgebiet für bedrohte Pflanzen- und Tierarten entwickelt.

WÄTZUM. Sanft wiegt das Schilfrohr im Wind, im Wasser spiegelt sich die Sonne. Auf dem Teich schwimmen Haubentaucher, Graugänse und Höckerschwäne.  Ein idyllisches Fleckchen Natur. Um ein Haar hätte es diese Idylle nie gegeben. Ende der 1970er-Jahre sollte aus der ehemaligen Tonkuhle bei Wätzum eine Deponie für Industrieabfälle werden. Massive Proteste aus der Bevölkerung verhinderten das Vorhaben. Eine Bürgerinitiative (BI) machte gegen die Deponiepläne mobil. Mit Erfolg: Die gut zehn Hektar große Fläche wurde 1986 zum Naturschutzgebiet erklärt. Doch die Unsicherheit blieb. Die 400 BI-Mitglieder befürchteten, dass dort wieder Ton abgebaut werden könnte. 1991 war die Tonkuhle sogar noch einmal als Klärschlammdeponie im Gespräch.

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Über 40 Teilnehmer bei der Gemeinschaftsveranstaltung von OVH und BUND in Derneburg.

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Mariensee Derneburg Fotos ©OVH AHill

Unter der Führung der Stiftungsvorstände Manfred Bögershausen und Johannes Laufer haben am Sontag, den 21. August, über 40 Personen bei bestem Wetter an einem informativen Spaziergang an den Derneburger Teichen teilgenommen. Manfred Bögershausen berichtete über historische Zusammenhänge und den langem Weg bis zur Sicherung des Teichgebiets für den Naturschutz und die Übernahme durch die Paul-Feindt-Stiftung im Jahre 2007. Johannes Laufer informierte über die Vogelwelt und ökologische Aspekte. mehr lesen…

Neue Rote Liste der Brutvögel Deutschlands veröffentlicht

Neues vom DDA 25.08.2016

Bild zur Meldung

© BzV

Zur Dokumentation des Artenrückgangs, als Alarmsignal für den Zustand von Natur und Landschaft insgesamt, sind Rote Listen ein unverzichtbares Instrument: Sie sind in ihrer Aussage leicht verständlich, für jedermann einsehbar und fachlich akzeptiert. Seit nunmehr 45 Jahren gibt es in Deutschland die Rote Liste der Vögel, eine lange Zeitreihe in der kurzen Naturschutzgeschichte unseres Landes und somit eine wirkliche Erfolgsgeschichte aus dem Werkzeugset des Naturschutzes.  mehr lesen…

Zugrouten europäischer Turteltauben anhand von geschossenen Vögeln untersucht

Neues vom DDA 24.08.2016

Um Vogelarten effektiv schützen zu können, sind umfangreiche Kenntnisse ihrer Zugwege, Brutgebiete und Überwinterungsquartiere notwendig. Verhältnismäßig wenig ist bislang allerdings über das Zugverhalten der in weiten Teilen Europas stark zurückgehenden Turteltaube bekannt. Diese Wissenslücke soll unter anderem in Großbritannien mithilfe von besenderten Vögeln im Projekt „Operation Turtle Dove“ weiter geschlossen werden. Hier finden Sie mehr darüber

Wie drastisch ist der Rückgang der Türteltauben wirklich? mehr lesen…

EU-Naturschutzpolitik kann Rückgang von Feldvogelarten abmildern, aber nicht aufhalten

Neues vom DDA am 22.08.2016

Die verheerenden Konsequenzen der landwirtschaftlichen Intensivierung machen Erfolge der EU-Naturschutzpolitik und von Vertragsnaturschutzprogrammen größtenteils wieder zunichte. So lautet das Fazit einer europaweiten Studie, die ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Universitäten und Forschungsinstitute in Zusammenarbeit mit BirdLife und dessen europäischen Partnerverbänden unter Beteiligung des DDA jüngst erarbeitet hat.
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Landwirtschaft konterkariert EU-Vogelschutz

Neues vom DNR am 18. August 2016

Den Feldvögeln in Europa geht es immer schlechter. Das geht aus einer Studie verschiedener Forschungseinrichtungen und Umwelterbände  hervor, die in der in der Fachzeitschrift „Conservation Letters“ erschien. Die bestehende EU-Naturschutzgesetzgebung kann die Verschlechterung durch die Agrarindustrie nicht aufhalten.Umweltverbände fordern deshalb einen Richtungswechsel in der Agrarpolitik. mehr lesen…

Vögel schlafen beim Fliegen

Pressemitteilung vom Max-Planck-Institut für Ornithologie 3. August 2016

Fregattvögel schlafen im Flug in ähnlichen Mustern wie an Land, aber deutlich weniger

Erstmals ist es gelungen zu erforschen, dass und wie Vögel im Flug schlafen können. Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Niels Rattenborg vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen hat durch Messungen der Gehirnaktivität bei Fregattvögeln herausgefunden, dass diese beim Fliegen mit beiden Gehirnhälften gleichzeitig oder nur mit einer Hälfte schlafen. Obwohl sämtliche Schlafmuster auch beim Schlaf an Land auftreten, schlummern die Tiere in der Luft allerdings gerade mal eine dreiviertel Stunde pro Tag. An Land schlafen sie dagegen über zwölf Stunden. Wie die Vögel ihre Leistungsfähigkeit scheinbar problemlos an diesen Schlafmangel anpassen, ist noch rästelhaft.

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