Aus der Presse:

Die Naturschutz in der EU wird vom Putins Krieg empfindlich getroffen

Ernährungssicherheit: Ackern auf Brachen und Extrageld für Landwirtschaft

Newsletter zur Europäischen Umweltpolitik 10/22 Deutsch Naturschutz Ring (DNR)

Die EU-Kommission hat vor dem Hintergrund des Ukrainekrieges am Mittwoch neue Vorschläge gemacht, um die Ernährungssicherheit der EU zu gewährleisten und die Widerstandsfähigkeit der Ernährungssysteme weltweit zu stärken. Die eigentlich geplanten Gesetzesvorschläge zur Renaturierung (EU-News 23.03.2022) und zur Reduzierung von Pestiziden (EU-News 24.03.2022) wurden auf unbestimmte Zeit verschoben. Umweltverbände reagieren kritisch.

Was steckt drin? mehr lesen…

Bioblitz: Blitzschnell ist das Ding bestimmt

Alle Bürger mit Spaß an der Natur sind zum Mitmachen aufgerufen / Daten dienen der Wissenschaft

Von Marita Zimmerhof

Was blüht denn da? Wolfgang Pahl zückt das Handy, Petra Pahl, Alistair Hill und Sabine Wochnik diskutieren den Fund einer anderen Pflanze. Foto Julia Moras

Langsam kommt die Natur in Schwung. Es grünt und blüht, es summt und brummt, es zwitschert und tiriliert. Aber mal ehrlich: Was genau für ein Blümchen öffnet da gerade seine Knospe? Und was für ein Käfer mag es sein, der da auf dem Stängel krabbelt? Wer nicht mit kiloschweren Bestimmungsbüchern durch die Gegend marschieren will, kann es sich jetzt ganz einfach machen. mehr lesen…

Wandern auf abwechslungsreichen Wegen macht Freude, das Pflegen dieser ebenso

Freiwillige Helfer:innen arbeiten für den Naturschutz, den Tourismus und genießen die Bewegung an frischer Luft mit Gleichgesinnten

Die Natur und deren Schutz ist seine Leidenschaft: Bernd Galland – Foto S. Röthig

Aus SIEBEN: Regionalzeitung für das Leinebergland Ausgabe Februar 2022  von Susanne Röthig

Der Ornithologische Verein zu Hildesheim (OVH) hat sich gemeinsam mit der Paul-Feindt-Stiftung den Schutz der heimischen Flora undFauna zur Aufgabe gemacht. Schon seit Ende der 1980er Jahre engagieren sich Freunde und Vereinsmitglieder in Schutzgebieten der Stiftung rund um Alfeld. Schwerpunkte der Arbeitseinsätze der Regionalgruppe Alfeld, die von Bernd Galland geleitet wird, sind Reh-, Schneider- und Ortsberg bei Langenholzen.

Seit Oktober treffen sich freiwillige Helfer fast jeden Sonnabend, um aktiven Naturschutz zu betreiben. Mitte Januar galt es, gemeinsam mit den Hottensteinern, den schmalen Trampelpfad des „Zick-Zack-Weges“, der durch einen naturnahen Eichen-Hainbuchenwald führt und ein Teilstück der vom Verein Region Leinebergland geplanten „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ werden soll, wieder besser begehbar zu machen. Außerdem sollten im anschließenden „Heckenweg“ einige Bäume freigestellt werden, um den noch folgenden maschinellen Heckenschnitt zu vereinfachen. SIEBEN-Mitarbeiterin Susanne Röthig hat die Freiwilligen besucht. mehr lesen…

Fast ausgerottet – nun wollen Silberreiher in Hildesheim dem Winter entfliehen

Wintergäste aus Südosteuropa

Aus der Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 11. Jan. 2022

von Marita Zimmerhof Veröffentlicht am: Aktualisiert:

Hildesheim – Sie waren fast schon ausgerottet, doch nun hat sich der Bestand der Silberreiher wieder erholt: Als Wintergäste machen einige gerade im Raum Hildesheim Station. Aber Achtung: Es gibt Doppelgänger.

Der Anblick von Graureihern, die im Winter langbeinig über die Felder stelzen und nach Futter Ausschau halten, ist in unserer Region längst vertraut. Doch seit einiger Zeit tauchen auf Äckern, Wiesen und an Uferrändern auch seine schneeweißen Verwandten auf: Silberreiher. Zu Beginn des Jahres haben die Vogelkundler des Ornithologischen Vereins zu Hildesheim (OVH) in Stadt und Kreis mehr als 30 Tiere gezählt.

Als Wintergäste hat es mehrere Silberreiher in den Raum Hildesheim gezogen. Doch im Frühjahr dürften sie wieder in ihre Brutgebiete zurückfliegen. Foto: Salvatore Bologna

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Geisterartige Besucher im Hildesheimer Land.

Verstärktes Auftreten der Silberreiher in Hildesheim.

Aus der Leine-Deister-Zeitung vom 7ö. Jan,. 2022

Die großen Vögel mit dem schneeweißen Gefieder fallen einem schon von weitem ins Auge. Es handelt sich um Silberreiher, die man derzeit an vielen Stellen im Landkreis auf Feldern, Wiesen oder an Ufern sehen kann. Neben dem weißen Gefieder sind der gelbe Schnabel und die schwarzen Beine die Kennzeichen des Vogels, der immerhin 1m groß sein kann.

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Grünschnitt und Naturschutz: Geht das gut?

Ab Montag werden in der Stadt die schweren Gartenmaschinen wieder für die Grünpflege angeworfen

Ornithologischer Verein zu Hildesheim will die Maßnahmen mit kritschem Blick begleiten

Aus der Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 10.01.2022

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Abholzaktion im Bereich der Autobahnzufahrten zur A 7.Foto:: Clemens Heidrich

Abholz-Aktion im Haseder Busch

Landkreis Hildesheim erklärt die Hintergründe des Rückschnitts im beliebten Naturschutz-Gebiet

Arg gestutzt sieht das Gehölz im Haseder Busch aus – aber für Naturfreunde kein Grund, Alarm zu schlagen.foto: Privat

Das Gehölz ist massiv gekappt – mancher wundert sich, warum es im Haseder Busch so wüst aussieht. Das Naturschutzgebiet ist bei vielen Spaziergängerinnen und Spaziergängern beliebt. Der Landkreis Hildesheim klärt auf Nachfrage der HAZ nun über die Gründe des Rückschnitts auf. mehr lesen…

OVH ruft auf zum Artenvielfalt-Wettbewerb

Meldung per App oder Website 

Leine Deister Zeitung 20.12.2021

LWL-Museum für Naturkunde App ObsIdentify

+Die Bestimmung von Beobachtungen ist mit der App „ObsIdentify“ schnell erledigt.

Kreis – „Was kann ich allein schon ausrichten?“ – eine Frage, die sich viele stellen, wenn es um Naturschutz und Artenvielfalt geht. Ab Sonnabend, 1. Januar 2022, ist die Antwort ganz einfach: beim deutschlandweiten „Bioblitz 2022“ der Landkreise oder kreisfreien Städte teilnehmen und Erkenntnisse sammeln, denn man kann bekanntlich nur schützen, was man kennt. Der Ornithologische Verein zu Hildesheim (OVH) ruft zusammen mit der Naturbeobachtungsplattform observation.org zur Teilnahme an diesem Wettbewerb der Artenvielfalt im Landkreis Hildesheim auf.

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Große Artenvielfalt an den Kiesteichen

Wasservögel gehen zu neugierigen Beobachtern auf Distanz

Leine-Deister-Zeitung: Die Woche 01.12.2021

Teilnehmer an der OVH Exkursion  zur den Kiesteichen Nordstemmen Nord.         Fotos M Plitzko

Von M Plitzko

Rössing – „Vor 100 Jahren habe es noch kaum Wasservögel im Leinetal gegeben“, beginnt Alistair Hill vom Ornithologischen Verein Hildesheim (OVH) seine Einführung der morgendlichen Exkursion am Rössinger Sportplatz. Erst mit der „Auskiesung“ und den dadurch entstande- nen Teichen hätten sich Wasservögel hier als Brutvögel angesiedelt oder seien auf dem Durchzug zu beobachten. Klingt logisch, denn: Wasservögel zieht es zum Wasser.

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Neue Indikatoren für Pestizide in Europäischen Gewässer

Pressemitteilung von dem Europäischen Umweltagentur 10.12.2021

“New indicator on pesticides in European waters”

Pesticides can end up in rivers, lakes and groundwaters, with potential to harm aquatic ecosystems and water quality. The European Environment Agency’s (EEA) new indicator, which aims to track Europe’s progress in reducing pesticides in waters, shows that excessive levels of pesticides have been recorded in a considerable share of European freshwaters.

Hier ist ein Link zu dem Bericht

Tab. Übersicht der zusammengefassten Gewässertypen 2013-2019, mit dem Pestizideüberschüß an den erlaubten MaximaPercentage of reported monitoring sites with pesticides exceeding thresholds in surface waters, different sized rivers, lakes and groundwater in European countries, 2013 – 2019

© European Environmental Agency

Presseinformation: Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz 21.10.2021

Geflügelpest bei Lachmöwe im Landkreis Aurich bestätigt

Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast ruft Geflügelhalter zur Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen auf

Hannover. Bei einer Lachmöwe, die im Landkreis Aurich aufgefunden wurde, konnte das hochansteckende Geflügelpestvirus des Subtyps H5N1 festgestellt werden. Eine entsprechende Bestätigung erhielt das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium (ML) aus dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) als nationales Referenzlabor. mehr lesen…

Erlebnistag lockt fast 1000 Menschen an

Natur und Agrikultur zwischen Blumen und Rüben erleben: Diese Kombination mobilisiert viele Leute

Aus der HAZ vom 16. Aug. 2021 

Von Alexander Raths

Natur und Landwirtschaft zum Anfassen und die Bedeutung des Artenschutzes – darum ging es beim Naturerlebnistag in Algermissen. Der hat gestern annähernd 1000 Menschen angelockt. Die trafen sich an den Blühstreifen von Bauer Clemens Gerhardy und an einem weithin unbekannten Gewässer mit einem eigenartigen Namen aus alten Tagen: dem Bums Teich, eingerahmt von Bäumen und Sträuchern dicht am Bahndamm. Die Landwirte Marion und Clemens Gerhardy boten Informationen und Mitmachangebote zu Feldhamstern, Bienen und Blühwiesen. Außerdem gab es dort regionale Produkte – ein Event, bei dem die Besucher wegen der Pandemie am Eingang registriert wurden. mehr lesen…

Natur trifft Agrikultur: Suche nach Kompromissen

Aus der HiAZ vom 12. August 2021

Thema am Sonntag in Algermissen – mit Ministerin zu Gast

Der OVH und der Paul-Feindt-Stiftung sind auch dabei – siehe Veranstaltungskalender

Natur neben Agrikultur: ein Blühstreifen im Südwesten von Algermissen.Foto: Thomas WedigNatur Natur neben Agrikultur: ein Blühstreifen im Südwesten von Algermissen. Foto Thomas Wedig

Retten Sie mit uns das Rebhuhn!

Neues vom DDA am 03.08.2021

Die Bestände des Rebhuhns, früher ein häufiger Vogel unserer Agrarlandschaft, sind europaweit seit 1980 um 94 Prozent zurückgegangen. Auf der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands wird das Rebhuhn inzwischen als stark gefährdet eingestuft. Untersuchungen zeigen, dass sich Schutzmaßnahmen für das Rebhuhn auf zahlreiche Arten der Agrarlandschaft positiv auswirken können. Maßnahmen, die dem Rebhuhn nutzen, leisten daher einen wichtigen Beitrag zur Wiederherstellung und Erhalt der Artenvielfalt in den Agrarlandschaften Deutschlands. mehr lesen…