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Neues vom Dachverband: Das Rebhuhn in Gefahr – Europaweite Bestandseinbrüche
Pressemitteilung DDA 29.06.2020

Kein Platz mehr für das Rebhuhn? In ganz Europa sind die Bestände in den letzten Jahren zusammengebrochen.
FrĂĽher war das Rebhuhn ein gewöhnlicher Anblick in der Feldflur, heute sind die Vorkommen in weiten Teilen Europas stark geschrumpft und in manchen Regionen ist die Art bereits ausgestorben. Steht die Charakterart der Ackerflur und -brachen vor dem Aus? Bundesweit gibt es keine andere Vogelart, die in den letzten Jahren so stark im Bestand zurĂĽckgegangen ist. Der europäische Bestand ging um rund 93% zurĂĽck, aus der Schweiz wurde kĂĽrzlich sogar das vollständige Aussterben bekannt gegeben. Höchste Zeit aktiv zu werden und die verbliebenen Vorkommen des Rebhuhns zu schĂĽtzen! mehr lesen…
45 Nistkästen für den Nordfriedhof
OVH Jugendgruppe hängt Nisthilfen auf

Alles in Ordnung? Die letzte Kontrolle. Foto S, Bologna
(PP) Die Jugendgruppe des Ornithologischen Vereins Hildesheim (OVH) hat auf dem Hildesheimer Nordfriedhof neue Nistkästen aufgehängt. Diese Aktion wurde durch die finanzielle Förderung der Stadtteil.Aktiv.Kasse des Vereins Nordstadt.Mehr.Wert. unterstützt. Nistkästen auf dem Nordfriedhof haben bereits eine lange Tradition. Schon in den 1950er bis in die 1970er Jahre haben Mitglieder des OVH dort Nistkästen aufgehängt und betreut. Seit 1988 hat der Verein Waldvogelfreunde Hildesheim + Umgebung die Betreuung der Nisthilfen auf dem Friedhofsgelände übernommen. Zwischenzeitlich hatten die Waldvogelfreunde bis zu 150 Kästen unter Ihrer Obhut.
Leider finden Vögel immer weniger natürliche Nistmöglichkeiten. Alte Bäume, in denen Höhlenbrüter wie Blau- und Kohlmeisen, Stare oder Trauerschnäpper einen geeigneten Brutplatz finden, gibt es immer weniger. Hilfe ist nötig! Daher hat die OVH Jugendgruppe beschlossen Nistkästen zu bauen.
30 Prozent der Landes- und Meeresflächen unter Schutz: die neue Biodiversitätsstrategie der EU
Neues vom DNR Deutsch Naturschutzring 20.05.2020
“Mehr Raum fĂĽr Natur in unserem Leben” – so ist die Mitteilung der EU-Kommission untertitelt, in der sie “ehrgeizige EU-MaĂźnahmen und Verpflichtungen” vorschlägt, um den weltweiten Verlust an biologischer Vielfalt zu stoppen. Die EU-Biodiversitätsstrategie fĂĽr 2030 ist lang erwartet, vielfach verschoben und extrem wichtig, um die Artenvielfalt zu sichern. Doch was steckt drin?
Farm-to-Fork-Strategie: BrĂĽssel stellt Plan fĂĽr nachhaltigere Landwirtschaft vor
Neues vom DNR Deutsche NaturschĂĽtzring am 20.05.2020
Die EU-Kommission hat endlich die Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ (Farm-to-Fork) für ein faires, gesundes und umweltfreundliches Lebensmittelsystem vorgelegt. Sie stößt bei Umweltverbänden auf ein geteiltes Echo
Reisen in Corona-Zeiten: Der Rekordflug einer Ente von Hessen nach Russland
Eine Presse Mitteilung der Universität Giesen – Nr. 78 • 6. Mai 2020
2.250 Kilometer in nur zwei Tagen – Die oberste Jagdbehörde im Hessischen Umweltministerium fördert ein Forschungsprojekt zum Schutz von Stockenten an der Universität Gießen
Den Anblick von Orchideen genieĂźen, aber bitte nicht ausgraben oder abpflĂĽcken
Aus der Alfelder Zeitung vom 11.06.2020
SACK. Bei einem Spaziergang durch den Schneiderberg bei Sack kann man jetzt viele blĂĽhende Orchideen entdecken. Darunter auch der Frauenschuh, eine der schönsten Orchideen im Leinebergland. Auch das Wechselspiel zwischen Licht und Schatten erzeugt zwischen Bäumen und Sträuchern eine besondere Stimmung. Der Schneiderberg ist im Besitz der Paul-Feindt-Stiftung und wird regelmäßig von den Mitgliedern des naturkundlichen Arbeitskreis Alfeld im OVH gepflegt. mehr lesen…
Globale Biodiversität in der Krise – Positionspapier von der Leopoldina
Was können Deutschland und die EU dagegen tun? (2020)
Diskussion Nr. 24 Herausgegeben von Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina (2020, 44 Seiten,
95 Vogelarten in 24 Stunden
Birdrace 2020
(PP)Am 02.05.2020 fand das bundesweite Birdrace des DDA (Dachverband Deutscher Avifaunisten) statt. Für den Ornithologischen Verein Hildesheim (OVH) ging das Team Hildesheimer Bördebirder an den Start.

Hildesheimer Bördebirder: B. Scharfenberg, W. + P. Pahl
Ziel dieser Veranstaltung ist es in 24 Stunden möglichst viele verschiedene Vogelarten zu ermitteln. Wobei es egal ist, ob sie gesehen oder nur gehört werden. Geschummelt wird nicht, das ist Ehrensache.
Unsere Hauptziele waren Gebiete, in denen Flächen im Besitz der Paul-Feindt-Stiftung sind. So haben wir u. a. die Derneburger Teiche, den Borsumer Pass und den ehemaligen TruppenĂĽbungsplatz “Lange Dreisch” aufgesucht. Aber auch der Hildesheimer Wald, der Hohnsensee und unser vereinseigenes Schutzgebiet der Erlenbruch in Hildesheim/HimmelsthĂĽr standen auf dem Programm. mehr lesen…
OVH erfasst die Brutplätze der Mehlschwalben
Aus der LDZ vom 25.06.2020
Die Schwalben sind aus ihren Winterquartieren zurĂĽck und ziehen wieder um unsere Häuser. Doch es sind immer weniger dieser eleganten Vögel, die in unseren Dörfern und Städten in den Sommermonaten durch die Luft jagen. mehr lesen…
Die Lage der Natur in Deutschland 2020
Presseinformation des BfN: Berlin/ Bonn, 19. Mai 2020:
Der Natur in Deutschland geht es insgesamt nicht gut genug.
Verbände und Wissenschaft: Biodiversitätskrise endlich angehen!
Neues vom DNR – Deutschen Naturschutzring 30.04.2020
Blauer Brief fĂĽr BrĂĽssel: Nun schon zum dritten Mal hat die EU-Kommission die Veröffentlichung ihrer EU-Biodiversitätsstrategie 2030 – ebenso wie die Farm-to-Fork-Ernährungsstrategie – verschoben (EU-News 19.03.2020). Ein BĂĽndnis von Nichtregierungsorganisationen unter dem Dach des Europäischen Habitat Forums hat die Behörde aufgefordert, beide Strategien dringend noch im Mai zu veröffentlichen. Ebenso dringlich sei es, als EU die Biodiversitäts- und Klimakrise gerade auch bei der Bewältigung der Covid-19-Pandemie wirkungsvoll anzugehen.
Die Nachtigallen singen wieder
Die wärmeliebenden Zugvögel sind in diesem Frühling etwas früher aus ihren Winterquartieren zurückgekehrt
Aus der HAZ vom 15. April 2020
Von Marita Zimmerhof
Hildesheim. Die ersten Nachtigallen haben ihre Reise aus den Winterquartieren im tropischen Afrika erfolgreich hinter sich gebracht und nehmen nun Kurs auf ihre Sommerquartiere in Stadt und Landkreis: mehr lesen…
Wer hat den Rotmilan gesehen
Aus Kehrwieder am Sontag 05.04.2020
LANDKREIS. Der Ornithologische Verein zu Hildesheim (OVH) bittet um UnterstĂĽtzung bei der Zählung von Rotmilanen. Man erkennt sie am eingekerbten Gabelschwanz, der die Hälfte der Körperlänge ausmacht. Seit Anfang April haben sie ihre Reviere besetzt. Die Jungvögel verlassen ab Ende Juni den Horst, dann können bis Ende August Familiengruppen in den Revieren beobachtet werden. mehr lesen…
Wo sind die Reviere im Leinebergland? Daten zu Rotmilane sollen wieder erfasst werden.
OVH wĂĽnscht Hilfe
Aus der LDZ vom 31.03.2020
Leinebergland – Seit 2012 erfassen Mitglieder des Ornithologischen Vereins zu Hildesheim (OVH) das Vorkommen des Rotmilans im Landkreis Hildesheim. In den Jahren 2013, 2014 und 2019 wurden Rotmilane mit Hilfe der Ă–ffentlichkeit im Landkreis nahezu vollständig erfasst.

Rotmilan in Horst Nähe Foto A Hill
Der Rotmilan ist eine eindrucksvolle Erscheinung. Mit einer Spannweite von 150 bis 180 Zentimetern und einer Körperlänge zwischen 60 und 75 Zentimetern ist er einer der größten Greifvögel unserer Heimat. mehr lesen…
Pflege und Entwicklung von Reptilienhabitaten – Empfehlungen für Niedersachsen –
Blanke, I. (2019): Pflege und Entwicklung von Reptilienhabitaten – Empfehlungen für Niedersachsen. – Inform.d. Naturschutz Niedersachs 38 (1) (1/19): 1-80.
Das neue Heft ĂĽber Amphibien vom Informationsdienst der Naturschutz Niedersachsen wird hier vorgestellt
Reptilien sind typische Bewohner von Ăśbergangsbereichen und Biotopkomplexen. Sie reagieren in ihren vielfach eng umgrenzten Lebensräumen sehr empfindlich auf strukturelle Veränderungen, auch durch MaĂźnahmen zur Biotop- und Unterhaltungspflege. mehr lesen…

