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Pressemitteilung Dezember 2025

Mehr als 3000 Arten gesichtet : erfolgreiche Teilnahme am Bioblitz 2025 im Landkreis Hildesheim

OVH und Igelschutz Hildesheim, Partner für den BioBlitz im Landkreis Hildesheim, sind hoch erfreut: Schon bevor die Aktion BioBlitz 2025 zu Ende geht, können sie einen Erfolg vermelden: mit ein Bilanz bis Anfang Dezember von 3.172 Arten wurden noch nie  so viele Arten beobachtet im Landkreis Hildesheim wie in 2025.
Darunter 427 Nachtfalter-Arten, 279 verschiedene Käfer, 221 unterschiedliche Fliegen und Mücken. Das ist schon jetzt die höchste Anzahl seit der Teilnahme des OVH am BioBlitz; es gab bislang 21.227 einzelne Beobachtungen, 642 naturinteressierte Menschen haben mitgemacht. mehr lesen…

Das Projekt BioBlitz hilft der Wissenschaft, Fakten über die Artenvielfalt zu sammeln – jeder kann mitmachen

Rekordteilnahme an Wissenschaftsprojekt – jetzt suchen die Teilnehmer Moose

Aus der HAZ vom 18.12.2025

Von Andrea Hempen

Das Stein-Goldhaar-Moos wächst auf Srein der Beton. Foto: Privat

Der Ornithologische Verein zu Hildesheim (OVH) hatte zu Beginn des Jahres Naturinteressierte aufgerufen, sich an der Aktion BioBlitz zu beteiligen. Ein BioBlitz ist eine Naturschutz-Aktion, bei der in einer Region in einem bestimmten Zeitraum so viele Arten wie möglich bestimmt werden sollen. Dafür machen die Teilnehmenden mit ihren Smartphones Fotos von Lebewesen und laden diese über eine App hoch. Die Bestimmung der fotografierten Arten erfolgte ursprünglich durch Fachleute, heute funktioniert sie zunehmend mittels künstlicher Intelligenz. Aus dem Landkreis beteiligten sich zahlreiche Naturfreunde an der Aktion, nun folgt am Ende des Jahres ein weiterer Aufruf. mehr lesen…

Experten verraten, was es beim Vögelfüttern zu beachten gilt

Wie der ideale Futterplatz aussieht, was die beste Futtermischung ausmacht und wie man die Ausbreitung von Vogelkrankheiten vermeidet, erklären Bernd Galland und Alexander Wirth.

Aus der HAZ vom 2. Dez. 2025

Von Madlin Trümper

Inzwischen ist es so kalt, dass einige Menschen sicherlich schon angefangen haben, die Vögel in ihrem Garten oder auf dem Balkon zu füttern. Was es dabei zu beachten gilt, woran man gutes Futter erkennt und wie man die Ausbreitung von Krankheiten vermeidet, erklären zwei Alfelder Vogelexperten: Alexander Wirth, der mit seinem Vater Josef Wirth den Entdeckerturm in Langenholzen betreut und Bernd Galland, Mitglied des Ornithologischen Vereins Hildesheim (OVH). mehr lesen…

Gesucht: Platz für neue Bäume – die gäbe es sogar umsonst

Aus der HAZ vom 12.11.2025

Landkreis will Anpflanzungen in den Gemeinden fördern und hat dafür auch Geld im Haushalt zur Verfügung. Doch davon wussten bisher wohl nur wenige – das führt zu Debatte in der Kreispolitik.

Von Thomas Wedig

Wie hier am Bruchgraben sollen Ränder von kleineren Bächen und Gräben im Landkreis Hildesheim verstärkt bepflanzt werden.       Foto: Clemens Heidrich

Der Landkreis Hildesheim übernimmt bis zu 100 Prozent der Kosten, wenn Städte, Gemeinden oder Realverbände auf eigenen Flächen heimische Gehölze anpflanzen wollen. Mittel dafür stehen schon im Haushalt für das laufende Jahr. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Bisher werden sie offenbar überhaupt nicht genutzt – weil kaum jemand davon weiß. Das wurde in einer Sitzung des Kreis-Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt und Hochwasserschutz deutlich.

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Kein Platz für Windkraft im Revier des Rotmilans

Der Ornithologische Verein zu Hildesheim steht dem Landkreis bei der Suche nach Flächen für Windenergie mit Daten für Vogelvorkommen zur Seite.

von Andrea Hempen 
HAZ 23. Sept. 2025

Alistair Hill, Ina Gravenkamp und Richard Huster (von links) erklären am Weinberg, weshalb sich die Fläche aus Sicht von Vogelschützern nicht als Standort für Windkraftanlagen eignet. Foto: Clemens Heidrich

Kreis Hildesheim – Als ob er ahnt, dass es um seinen Lebens- und Brutraum ginge, zieht ein Rotmilan seine Kreise am Weinberg. Dort, am Rande des Waldes mit Blick in den Ambergau, stehen Alistair Hill, Richard Huster und Ina Gravenkamp vom Ornithologischen Verein zu Hildesheim (OVH) und erklären, warum diese Fläche, die vor ihnen liegt, nicht wie vom Landkreis Hildesheim vorgesehen für Windkraftanlagen geeignet ist. Nämlich weil dort Rotmilane leben und brüten. mehr lesen…

Die Zugvögel werden immer öfter zu Wintergästen

Auch in den kalten Monaten sind Störche in der Region zu beobachten – Experten verraten, wo genau

Aus der HAZ vom 18.09.2025
Von Andrea Hempen

Weißstörche auf Nahrungssuche in der Gronauer Masch Fotos Alistair Hill

Tümpel, nasse Gräben, frische Wiesen bieten dem Storch alles, was er braucht.                       Foto: Alistair Hill

Schwarzweißes Gefieder, langer roter Schnabel und rote Beine. Der Storch ist ein besonders attraktiver und kaum verwechselbarer Vogel in diesen Breitengraden. In früheren Jahren waren die Zugvögel lediglich von März bis August in Deutschland zu sehen. Durch die milden Winter aber fliegen viele erst später los, andere bleiben gleich ganz hier. Im Frühjahr haben diese Tiere einen Vorsprung gegenüber denen, die aus dem Süden heimkommen und erst mal neue Kräfte sammeln müssen. Bernd Galland, Mitglied des Ornithologischen Vereins zu Hildesheim aus Langenholzen, freut sich über das wachsende Interesse am Storch. Der Naturfreund berichtet über Eigenarten der Tiere und gibt Tipps, wo die Vögel auch jetzt noch zu beobachten sein können. mehr lesen…

Neue Nistkästen sollen Vögel und Fledermäuse in den Ehrlicher-Park locken

Naturschützer bringen Behausungen an – letzte Phase der umfassenden Sanierung des Parks ist abgeschlossen

Aus der HAZ vom 14. August 2025
Von Marie Baller

Das Klopfen des Hammers hallt durch den Park, als die Waldkauzröhre am Baum angebracht wird. Unten hat sich eine kleine Traube von Menschen versammelt, die seit Monaten an diesem Projekt arbeiten und nun die Früchte ihrer Mühen betrachten. Mit dem Aufhängen von 26 Nistkästen für Vögel und Fledermäuse wird jetzt der letzte Baustein der umfassenden Sanierung des Ernst-Ehrlicher-Parks abgeschlossen.

Naturschützer setzen sich für das Anbringen von neuen Nistkästen im Ehrlicher-Park ein.Foto: Chris Gossmann

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Hilferuf für Igel – viele Tiere verhungern in den Gärten schon im Sommer

Ein kostenloses Faltblatt bietet Tipps für einen igelfreundlichen Garten – und eine Plakette, um andere aufmerksam zu machen

Aus der HAZ vom 14. August 2025

Von Renate Klink

Sie hat etwas gegen Ordnung – zumindest wenn es aufgeräumte Gärten betrifft: Gabriele Mayen aus der Gemeinde Schellerten ist nämlich eine sehr engagierte Igel-Retterin. Seit mehr als 30 Jahren kümmert sie sich im Kreis Hildesheim um die stacheligen Tiere. Doch momentan ist sie wieder sehr in Sorge: „Die Igel verhungern schon jetzt, weil es einfach zu wenig Nahrung gibt.“ Dabei sei es mitten im Sommer. Nun setzt sie sich zusammen mit ihrem Team für noch mehr igelfreundliche Gärten im Kreis Hildesheim ein: Ein neues Faltblatt in Zusammenarbeit mit dem Igelschutz Hildesheim informiert über die Kriterien. mehr lesen…

Zählung der Feldhamster im Kreis Hildesheim beginnt – jeder kann mitmachen

Im Rahmen des Feldhamsterschutzes müssen die Nagetiere derzeit gezählt werden – wer einem begegnet, kann selbst aktiv werden

Neues aus dem HAZ vom 28.07.2025

Von Kilian Schwartz

Sie sind klein, haben ein buntes Fell und futtern gerne Getreide: Vor allem nach der Ernte sieht man die Feldhamster auch in der Bördelandschaft rege durch die Gegend wuseln. Doch das Nagetier steht auf der Roten Liste gefährdeter Arten in Deutschland und bedarf daher eines besonderen Schutzes. Dabei kann jetzt jeder mitmachen. Denn um dem Feldhamster die nötige Unterstützung zu geben, muss der Bestand regelmäßig gezählt werden. Wem derzeit ein Tier über den Weg flitzt, kann die Sichtung auf der Internetseite der AG Feldhamsterschutz Niedersachsen eintragen. „Jeder Hinweis ist ein wertvoller Teil des Gesamtbildes. Nur wenn wir genau wissen, wo Feldhamster leben, können wir ihren Lebensraum gezielt schützen und passende Maßnahmen ergreifen“, betont Nina Lipecki, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft. mehr lesen…

Weißstörche fühlen sich in der Region Hildesheim pudelwohl

Als Ursache für ihre wachsende Zahl nennen Experten steigende Temperaturen

Aus der HAZ vom 28.07.2025
Von Kilian Schwartz

Die Zahl der von Weißstörchen besetzten Horste hat in der Region Hildesheim offenbar einen neuen Höchststand erreicht. Zwischen Alfeld, Bockenem, Sarstedt und Söhlde haben insgesamt 17 Paare ihr Nest bezogen, wie der Ornithologische Verein zu Hildesheim (OVH) auf Nachfrage dieser Zeitung angibt. „Das sind deutlich mehr als in den Jahren zuvor“, sagt Alistair Hill, ornithologischer Koordinator beim OVH. Wie hoch genau der Zuwachs ausfällt, ließe sich allerdings nicht ermitteln. Eine aussagekräftige Erhebung sei bislang nicht durchgeführt worden. Bisher wurden 29 Jungvögel gemeldet, von denen acht flügge geworden sind. „Die restlichen werden wohl in den nächsten Tagen ausfliegen“, sagt Hill mehr lesen…

30 Igel im Landkreis Hildesheim durch den Winter gebracht – Igelschützerin erklärt ihre Tricks

Aus der HAZ vom 14.06.2025

Von Andrea Hempen

Grasdorf/Kreis Hildesheim – Die Grasdorferin Martina Brzezinski von der Arbeitsgemeinschaft Igelschutz in Hildesheim hat 30 Igel durch den Winter gebracht und nun die letzten zwei ausgewildert. Ihr Wissen gibt sie an andere Helfer weiter. Nun sind auch die letzten zwei Wintergäste wohlbehalten und gut vorbereitet in die Freiheit entlassen worden: 30 Igel brachte Martina Brzezinski in Grasdorf durch den vergangenen Winter. Päppelte, entwurmte, putzte und pflegte die Tiere. „Die letzten Zwei hatten eine Hautpilzinfektion und mussten jeden Tag ein medizinisches Bad bekommen“, berichtet Brzezinski. Doch jetzt sind sie gesund und fit für die Natur, in einem Garten in Ochtersum. Brzezinski ist eine von etwa zehn Aktiven der Arbeitsgemeinschaft (AG) Igelschutz, die dem Ornithologischen Verein zu Hildesheim angeschlossen sind. mehr lesen…

Wasserkamp-Pläne gefährdet durch streunende Katzen?

Stadt muss Naturschutzgebiet sichern – Grundsatzdebatte in der Politik
Aus der HAZ vom 14. Juni 2025

Von Rainer Breda
Auf dem Weg zu einer Bebauung des Wasserkamps ist die nächste Etappe vollzogen: Der Stadtentwicklungsausschuss hat mit den Stimmen von SPD und CDU beschlossen, die Unterlagen für die Änderung des Flächennutzungsplanes auszulegen – das ist nötig, damit aus dem Ackerland ein Wohngebiet entstehen kann.
Bürger können die zusammen über 1300 Seiten starken Papiere demnächst im Rathaus und im Internet für sieben Wochen einsehen und sich dazu äußern. Der Tagesordnungspunkt geriet einmal mehr zur Grundsatzdebatte über die Siedlung. CDU und SPD stellten sich hinter die Pläne. Dagegen übten mehrere Grüne, Hamun Hirbod (PARTEI) sowie die Naturschutzverbände BUND und OVH Kritik. mehr lesen…