Aus der Presse:
OVH erfasst Rotmilane im Landkreis Hildesheim
Aus der LDZ vom 18.03.2019

Adulter Rotmilan in Nest Nähe in Juni Foto
Kreis – „In den vergangenen zwei Jahren war der Bruterfolg des Rotmilans in Niedersachsen ganz schlecht“, heißt es in einer Mitteilung des Ornithologische Vereins zu Hildesheim (OVH). Um die Population zu erhalten, brauchen die Milane etwa zwei Jungvögel pro Brutpaar. Im Jahr 2018 lag der Bruterfolg nur bei 0,9 Jungvogel pro Brutpaar. „Diese Brutergebnisse reichen nicht aus, um den Rotmilan-Bestand zu halten. Die Gründe für den Misserfolg sind vielfältig. Das extreme Wetter war sicherlich der wichtigste Faktor: 2017 verregnet und 2018 zu trocken. Dies hat zu Brut Verlusten bei vielen Paaren gefühlt. Die Anzahl der besetzten Reviere ist im Landkreis Hildesheim ebenfalls rückläufig. Um den Milanen zu helfen, müssen wir wissen, wo sie Reviere besetzt haben“, teilt OVH-Sprecherin Petra Pahl mit. mehr lesen…
Widerstand gegen Windpark
Ornithologen und Bürgerinitiative sprechen sich gegen Windpark zwischen Rössing und Klein Escherde aus
Rössing Klein Escherde. Der Ornithologische Verein zu Hildesheim (OVH) zeigt sich besorgt darüber, dass Windkraftanlagen auf der umstrittenen Fläche zwischen Rössing und Klein Escherde errichtet werden könnten. „Diese bereits früher diskutierte Fläche ist vom OVH aus naturschutzfachlichen Gründen schon immer abgelehnt worden“, informierten die Vogelkundler in der letzten Woche. mehr lesen…
OVH sagt Nein zum geplanten Windpark
Im Umfeld der geplanten Anlage brüten laut Alistair Hill, Vorsitzender des Ornithologischen Vereins zu Hildesheim (OVH) seit Jahren Rotmilan, Schwarzmilan und Rohrweihe. DerWindpark würde auch den Schwarzstorch gefährden. Auf Nahrungssuche flögen Störche häufig über genau die Fläche, die für die Rotoren vorgesehen ist, inRichtung Leinetal. „Aus der Literatur ist bekannt, dass Schwarzstörche bei ihren Nahrungsflügen auch Distanzen Uber 20 Kilometer überbrücken“, sagt Hill. Auch der Seeadler als seltener Neubürger im Leinetal wäre betroffen.
Außerhalb der Brutsaison wäre die Situation nicht weniger heikel: „Es gibt einen Flugkorridor entlang der Leine. Hierfliegen unter anderem Saat- und Blässgänse in Flughöhen zwischen 50 und 300 Metern. Die wichtigsten Wintergäste im Leinetal werden durch die geplante Anlage gefährdet.“ ha
© Hildesheimer Algemeine Zeitung
Anmerkung AH
Das ist was aus unsere Pressinformation übrig geblieben ist. Hier steht nichts Falsches doch bilden Sie Ihre Meinung selbst. Hier ist ein Link zu der Presseinformation
Windpark: Initiative droht mit Klage
Aus der HAZ vom 01.03.2019
Gegner des Projekts bei Rössing erwägen bei Genehmigung der Anlage rechtliche Schritte
Ornithologen sorgen sich um die Vogelwelt am Hohnsensee
Vogelkundler zählen am Hohnsensee Dutzende von geschützten Vogelarten – und warnen vor einer Verlegung des Rundweges dicht ans Wasser.

Der Ornithologe Alistair Hill, Vorsitzender des OVH, beobachtet das bunte Treiben auf dem Hohnsensee: Das künstliche Gewässer ist längst ein wichtiger Überwinterungsplatz für Hunderte von Wasservögeln geworden. Auf Veränderungen reagiert die Natur sehr sensibel. Foto Werner Kaiser
Von Marita Zimmerhof
Krök“. Als die Morgensonne über dem Hohnsensee aufsteigt und ihre Strahlen in zahllosen Glitzerpunkten reflektiert werden, können die Blässhühner nicht mehr an sich halten. „Krök“, „Krök“, klingt es aufgekratzt aus dutzenden Kehlen. Spaziergänger bleiben stehen, um das muntere Treiben der Vögel mit der leuchtend weißen Blesse auf Stirn und Schnabel zu beobachten. An die 150 Tiere, schätzt Alistair Hill, der Vorsitzende des Ornithologischen Vereins (OVH), dürften auf dem innerstädtischen Baggersee ihr Winterquartier bezogen haben.
Blässhühner sind nicht nur einer der häufigsten Wasservögel in unseren Breiten, die etwas pummelig wirkenden Federknäule aus der Familie der Rallen stellen auch auf dem Hohnsensee die größte Population. Das Gewässer teilen sie sich einträchtig mit anderen Arten: mit schwarz-weißen Reiherenten, Tafelenten mit kastanienbraunem Kopf, Stockenten, bei denen nur die Männchen das auffallende grünmetallische Gefieder am Kopf tragen.
Trotz der frühen Stunde hat das Gewässer schon etliche Menschen angelockt. Mütter mit Kinderwagen, Jogger mit Kopfhörer im Ohr, Rentner mit forschem Schritt und auch eine ganze Schar von Ornithologen, die leicht an ihren Ferngläsern und Kameras mit riesiger Brennweite zu erkennen sind. mehr lesen…
Hilfe für bedrohte Schleiereulen
Ausstellung macht auf Tiere aufmerksam
Von Karina Scholz
Hildesheim. Mit einer Poster-Ausstellung im Foyer der Sparkassenfiliale am Marktplatz wollen der Naturschutzbund (Nabu) und der Ornithologische Verein Hildesheim (OVH) für den Schutz der bedrohten Schleiereulen werben. Vom 1. bis 15. März können sich Besucher über die Bedürfnisse und den Lebensraum der heimischen Vögel informieren. „Die Population der Schleiereulen ist dramatisch zurückgegangen“, erklärt Angelika Krueger von der Eulenschutz-AG, in der sich Mitglieder des NABU und des OVH gemeinsam engagieren. „Dabei kann man den Tieren relativ einfach helfen, denn was sie brauchen, ist Nahrung und Unterkunft.“ Die AG kümmert sich seit Herbst 2018 um die Pflege und das Aufstellen von Brutkästen, die jungen Eulen Schutz vor Mardern und Waschbären bieten.
Die Sparkasse unterstützt das Engagement der Umwelt- und Tierschützer mit einer Spende von 500 Euro. „Schleiereulen stehen auf der Roten Liste der bedrohten Arten, da ist es gut, wenn wir die Menschen auch in unserer Region darauf aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Jürgen Twardzik. Die Ausstellung ist im März auch jeweils eine Woche in der Stadtbibliothek und im Josephinum zu sehen. ks
©Hildesheimer Allgemeine Zeitung 26.02.2019
Borsumer Kaspel Mitgliederversamlung 2019 – von Schwarzspechten u.v.a.m.
Trommelwirbel im Borsumer Wald

Der Schwarzspecht wurde im Borsumer Wald seit etwa einem Jahrzehnt nicht mehr gesichtet, jetzt ist er wieder da – und zu hören. Foto: Manfred Wille
Vogelexperten des Naturschutzvereins werten Beobachtungen als kleine Sensation / 60 Mäusebussarde über einer Wiese am Bruchgraben gesichtet
Von Hans-Theo Wiechens
Borsum/Ahrbergen. Die Vogelexperten des Vereins für Naturschutz Borsumer Kaspel im Ornithologischen Verein zu Hildesheim (OVH) stufen aktuelle Beobachtungen in der regionalen Vogelwelt als sensationell ein: Manfred Wille berichtet, dass er im Laufe der vergangenen Woche mehrere Tage lang einen Schwarzspecht am südlichen Rand des Borsumer Waldes beobachtet habe. Bei einem vogelkundlichen Spaziergang durch das Holz seien im Abstand von etwa einer halben Minute wahre Trommelwirbel und der typische Ruf „kliööh” zu hören gewesen. Untersuchungen haben laut Wille ergeben, dass solche Wirbel bis zu 17 Schläge pro Sekunde umfassen.
Mit Fernglas und Kamera ausgerüstet, beobachtete der Vogelkundler den rund 45 Zentimeter großen Schwarzspecht mit seinem glänzend schwarzen Gefieder, rotem Scheitel, elfenbeinfarbenen Schnabel und hellen Augen gleich an mehreren Tagen beim Bearbeiten morscher Baumstämme. Dabei glückten ihm bemerkenswerte Aufnahmen von dem Vogel, der in den vergangenen zehn Jahren im Borsumer Wald nicht mehr gesehen wurde. Es sei ein gutes Zeichen, so der Vereinsvorsitzende Winfried Kauer, dass der Specht offensichtlich am Totholz der dort vorzufindenden Stieleichen, Hainbuchen, Buchen und Eschen Nahrung gefunden habe. Der größte Specht Europas bevorzuge normal größere Laub- und Mischwälder. Dagegen seien der Bunt- und Grünspecht schon immer Dauergäste in dem kleinen Wald auf Schwarzerde gewesen. mehr lesen…
Hilfe für die Schleiereule
Gemeinsames Projekt vom OVH und NABU in Landkreis Hildesheim
Aus der Alfelder Zeitung vom 28.01.2019
Ein neues Jahr hat begonnen. Dass es ein gutes Jahr für die Schleiereulen in der Region wird, hoffen die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Eulenschutz des Naturschutzbundes (Nabu) und der Omi-thologischen Arbeitsgruppe des Ornithologischen Vereins Hildesheim (OVH). In einem gemeinsamen Projekt möchten die Naturschützer den Schleiereulen im Landkreis Hildesheim, deren Bestände besorgniserregend rückläufig sind, helfen, indem sie für Brutkästen für die Eulen an geeigneten Standorten sorgen. Dazu sind sie auch auf die Mithilfe der Öffentlichkeit angewiesen.
Abgehoben Richtung Wärme
In Oktober und November beobachten und melden Bürger insgesamt 21 000 Kraniche beim Zug in den Süden – einige überwintern aber auch hier
Von Tarek Abu Ajamieh
Hildesheim. „Zum Kampf der Wagen und Gesänge, der auf Korinthos’ Landesenge …“ Viele Hildesheimer aller Generationen dürften sich noch an die ersten Zeilen der Schiller-Ballade von den „Kranichen des Ibykus“ erinnern – weil sie das Gedicht in der Schule auswendig lernen mussten. In dem Werk tragen die Vögel, die auch als Wappentiere der Lufthansa bekannt sind, zur Aufklärung eines Verbrechens bei. Viele Menschen in Stadt und Landkreis beobachten die Kraniche auch heute noch gern. Allerdings weniger, weil sie sich Aufklärung über einen Mord versprechen, sondern unter anderem, weil sie den Formationsflug der Tiere bestaunen und auch ihren eleganten Flugstil.

Und Abflug: Kraniche gehören zu jenen Vögeln, die von vielen Menschen in Stadt und Landkreis besonders interessiert beobachtet werden. FOTO: BERND WÜSTNECK/DPA
In der Region hat es sich der Ornithologische Verein Hildesheim (OVH) zur Aufgabe gemacht, die Kraniche nicht nur zu beobachten, sondern auch zu zählen. Hauptverantwortlich dafür ist seit Jahren der Hildesheimer Karl Heinz Rosanowski, der dabei auf die Hilfe viele Interessierter aus Stadt und Landkreis setzen kann – so auch in diesem Herbst. mehr lesen…
Zwischen Trecker und Kiebitz
Großer Vortrags- und Diskussionsnachmittag zu Konflikten und möglichen Partnerschaften zwischen Landwirten und Naturschützern im Landkreis Hildesheim

Kiebitze sind heute in der Hildesheimer Börde deutlich seltener zu finden
als noch vor einigen Jahren. FOTO: PATRICK PLEUL/DPA
Von Tarek Abu Ajamieh
Kreis Hildesheim. Schädlingsbekämpfung und Insektensterben – das ist nur eins von vielen Themen, bei denen es zuletzt zwischen Landwirten und Umweltschützern krachte. Aber auch Glyphosat oder Massentierhaltung sind zu Reizworten in der gesellschaftlichen Debatte geworden. Am Freitag, 30. November, wollen Landwirte, Naturschützer und Wissenschaftler das Thema in Hildesheim durchdiskutieren. Viereinhalb Stunden sind dafür angesetzt. „Naturschutz und Landwirtschaft – Partner oder Gegner?“ lautet der ambitionierte Titel der Veranstaltung, zu dem der Ornithologische Verein Hildesheim (OVH) anlässlich seines 65-jährigen Bestehens einlädt.
Apfelernte in der Streuobstwiese Groß Düngen

Apfelsammeln der Barienroder Grundschulklassen 3 und 4 auf der Streuobstwiese bei Groß Düngen. Foto: Dieter Herrmann
Von Dieter Herrmann
„Es regnet Blätter und Äpfel!“, rief eine Drittklässlerin der Grundschule Barienrode erfreut. 46 Kinder der 3. und 4. Klassen der kleinen Umweltschule hatten sich auf der Streuobstwiese in Groß Düngen, die der Paul-Feindt-Stiftung gehört und von der Arbeitsgruppe „Streuobstwiese“ des Ornithologischen Vereins zu Hildesheim betreut wird, zum Apfelsammeln eingefunden. Die Aktion hat Tradition. Seit mehr als zehn Jahren gehen die Schüler mit ihren Lehrerinnen und der Schulleiterin Frau Albrecht- Skowronski zum Apfelsammeln auf diese Streuobstwiese. Die Ernte wird zu „Apfelsaft Hildesheimer Streuobstwiesen“ verarbeitet. Hinter dieser Initiative steht der Arbeitskreis Hildesheimer Streuobstwiesen. Der Saft ist in Geschäften in Hildesheim erhältlich. Den Vertrieb besorgt Michael Volm, ein Landwirt aus Diekholzen-Söhre, der das Obst auch zur Obstpresse bringt. Und natürlich bezieht die Grundschule ebenfalls dieses köstliche Lebensmittel für ihr wöchentliches gesundes Schulfrühstück. Mit dieser Aktion lernen die Kinder das Biotop Streuobstwiese im Herbst kennen. Aber auch im Frühjahr erfahren sie von den Ornithologen viel Interessantes über die Bewohner der Wiese, pflanzen zudem jedes Jahr zusammen mit den Paten der Streuobstwiese junge Bäume.
Aus der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung vom 06.11.2018
Die gesammelten Werke des Vogelpastors

Der Vogelpastor auf Exkursion. Foto: Ewald Bürig
Ewald Bürigs Beiträge zur Ornithologie gibt es jetzt als Buch
Von Christian Wolters
Hildesheim. Rechtzeitig zum 93. Geburtstag des Hildesheimer „Vogelpastors“ Ewald Bürig sind jetzt die Beiträge des Pfarrers zur Ornithologie des Hildesheimer Landes im Verlag Gebrüder Gerstenberg erschienen: Aufsätze aus mehr als vier Jahrzehnten, allesamt erschienen im Hildesheimer Kalender, eine Pirsch quer durch die Brutreviere der Region, vom Eisvogel bis zur Wachtel, und alle Texte haben eines gemein: Sie sind Dokumente der Fachkenntnis des Autors – und seiner grenzenlosen Begeisterung für die heimische Vogelwelt. „Fischreihers Abschiedsmelodie“ ist etwa Bürigs erster Aufsatz aus dem Herbst 1975 überschrieben, und der damals 50-jährige Autor spricht sein Publikum direkt an: „Hast du, lieber Leser, eigentlich schon einmal einen richtigen Graureiher auf freier Wildbahn zu Gesicht bekommen? Wenn ja, herzlichen Glückwunsch“ – aber lange werde es die „stolzen, schönen Vögel“ nicht mehr geben. mehr lesen…
Waschbären breiten sich rasant aus
Vermehrungs-Trend der Tiere birgt Risiken für Mensch und Natur
Von Jo-Hannes Rische
Landkreis Hildesheim. Er ist etwa einen halben Meter lang, hat einen buschigen Schwanz und sein schwarz-weißes Gesicht hebt sich vom grauen Körper ab: der Waschbär. Dass das Tier auf dem Vormarsch ist, wäre eine Untertreibung. Inzwischen sehen nicht wenige in der rasanten Ausbreitung des Waschbären eine Plage, die kaum noch zu stoppen ist.

Er kommt fast überall hoch: Der Waschbär breitet sich auch in Niedersachsen rasant aus. FOTO: PAUL ZINKEN/DPA
Ursprünglich ist der Waschbär in Nordamerika beheimatet. Dass er es sich in den vergangenen Jahrzehnten in Europa bequem gemacht hat, geht nachweislich auf die Aussetzung zweier Waschbärenpaare am hessischen Edersee im Jahr 1934 zurück. Es wird angenommen, dass alle Artgenossen in Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen – man geht von über einer halben Million aus – die von diesen vier Tieren abstammen. „Es ist eine regelrechte Vermehrungs-Explosion“, bestätigt Hildesheims Kreisjägermeister Joachim Algermissen. mehr lesen…
Millionen-Zuschuss für neue Lebensräume
Projekt „Feldhamsterland“ startet in fünf Bundesländern – für ganz Niedersachsen ist eine Borsumerin die Koordinatorin

Der Feldhamster ist in Europa eines der am stärksten gefährdeten Säugetiere. FOTO: UWE ANSPACH/DPA
Von Thomas Wedig
Kreis Hildesheim. Meist bricht Aktionismus aus, wenn Feldhamster- Vorkommen und Bauprojekte aufeinandertreffen. Kein Wunder: Der Nager gilt als eines der am stärksten bedrohten Säugetiere in Europa, er ist daher streng geschützt. Nun soll ein neues Projekt dem Hamster in Deutschland neue Rückzugsräume inmitten von intensiver Landwirtschaft erschließen. Fünf Bundesländer sind beteiligt, für ganz Niedersachsen ist die Borsumerin Nina Lipecki seit Kurzem die hauptamtliche Regionalkoordinatorin. Sie hatte sich vorher schon ehrenamtlich im Vorstand der landesweiten AG Feldhamsterschutz für den Erhalt der Art eingesetzt. Das Ziel des Projektes „Feldhamsterland“: Der Hamster soll auf Agrarflächen wieder mehr Lebensräume vorfinden. mehr lesen…
Vom Rotorblatt im Flug geschreddert

Die Windkraftanlage zwischen Esbeck und Eime, hier wurden die toten Rotmilane gefunden Foto: Alistair Hill
Sonnenberg: Toter Rotmilan am Fuß von Windkraftanlage gefunden
Von Sven Appel
Esbeck Der Rotmilan steht unter strengem Artenschutz und darf keinem erhöhten Tötungsrisiko ausgesetzt werden. Doch neben anderen Umwelteinflüssen macht dem mäusebussardgroßen Greifvogel vor allem eine Gefahr zu schaffen: Windkraftanlagen. Ein Fund von toten Vögeln am Sonnenberg zwischen Eime und Esbeck zeigt dies aktuell auf.
In der sogenannten “Fliegerwiese“, südlich des Sonnenberges zwischen Esbeck und Eime, stießen Jäger auf ein toter Rotmilan. Der Fundort – direkt unter den Gittermasten der vergleichsweise kleinen Windräder – sowie der regelrecht „geschredderten“ Kadaver lässt darauf schließen, dass der Vögel mit Rotorenblättern der Anlage kollidiert war. Das Vorkommen von fünf oder sechs Rotmilan-Vögeln in der kleinen bewaldeten Kuppe am Sonnenberg war in der Vergangenheit nachgewiesen worden. mehr lesen…


