Aus der Presse:

Neueste Erkenntnisse zum Hamster

Aus der HAZ vom 30 Juni 2017

Hildesheim. Dem Feldhamster im Landkreis Hildesheim widmet sich ein Vortrag am heutigen Dienstag, 30. Mai, ab 19 Uhr in der Fachsitzung des Ornithologischen Vereins zu Hildesheim. Die Hamster-Expertin Nina Lipecki berichtet allgemein über den Feldhamster, stellt aber auch die ersten Ergebnisse aus dem aktuellen Forschungsprojekt „30 Jahre später“ vor. Neben Einblicken in die Lebensweise des kleinen Feldbewohners werden Möglichkeiten zum Schutz und die Problematik der Berücksichtigung des Hamsters bei Eingriffen in die Natur erläutert.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und auch für Nichtmitglieder offen. Treffen ist in den Räumen des Kreissportbundes in der Jahnstraße 52 in Himmelsthür. ha

Wanderung am Tag des Naturerbes

Aus der HAZ vom 20 Mai 2ß17

Hildesheim. Das Bundesamt für Naturschutz hat den 9. und 10. Juni zum Tag des Nationalen Naturerbes ausgerufen. Auch die Paul-Feindt-Stiftung des Ornithologischen Vereins zu Hildesheim (OVH) beteiligt sich und bietet am Sonnabend, 10. Juni, eine naturkundliche Wanderung über den ehemaligen Standortübungsplatz in Himmelsthür an.

Die Stiftung ist Trägerin dieses Geländes mit seiner vielfältigen Flora und Fauna. Seit fast 15 Jahren gibt es hier keine Panzer und Soldaten mehr. Heute erstreckt sich vor den Toren von Hildesheim wieder eine weite, offene Weidelandschaft. Inzwischen sind in Deutschland 156 000 Hektar als Nationale Naturerbeflächen an Naturschutzverbände übertragen worden. Treffpunkt für die Wanderung am Osterberg ist um 15 Uhr in Himmelsthür an der Endstatioder Bushaltestelle der Linie1. Anmeldung werden erbeten bei Wochnik unter Telefon 0 51 83/50 12 84. ha

Nachtigallen: Späte Vögel bleiben: 95 singende Männchen gemeldet

Aus der HAZ vom 11 Mai 2017

Hildesheim. Der Aufruf des Ornithologischen Vereins zu Hildesheim (OVH), ihnen singende Nachtigallen in Stadt und Landkreis zu melden, ist auf viele offene Ohren gestoßen: Bei Karl-Heinz Rosanowski wurden in den vergangenen Wochen insgesamt 95 singende Nachtigallen-Männchen gemeldet. Dabei sang der erste Vogel bereits am 14. April in Heisede. „Ich habe den Eindruck, dass in der Stadt wieder mehr Nachtigallen sind“, freut sich der Vogelkenner. So gab es mehrere Meldungen vom Blauen Kamp, von den Sportplätzen, aus Himmelsthür. An den Giftener Teichen hielten sich gleich zehn Tiere auf, in der Gronauer Masch waren es drei. Den Rekord stellt Algermissen auf: Entlang des Bruchgrabens zwischen Borsumer Pass und der Nordkreis-Gemeinde haben Ornithologen mit geschultem Gehör bei einer Exkursion sogar 13 singende Nachtigallen ausgemacht. mehr lesen…

Kabinett beschließt Gesetzentwürfe zur Änderung des Niedersächsischen Wasser- und Naturschutzrechts

Presseinforamtion des Niedersächischen Umweltministeriums vom 9. Mai 2017

Die Landesregierung hat in ihrer Sitzung am (heutigen) Dienstag beschlossen, die Entwürfe eines Gesetzes zur Änderung des Niedersächsischen Wassergesetzes, zur Änderung des Niedersächsischen Ausführungsgesetzes zum Bundesnaturschutzgesetz (NAGBNatSchG) und zur Änderung und Aufhebung anderer Gesetze und Verordnungen in den Landtag einzubringen.

Ziel der Gesetzentwürfe ist die Verbesserung der Wasserqualität von Grundwasser und Oberflächengewässern und der Erhalt der Artenvielfalt. Die beiden Novellen bilden Bau­steine für die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie und der Naturschutzstrategie des Landes. mehr lesen…

Agrarland in die Hände von Landwirten – neues vom Deutschen Naturschutz Ring DNR

Ende April hat das Europäische Parlament den Initiativbericht des Agrarausschusses gegen die Konzentration von Agrarland in der Europäischen Union mit deutlicher Mehrheit angenommen.

Die federführende Berichterstatterin Maria Noichl fasst darin den aktuellen Stand der Vergabe von Agrarflächen in der EU zusammen, stellt die Frage, wie Bäuerinnen und Bauern leichter Zugang zu Ackerland bekommen können und schlägt entsprechende Maßnahmen dazu vor.

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Seeadler könnte heimisch werden – und Graugänse jagen

Aus der HAZ vom 4. Mai 2017: Ornithologen beobachten drei der majestätischen Greifvögel im Leinetal

Hildesheim. Vor einigen Wochen wurde an den Giftener Seen ein Seeadler gesichtet – das war offenbar mehr als eine Stippvisite. Mindestens drei der majestätischen Greifvögel sind regelmäßig in der Region zwischen Hannover und Hildesheim unterwegs, vor allem im Leinetal. Ob einer oder mehrere dort auch nisten, ist noch unklar. „Wir wissen es wirklich nicht“, sagt Alistair Hill vom Ornithologischen Verein Hildesheim. Was nicht ist, kann indes noch werden. „Wenn sie einen Horst bauen, wird es nicht lange geheim bleiben“, glaubt der Vogel-Experte. „Seeadler geben sich keine Mühe, ihre Brutplätze zu verstecken.“ Genug Nahrung könnten die Großvögel in der Region jedenfalls finden. Wurden sich Seeadler tatsächlich hier niederlassen, wäre das für viele Landwirte eine gute Nachricht – für Windpark-Betreiber hingegen eher schlecht. mehr lesen…

Neue Studie des DDA: Wie stark stören Windenergieanlagen die Lebensräume unserer Vögel?

Neues vom Dachverband Deutscher Avifaunisten 02.05.2017

Bild zur Meldung
Der Schwarzstorch gehört zu den Arten mit besonders hohem Konfliktpotenzial zwischen Brutlebensraum und Windkraftnutzung.
© Hans Glader

Auswirkungen von Windenergieanlagen (WEA) auf Vögel wurden in den vergangenen Jahren in vielfältiger Weise untersucht. Großflächige Untersuchungen zu den möglichen Auswirkungen des bereits realisierten Ausbaustands des Windenergiesektors auf windkraftsensitive Arten fehlen jedoch bislang weitgehend. Im Rahmen einer Studie hat sich der DDA nun mit der Überlagerung der Brutzeithabitate ausgewählter Vogelarten mit Risiken, die von der Windkraftnutzung ausgehen, beschäftigt.
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Neues von DDA 31.03.2017 Kolkraben: “Junggesellen” leben in dynamischen sozialen Gruppen

Kolkraben haben erstaunliche kognitive Fähigkeiten beim Umgang mit Artgenossen; diese sind durchaus vergleichbar mit vielen Affenarten, bei denen die Entstehung ihrer sozialen Intelligenz mit ihrem Gruppenleben in Zusammenhang gebracht wird. In einer internationalen Zusammenarbeit hat ein Forscherteam der Universität Wien nun erstmalig das Gruppenleben nicht-brütender Kolkraben genauer untersucht, um die Evolution der Intelligenz von Kolkraben besser zu verstehen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht. mehr lesen…

Wer die Nachtigall hört, soll Ornithologischen Verein Hildesheim informieren

Aus der HAZ vom 31. Apri 2017: Jede Königin der Nacht zählt

Von Johanna Tilsner

Hildesheim. Ihr Aussehen ist unscheinbar, doch ihre Stimme gewaltig. Wer die rötlichbraune Nachtigall mit dem kastanienbraunen Schwanz in der Natur erblickt, ahnt vorerst nicht, dass der Vogel einen Gesang beherrscht, der unzählige Komponisten inspirierte. Trotz der überwiegenden Sympathie, die Menschen dem Vogel gegenüber verspüren, wird die Population immer kleiner.

Verbreitung des Nachtigalls in Kreis Hildesheim in den Jahren 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016 (Daten aus Ornitho.de)

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Ornithologischer Verein sucht wieder Unterstützung bei der Erfassung der Reviere der Greifvögel

Aus Kehrwieder am Sonntag 19.03.2017 Weniger Bäume, die Rotmilane sich zum Horst machen können

(r/lv) Landkreis. Seit einigen Jahren erfasst der Ornithologische Verein zu Hildesheim (OVH) das Vorkommen des Rotmilans im Landkreis Hildesheim. Dies wird 2017 weitergeführt. Dafür bittet der Verein um Mithilfe.

Rotmilan im Nettetal März 2017 Foto OVH/AHill

„Der Rotmilan ist eine eindrucksvolle Erscheinung“, sagt OVH-Vorsitzender Alistair Hill. „Mit einer Spannweite von 150 bis 180 Zentimetern und einer Körperlänge zwischen 60 und 75 Zentimetern ist er einer der größten Greifvögel unserer Heimat.“ Im Flug wirken die Vögel zugleich schwerfällig und doch elegant und sehr wendig. Mitglieder des OVH haben von 2013 bis 2015 versucht, die Rotmilane im Landkreis Hildesheim nahezu vollständig zu erfassen. mehr lesen…

Tennet will beide Stromstrassen durch den Ostkreis, Nettetal und Ambergau führen

Aus der HAZ vom 8. März 2017: Block: „Kommen uns vor wie ein Schuttabladeplatz“

Tennet kürt seine Favoritentrasse für Süd.Link – und zwei Bürgermeister haben keine Lust mehr auf diplomatische Ausdrucksweise

Von Tarek Abu Ajamieh

Kreis Hildesheim. Die Bürgermeister von Holle und Bockenem, Klaus Huchthausen und Rainer Block, haben gestern empört auf die Ankündigung von Tennet reagiert, die Südlink-Trasse durch ihre Kommunen bauen zu wollen. Unabhängig voneinander sagten beide auf Anfrage dieser Zeitung als erstes: „Ich bin stinksauer!“

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Zehntausende Zugvögel legen Rast ein

Aus der HAZ vom 15. März 2003 Ein Blick zurück.

Ornithologen beobachten in der Feldmark zwischen Rössing, Giesen und Emmerke Zehntausende von Exemplaren

Kreis Hildesheim/Emmerke (wü). Noch liegt der Frühling in den ersten Zügen. Doch wer die Natur aufmerksam beobachtet, spürt: Nach den frostigen Wintertagen kehrt Leben in die Landschaft zurück. In jüngster Zeit legten im Landkreis zehntausende Zugvögel auf ihrer Reise zu den Brutgebieten eine Pause ein. Seit Jahrzehnten bevorzugen sie ganz bestimmte Rastgebiete. Gut zu beobachten ist das stets wiederkehrende Schauspiel des Vogelzuges zwischen Emmerke, Giesen und Rössing. Der Ornithologe Alistair Hill hat dort in den ersten Märztagen bis zu 15 000 rastende Vögel beobachtet. Überall auf den Feldern, Wiesen und Brachäckern war Bewegung. Ein vielstimmiges Flöten und Rufen lag in der Luft. Links und rechts eines Feldweges rasteten mindestens 5000 Kiebitze, in geringer Entfernung stieg ein weiterer großer Schwarm auf. mehr lesen…

Den Bäumen geht es an die Äste

Aus der HAZ vom 23 Feb. 2017

Erlenbruch in Himmelsthür / Naturschützer: Zur Sicherheit der Spaziergänger nötig

So lockt er in Frühjahr und Sommer viele Naturfreunde: der Erlenbruch. Foto © OVH/Hill

Von Tarek Abu Ajamieh Himmelsthür. Die Stadt will im Naturschutzgebiet Erlenbruch am Kupferstrang bei Himmelsthür zahlreiche Bäume beschneiden. Ende des Monats soll es losgehen. Dass  das notwendig ist, bekräftigt sogar der Ornithologische Verein Hildesheim (OVH), „obwohl er bekanntlich das Abholzen von Bäumen sehr kritisch sieht“, wie Sprecher Alistair Hill betont. Doch zur Sicherheit der Spaziergänger seien die Arbeiten nötig. Der OVH nutzt den Anlass allerdings,  um noch einmal den Wert des Biotops zu betonen. „Einige Pappeln müssen zurückgeschnitten werden. In jüngster Zeit sind kleine Äste auf dem Wander und Fahrradweg am Kupferstrang gelandet“, erklärt Hill. Das könne man nicht ignorieren. mehr lesen…

Nächster Windpark vor dem Aus

Aus der HAZ vom 16. Feb. 2017

Landkreis will umstrittenes Projekt zwischen Rössing und Klein Escherde ablehnen /Grünen-Abgeordnete übt scharfe Kritik am Nein zum Börde-Windpark

von Tarek Abu Ahjamieh Rössing/Klein Escherde. Der geplante Windpark in der Feldmark zwischen Rössing und Klein Escherde,n der die Politik in der Gemeinde Nordstemmen ebenso spaltet wie die Bürgerschaft, steht vor dem Aus. Der Landkreis Hildesheim hat jetzt angekündigt, den Bauantrag des Investors ablehnen zu wollen. „Das haben wir dem Unternehmen so mitgeteilt, es hat jetzt noch einmal Gelegenheit, Argumente vorzutragen“, erklärte Kreis-Umweltdezernent Helfried Basse am Dienstagabend in der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses des Kreistages. mehr lesen…