Inhalte:
Knutt fliegt nonstop 4000 Kilometer von Kanada bis ins Wattenmeer
Neues vom DDA 28.07.2016

Zugroute von Knutt “Paula” vom Wattenmeer nach Nordost-Kanada und zurück.
© NIOZ Knutts aus zwei verschiedenen Populationen nutzen das Wattenmeer der Nordsee im Verlauf des Jahres. Während die Nominatform auf dem Zug zwischen sibirischem Brutgebiet und den westafrikanischen Winterquartieren im Frühjahr und Herbst bei uns durchzieht, überwintern Knutts der im hocharktischen Kanada und im Norden Grönlands verbreiteten Unterart islandica bei uns. mehr lesen…
Naturschutzverein Alpe-Bruch Algermissen feiert 30-jähriges Bestehen mit vogelkundlicher Exkursion:
Aus der Algermissener Gemeindebote 25.05.16
16 Nachtigallen grüßen zum Jubiläum
Algermissen. Mit einer traditionellen vogelkundlichen Exkursion am Bruchgraben hat der Verein für Naturschutz Alpe-Bruch Algermissen im Omithologischen Verein Hildesheim (OVH) kürzlich sein 30-jähriges Bestehen gefeiert. Dazu hatten sich über 20 Mitglieder und Naturliebhaber am frühen Morgen eingefunden» um in diesem Naturschutzgebiet Vögel zu beobachten und zu verhören. Bei herrlichem Sonnenschein sollte es ein ganz besonderer Tag werden denn zum Schluss der dreistündigen Wanderung konnten die Vogelexperten Monika Hartmann, Benjamin Raune und Bernward Kaevel nicht weniger als 41 Vogelarten zählen. Das, so bemerkte Vorsitzender Ernst-August Springmann, der seit Gründung des Vereins ununterbrochen an der Spitze des Vereins steht, sei seit Jahren ein Spitzenwert.
Mit großem Interesse verfolgten die Vogelschützer am Bruchgraben die Zählung des Vogelbestandes und lauschten dem Gesang der 16
Nachtigallen. Text und Fotos: Hans-Theo Wiechens mehr lesen…
Libellen tanzen zum Konzert der Frösche und Vögel
Aus der HAZ vom 16. Juli 2016
Eine Industriebrache wird zum Naturreservat:
Die Paul-Feindt-Stiftung des Ornithologischen Vereins kümmert sich um die ehemaligen Klärteiche der Zuckerfabrik in Baddeckenstedt.

Aus den ehemaligen Absetzbecken der Zuckerfabrik ist ein Naturparadies geworden: Die Baddeckenstedter Stapelteiche haben sich zu einem wertvollen Biotop entwickelt, in dem viele längst verschwundene Tier- und Pflanzenarten langsam wieder heimisch werden. (alle Fotos © OVH/A.Hill)
von Johannes Laufer mehr lesen…
Nicht nur am Nordseestrand zu Hause
Aus der HAZ Sarstedt vom 11. Juli 2016
Austernfischer brüten in der Nähe des Gymnasiums / Vielleicht sind sie von Clauen nach Sarstedt umgezogen
SARSTEDT. Eigenartige Vögel gibt es derzeit rund um das Gymnasium in Sarst
edt zu beobachten. Gemeint sind nicht etwa Schüler oder Lehrer, vielmehr hat es Austernfischer dorthin verschlagen. Eine Vogelart, die eher für die Nordseeküste typisch ist. Es kann aber auch sein, dass die Fremdlinge aus Clauen zugezogen sind. Austernfischer im Binnenland, das ist für Alistair Hill keine Sensation, allerdings schon außergewöhnlich. Der Vorsitzende des Ornithologischen Vereins beobachtet seit einigen Jahren vereinzeltes Auftreten der Austernfischer in der Region. Zwar sind die Vögel als Zugvögel häufig unterwegs, manche reisen sogar bis nach Marokko, um dem Winter zu entkommen, aber Brüten im Binnenland gehört zu den Ausnahmen. mehr lesen…
Viel Nahrung – viel Nachwuchs: Leinetal ist Kinderstube fur Störche
Aus der HAZ vom 15. Juli 2016
Zwischen Brüggen und Ruthe haben vier Brutpaare 13 Jungtiere aufgezogen / Bestes Ergebnis seit fast drei Jahrzehnten
von Hans-Joachim Wünsche
KREIS HILDESHEIM. Keine zehn Jahre ist es her, da war Meister Adebar ein ziemlich seltener Gast in der Region. Nun entwickelt sich vor allem das Leinetal zur Kinderstube für Weißstörche. Zwischen Brüggen und Ruthe ziehen vier Brutpaare ihren Nachwuchs auf. Der ist dieses Mal so zahlreich wie seit Jahrzehnten nicht mehr. 13 Jungstörche sind im Frühjahr in den Horsten geschlüpft – alle sind durchgekommen und schon putzmunter. mehr lesen…
Kollisionsraten an Windenergieanlagen: Neuer Forschungsbericht erschienen – Projekt Progress
Neues vom Dachverband DDA 04.07.2016

© BioConsult SH
Kollisionen von Vögeln (und Fledermäusen) gelten als ein zentrales Konfliktfeld zwischen dem Ausbau der Windenergienutzung und dem Naturschutz. Da zahlreiche Vogelarten und alle Greifvogelarten besonderen gesetzlichen Schutz genießen sind Kollisionen ein wichtiger artenschutzrechtlicher Aspekt in den Genehmigungsverfahren. Zur Ermittlung der Kollisionsraten von Vögeln und der Schaffung planungsbezogener Grundlagen für die Prognose und Bewertung des Kollisionsrisikos durch Windenergieanlagen wurde ab 2011 von BioConsult SH in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung (ARSU), dem Institut für Angewandte Ökosystemforschung (IfAÖ) und der Universität Bielefeld das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Projekt PROGRESS durchgeführt. mehr lesen…
Feuer frei auf Steinadler in Norwegen?
Neues vom Dachverband 11.07.2016
In Norwegen droht ein Massenabschuss von Steinadlern. Ein Parlamentsausschuss billigte kürzlich zwei Pilotprojekte für ein „Raubtiermanagement“, nach denen in den Regionen Fosen in Zentral- und Troms in Nordnorwegen erstmals auch Steinadler in größerem Umfang getötet werden dürften. Zur Begründung werden Schäden genannt, die die Adler an freilaufenden Herdentieren wie Schafen und Rentieren anrichten sollen. Der norwegische BirdLife-Partner „Norsk Ornitologisk Forending“ (NOF) hat errechnet, dass in den beiden Pilotregionen bis zu 226 Steinadler nach dem „Managementplan“ geschossen werden dürften. mehr lesen…
Der Vogel am “Tatort” war eindeutig ein Habicht
Aus der HAZ vom 6. Juli 2016
85. Umweltministerkonferenz 17. Juni 2016 Berlin
TOP 6: Erhalt der EU-Naturschutzrichtlinien
Auswirkungen von Windenergieanlagen auf Vögel und Fledermäuse
Hier werden die Opfer von Windturbinen aus ganz Europa zusammen gefasst
© LUGV, J. Lippert Die Staatliche Vogelschutzwarte des Landesamtes für Umweltträgt seit dem Jahr 2002 verfügbare Daten zu Kollisionen von Vögeln und Fledermäusen an Windenergieanlagen (WEA) in Europa und Deutschland zusammen. Ältere Daten reichen bis zum Jahr 1989 zurück.Ziel der Datenbank ist es, die vorhandenen, bundesweit verstreuten Daten über Anflugverluste an WEA zusammenzutragen, durch diese Aggregation zusätzliche Erkenntnisse zu gewinnen und die Einhaltung von Mindeststandards bei der weiteren Datengewinnung und –dokumentation durchzusetzen.
Hier finden Sie die Windkraft Schlagopfer Date des VSW – Staatliche Vogelschutzwarte Brandenburg
mehr lesen…
Kommissionsbericht betont Mehrwert der EU-Naturschutzrichtlinien
Neues vom DNR vom 16. Juni 2016
Die EU-Vogelschutz- und Fauna-Flora-Habitatrichtlinie sind effektive Naturschutzwerkzeuge und könnten durch eine verbesserte Umsetzung sogar noch mehr Vorteile bringen. Das geht aus einer im Juni durchgesickerten Studie der EU-Kommission hervor, die Teil des „Fitness-Checks“ der EU-Naturschutzrichtlinien ist.
Mit der Studie sollte festgestellt werden, ob die Richtlinien effektiv, effizient, kohärent, relevant und ein Mehrwert für die EU sind. Die Autor*innen kommen zu dem Ergebnis, dass die Richtlinien „fit for purpose“ sowie ein wichtiges Standbein der EU-Biodiversitätspolitik sind und einen kohärenten rechtlichen Rahmen bieten. Zudem müssten Naturschutzmaßnahmen besser finanziert werden, um die Wirkung der Richtlinien zu erhöhen. Um die Umsetzung in den EU-Mitgliedstaaten zu verbessern, sollten Managementpläne für Natura-2000-Schutzgebiete, deren Basis die Richtlinien sind, und der Informationsaustausch zwischen den Ländern verstärkt werden.
Laut den Expertinnen müssen Naturschutzmaßnahmen besser finanziert werden, um die Wirkung der Richtlinien zu erhöhen. Um die Umsetzung in den EU-Mitgliedstaaten zu verbessern, sollten Managementpläne für Natura 2000-Schutzgebiete, deren Basis die Richtlinien sind, und der Informationsaustausch zwischen Ländern verstärkt werden. [ej]
NLWKN Presseinformation vom 29. Juni 2016
Freilassung eines Wolfswelpen – Weibliches Jungtier abgemagert gefunden – jetzt zum Rudel zurück geführt
Der seltenste Vogel der Welt wurde von einem Kind wiedergefunden
Spix’s Macaw reappears in Brazil
von Shaun Hurrell, 24 Jun 2016 BirdLife International (nur auf English verfügbar).
It was Grandpa Pinpin’s dream: to see his favourite bird, Spix’s Macaw, fly again over the skies of Curaçá, small town of about 20,000, in the dry Caatinga area in Bahia, Brazil, where goat herding is the main activity. Pinpin Oliveira passed away last year, age 94, his wish unfulfilled. But the baton was passed to his 16 year old grand-daughter, Damily, who not only saw the macaw, not seen in the wild since 2000, but also managed to film it with her mobile phone. mehr lesen…
GPS-Satelliten Verfolgung von Graugänsen in Niedersachsen
Dr. Helmut Kruckenberg, Insitiute for Wetlands and Waterbird Research e.V. hat uns über das folgende Forschungsprojekt informiert und uns um Hilfe gebeten.
In einem gemeinsamen Projekt von IWWR, IfV und ITAW für das Land Niedersachsen wurden in dieser Brutsaison auch einige Graugänse beringt und markiert. Im Einzelnen sind das:
Dümmer 55 Gänse (12 Sender)
Großes Meer 29 Gänse (12 Sender) und
Leinetal 7 Gänse fangen (1 Sender).
GPS Tracking von Graugans GG_2016_DM8 16-25.06.2016
Die Graugans “GG_2016_DM8” würde von 16-06.-26.06.2016 auf den Barnten Anglerteiche Süd registriert. mehr lesen…
Presseinformation NaturFreunde Alfeld zur Wanderung mit der Paul-Feindt-Stiftung
Wanderung für die biologische Vielfalt:
- „Gemeinsam wandern –Vielfalt der Natur erleben!“
- Eine Aktion des Bundesamtes für Naturschutz
- NaturFreunde und Paul-Feindt-Stiftung laden ein
Alfeld, Juni 2016: Die NaturFreunde Deutschlands veranstalten in der Zeit vom 1. Mai bis 31. Juli in ganz Deutschland Wandertage zur Biodiversität. Das Thema ist auch für uns hier rund um Alfeld hochaktuell. Unsere heimische Kulturlandschaft ist reich an Arten und Lebensräumen. mehr lesen…