Aktuelles:

Das Projekt BioBlitz hilft der Wissenschaft, Fakten über die Artenvielfalt zu sammeln – jeder kann mitmachen

Rekordteilnahme an Wissenschaftsprojekt – jetzt suchen die Teilnehmer Moose

Aus der HAZ vom 18.12.2025

Von Andrea Hempen

Das Stein-Goldhaar-Moos wächst auf Srein der Beton. Foto: Privat

Der Ornithologische Verein zu Hildesheim (OVH) hatte zu Beginn des Jahres Naturinteressierte aufgerufen, sich an der Aktion BioBlitz zu beteiligen. Ein BioBlitz ist eine Naturschutz-Aktion, bei der in einer Region in einem bestimmten Zeitraum so viele Arten wie möglich bestimmt werden sollen. Dafür machen die Teilnehmenden mit ihren Smartphones Fotos von Lebewesen und laden diese über eine App hoch. Die Bestimmung der fotografierten Arten erfolgte ursprünglich durch Fachleute, heute funktioniert sie zunehmend mittels künstlicher Intelligenz. Aus dem Landkreis beteiligten sich zahlreiche Naturfreunde an der Aktion, nun folgt am Ende des Jahres ein weiterer Aufruf. mehr lesen…

Gesucht: Platz für neue Bäume – die gäbe es sogar umsonst

Aus der HAZ vom 12.11.2025

Landkreis will Anpflanzungen in den Gemeinden fördern und hat dafür auch Geld im Haushalt zur Verfügung. Doch davon wussten bisher wohl nur wenige – das führt zu Debatte in der Kreispolitik.

Von Thomas Wedig

Wie hier am Bruchgraben sollen Ränder von kleineren Bächen und Gräben im Landkreis Hildesheim verstärkt bepflanzt werden.       Foto: Clemens Heidrich

Der Landkreis Hildesheim übernimmt bis zu 100 Prozent der Kosten, wenn Städte, Gemeinden oder Realverbände auf eigenen Flächen heimische Gehölze anpflanzen wollen. Mittel dafür stehen schon im Haushalt für das laufende Jahr. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Bisher werden sie offenbar überhaupt nicht genutzt – weil kaum jemand davon weiß. Das wurde in einer Sitzung des Kreis-Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt und Hochwasserschutz deutlich.

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Neue Nistkästen sollen Vögel und Fledermäuse in den Ehrlicher-Park locken

Naturschützer bringen Behausungen an – letzte Phase der umfassenden Sanierung des Parks ist abgeschlossen

Aus der HAZ vom 14. August 2025
Von Marie Baller

Das Klopfen des Hammers hallt durch den Park, als die Waldkauzröhre am Baum angebracht wird. Unten hat sich eine kleine Traube von Menschen versammelt, die seit Monaten an diesem Projekt arbeiten und nun die Früchte ihrer Mühen betrachten. Mit dem Aufhängen von 26 Nistkästen für Vögel und Fledermäuse wird jetzt der letzte Baustein der umfassenden Sanierung des Ernst-Ehrlicher-Parks abgeschlossen.

Naturschützer setzen sich für das Anbringen von neuen Nistkästen im Ehrlicher-Park ein.Foto: Chris Gossmann

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Weißstörche fühlen sich in der Region Hildesheim pudelwohl

Als Ursache für ihre wachsende Zahl nennen Experten steigende Temperaturen

Aus der HAZ vom 28.07.2025
Von Kilian Schwartz

Die Zahl der von Weißstörchen besetzten Horste hat in der Region Hildesheim offenbar einen neuen Höchststand erreicht. Zwischen Alfeld, Bockenem, Sarstedt und Söhlde haben insgesamt 17 Paare ihr Nest bezogen, wie der Ornithologische Verein zu Hildesheim (OVH) auf Nachfrage dieser Zeitung angibt. „Das sind deutlich mehr als in den Jahren zuvor“, sagt Alistair Hill, ornithologischer Koordinator beim OVH. Wie hoch genau der Zuwachs ausfällt, ließe sich allerdings nicht ermitteln. Eine aussagekräftige Erhebung sei bislang nicht durchgeführt worden. Bisher wurden 29 Jungvögel gemeldet, von denen acht flügge geworden sind. „Die restlichen werden wohl in den nächsten Tagen ausfliegen“, sagt Hill mehr lesen…

Wasserkamp-Pläne gefährdet durch streunende Katzen?

Stadt muss Naturschutzgebiet sichern – Grundsatzdebatte in der Politik
Aus der HAZ vom 14. Juni 2025

Von Rainer Breda
Auf dem Weg zu einer Bebauung des Wasserkamps ist die nächste Etappe vollzogen: Der Stadtentwicklungsausschuss hat mit den Stimmen von SPD und CDU beschlossen, die Unterlagen für die Änderung des Flächennutzungsplanes auszulegen – das ist nötig, damit aus dem Ackerland ein Wohngebiet entstehen kann.
Bürger können die zusammen über 1300 Seiten starken Papiere demnächst im Rathaus und im Internet für sieben Wochen einsehen und sich dazu äußern. Der Tagesordnungspunkt geriet einmal mehr zur Grundsatzdebatte über die Siedlung. CDU und SPD stellten sich hinter die Pläne. Dagegen übten mehrere Grüne, Hamun Hirbod (PARTEI) sowie die Naturschutzverbände BUND und OVH Kritik. mehr lesen…

Wo ertönt der Ruf der Nachtigall?

OVH sammelt Meldungen über die schmerzbefreiten Sänger

Aus der  HAZ vom 03.05.205

Von Robin Pardey

Immer weniger Nachtigallen singen im Landkreis Hildesheim – das geht aus einer seit über 70 Jahren geführten Statistik vom Ornithologischen Verein zu Hildesheim (OVH) hervor. Dabei ist es gar nicht so schwer, das Kreisgebiet für den singenden Frühlingsboten wieder interessanter zu machen. Und dabei kann jeder einzelne unterstützen. mehr lesen…

Bei Adlum können jetzt Störche nisten Aufsteller einigen sich mit OVH auf Standort

Aus der Hildesheimer Allgemeine von 20.03.2025

Von Hubert Kleeberg und Andrea Hempen  

Adlum/Henneckenrode. Ein Nistplatz für Störche steht ab sofort am Ortsrand von Adlum. Hubert Kwiotek und Alexander Becker haben das Konstrukt aus Schrott und einem alten Strommast mit Norbert Bruns gebaut. Zum Standort am Lavesfeldweg hat der Ornithologische Verein Hildesheim (OVH) geraten. Dabei hatten die Vogelschützer ursprünglich Bedenken gegen das Vorhaben. mehr lesen…

Gewinner und Verlierer: Wie Waldstörungen die Vogelwelt beeinflussen

Neues vom DDA 20.02.2025

Diese Waldflächen im Harz sind durch ein Mosaik unterschiedlicher Habitate gekennzeichnet, die durch Waldstörungen entstanden sind: Freiflächen mit einer ausgeprägten Kraut- und Strauchschicht wechseln sich mit stehendem Totholz und störungsfreien Waldbereichen ab. Durch wiederkehrende Störungen und unterschiedliche Entwicklungsstadien entsteht ein heterogenes Waldbild mit Lebensräumen für verschiedene Arten. © Anne Graser mehr lesen…

Wie die Aktion „Bioblitz“ in Hildesheim eingeschlagen hat

Ornithologischer Verein ruft zum Artenbestimmungs-Wettbewerb auf / Mitmachen mit kostenloser App

Alistair Hill beszimmt mit dem Handy eine Pfanzenart. Foto Werner Mierzowksy

Region Hildesheim liegt derzeit bundesweit auf Platz 24 aus 407

Naturbeobachten geht einfacher denn je, und gleichzeitig kann man dabei etwas für den Artenschutz tun. Das Handy reicht dafür. Und eine App. Schon kann man bei der Bioblitz-Aktion mitmachen. Die kommt jedenfalls in der Region Hildesheim ziemlich gut bei vielen Menschen an. Deutschlandweit liegt der Landkreis Hildesheim immerhin auf Platz 24 von 407 Landkreisen. Und es ist erst gut die erste Halbzeit um. mehr lesen…

Wolfsrisse bedrohen die Zukunft eines Rössinger Traditionsbetriebs  

Aus der HAZ am 13.11.2024

Von Joscha Röhrkasse

Der Wolf lebt seit 2011 wieder in Niedersachsen. In diesem Jahr mehren sich die Angriffe auf Nutztiere. Die Herde einer Schäferei aus dem Landkreis Hildesheim ist in nur vier Wochen drei Mal von einem Rudel attackiert worden. Für den Familienbetrieb bedeutet das nicht nur einen wirtschaftlichen Schaden. Die psychische Belastung wächst – auch aufgrund von Anfeindungen im Internet. Das Land fördert den Herdenschutz zwar mit Millionensummen. Aber reicht das? mehr lesen…

Annas Nachwuchs ausgewildert: Gelbbauchunken im Ochtersumer Biotop

Aus der Hildesheimer Allgemeine Zeitung von 26.09.2024
Von Andrea Hempen

28 Nachkommen von Anna sollen die Gelbunkenpopulation in Hildesheim stärken. Die weibliche Unke mit dem schönen Namen lebt im Schulbiologiezentrum in Ochtersum, ihr Nachwuchs ist vor etwa sechs Wochen geschlüpft und gesichert worden. Nun ist der Unkennachwuchs mit klarem Auftrag in die Freiheit entlassen worden. Die Aufzuchtstation für Gelbbauchunken im Schulbiologiezentrum Hildesheim wird im Rahmen des EU-Projekts „LIFE BOVAR“ betrieben.

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Vermehrtes Amselsterben durch Usutu-Virus

Naturschutzbund ruft Bevölkerung auf tote Amsel zu melden

Von Hanna IIea Enkhardt
 
Mach mehreren Jahren der Ruhe gibt es derzeit im Niedersachsen zunehmend Meldungen toter Amseln, die vermutlich dem Usutu-Virus zum Opfer fielen. Das aktuelle Verschwinden der Feldsperlinge in der Region wirft beim Ornithologischen Verein Hildesheim (OVH) zusätzliche Fragen auf. Bürgerinnen und Bürger sind angehalten Totfunde zu melden. Für den Menschen selbst ist das Virus ungefährlich. mehr lesen…

Aktivisten fordern nächtliches Verbot von Mährobotern – zum Schutz der Igel

Die ersten Gemeinden in Deutschland reagieren bereits auf die Gefahr durch die Maschinen. Für Region und Stadt will die Arbeitsgruppe Igel, dass sie nur tags und beaufsichtigt eingesetzt werden dürfen.

Aus der Hildesheimer Allgemeine Zeitung von 8.8,2024

Von Kathi Flau

Wenn am kommenden Sonntag, 11. August, das Tierheimfest in der Mastbergstraße startet, dann wird Marianne Rübesamen mit ihren Mitstreitern aus der Arbeitsgruppe Igel vor Ort sein, um ein Problem zu thematisieren, das sie wie viele andere Tierschützer regional und bundesweit beschäftigt: die Sicherheit der Igel. Die ist nämlich durch Mähroboter gefährdet, vor allem dann, wenn die Geräte nachts unbeaufsichtigt durchs Gras fahren, dort, wo die Igel ebenfalls aktiv sind. mehr lesen…